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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Sumatinātha: Ein Urteil vor der eigenen Stimme

Wie verbinden die Sumati-Fenster mütterliche Urteilskraft und individuelle Verantwortung für Befreiung?

5–6 Minuten Lesezeit

Die Königin ist mehr als eine Herkunftsangabe

Das Elternfenster nennt Megha und Maṅgalā. In der Geschichte um ein Kind und das Vermögen seines verstorbenen Vaters kommt die Königin selbst als Richterin zu Wort. Der König und die Versammlung hatten den Streit der beiden Frauen nicht lösen können. Maṅgalā verlangt, die Frage selbst zu entscheiden.

Ein Urteil arbeitet mit dem Warten

Die Königin kündigt zunächst eine Entscheidung nach der Geburt des Tīrthakara an. Eine Frau akzeptiert den Aufschub, die andere verlangt Schutz sofort. Maṅgalā schließt aus dieser Ungeduld auf die Mutter. Die Erzählung schreibt ihre Erkenntnis dem Embryo zu. Sie liefert damit weder einen empirischen Mutterschaftstest noch eine psychologische Regel über Schwangere. Die zuvor erzählte gemeinsame Fürsorge bleibt eine Spannung dieses Urteils.

Der spätere Lehrer handelt selbst

Sumati gibt vor seiner Entsagung Gaben und nimmt mit begleitenden Königen das asketische Leben auf. Der folgende Empfang nennt Padma als Gastgeber. Diese Beiträge werden unterschieden: Die frühere mütterliche Urteilsszene ersetzt nicht Sumatis eigene Handlung, der Gastgeber wird nicht zum Tīrthaṅkara.

Eine Predigt verändert den Blick auf Bindung

Sumatis Predigt betont, dass die Seele ihr Karma und ihre Befreiung individuell erfährt. Besitz, Körper und Angehörige werden als unsichere Bindungen betrachtet. Das ist ein konkreter religiöser Lehrzusammenhang, keine allgemeine Aufforderung, andere Menschen im Stich zu lassen. Die Erzählung berichtet zugleich von Frauen und Männern, die Gelübde annehmen, und vom benannten Lehrer Camara. Der im Web wiederholte Schluss zählt nicht als zweite Predigt.

Die Figur in ihren Quellen

Sumatinātha

Sumati und Sumatinātha bezeichnen den Profilzugang. Megha und Maṅgalā gehören zum Elternfenster; die beiden Frauen des Mutterstreits bleiben eigene Beteiligte. Keine unabhängige Sanskritkollation.

Die Königin ist mehr als eine Herkunftsangabe
Buch III, Kapitel 3, Teil 13; Buch III, Kapitel 3, Teil 15

Ein Urteil arbeitet mit dem Warten
Buch III, Kapitel 3, Teil 15

Der spätere Lehrer handelt selbst
Buch III, Kapitel 3, Teil 19

Eine Predigt verändert den Blick auf Bindung
Buch III, Kapitel 3, Teil 21

Belegte Beziehungen

Die Figur in ihren Quellen

Megha

Megha gehört zum königlichen Elternfenster. Vergleichende Götternamen machen ihn nicht zu einem Gott.

Eigene Rolle im benannten Textfenster
Buch III, Kapitel 3, Teil 13

Die Figur in ihren Quellen

Maṅgalā

Sie verlangt, den Streit selbst zu entscheiden, und begründet ihr Urteil. Die Erzählung schreibt ihre Einsicht dem Embryo zu; ihre eigene Rede bleibt sichtbar.

Eigene Rolle im benannten Textfenster
Buch III, Kapitel 3, Teil 15

Die Figur in ihren Quellen

Die Mutter im Streitfall

Sie fordert eine sofortige Entscheidung über ihr Kind. Die Quelle nennt keinen eigenen Namen; ihre Bitte wird nicht mit der Rede der zweiten Frau verschmolzen.

Eigene Rolle im benannten Textfenster
Buch III, Kapitel 3, Teil 15

Die Figur in ihren Quellen

Die zweite Ehefrau im Streitfall

Sie hat das Kind ebenfalls versorgt, erhebt einen konkurrierenden Anspruch auf Kind und Vermögen und akzeptiert einen Aufschub. Das ist ihre Quellenrolle, keine allgemeine Regel über Stieffamilien.

Eigene Rolle im benannten Textfenster
Buch III, Kapitel 3, Teil 15

Die Figur in ihren Quellen

Padma als Gastgeber

Er empfängt Sumati nach dessen Entsagung und gibt Nahrung. Sein eigener Gastgeberbeitrag bleibt vom Weg des Tīrthaṅkara unterschieden.

Eigene Rolle im benannten Textfenster
Buch III, Kapitel 3, Teil 19

Die Figur in ihren Quellen

Camara als benannter gaṇabhṛt

Camara wird unter den Lehrern der folgenden Gemeinde genannt. Der im Web doppelte Schluss erzeugt keine zweite Gemeinde oder weitere erfundene Lehrernamen.

Eigene Rolle im benannten Textfenster
Buch III, Kapitel 3, Teil 21

Namen in der Quelle

Hörende, Gelübde und Lehrer

Frauen und Männer nehmen Gelübde an; Lehrer und göttliche Zuhörer besitzen andere Rollen. Die Quelle nennt nicht die Namen sämtlicher Lehrenden. Der doppelte Schlussabschnitt wird einmal berücksichtigt.

Benannte Rollen und erklärte Gruppen
Buch III, Kapitel 3, Teil 21

Namen in der Quelle

Sumatinātha: seine Eltern: Rollenabgleich

Annotierte Quellenreferenzen verschiedener Ebenen, keine erfundene gleichzeitig handelnde Gemeinschaft.

Megha: Vater im Elternfenster
Handlungs-/Funktionsrolle im benannten Fenster: Buch III, Kapitel III, Teil 13; vollständiger angezeigter englischer Haupttext

Maṅgalā: Mutter im Elternfenster
Handlungs-/Funktionsrolle im benannten Fenster: Buch III, Kapitel III, Teil 13; vollständiger angezeigter englischer Haupttext

Lakṣmī, Apsarases, Mahendra und Paulomī: Vergleiche
Referenz, Vergleich oder religiöse Wirkung, nicht automatisch zusätzlich handelnde Figur: Buch III, Kapitel III, Teil 13; vollständiger angezeigter englischer Haupttext

Namen in der Quelle

Sumatinātha: umstrittene Elternschaft: Rollenabgleich

Annotierte Quellenreferenzen verschiedener Ebenen, keine erfundene gleichzeitig handelnde Gemeinschaft.

Maṅgalā: urteilende Königin
Handlungs-/Funktionsrolle im benannten Fenster: Buch III, Kapitel III, Teil 15; vollständiger englischer Haupttext und eine Übersetzernote

Kaufmann: verstorbener Vater
Handlungs-/Funktionsrolle im benannten Fenster: Buch III, Kapitel III, Teil 15; vollständiger englischer Haupttext und eine Übersetzernote

Zwei Frauen: Mutter- und Eigentumsstreit
Handlungs-/Funktionsrolle im benannten Fenster: Buch III, Kapitel III, Teil 15; vollständiger englischer Haupttext und eine Übersetzernote

Kind: Betroffener
Handlungs-/Funktionsrolle im benannten Fenster: Buch III, Kapitel III, Teil 15; vollständiger englischer Haupttext und eine Übersetzernote

König und Versammlung: unentschiedene Richter
Handlungs-/Funktionsrolle im benannten Fenster: Buch III, Kapitel III, Teil 15; vollständiger englischer Haupttext und eine Übersetzernote

Dharma auf Erden: königliche Anrede, keine erfundene zweite Königsbiografie
Referenz, Vergleich oder religiöse Wirkung, nicht automatisch zusätzlich handelnde Figur: Buch III, Kapitel III, Teil 15; vollständiger englischer Haupttext und eine Übersetzernote

Kuckuck und Krähe: Vergleich
Referenz, Vergleich oder religiöse Wirkung, nicht automatisch zusätzlich handelnde Figur: Buch III, Kapitel III, Teil 15; vollständiger englischer Haupttext und eine Übersetzernote

Namen in der Quelle

Sumatinātha: Entsagung und erster Empfang: Rollenabgleich

Annotierte Quellenreferenzen verschiedener Ebenen, keine erfundene gleichzeitig handelnde Gemeinschaft.

Sumati: Entsagung
Handlungs-/Funktionsrolle im benannten Fenster: Buch III, Kapitel III, Teil 19; vollständiger angezeigter englischer Haupttext

Lokāntika-Götter und Vāsavas: Begleitung
Handlungs-/Funktionsrolle im benannten Fenster: Buch III, Kapitel III, Teil 19; vollständiger angezeigter englischer Haupttext

Könige: Mitentsagende
Handlungs-/Funktionsrolle im benannten Fenster: Buch III, Kapitel III, Teil 19; vollständiger angezeigter englischer Haupttext

Padma: Gastgeber
Handlungs-/Funktionsrolle im benannten Fenster: Buch III, Kapitel III, Teil 19; vollständiger angezeigter englischer Haupttext

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Hemacandra: ausgewählte jainistische Lebensgeschichten

Gemeinsame Werkidentität für die ausgewählten Fenster. Keine Gesamtlektüre und keine einheitliche Lebensfassung aller jainistischen Traditionen.

Werkzuschreibung des benannten Textzugangs; keine eigene Datierung des Sanskrittextes.

Sprache: Sanskritüberlieferung über benannte englische Johnson-Zugänge

Benutzte Ausgabe

Sumatinātha: ausgewählte Johnson-Lesefenster

Die auf dieser Seite benannten Teile sind gelesen. Andere Kapitelteile, angeführte Quellentexte und die Sanskritedition werden nicht als unabhängig gelesen beansprucht.

Benannter historischer Übersetzungszugang; einzelne Druckausgabe nicht am Titelblatt kollationiert.

Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Welche Zeit ist gemeint?

  • Ausgewählter englischer Webzugang der Johnson-Übersetzung; Druckdatum des jeweiligen Bandes nicht eigenständig geprüft.

Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Benannte jainistische Lebensfenster in Hemacandras Johnson-Zugang; konfessionelle und bildhistorische Ergänzung noch in Arbeit.
Verwendeter Ausschnitt
Das Profil folgt ausgewählten englischen Fenstern der Johnson-Übersetzung. Es bietet keine vollständige Lebensgeschichte aller jainistischen Traditionen. Textliche Askese, göttliche Wirkungen und Allwissenheit werden als religiöse Erzählung erklärt.
  1. Sumatinātha: seine Eltern

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; Webvermittlung Wisdomlib · Benannter englischer Webzugang; Drucktitelblätter der einzelnen Johnson-Bände nicht unabhängig geprüft.

    Buch III, Kapitel III, Teil 13; vollständiger angezeigter englischer Haupttext

    Nur dieses benannte Fenster, keine vollständige Werklektüre oder unabhängige Sanskritprüfung. Drucktitelblätter der jeweiligen Bände und alle anderen Textteile nicht als gelesen beansprucht. Eigene Lektürenotiz, keine vollständige lokale Textkopie. Abgerufen am 2026-10-07.

  2. Sumatinātha: umstrittene Elternschaft

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; Webvermittlung Wisdomlib · Benannter englischer Webzugang; Drucktitelblätter der einzelnen Johnson-Bände nicht unabhängig geprüft.

    Buch III, Kapitel III, Teil 15; vollständiger englischer Haupttext und eine Übersetzernote

    Keine empirische Regel zur Feststellung von Mutterschaft oder Schwangerschaftspsychologie. Nur dieses benannte Fenster, keine vollständige Werklektüre oder unabhängige Sanskritprüfung. Drucktitelblätter der jeweiligen Bände und alle anderen Textteile nicht als gelesen beansprucht. Eigene Lektürenotiz, keine vollständige lokale Textkopie. Abgerufen am 2026-10-07.

  3. Sumatinātha: Entsagung und erster Empfang

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; Webvermittlung Wisdomlib · Benannter englischer Webzugang; Drucktitelblätter der einzelnen Johnson-Bände nicht unabhängig geprüft.

    Buch III, Kapitel III, Teil 19; vollständiger angezeigter englischer Haupttext

    Nur dieses benannte Fenster, keine vollständige Werklektüre oder unabhängige Sanskritprüfung. Drucktitelblätter der jeweiligen Bände und alle anderen Textteile nicht als gelesen beansprucht. Eigene Lektürenotiz, keine vollständige lokale Textkopie. Abgerufen am 2026-10-07.

  4. Sumatinātha: Predigt über eigene Verantwortung

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; Webvermittlung Wisdomlib · Benannter englischer Webzugang; Drucktitelblätter der einzelnen Johnson-Bände nicht unabhängig geprüft.

    Buch III, Kapitel III, Teil 21; vollständiger angezeigter englischer Haupttext und eine Übersetzernote

    Der doppelt angezeigte Schluss wird nicht als zweite Predigt gezählt. Die unsichere Worterklärung Saṃpheṭa bleibt Übersetzernote; keine Sanskritkollation. Nur dieses benannte Fenster, keine vollständige Werklektüre oder unabhängige Sanskritprüfung. Drucktitelblätter der jeweiligen Bände und alle anderen Textteile nicht als gelesen beansprucht. Eigene Lektürenotiz, keine vollständige lokale Textkopie. Abgerufen am 2026-10-07.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-08. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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