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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Śītalanātha: Die Seele und die offenen Türen

Wie macht eine Predigt über saṃvara das Begrenzen von Karma-Zuströmen verständlich?

3–4 Minuten Lesezeit

Eine königliche Existenz wird weitergeführt

Padmottara gibt die Herrschaft auf und nimmt bei Srastāgha Sūri das asketische Leben an. Das Geburtsfenster verbindet seine jīva mit Nandās Schwangerschaft. Die Beziehung ist erzählt; sie ersetzt keine historische Abstammungstafel.

Drei Vergleiche erklären saṃvara

Haus, Wasserbehälter und Boot haben Öffnungen, durch die etwas eindringen kann. Die Predigt nutzt diese Bilder für Karma-Zustrom und dessen Begrenzung. Saṃvara gehört zu diesem religiösen Befreiungsmodell. Der Text unterscheidet materielle und geistige Aspekte und verschiedene Stufen, ohne daraus moderne Stoffphysik zu machen.

Eine Wortfrage bleibt offen

Eine Übersetzernote kennzeichnet eine unsichere Lesung. Die Seite hält diese Grenze sichtbar; ein vermutetes Sanskritwort wird nicht nachträglich als unabhängig bestätigt ausgegeben. Die angegebenen weiteren Quellentexte wurden hier nicht gelesen.

Ānanda besitzt eine eigene Lehrrolle

Hörende wählen mendikante oder Laiengelübde. Ānanda predigt anschließend. Der begrenzte Jain-Lehrerzugang bleibt von anderen Ānanda-Figuren verschiedener Traditionen getrennt.

Ein bestimmtes Metallbild

Der Fachband nennt National Museum 48.4/46 als Śītalanātha-Bild von 1485 mit śrīvatsa-Zeichen auf dem Thron. Die Datierung und Identifikation bleiben Fachbefunde; die saṃvara-Predigt ist ein eigener Textzugang.

Was dieser Beleg leisten kann

Die Identifikation folgt dem benannten Fachbefund. Eine eigene Aufnahme oder Lesung der Inschrift liegt hier nicht vor; aus der Beschreibung wird kein vermeintliches historisches Originalbild erzeugt.

Die Figur in ihren Quellen

Śītalanātha

Śītala und die verbundene frühere Existenz Padmottara gehören zu den benannten Fenstern. Eine Stadt namens Susīmā bleibt vom gleichnamigen Mutterzugang eines anderen Kapitels unterschieden. Keine unabhängige Sanskritkollation.

Eine königliche Existenz wird weitergeführt
Buch III, C8-P1; Buch III, C8-P4

Drei Vergleiche erklären saṃvara
Buch III, C8-P10

Eine Wortfrage bleibt offen
Buch III, C8-P10

Ānanda besitzt eine eigene Lehrrolle
Buch III, C8-P10

Belegte Beziehungen

Die Figur in ihren Quellen

Nandā als Mutter

Sie gehört zum beschriebenen Geburtsfenster; weitere gleichnamige Frauen oder Gottheiten werden nicht allein über den Namen identifiziert.

Eigener Beitrag im Textfenster
Buch III, C8-P4

Die Figur in ihren Quellen

Srastāgha Sūri

Der Lehrer wird im englischen Padmottara-Fenster so genannt; keine unabhängige Sanskritnormalisierung.

Eigener Beitrag im Textfenster
Buch III, C8-P1

Die Figur in ihren Quellen

Ānanda als Jain-Lehrer

Er predigt nach Śītala; der Name allein ist keine Identität mit buddhistischen Ānanda-Zugängen.

Eigener Beitrag im Textfenster
Buch III, C8-P10

Namen in der Quelle

Weitere benannte Rollen und erklärte Gruppen

Die Einträge gehören zu verschiedenen benannten Textfenstern. Namen, Vergleiche und Kollektive werden nicht zu einer einzigen Figur oder einer vollständig identifizierten historischen Gemeinschaft zusammengezogen.

Śītala: frühere Existenz als Padmottara
Padmottara: königliche frühere Existenz; Srastāgha Sūri: Lehrer

Śītala: Geburt
Padmottaras jīva: frühere Existenz; Nandā: Mutter

Śītala: Predigt über saṃvara
Śītala: Lehrstimme; Śakra: vorausgehende Lobstimme; Ānanda: benannter Lehrer; Mendikanten und Laien: verschiedene Gelübderollen

Namen in der Quelle

Benannte Referenzen im Bildbefund

Katalog-/Fachreferenzen verschiedener Ebenen, keine behauptete gleichzeitig handelnde Gruppe.

Brahma/Brahmā
S.272, traditions-/bildbezogene Begleiter; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Aśokā
S.272, traditions-/bildbezogene Begleiter; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Mānavī
S.272, traditions-/bildbezogene Begleiter; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Sarvānubhūti
S.272, traditions-/bildbezogene Begleiter; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Ambikā
S.272, traditions-/bildbezogene Begleiter; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Hemacandra: ausgewählte jainistische Lebensgeschichten

Gemeinsame Werkidentität für die ausgewählten Fenster. Keine Gesamtlektüre und keine einheitliche Lebensfassung aller jainistischen Traditionen.

Werkzuschreibung des benannten Textzugangs; keine eigene Datierung des Sanskrittextes.

Sprache: Sanskritüberlieferung über benannte englische Johnson-Zugänge

Benutzte Ausgabe

Śītalanātha: ausgewählte Johnson-Fenster

Nur die benannten Teile gelesen. Beschädigte Zuordnungen, Referenzen und andere Kapitelteile werden nicht als unabhängig gesichert ausgegeben.

Benannter Übersetzungszugang; einzelne Druckausgabe nicht am Titelblatt kollationiert.

Sprache: Englischer Textzugang; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Welche Zeit ist gemeint?

  • Benannter englischer Johnson-Webzugang; Druckdatierung des einzelnen Bandes nicht unabhängig geprüft.

Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Ausgewählte jainistische Lebensfenster im Hemacandra/Johnson-Zugang; benannte Fach- und Bildkontexte bleiben getrennte Belege.
Verwendeter Ausschnitt
Nur die einzeln benannten Teile; keine Vollkapitel- oder Werklektüre und keine allgemeingültige Lebensfassung aller Traditionen.
  1. Śītala: frühere Existenz als Padmottara

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; benannter Wisdomlib-Webzugang · Benannter englischer Übersetzungszugang; Drucktitelblätter und Sanskritdatierung nicht unabhängig geprüft.

    Buch III, C8-P1; Vollständiger angezeigter Haupttext

    Stadt Susīmā nicht mit Padmaprabhas gleichnamiger Mutter verwechselt. Nur das benannte englische Fenster; keine Werkvolllektüre, Sanskritkollation oder Drucktitelblattprüfung. Abgerufen am 2026-10-07.

  2. Śītala: Geburt

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; benannter Wisdomlib-Webzugang · Benannter englischer Übersetzungszugang; Drucktitelblätter und Sanskritdatierung nicht unabhängig geprüft.

    Vollständiger angezeigter Haupttext

    Keine freie Übertragung des Textzeichens auf alle historischen Darstellungen. Nur das benannte Fenster, keine Vollkapitel-/Werklektüre, Sanskritkollation oder Drucktitelblattprüfung. Abgerufen am 2026-10-07.

  3. Śītala: Predigt über saṃvara

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; benannter Wisdomlib-Webzugang · Benannter englischer Übersetzungszugang; Drucktitelblätter und Sanskritdatierung nicht unabhängig geprüft.

    Vollständiger Haupttext und sechs Übersetzernoten

    Jainistisches Befreiungsmodell, keine moderne Therapie- oder Physikdarstellung. Unsichere Wortdeutung in Note 2 bleibt offen; angeführte Lexika nicht selbst gelesen. Nur das benannte Fenster, keine Vollkapitel-/Werklektüre, Sanskritkollation oder Drucktitelblattprüfung. Abgerufen am 2026-10-07.

  4. Encyclopaedia of Jaina Studies I: ausgewählte Bild- und Figurenbefunde

    Sagarmal Jain (Chief Editor); Maruti Nandan Prasad Tiwari, Kamal Giri, Harihar Singh (Editors), Parshwanath Vidyapeeth2010

    Titel-/Imprintangaben der Webseiten3–4 und Autorenangabe im Vorwort gelesen. Verwendete Abschnitte: Ajitanātha S.266; Abhinandana S.267–268; Śītalanātha S.272; Vimala/Ananta S.273; Dharmanātha S.273–274; Munisuvratas Bild-/Erzähltafeln S.278; Bharata Muni S.345–346. Entsprechende Webseiten288–290,294–296,300,367–368, jeweils nur benannte Abschnitte; keine Vollbandlektüre.

    OCR-Zugang, beiS.274/346 teils vermischte Spalten. Objektzuordnung und Datierung sind Befunde des Fachbandes, keine eigene Inschriftenlesung oder aktuelle Standortkontrolle. Keine Abbildungen übernommen, keine Bildrechte angenommen. Foto-/Plattenverweise nicht als selbst visuell geprüfte Reproduktionen ausgegeben. Abgerufen am 2026-10-08.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-08. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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