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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Orte und Dinge: Lichtwege, Wasser und Gold

Wie unterscheiden sich erzählte Handlung und berichtetes Objekt?

7–9 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Eine gemalte Frau führt einen kleinen Jungen an der Hand von einem nebligen Seeufer auf einen Pfad ins offene Gebirgstal.
Freie heutige KI-Illustration zur Ankunft Bachués mit dem unbenannten kleinen Jungen in Simóns Kapitel II, Druck von 1891, S. 279–280. Die Quelle nennt ihn nicht ausdrücklich ihren biologischen Sohn. Erscheinung, Kleidung, See und Pfad sind redaktionelle Bilddeutung; keine Ansicht des heutigen Iguaque oder tatsächlichen Menschen. Die spätere Ehe der Erwachsenen und die Rückkehr als Schlangen sind andere Episoden. Textgrundlage

Iguaque als Lagune und Wohnort

Die Quelle unterscheidet hohen Wasserraum und tiefer gelegene Wohnung; später kehren Frau und Partner zur Lagune zurück. Der religiöse Ortsbezug ist keine heute überprüfte Angabe jedes historischen Wegs.

Bosa und der Wasserraum

Bosa erscheint als Fluss-/Fischereibeziehung und Station des Lehrers. Die jeweiligen Tätigkeiten stehen an konkreten Stellen; ein wiederkehrender Ortsname entscheidet nicht die Identität aller Gegenüber.

Baracio und Cerro del Tabaco

Der berichtete große Knochen wird mit einem See-/Flussraum verbunden. Simón verknüpft ihn später mit einem angeblichen Kamel des Lehrers. Diese Vermutung ist kein moderner zoologischer oder archäologischer Nachweis.

Das berichtete Kamel des Lehrers

Simón behauptet einen mitgebrachten, bei Bosa gestorbenen Kamelbegleiter und verknüpft Knochen mit ihm. Es wird als Quellenbehauptung geführt, ohne eine real bewiesene altamerikanische Kamelreise zu behaupten.

Das Goldbild des Jungen

Die Chronik beschreibt ein etwa dreijähriges stehendes Goldbild, das Molina nicht heben kann. Dies ist eine konkrete Textbeschreibung, kein ohne Inventar belegtes heute erhaltenes Objekt.

Goldener Mahlstein und Handstein im Bericht

Molina beschreibt im religiösen Raum zwei massive Goldgegenstände zum Mahlen. Größe und Material sind Aussagen der Chronik, keine heute unabhängig getestete Objektbestimmung.

Textilien, Metallgaben und Bildgruppen

Die berichteten Räume enthalten Textilien sowie menschliche und tierförmige Metallgaben. Die Quelle behauptet großen Wert; Gegenwehr und Verbergung verhindern eine hier nachgewiesene heutige Provenienz.

Spinnwebenboote und Wege nach dem Tod

Der große Fluss wird laut Bericht auf Spinnwebfahrzeugen überquert. Ein benanntes erzähltes Ding-/Wegverhältnis, keine reale Verkehrstechnik oder heutiger Reiseplan.

Gemalte Webstühle und Kreuzformen

Simón verbindet Zeichnungen, Textilien und Lehre und versucht, christliche Inhalte darin zu erkennen. Das ist sein Deutungsweg, keine sichere Identifizierung jedes heutigen Felsbilds.

Drei Köpfe oder Gesichter in berichteten Bildern

Simón nennt solche Darstellungen bei Pijaos und Menschen aus Tunja und verbindet sie mit einem Herzen. Daraus erschließt er mögliche christliche Spuren. Der Gruppen-/Motivfall ist kein Beweis, Bochica habe überall drei tatsächliche Körper oder christliche Trinitätsidentität.

Pasca, Hontibón, Bogotá, Serrezuela, Cipacón und Cota

Die Quelle führt diese Orte auf dem Lehrerweg; die genaue Schreibung wird dem gelesenen Druck zugeordnet. Keine sicher gegenwärtig begehbare Route oder unabhängige Ortschronologie wird daraus abgeleitet.

Guane, Tunja und Sogamoso

Simón verknüpft Höhlen, mögliche Bilder und das Verschwinden des Lehrers mit diesen Regionen. Correas erweiterter Quellenvergleich benennt andere Fassungen; sie bleiben getrennt vermittelt.

Berichtete Heiligtümer und Gefäße

Kapitel IV beschreibt religiöse Räume und zwei Arten von Behältern für Gaben. Der Autor setzt diese Dinge abwertend mit christlichen Vergleichen zusammen. Keine öffentliche Ausgrabungsanleitung oder genaue sensible Verbergungsstelle wird ergänzt.

Tierförmige Gaben im Gefäßbericht

Schlangen, Frösche, Echsen, Insekten, Feliden, Affen, Füchse und Vögel erscheinen als berichtete Bildmotive der Gaben. Ein deklarierter Motivgruppenfall, keine erfundenen individuellen Gottheitsnamen.

Sopó und Tivitó

Die beiden Flüsse werden von Chibchachum geschaffen oder hergebracht, um die Felder zu fluten. Bochica behält sie für die Bewässerung in trockenen Zeiten. Die alternative Herkunftsformulierung bleibt erhalten.

Bunza und der Abfluss bei Tequendama

Der Druck nennt Bunza als sammelnden Fluss und Tequendama als Engstelle. Die Schreibung ist keine automatische Normalisierung zu jedem modernen Flussnamen; der Beitrag erklärt die berichtete Landschaftsperspektive.

Bochicas Goldstab

Der Wurf öffnet den Abfluss. Der dünne Stab erklärt im Bericht die weiterhin begrenzte Öffnung. Ein erzähltes Ding, kein heute identifiziertes Instrument.

Guayacán-Bäume als frühere Erdstützen

Die Quelle setzt große Bäume vor die später Chibchachum auferlegte Last. Ein ausdrücklich gruppierter kosmischer Dingbezug; keine neu erfundene Anzahl einzelner personifizierter Bäume.

Erzählbild: der Goldstab und die Wasseröffnung

Ein gemalter Mensch steht auf der Krone eines Regenbogens und wirft einen dünnen goldenen Stab. Wasser einer überschwemmten Ebene fließt durch eine offene Felsschlucht; kleine Gestalten sehen von trockenem Boden zu.
Freie heutige KI-Illustration zu Simóns Kapitel IV, Druck von 1891, S. 289–290: Bochica erscheint in Menschengestalt auf dem Regenbogen und wirft den Goldstab zur Öffnung von Tequendama. Kleidung, Erscheinung und Landschaft sind frei gestaltet, keine historische Ikone oder aktuelle Geländeansicht. Die Flüsse bleiben in der Erzählung für Trockenzeiten erhalten; die Szene beweist keine geologische Ursache und übernimmt nicht die christlichen Wertungen des Chronisten. Textgrundlage

Ort oder Erzählraum in den Quellen

Iguaque als Lagune und Wohnort

Die Quelle unterscheidet hohen Wasserraum und tiefer gelegene Wohnung; später kehren Frau und Partner zur Lagune zurück. Der religiöse Ortsbezug ist keine heute überprüfte Angabe jedes historischen Wegs.

Benannte Fassung
II, S.279–281/PDF 281–283

Ort oder Erzählraum in den Quellen

Bosa und der Wasserraum

Bosa erscheint als Fluss-/Fischereibeziehung und Station des Lehrers. Die jeweiligen Tätigkeiten stehen an konkreten Stellen; ein wiederkehrender Ortsname entscheidet nicht die Identität aller Gegenüber.

Benannte Fassung
II–IV, S.280/284/289/PDF 282/286/291

Gruppe im Quellenbezug

Baracio und Cerro del Tabaco

Der berichtete große Knochen wird mit einem See-/Flussraum verbunden. Simón verknüpft ihn später mit einem angeblichen Kamel des Lehrers. Diese Vermutung ist kein moderner zoologischer oder archäologischer Nachweis.

Benannte Fassung
II–III, S.280/284/PDF 282/286

Die Figur in ihren Quellen

Das berichtete Kamel des Lehrers

Simón behauptet einen mitgebrachten, bei Bosa gestorbenen Kamelbegleiter und verknüpft Knochen mit ihm. Es wird als Quellenbehauptung geführt, ohne eine real bewiesene altamerikanische Kamelreise zu behaupten.

Benannte Fassung
III, S.284/PDF 286

Gegenstand oder Zeichen in den Quellen

Das Goldbild des Jungen

Die Chronik beschreibt ein etwa dreijähriges stehendes Goldbild, das Molina nicht heben kann. Dies ist eine konkrete Textbeschreibung, kein ohne Inventar belegtes heute erhaltenes Objekt.

Benannte Fassung
II, S.281/PDF 283

Gegenstand oder Zeichen in den Quellen

Goldener Mahlstein und Handstein im Bericht

Molina beschreibt im religiösen Raum zwei massive Goldgegenstände zum Mahlen. Größe und Material sind Aussagen der Chronik, keine heute unabhängig getestete Objektbestimmung.

Benannte Fassung
II, S.281/PDF 283

Gegenstand oder Zeichen in den Quellen

Textilien, Metallgaben und Bildgruppen

Die berichteten Räume enthalten Textilien sowie menschliche und tierförmige Metallgaben. Die Quelle behauptet großen Wert; Gegenwehr und Verbergung verhindern eine hier nachgewiesene heutige Provenienz.

Benannte Fassung
II, S.281–283/PDF 283–285

Gegenstand oder Zeichen in den Quellen

Spinnwebenboote und Wege nach dem Tod

Der große Fluss wird laut Bericht auf Spinnwebfahrzeugen überquert. Ein benanntes erzähltes Ding-/Wegverhältnis, keine reale Verkehrstechnik oder heutiger Reiseplan.

Benannte Fassung
III, S.283/PDF 285

Gegenstand oder Zeichen in den Quellen

Gemalte Webstühle und Kreuzformen

Simón verbindet Zeichnungen, Textilien und Lehre und versucht, christliche Inhalte darin zu erkennen. Das ist sein Deutungsweg, keine sichere Identifizierung jedes heutigen Felsbilds.

Benannte Fassung
III, S.284–286/PDF 286–288

Gruppe im Quellenbezug

Drei Köpfe oder Gesichter in berichteten Bildern

Simón nennt solche Darstellungen bei Pijaos und Menschen aus Tunja und verbindet sie mit einem Herzen. Daraus erschließt er mögliche christliche Spuren. Der Gruppen-/Motivfall ist kein Beweis, Bochica habe überall drei tatsächliche Körper oder christliche Trinitätsidentität.

Benannte Fassung
III, S.283/PDF 285

Gruppe im Quellenbezug

Pasca, Hontibón, Bogotá, Serrezuela, Cipacón und Cota

Die Quelle führt diese Orte auf dem Lehrerweg; die genaue Schreibung wird dem gelesenen Druck zugeordnet. Keine sicher gegenwärtig begehbare Route oder unabhängige Ortschronologie wird daraus abgeleitet.

Benannte Fassung
III, S.284–285/PDF 286–287

Gruppe im Quellenbezug

Guane, Tunja und Sogamoso

Simón verknüpft Höhlen, mögliche Bilder und das Verschwinden des Lehrers mit diesen Regionen. Correas erweiterter Quellenvergleich benennt andere Fassungen; sie bleiben getrennt vermittelt.

Benannte Fassung
III, S.285/PDF 287

Gegenstand oder Zeichen in den Quellen

Berichtete Heiligtümer und Gefäße

KapitelIV beschreibt religiöse Räume und zwei Arten von Behältern für Gaben. Der Autor setzt diese Dinge abwertend mit christlichen Vergleichen zusammen. Keine öffentliche Ausgrabungsanleitung oder genaue sensible Verbergungsstelle wird ergänzt.

Benannte Fassung
IV, S.288/PDF 290

Gruppe im Quellenbezug

Tierförmige Gaben im Gefäßbericht

Schlangen, Frösche, Echsen, Insekten, Feliden, Affen, Füchse und Vögel erscheinen als berichtete Bildmotive der Gaben. Ein deklarierter Motivgruppenfall, keine erfundenen individuellen Gottheitsnamen.

Benannte Fassung
IV, S.288/PDF 290

Gruppe im Quellenbezug

Sopó und Tivitó

Die beiden Flüsse werden von Chibchachum geschaffen oder hergebracht, um die Felder zu fluten. Bochica behält sie für die Bewässerung in trockenen Zeiten. Die alternative Herkunftsformulierung bleibt erhalten.

Benannte Fassung
IV, S.289–290/PDF 291–292

Ort oder Erzählraum in den Quellen

Bunza und der Abfluss bei Tequendama

Der Druck nennt Bunza als sammelnden Fluss und Tequendama als Engstelle. Die Schreibung ist keine automatische Normalisierung zu jedem modernen Flussnamen; der Beitrag erklärt die berichtete Landschaftsperspektive.

Benannte Fassung
IV, S.288–289/PDF 290–291

Gegenstand oder Zeichen in den Quellen

Bochicas Goldstab

Der Wurf öffnet den Abfluss. Der dünne Stab erklärt im Bericht die weiterhin begrenzte Öffnung. Ein erzähltes Ding, kein heute identifiziertes Instrument.

Benannte Fassung
IV, S.289–290/PDF 291–292

Gruppe im Quellenbezug

Guayacán-Bäume als frühere Erdstützen

Die Quelle setzt große Bäume vor die später Chibchachum auferlegte Last. Ein ausdrücklich gruppierter kosmischer Dingbezug; keine neu erfundene Anzahl einzelner personifizierter Bäume.

Benannte Fassung
IV, S.290/PDF 292

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Noticias historiales, Segunda Parte

Simón ordnet Berichte über Schöpfung, Menschenherkunft und religiöse Gegenüber in eine ausdrücklich christliche Chronikargumentation.

Bericht des 17. Jahrhunderts; Werkentstehung von tatsächlicher Veröffentlichung der ausgewählten Partie unterscheiden.

Sprache: Kolonialzeitliches Spanisch

Benutzte Ausgabe

Segunda Parte, Casa Editorial de Medardo Rivas, Bogotá 1891

Titelseite nennt erstmals Veröffentlichung nach Manuskripten der Nationalbibliothek. Ausgewählt sind vierte Noticia II–IV; Scan ist kein eigener Blick auf diese Manuskripte.

1891 direkt auf Titelseite PDF 5 gesehen; Archivmetadaten umfassen die mehrbändige Publikationsspanne 1882–92.

Sprache: Spanischer Druck mit digitaler OCR als Suchhilfe

Überlieferter Text

Güetta: Plan de Vida der Comunidad Mhuysqa de Sesquilé

Kollektive Planung von Wiederbelebung, Bildung und Territorialbeziehungen mit ausdrücklich unterschiedenen Sprechergruppen.

Ausgabe nicht ausdrücklich datiert; Metadaten nur Dateientstehungshinweis.

Sprache: Spanisch mit öffentlich selbst verwendeten Mhuysqa-Bezeichnungen

Benutzte Ausgabe

Öffentliches PDF auf dem Portal der Gemeinde Sesquilé

38 PDF-Seiten, teils Doppelseiten. Nur Vorstücke und ausgewählter Einleitungs-/Beraterteil gelesen; Karten und weitere Wissensbestände nicht als vollständige Lektüre ausgegeben.

Dateimetadaten 13. Februar 2012; tatsächliches Publikationsdatum nicht bestätigt.

Sprache: Spanischer gestalteter Lesetext

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Verwendeter Ausschnitt
Drei vollständig gelesene Simón-Kapitel; genau benannte moderne Forschungs- und Sesquilé-Fenster. Figurenrolle, koloniale Zuschreibung und heutige Sprecherposition getrennt.
  1. Simón: Licht, Bachué und der Wasserstreit in drei Kapiteln

    Fray Pedro Simón; Ausgabe der Casa Editorial de Medardo Rivas · Kolonialzeitlicher Bericht des 17. Jahrhunderts; ausgewählte Segunda-Parte-Ausgabe Bogotá 1891

    Titelseite auf PDF-Seite 5 und die vollständigen Kapitel II–IV der vierten Noticia, Druckseiten 279–290/PDF-Seiten 281–292, gelesen.

    Christlich wertender kolonialer Autor, kein unmittelbares indigensprachiges Transkript. Nicht die ganze Chronik gelesen. Die betrachtete Titelseite nennt 1891; die größere mehrbändige Publikationsspanne darf dieses Ausgabedatum nicht ersetzen. Abgerufen am 2026-10-14.

  2. Sociedad y naturaleza en la mitología Muisca: ausgewählte Vergleichsargumente

    François Correa Rubio · 2005, Tabula Rasa 3, S.197–222

    Abstract PDF 1; Text PDF 3–11/S.199–207, Quellenprobleme und ausgewählte Licht-/Bochica-/Bachué-Vergleiche.

    Benannte wissenschaftliche Interpretation, keine einheitliche ursprüngliche Lehre. Übrige Artikelteile und sämtliche angeführten Chroniken nicht gelesen. Ordenszuordnung in der Einleitung widerspricht dem Primärtitel und wird nicht übernommen. Abgerufen am 2026-10-14.

  3. Plan de Vida der Comunidad Mhuysqa de Sesquilé: öffentliche Stimmen

    Gemeinschaftlich benannte Verfasser; gekennzeichnete Erwachsenen-/Kinderstimmen und Grupo de Asesores · Undatierter öffentlich angebotener Plan; Dateimetadaten 2012, kein sicher belegtes Publikationsjahr

    PDF 1–7: Titel, Inhalt, kollektive Autorenschaft, Präsentation, Erwachsenen-/Kinderstimmen 2.1/2.2 und Beratertext 3.1.

    Kein aktuelles eigenes Interview oder Nachweis des Zustands 2026. Historischer Beratertext beruht teilweise auf benannter Literatur. Keine Veröffentlichung der Karten/Fotos oder detaillierter Ritual-/Heilschritte allein aus öffentlicher Zugänglichkeit. Abgerufen am 2026-10-14.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-14. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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