Ein gefährlicher Ausbildungsweg hat einen heimlichen Zweck
Scáthach erscheint zunächst als Ziel einer Reise. Forgall, Emers Vater, lobt vor dem Hof in Emain Macha die Fähigkeiten Cú Chulainns und empfiehlt weitere Ausbildung. Bei Scáthach könne der junge Kämpfer die Krieger Europas übertreffen. Der Rat klingt wie Förderung. Der Erzähler nennt aber einen anderen Zweck: Forgall hofft, der Bewerber seiner Tochter werde die Reise nicht überleben.
Emer erkennt diesen Plan und warnt Cú Chulainn. Er zieht dennoch los, lernt zunächst bei Domnall und verliert unterwegs seine Gefährten. Die Ausbildung gehört damit zu einem Streit um eine Verbindung. Scáthachs Wissen liegt am Ende eines gefährlichen Wegs; der Text erzählt keine gewöhnliche Schule mit einem problemlos aufgenommenen Schüler.
Die Brücke verlangt Können vor der ersten Lektion
Vor Scáthachs Insel liegt eine Brücke, deren Enden sich beim Betreten heben und den Ankommenden zurückwerfen. Cú Chulainn scheitert dreimal. Erst sein außergewöhnlicher Sprung bringt ihn hinüber. Als er anschließend mit dem Speerschaft die Tür durchstößt, erkennt Scáthach, dass dieser Gast schon anderswo Mut bewiesen hat. Sie schickt ihre Tochter Uathach zu ihm.
Die Umgebung macht den Zugang zum Wissen selbst zu einer Bewährungsprobe. Zugleich unterbricht die Übersetzung hier ausdrücklich eine bequeme Vorstellung von der ganzen Schule: Andere Fassungen nennen Ferdia, Noise und weitere irische Kämpfer als Schüler an diesem Ort; in der hier erzählten Fassung werden sie zu diesem Zeitpunkt nicht als anwesend berichtet. Diese Bemerkung erlaubt keine gemeinsame Klassenliste für alle Fassungen.
Unterricht folgt auf Verletzung und eine Todesdrohung
Der Besuch verletzt zunächst Scáthachs eigene Gemeinschaft. Cú Chulainn bricht Uathach einen Finger und tötet im folgenden Kampf ihren Krieger Cochar Cruifne. Scáthach trauert. Der Gast bietet an, die Aufgaben des Getöteten zu übernehmen und ihr Kämpfer zu werden. Unterricht und Dienst entwickeln sich somit in einer Situation, die er selbst gewaltsam verändert hat.
Uathach rät ihm anschließend, die Lehrerin während der Ausbildung ihrer beiden Söhne aufzusuchen und drei Zusagen zu erzwingen. Mit der Schwertspitze an Scáthachs Herz fordert er vollständigen Unterricht, eine Verbindung mit Uathach ohne Hochzeitsgabe und Auskunft über seine Zukunft. Ihre Zustimmung steht unter einer Todesdrohung. Wer daraus eine freiwillige Aufnahmezeremonie macht, nimmt der Szene ihren entscheidenden Konflikt.
Die Heerführerin versucht, ihren Schüler zu schützen
Scáthach führt Krieg gegen die Verbände unter Aífe. Sie bindet Cú Chulainn und gibt ihm einen Schlaftrank, damit er nicht in den Kampf zieht und dort Schaden nimmt. Doch die Wirkung hält bei ihm nur eine Stunde statt eines ganzen Tages an. Er folgt ihren beiden Söhnen und tötet die Gegner, denen sie gegenüberstehen.
Auch die kundige Lehrerin kann den Ausgang nicht sicher beherrschen. Als ihre Söhne gegen drei Kämpfer antreten, fürchtet sie um sie; Aífe wird als die härteste Kriegerin der Welt beschrieben. Scáthach nennt Cú Chulainn außerdem, was seiner Gegnerin besonders wichtig ist: Pferde, Wagen und Fahrer. Dieses Wissen wird Teil einer List. Ihr Schutzversuch und seine eigenmächtige Fortsetzung gehören zur selben Szene.
Fähigkeiten und Vorhersagen sind Aussagen eines benannten Texts
Am Ende steht eine lange Liste erlernter Künste: Sprünge, Waffenkunststücke, Bewegungen auf Speerspitzen und weitere außergewöhnliche Fähigkeiten. Scáthach sagt Cú Chulainn außerdem seine Zukunft voraus. Die Verbindung von Ausbildung und Voraussicht macht sie zu einer wichtigen Wissensfigur dieses Erzählwegs. Die Kunststücke sind literarische Übersteigerung, keine nachprüfbare Anleitung zur historischen Kampfausbildung.
Meyers Übersetzung erschien 1888 und wird bei CELT als Zugang auf Grundlage von Lebor na hUidre und einer Stowe-Handschrift beschrieben. Sie erwähnt auch eine andere Fassung mit einer sexuellen Begegnung zwischen Scáthach und Cú Chulainn und sagt ausdrücklich, dass es hier nicht so erzählt werde. Dieses Profil hält die Abweichung sichtbar. Es belegt weder sämtliche späteren Scáthach-Bilder noch eine unveränderte Biografie über alle Texte hinweg.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Ein gefährlicher Ausbildungsweg hat einen heimlichen Zweck
S.233–235: Forgalls Besuch, Emers Warnung und Domnalls Ausbildungsrat
Die Brücke verlangt Können vor der ersten Lektion
S.298–299: Reisehilfen, Brücke, Eintritt und ausdrückliche Schüler-Variantenbemerkung
Unterricht folgt auf Verletzung und eine Todesdrohung
S.299–300: Uathach, Cochar Cruifne, Dienstersatz und drei Forderungen
Die Heerführerin versucht, ihren Schüler zu schützen
S.301–302: Schlaftrank, Söhne, Aífes Herausforderung und anschließende Geiseln
Fähigkeiten und Vorhersagen sind Aussagen eines benannten Texts
S.300: ausdrücklich abgesetzte Begegnungsvariante; S.302–303: Künsteliste und Vorhersage; CELT-Metadaten: Edition used und Translation sources
Fassungen und Belege unterscheiden
Werk, Überlieferung und Lesezugang
Werk
Tochmarc Emire / Die Werbung um Emer
Hier die bezeichneten Meyer-Stellen S. 233–235 und 298–303: Ausbildungsrat, Reise und Zugang, Uathachs Verletzung, erzwungene Forderungen, Schutzversuch vor Aífe und spätere Vorhersage. Die ausdrücklich abgesetzte Begegnungsvariante und unterschiedliche Schülerangaben bleiben Varianten, keine einheitliche Lehrerbiografie.
Mittelalterliche Erzählung; hier keine einheitliche Entstehungsdatierung abgeleitet.
Sprache: Irisch
Beleg für den hier verwendeten Ausschnitt: Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Benutzter Lesezugang
Tochmarc Emire: Kuno Meyer, englische Übersetzung 1888
Kompletter angebotener englischer Text samt Einleitung und Metadaten gelesen. Keine eigene irische Kollation; keine Übernahme von Volltext, Scan oder historischen Bildern.
Archaeological Review 1 (1888), S.68–75, 150–155, 231–235, 298–307; CELT T301021.
Sprache: Englisch nach irischen Textzugängen
Quellen zu diesem Lesezugang: Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Figuren und Namen in den Texten
Die Einträge folgen dem jeweiligen Werk. Eigene Handlungen, kurze Namensnennungen und Herkunftsangaben bleiben unterscheidbar. Gleiche oder ähnliche Namen ergeben noch keine gemeinsame Lebensgeschichte.
Tochmarc Emire / Die Werbung um Emer
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Zum Werk und seinem hier benutzten Lesezugang
Handlungen und Stimmen (7)
Wer handelt, widerspricht, vermittelt oder Folgen trägt, wird an der konkreten Textstelle gezeigt.
Forgall im Ausbildungsplan
Wann verbirgt ein fördernder Rat einen Verhinderungsplan?
Forgall, Emers Vater, lobt Cú Chulainn vor dem Hof und empfiehlt weitere Ausbildung bei Scáthach. Der Erzähler nennt dahinter die Hoffnung, der Bewerber werde die gefährliche Reise nicht überleben. Emer erkennt den Plan und warnt ihn. Lob und beabsichtigte Wirkung gehen hier auseinander.
Die Erzählperspektive benennt den heimlichen Zweck. Er wird nicht als normale oder freiwillig vereinbarte Lehrreise umgedeutet.
Beleg: Meyer, S.233–235 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Domnall im Ausbildungsweg
Welches Lernen liegt vor Scáthachs Insel?
Cú Chulainn lernt im bezeichneten Weg zunächst bei Domnall und folgt dessen Ausbildungsrat weiter zu Scáthach. Der spätere Zugang zur Insel setzt deshalb bereits erworbenes Können voraus. Scáthach wird nicht zur einzigen Person erklärt, von der der junge Kämpfer je gelernt habe.
Begrenzte Ausbildungsrolle dieses Textzugangs; keine Zusammenlegung mit gleichnamigen Figuren anderer Werke.
Beleg: Meyer, S.233–235 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Uathach
Wie steht eine eigene Verletzung neben dem Rat an den Gast?
Scáthach schickt Uathach zu dem eingedrungenen Gast. Cú Chulainn verletzt ihren Finger; im anschließenden Konflikt stirbt Cochar Cruifne. Uathach rät später, Scáthach während des Unterrichts ihrer Söhne aufzusuchen und Zusagen zu erzwingen. Ihre Vermittlung steht damit in einem bereits gewaltsam veränderten Verhältnis.
Tochter und Beteiligte mit eigener Handlung, keine zweite Bezeichnung Scáthachs. Die erzwungene Verbindung wird nicht als frei ausgehandelte Aufnahme behandelt.
Beleg: Meyer, S.298–300 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Cochar Cruifne
Wessen Tod schafft den angebotenen Ersatzdienst?
Nach Uathachs Verletzung kommt es zum Kampf, in dem Cú Chulainn Cochar Cruifne tötet. Scáthach trauert. Der Gast bietet daraufhin an, Aufgaben des Getöteten zu übernehmen und ihr Kämpfer zu werden. Der spätere Dienst folgt einem Verlust und ist keine von vornherein friedliche Ausbildungsvereinbarung.
Hier nur der benannte Krieger dieser Szene; keine aus dem Namen erschlossene weitere Biografie.
Beleg: Meyer, S.299–300 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Scáthachs zwei Söhne im Kampf
Warum reicht der Schutzversuch der Lehrerin nicht aus?
Scáthach unterrichtet ihre beiden Söhne und sorgt sich später um sie im Kampf. Cú Chulainn folgt ihnen trotz ihres Schlaftranks und greift in die Auseinandersetzungen ein. Die Brüder tragen damit eine eigene Gefährdung innerhalb der Geschichte; sie sind nicht bloß Belege für den Ruhm ihres Mitschülers.
Quellennahe Gruppenbezeichnung. Die ältere Notiz zu Cuar/Cett und gleichnamigen Gegnern bleibt eine konkrete Namensfrage, keine hier entschiedene Zusammenlegung.
Beleg: Meyer, S.299–302 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Cuar, Scáthachs Sohn
Warum ist dieser Cuar nicht einer der im nächsten Kampf Getöteten?
Scáthach lehrt ihre zwei Söhne Cuar und Cett im Eibenbaum. Im späteren Kampf begleiten diese Cú Chulainn gegen drei Söhne Ilsuanachs. Zu den Gegnern gehört wiederum ein Cuar. Die ausdrücklich verschiedenen Familienzuordnungen verhindern, den Sohn der Lehrerin schon durch den Tod seines Namensvetters für gefallen zu erklären.
Cuar als Scáthachs Sohn in diesem Zugang. Der gleichnamige Ilsuanach-Sohn erhält einen anderen Kontext.
Beleg: Meyer, S.300–301 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Cett, Scáthachs Sohn
Welche Zugehörigkeit hält die gleichnamigen Kämpfer auseinander?
Cett wird gemeinsam mit Cuar als einer von Scáthachs zwei Söhnen unterrichtet. Die beiden stehen im Krieg auf ihrer Seite und geraten später in einen Kampf gegen drei andere Gegner, bei dem Cú Chulainn eingreift. Cett unter den Söhnen Ilsuanachs gehört dagegen zur Gegenseite. Der wiederkehrende Name hebt diese Unterscheidung nicht auf.
Quellengebundene Sohnrolle, kein fassungsübergreifender Alias des gleichnamigen Gegners.
Beleg: Meyer, S.300–301 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Andere Fassungen in der Schülerbemerkung (8)
Meyers Text erwähnt andere Schülerlisten und unterscheidet sie ausdrücklich von den Anwesenden der gerade erzählten Fassung.
Lochmor in der Fassungsbemerkung
Wer gehört ausdrücklich nur zur referierten anderen Schülerliste?
Meyers Übersetzung nennt Lochmor, Sohn Egomass, in einer Bemerkung über andere Fassungen der Schule Scáthachs. Sie erklärt ausdrücklich, diese Kämpfer würden in der gerade erzählten Fassung nicht als zu dieser Zeit anwesend berichtet. Der Name ist damit ein Vergleichshinweis, keine gesicherte Anwesenheit in der folgenden Szene.
Berichtete Fassungsabweichung im Meyer-Zugang, keine selbst unabhängig geprüfte Gesamtedition der anderen Fassung.
Beleg: Meyer, S.298–299 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Fiamain in der Fassungsbemerkung
Wer gehört ausdrücklich nur zur referierten anderen Schülerliste?
Meyers Übersetzung nennt Fiamain, Sohn Foras, in einer Bemerkung über andere Fassungen der Schule Scáthachs. Sie erklärt ausdrücklich, diese Kämpfer würden in der gerade erzählten Fassung nicht als zu dieser Zeit anwesend berichtet. Der Name ist damit ein Vergleichshinweis, keine gesicherte Anwesenheit in der folgenden Szene.
Berichtete Fassungsabweichung im Meyer-Zugang, keine selbst unabhängig geprüfte Gesamtedition der anderen Fassung.
Beleg: Meyer, S.298–299 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Egomas in Meyers Schülerbemerkung
Wessen Herkunft wird in einer anderen Schülerliste angegeben?
Der Name Egomas bestimmt in Meyers referierter Schülerliste die Herkunft Lochmors. Die Bemerkung betrifft andere Fassungen und stellt diese Schüler nicht als Anwesende der aktuellen Szene dar. Ein Herkunftsname fügt noch keine eigene Lehr- oder Kampftat des Vorfahren hinzu.
Quellenlokaler Verwandtschaftsbezug; Namen anderer Epen werden nicht ohne zusätzlichen Vergleich zu einer einheitlichen Familiengeschichte verbunden.
Beleg: Meyer, S.298–299 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Fora in Meyers Schülerbemerkung
Wessen Herkunft wird in einer anderen Schülerliste angegeben?
Der Name Fora bestimmt in Meyers referierter Schülerliste die Herkunft Fiamains. Die Bemerkung betrifft andere Fassungen und stellt diese Schüler nicht als Anwesende der aktuellen Szene dar. Ein Herkunftsname fügt noch keine eigene Lehr- oder Kampftat des Vorfahren hinzu.
Quellenlokaler Verwandtschaftsbezug; Namen anderer Epen werden nicht ohne zusätzlichen Vergleich zu einer einheitlichen Familiengeschichte verbunden.
Beleg: Meyer, S.298–299 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Daman in Meyers Schülerbemerkung
Wessen Herkunft wird in einer anderen Schülerliste angegeben?
Der Name Daman bestimmt in Meyers referierter Schülerliste die Herkunft Ferdias. Die Bemerkung betrifft andere Fassungen und stellt diese Schüler nicht als Anwesende der aktuellen Szene dar. Ein Herkunftsname fügt noch keine eigene Lehr- oder Kampftat des Vorfahren hinzu.
Quellenlokaler Verwandtschaftsbezug; Namen anderer Epen werden nicht ohne zusätzlichen Vergleich zu einer einheitlichen Familiengeschichte verbunden.
Beleg: Meyer, S.298–299 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Usnech in Meyers Schülerbemerkung
Wessen Herkunft wird in einer anderen Schülerliste angegeben?
Der Name Usnech bestimmt in Meyers referierter Schülerliste die Herkunft Noises. Die Bemerkung betrifft andere Fassungen und stellt diese Schüler nicht als Anwesende der aktuellen Szene dar. Ein Herkunftsname fügt noch keine eigene Lehr- oder Kampftat des Vorfahren hinzu.
Quellenlokaler Verwandtschaftsbezug; Namen anderer Epen werden nicht ohne zusätzlichen Vergleich zu einer einheitlichen Familiengeschichte verbunden.
Beleg: Meyer, S.298–299 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Dornolla und die getrennten Erklärungen der Täuschung
Wer trennt die Reisegruppe?
Domnalls Tochter Dornolla begehrt Cuchulaind und wird zurückgewiesen. Die Erzählung schreibt ihr die Erscheinung Emains zu, vor der seine Begleiter umkehren. Eine ausdrücklich erwähnte andere Fassung nennt dagegen Forgall als Urheber dieser Täuschung.
Die alternative Urheberschaft nicht zu einer gemeinsam geplanten einzigen Tat geglättet. Das abwertende Äußere der Figurenbeschreibung wird nicht als eigene Wertung übernommen.
Beleg: Meyer, S.234 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Ferdia und Noise in der ausdrücklich fremden Schülerliste
Welche bekannten Schüler gehören nur zum Fassungsvergleich?
Meyer nennt Ferdia, Sohn Damans, und Noise, Sohn Usnechs, zusammen mit Lochmor und Fiamain als Schüler in anderen Fassungen. Der anschließende Satz sagt ausdrücklich, dass ihr Aufenthalt zu dieser Zeit in diesem Erzählzugang nicht berichtet werde.
Nicht als anwesende Augenzeugen von Cuchulainds Brückenversuch eingesetzt. Eine ähnliche Namensform im Schlussgedicht beweist keine vollständige Personenidentität.
Beleg: Meyer, S.299 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Herkunftsangaben im Ausbildungs- und Kriegsabschnitt (4)
Die Herkunftsnamen helfen besonders bei gleichnamigen Kämpfern; sie ersetzen keine eigene Tat der Vorfahren.
Nos in der Werbungsüberlieferung
Welche Zuordnung trägt der Herkunftsname Nos?
Lugaid wird als Sohn des Nos bezeichnet. Diese Angabe hält Verwandtschaft und gleichnamige Beteiligte auseinander. Sie erzählt an dieser Stelle keine eigene Handlung der nur als Herkunft genannten Person.
Herkunftsbezug dieses Zugangs. Insbesondere Cuar/Cett auf verschiedenen Seiten werden nicht durch die Namensgleichheit vereinigt.
Beleg: Meyer, S.300–301 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Alamac in der Werbungsüberlieferung
Welche Zuordnung trägt der Herkunftsname Alamac?
Nos wird als Sohn Alamacs bezeichnet; der Großvater Lugaids erhält in diesem Zugang eine Königsbezeichnung. Diese Angabe hält Verwandtschaft und gleichnamige Beteiligte auseinander. Sie erzählt an dieser Stelle keine eigene Handlung der nur als Herkunft genannten Person.
Herkunftsbezug dieses Zugangs. Insbesondere Cuar/Cett auf verschiedenen Seiten werden nicht durch die Namensgleichheit vereinigt.
Beleg: Meyer, S.300–301 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Ilsuanach in der Werbungsüberlieferung
Welche Zuordnung trägt der Herkunftsname Ilsuanach?
Die drei Gegner Cuar, Cett und Cruife werden als Söhne Ilsuanachs bezeichnet. Diese Angabe hält Verwandtschaft und gleichnamige Beteiligte auseinander. Sie erzählt an dieser Stelle keine eigene Handlung der nur als Herkunft genannten Person.
Herkunftsbezug dieses Zugangs. Insbesondere Cuar/Cett auf verschiedenen Seiten werden nicht durch die Namensgleichheit vereinigt.
Beleg: Meyer, S.300–301 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Esse Enchinde in der Werbungsüberlieferung
Welche Zuordnung trägt der Herkunftsname Esse Enchinde?
Die nächste gegnerische Dreiergruppe Cire, Bire und Blaicne wird über den Namen Esse Enchinde zugeordnet. Diese Angabe hält Verwandtschaft und gleichnamige Beteiligte auseinander. Sie erzählt an dieser Stelle keine eigene Handlung der nur als Herkunft genannten Person.
Herkunftsbezug dieses Zugangs. Insbesondere Cuar/Cett auf verschiedenen Seiten werden nicht durch die Namensgleichheit vereinigt.
Beleg: Meyer, S.300–301 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Tiere in Bewachung und Entdeckung (1)
Die tatsächlich benannte Funktion bleibt am jeweiligen Text. Vögel werden nicht automatisch zu einer Gottheit erklärt.
Das hilfreiche, löwenähnliche Tier
Wer trägt den allein weiterreisenden Helden?
Ein großes, einem Löwen ähnliches Tier schadet Cuchulaind nicht und bietet ihm seine Seite dar. Er springt auf seinen Nacken und lässt sich vier Tage tragen. Am Ende verabschiedet er das Tier mit einem Segen.
Unbenannt und nur vergleichend löwenähnlich; kein nachträglich vergebener Name oder sicherer Götteravatar.
Beleg: Meyer, S.234–235 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Haushalt,Erziehung und Fürsorge (3)
Namen,Betreuung,Kontrolle und Hilfe folgen jeweils der bezeichneten Fassung.
Die Pflegeschwester bei Ulbeccan Sexa
Wer erkennt den Reisenden vor seiner Ankunft bei Scáthach?
Eine junge Frau erkennt Cuchulaind aus ihrer gemeinsamen Pflegezeit bei Ulbeccan Sexa, bei dem er angenehme Rede lernte. Sie nimmt ihn auf und gibt ihm Essen und Trinken, bevor er weiterzieht.
Die Frau bleibt unbenannt; nicht automatisch mit einer späteren Botin oder mit Emers Pflegeschwester identifiziert.
Beleg: Meyer, S.298 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Eochu Bairche mit Rad, Apfel und Wegwissen
Wer macht den gefährlichen Weg passierbar?
Der zunächst als junger Mann eingeführte Helfer wird am Abschied Eochu Bairche genannt. Er gibt Rad und Apfel als Wegweiser durch die festhaltende Ebene und warnt vor den von Forgall gesandten Monstern. Er sagt außerdem spätere Schwierigkeiten beim Rinderraub voraus.
Hier liefert der Text selbst den Namen des zuvor anonym eingeführten Helfers. Die Vorausdeutung ersetzt keine Lektüre aller späteren Táin-Episoden.
Beleg: Meyer, S.298–299 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Schüler, Haushalt und Wegmonster
Welche unbenannten Gruppen beeinflussen die Ankunft?
Von Forgall gesandte Monster bedrohen den Weg. Die Schüler erklären den Zugang über die Brücke und verspotten die misslungenen Versuche. Später laufen Hausleute und Bewohner auf Uathachs Schrei zusammen. Diese Gruppen haben verschiedene Funktionen und werden nicht als eine einzige Gefolgschaft behandelt.
Die ausdrücklich nur aus anderen Fassungen genannte Schülerliste ist davon getrennt.
Beleg: Meyer, S.298–300 · Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Tochmarc Emire im benannten englischen Zugang von Kuno Meyer; Variantenhinweise bleiben diesem Zugang zugeordnet.
- Verwendeter Ausschnitt
- Kuno Meyer, Archaeological Review 1 (1888), besonders S.233–235 und 298–303; CELT T301021
- Tochmarc Emire: Werbung, Ausbildung und erzwungene Bedingungen
Kuno Meyer; CELT / University College Cork · Archaeological Review 1 (1888), S.68–75, 150–155, 231–235, 298–307; Übersetzung geschaffen 1887
Metadaten, Meyers angebotene Einleitung und komplette angebotene englische Übersetzung einschließlich Gedichtschluss gelesen. Druckseiten 68–75, 150–155, 231–235, 298–307; Fassungsabweichungen bleiben sichtbar.
Keine eigene irische Kollation, Volllektüre aller anderen Fassungen oder Handschriftenautopsie. Meyers Einleitung von 1888 behauptet historische Personen und frühe Datierungen; diese historischen Deutungen werden nicht als heutiger Nachweis übernommen. Digitale Rechtebeschränkung bleibt dokumentiert, nur eigene Paraphrase öffentlich. Abgerufen am 2026-10-02.
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Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-18. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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