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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Meretseger: Göttin des thebanischen Berges

Zwei beschriebene Zeugnisse aus Deir el-Medina zeigen Meretseger in verschiedenen Schlangenformen. Sie verorten ihre Verehrung bei Menschen der Nekropole; eine oft zitierte weitere Stele besitzt dagegen keinen dokumentierten Fundort.

2 Minuten Lesezeit

Paneb vor der Göttin

Der Katalog des British Museum beschreibt eine Stele aus Deir el-Medina: Paneb kniet vor einer sitzenden Frau mit Schlangenkopf, die als Meretseger benannt wird. Im unteren Register beten seine Söhne. Das Bild verbindet eine benannte Familie der Nekropolenarbeiter mit der Göttin; es zeigt keine allgemeingültige Gestalt für alle Meretseger-Darstellungen.

Die Datierung liegt in der Ramessidenzeit. Die hier benutzten Katalogangaben wurden nur indexiert gelesen; eine eigene Übersetzung der Stele wird nicht behauptet.

Pennub und die andere Schlangenform

Ein bemaltes Kalkstein-Ostrakon aus Deir el-Medina zeigt den Arbeiter Pennub vor einer Schlange mit menschlichem Kopf. Der British-Museum-Katalog deutet Votivzweck und Textinhalt nur vorsichtig als möglich. Die Bildform ist dennoch ein zweites lokales Zeugnis; sie sollte nicht in die schlangenköpfige sitzende Figur der Paneb-Stele umgeschrieben werden.

Der Berg und eine Provenienzgrenze

Ein bei UCL archivierter Fachaufsatz beschreibt Meretseger als Göttin des thebanischen Berges über der Nekropole. Er weist zugleich auf eine methodische Grenze hin: Für die oft herangezogene Turiner Neferaabet-Stele ist kein Fundort dokumentiert. Ihre mögliche Nähe zu Deir el-Medina darf daher nicht als gesicherte Ausgrabungsprovenienz wiederholt werden.

Die beiden BM-Stücke verankern dieses Profil lokal; die Turiner Stele bleibt ein Vergleich mit offenem Fundkontext. Museumsfotos wurden wegen ungeklärter Nachnutzung nicht übernommen.

Die Figur in ihren Quellen

Eine Gestalt, verschiedene Textrollen

Paneb und Pennub
BM EA273 und EA8508.

Berg und Provenienzgrenze
UCL-archivierter Fachaufsatz.

Welche Zeit ist gemeint?

  • Paneb-Stele mit schlangenköpfiger Meretseger.
  • Pennub-Ostrakon mit menschenköpfiger Schlange.

Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Lokale ägyptische Meretseger-Verehrung im thebanischen Nekropolenraum
Verwendeter Ausschnitt
British Museum EA273 und EA8508; UCL-archivierter Fachaufsatz zur Provenienz.
  1. Limestone stela of Paneb, EA273

    The British Museum · 19. Dynastie

    Paneb kniet vor Meretseger, die als sitzende Frau mit Schlangenkopf erscheint; im unteren Register beten seine Söhne. Der Katalog nennt Deir el-Medina als Fundort und eine ramessidische Datierung.

    Indexnotiz der Weblektüre. Nur indexierte BM-Katalogfelder; keine eigene Inschriftenübersetzung oder Bildlizenzprüfung. Abgerufen am 2026-09-30.

  2. Ostracon with Pennub adoring Meretseger, EA8508

    The British Museum · späte 19. Dynastie

    Das bemalte Kalkstein-Ostrakon aus Deir el-Medina zeigt den Arbeiter Pennub vor einer menschköpfigen Schlange. Der British-Museum-Katalog bezeichnet die Weihfunktion und den Text nur vorsichtig als möglich.

    Indexnotiz der Weblektüre. Nur indexierte BM-Katalogfelder; Votivzweck und Textdeutung bleiben unsicher, Bildrechte nicht geprüft. Abgerufen am 2026-09-30.

  3. Finding the Village: Qurna in the 1810s between Antiquities

    Stephen Quirke und M. Ghabriel, Journal of the American Research Center in Egypt 58 · 2022

    Die Autoren beschreiben Meretseger als Göttin des thebanischen Berges und besprechen Neferaabets Gebetsstele. Sie warnen ausdrücklich davor, für die Turiner Neferaabet-Stele einen nicht dokumentierten Fundort als sichere Provenienz zu wiederholen.

    Indexnotiz der Weblektüre. Nur benannte Passage des institutionell archivierten Fachaufsatzes gelesen; Turiner Neferaabet-Stele nicht als gesicherten Deir-el-Medina-Fund ausgeben. Abgerufen am 2026-09-30.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-09-30. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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