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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Śītalā: Kühlung, Erzählung und Verehrung

Zwei Erzählvarianten verbinden Śītalā mit Kühle und Schutz. Historische Forschung, ein Aquarell und ein heutiger Tempelzugang zeigen unterschiedliche Kontexte.

7–8 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Die Kühle hat einen regionalen Zusammenhang

Susan Wadleys Studie von 1980 vergleicht Śītalā in Bengalen, Gujarat und Hindi-sprachigen Regionen. Kühle verbindet diese Zugänge; Rollen und Geschichten unterscheiden sich. Das Profil folgt ausgewählten Fenstern dieser Studie, statt aus ihnen eine einheitliche Gestalt für ganz Indien zu formen.

Ein König muss anders handeln

Eine wiedergegebene Hindi-Kathā erzählt von zwei erkrankten Kindern: dem Sohn eines Bauern und einem Prinzen. Die teuren Rituale des Königs bringen noch keine Besserung. Die Göttin erscheint ihm im Traum und verlangt eine Änderung seiner Handlungen. Die Geschichte ordnet Schutz an Kühle und angemessene Zuwendung.

Ein anderer Ausgangspunkt ist ein Feuer

In einer zweiten Kathā bleibt die Hütte einer alten Frau beim Dorfbrand verschont. Sie erklärt dies mit ihrer Verehrung Śītalās und kalten Speisen. Der örtliche Herrscher macht daraus eine gemeinsame Verpflichtung. Diese Fassung erzählt Schutz über ein anderes Unglück.

Ein historischer Bildzeuge

Eine bekleidete Śītalā-Gestalt sitzt auf einem Esel, hält Gegenstände in beiden Händen und trägt einen weiteren über dem Kopf. Unter dem Aquarell steht SITALA, GODDESS OF SMALLPOX.
Historische Reproduktion: Sitala, Indian goddess of smallpox and other epidemics, undatiertes Aquarell, Bildmaß 19 × 14,6 cm nach Katalog. Wellcome Collection, 726061i. Public Domain Mark; Quelle und Bildnachweis: Wellcome Collection. Vollständige gewählte Aufnahme mit Rand und Beschriftung; keine Entstehungszeit aus dem heutigen Katalogtitel abgeleitet. Bildnachweis Bildlizenz

Das Bild benennt eine Krankheitsgöttin

Ein undatiertes Aquarell bei Wellcome trägt die Beschriftung Sitala, Goddess of smallpox. Der Katalog beschreibt eine auf einem Esel sitzende Gestalt. Bild und Benennung bilden einen historischen Zugang; sie sind keine vollständige Darstellung aller regionalen Rollen.

Historische Pocken und heutige Anrede trennen

Die WHO erklärt die Pocken seit 1980 für ausgerottet. Die Geschichten der Krankheitsgöttin gehören deshalb in einen historischen Zusammenhang. Zugleich stellt das heutige Distriktportal von Gurugram den Sheetla Mata Mandir als Verehrungsort vor. Krankheitserfahrung und fortdauernde Anrede beantworten verschiedene Fragen.

Ein Vergleich bewahrt die Unterschiede

Wadley verbindet Śītalās Kühle auch mit Māriyammaṉ in Südindien. Daraus folgt eine Vergleichsfrage, keine automatische Identität. Die eigene Māriyammaṉ-Seite erschließt benannte Orte und öffentliche Erzählungen. Die beiden Profile bleiben an ihre jeweiligen regionalen Zugänge gebunden.

Zwei Kathās geben verschiedenen Menschen eine Stimme

Der König in Kathā A: Der König setzt für sein erkranktes Kind auf aufwendige Rituale. Die Göttin erscheint ihm im Traum und verlangt eine Veränderung seiner Handlungen. Das Teilprofil erklärt den lernenden Herrscher innerhalb dieser regional vermittelten Geschichte; der Traum ist keine unabhängig bestätigte Therapieanweisung.

Der Bauer in Kathā A: Neben dem Königssohn steht der erkrankte Sohn eines Bauern. Der väterliche Vergleich macht die Geschichte nicht nur zu einem königlichen Problem: unterschiedliche soziale Möglichkeiten stehen nebeneinander. Der begrenzte Zugang gibt dem Bauern keinen unbelegten Eigennamen oder zusätzliche Handlungen aus einer anderen Kathā.

Prinzenkind und Bauernsohn in Kathā A: Die beiden erkrankten Kinder tragen den Anlass der Geschichte. Ihre unterschiedlichen Familien stehen im Vergleich, ihre Gefährdung ist gemeinsam. Der erklärte Gruppenzugang bewahrt die betroffenen Kinder neben den handelnden Erwachsenen und gibt ihnen keine erfundenen Diagnosen oder Einzelbiografien.

Die alte Frau in Kathā B: Beim Dorfbrand bleibt die Hütte der alten Frau verschont. Sie erklärt den Schutz mit ihrer Verehrung Śītalās und kalten Speisen. Ihre Auskunft trägt den Übergang vom einzelnen verschonten Haus zur gemeinschaftlichen Verpflichtung; der Erzählungsausgang ist kein geprüfter Brandschutzbeleg.

Der örtliche Herrscher in Kathā B: Der Herrscher macht die von der alten Frau erklärte Verehrung zu einer gemeinsamen Verpflichtung. Sein Regelsetzen ist eine andere Rolle als die Sorge des Königs um den kranken Sohn in Kathā A. Die zwei unbenannten Herrscher werden deshalb nicht als eine identische Person behandelt.

Die Figur in ihren Quellen

Śītalā

Śītalā in Wadleys datierter regionaler Studie, zwei benannten Hindi-Erzählvarianten, einem Aquarell und dem heutigen Gurugram-Zugang. Die Rollen sind regional verschieden. Keine automatische Gleichsetzung mit Māriyammaṉ, Kripi oder jeder Krankheitsgöttin.

Die Kühle hat einen regionalen Zusammenhang
Gedruckte Seiten 33–35: regionale Unterschiede und Kühle

Ein König muss anders handeln
Gedruckte Seiten 38–39: vollständige Kathā Version A

Ein anderer Ausgangspunkt ist ein Feuer
Gedruckte Seiten 40–41: vollständige Kathā Version B

Das Bild benennt eine Krankheitsgöttin
Aquarell 726061i: Titel, Beschreibung und Beschriftung

Historische Pocken und heutige Anrede trennen
Overview: Ausrottungserklärung 1980; Sheetla Mata Mandir: benannter heutiger Verehrungsort

Ein Vergleich bewahrt die Unterschiede
Gedruckte Seite 35: Vergleich mit Māriyammaṉ

Die Figur in ihren Quellen

Der König in Kathā A

Der König setzt für sein erkranktes Kind auf aufwendige Rituale. Die Göttin erscheint ihm im Traum und verlangt eine Veränderung seiner Handlungen. Das Teilprofil erklärt den lernenden Herrscher innerhalb dieser regional vermittelten Geschichte; der Traum ist keine unabhängig bestätigte Therapieanweisung.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Wadley1980, gedruckte 38–39, Version A

Die Figur in ihren Quellen

Der Bauer in Kathā A

Neben dem Königssohn steht der erkrankte Sohn eines Bauern. Der väterliche Vergleich macht die Geschichte nicht nur zu einem königlichen Problem: unterschiedliche soziale Möglichkeiten stehen nebeneinander. Der begrenzte Zugang gibt dem Bauern keinen unbelegten Eigennamen oder zusätzliche Handlungen aus einer anderen Kathā.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Wadley1980, gedruckte 38–39, Version A

Die Figur in ihren Quellen

Prinzenkind und Bauernsohn in Kathā A

Die beiden erkrankten Kinder tragen den Anlass der Geschichte. Ihre unterschiedlichen Familien stehen im Vergleich, ihre Gefährdung ist gemeinsam. Der erklärte Gruppenzugang bewahrt die betroffenen Kinder neben den handelnden Erwachsenen und gibt ihnen keine erfundenen Diagnosen oder Einzelbiografien.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Wadley1980, gedruckte 38–39, Version A

Die Figur in ihren Quellen

Die alte Frau in Kathā B

Beim Dorfbrand bleibt die Hütte der alten Frau verschont. Sie erklärt den Schutz mit ihrer Verehrung Śītalās und kalten Speisen. Ihre Auskunft trägt den Übergang vom einzelnen verschonten Haus zur gemeinschaftlichen Verpflichtung; der Erzählungsausgang ist kein geprüfter Brandschutzbeleg.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Wadley1980, gedruckte 40–41, Version B

Die Figur in ihren Quellen

Der örtliche Herrscher in Kathā B

Der Herrscher macht die von der alten Frau erklärte Verehrung zu einer gemeinsamen Verpflichtung. Sein Regelsetzen ist eine andere Rolle als die Sorge des Königs um den kranken Sohn in Kathā A. Die zwei unbenannten Herrscher werden deshalb nicht als eine identische Person behandelt.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Wadley1980, gedruckte 40–41, Version B

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Śītalā: regionale Rollen und zwei benannte Erzählvarianten

Extrahierter englischer Text der gedruckten Seiten 33–40 vollständig und Seite 41 bis zum Ende des bezeichneten Vergleichsfensters; zwei Kathā-Fassungen einschließlich ihrer Enden tatsächlich gelesen.

1980; DOI 10.2307/1177516, bibliografische Angaben durch JSTOR-Metadatentreffer geprüft.

Sprache: Englische institutionelle oder wissenschaftliche Vermittlung

Benutzte Ausgabe

Śītalā: regionale Rollen und zwei benannte Erzählvarianten – verwendeter Zugang

Nur begrenzte historische Studie und ihre wiedergegebenen Erzählungen, keine gesamte 30-seitige Artikel- oder Primärwerklektüre. Dokumentierter angezeigter Extrakt statt lokal gespeicherter Volltextkopie. Regionale Aussagen von 1980 nicht als heutiger Gesamtzustand behandeln. Religiöse Heilungsdarstellungen sind keine medizinischen Empfehlungen.

1980; DOI 10.2307/1177516, bibliografische Angaben durch JSTOR-Metadatentreffer geprüft.

Sprache: Englischer Zugang; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Überlieferter Text

Śītalā auf dem Esel: Aquarell 726061i

Vollständiger angezeigter Katalog mit Beschreibung, Beschriftung, Maßen, Referenz und Public Domain Mark tatsächlich gelesen.

Undatiertes Aquarell im angezeigten Katalog; keine Entstehungszeit selbst erschlossen.

Sprache: Bildwerk; englischer Katalog

Benutzte Ausgabe

Śītalā auf dem Esel: Aquarell 726061i – verwendeter Zugang

Nur Katalogvermittlung; Die Bildaufnahme und ihre Webfassungen wurden nach der Kataloglektüre separat erworben und betrachtet. Datierung nicht im angezeigten Datensatz genannt. Die historische Benennung einer Krankheitsgöttin ist keine Aussage über Heilwirkung.

Undatiertes Aquarell im angezeigten Katalog; keine Entstehungszeit selbst erschlossen.

Sprache: Englischer Zugang; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Überlieferter Text

Pocken: Ausrottung 1980 als historischer Bezugspunkt

Überschrift, Ausrottungsvermerk und vollständiger Overview-Abschnitt 79–88 tatsächlich gelesen.

Heutige WHO-Übersicht zur 1980 erklärten Ausrottung.

Sprache: Englische institutionelle oder wissenschaftliche Vermittlung

Benutzte Ausgabe

Pocken: Ausrottung 1980 als historischer Bezugspunkt – verwendeter Zugang

Nur historische Einordnung der Pocken und ihrer Ausrottung; keine persönliche medizinische Beratung, Behandlung oder Bewertung religiöser Praxis. Weitere Forschungs-, Vorsorge- und Linkabschnitte nicht für das Figurenprofil ausgewertet.

Heutige WHO-Übersicht zur 1980 erklärten Ausrottung.

Sprache: Englischer Zugang; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Überlieferter Text

Śītalā: heutiger Sheetla Mata Mandir in Gurugram

Vollständiger kurzer Hauptabschnitt 67–71 und Angaben zum Herausgeber und zur Aktualisierung 98–103 tatsächlich gelesen.

Heutige staatliche Ortsvermittlung; angezeigter Aktualisierungsstand 1. September 2026.

Sprache: Englische institutionelle oder wissenschaftliche Vermittlung

Benutzte Ausgabe

Śītalā: heutiger Sheetla Mata Mandir in Gurugram – verwendeter Zugang

Benannter Verehrungsort und öffentliche religiöse Vermittlung, kein eigener Tempelbesuch. Pauschale Shaktipeeth-Zahl, unklare Festdatierungen, Besuchergrößen und Wunscherfüllungsversprechen nicht als unabhängig geprüfte Fakten übernehmen. Keine automatische Gleichsetzung mit anderen Gestalten aus ungelesenen Portal- oder Suchtexten.

Heutige staatliche Ortsvermittlung; angezeigter Aktualisierungsstand 1. September 2026.

Sprache: Englischer Zugang; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Regionale benannte Text-, Bild- und Verehrungszugänge; eigene Figurenperspektive
Verwendeter Ausschnitt
Śītalā in Wadleys datierter regionaler Studie, zwei benannten Hindi-Erzählvarianten, einem Aquarell und dem heutigen Gurugram-Zugang. Die Rollen sind regional verschieden. Keine automatische Gleichsetzung mit Māriyammaṉ, Kripi oder jeder Krankheitsgöttin.
  1. Śītalā: regionale Rollen und zwei benannte Erzählvarianten

    Susan S. Wadley, Asian Folklore Studies 39(1), S. 33–62 · 1980; DOI 10.2307/1177516, bibliografische Angaben durch JSTOR-Metadatentreffer geprüft.

    Extrahierter englischer Text der gedruckten Seiten 33–40 vollständig und Seite 41 bis zum Ende des bezeichneten Vergleichsfensters; zwei Kathā-Fassungen einschließlich ihrer Enden tatsächlich gelesen.

    Nur begrenzte historische Studie und ihre wiedergegebenen Erzählungen, keine gesamte 30-seitige Artikel- oder Primärwerklektüre. Dokumentierter angezeigter Extrakt statt lokal gespeicherter Volltextkopie. Regionale Aussagen von 1980 nicht als heutiger Gesamtzustand behandeln. Religiöse Heilungsdarstellungen sind keine medizinischen Empfehlungen. Abgerufen am 2026-10-06.

  2. Śītalā auf dem Esel: Aquarell 726061i

    Wellcome Collection, Objektkatalog · Undatiertes Aquarell im angezeigten Katalog; keine Entstehungszeit selbst erschlossen.

    Vollständiger angezeigter Katalog mit Beschreibung, Beschriftung, Maßen, Referenz und Public Domain Mark tatsächlich gelesen.

    Nur Katalogvermittlung; Die Bildaufnahme und ihre Webfassungen wurden nach der Kataloglektüre separat erworben und betrachtet. Datierung nicht im angezeigten Datensatz genannt. Die historische Benennung einer Krankheitsgöttin ist keine Aussage über Heilwirkung. Abgerufen am 2026-10-06.

  3. Pocken: Ausrottung 1980 als historischer Bezugspunkt

    World Health Organization · Heutige WHO-Übersicht zur 1980 erklärten Ausrottung.

    Überschrift, Ausrottungsvermerk und vollständiger Overview-Abschnitt 79–88 tatsächlich gelesen.

    Nur historische Einordnung der Pocken und ihrer Ausrottung; keine persönliche medizinische Beratung, Behandlung oder Bewertung religiöser Praxis. Weitere Forschungs-, Vorsorge- und Linkabschnitte nicht für das Figurenprofil ausgewertet. Abgerufen am 2026-10-06.

  4. Śītalā: heutiger Sheetla Mata Mandir in Gurugram

    District Gurugram, Government of Haryana; National Informatics Centre · Heutige staatliche Ortsvermittlung; angezeigter Aktualisierungsstand 1. September 2026.

    Vollständiger kurzer Hauptabschnitt 67–71 und Herausgeber-/Aktualisierungsangaben 98–103 tatsächlich gelesen.

    Benannter Verehrungsort und öffentliche religiöse Vermittlung, kein eigener Tempelbesuch. Pauschale Shaktipeeth-Zahl, unklare Festdatierungen, Besuchergrößen und Wunscherfüllungsversprechen nicht als unabhängig geprüfte Fakten übernehmen. Keine automatische Gleichsetzung mit anderen Gestalten aus ungelesenen Portal- oder Suchtexten. Abgerufen am 2026-10-06.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-06. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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