Nhanderu Tenonde im Namensvergleich
Schöpfertitel und Verwandtschaftsrolle im ausgewählten Forschungsfenster. Die Beziehung zu Nhamandu unterscheidet sich je nach Fassung.
Xariã in der berichteten Abweichung
Pierri berichtet meistens den älteren Bruder Nhanderu Tenondes, daneben eine andere Zuordnung durch einen Gesprächspartner. Eine universelle Verwandtschaftslösung wird nicht beschlossen.
Karai Ru Ete in der abweichenden Genealogie
Ein junger Gesprächspartner ordnet Xariã in dieser Fassung seinen Nachkommen zu. Der Forscher konnte den weiteren Zyklus nicht bestätigen.
Xa’ã
Nur in der genannten abweichenden Fassung als Bruder Xariãs berichtet; der Forscher bestätigt den Zyklus nicht mit anderen. Die begrenzte Beleglage bleibt Teil des Falls.
Jakaira Ru Ete
Namens- und Zuständigkeitsvergleich sowie abweichende Vaterschaftszuordnung; kein aus allen Quellen zusammengestellter Stammbaum.
Tupãra’y in der wiedergegebenen Jesus-Erzählung
Gesandter Sohn, mit Jesus verbunden; die indigenen Sprecher erklären eigene Lehr- und Weltbeziehungen. Kein überall identischer Alias jeder mythologischen Jesusfigur.
Der erwähnte Xondaro
Ein Gesprächspartner nennt diesen Begleiter Tupãra’ys als Helfer. Nicht automatisch ein weiterer biologischer Zwillingsbruder.
Rei Herodes in der Mbyá-Erzählung
Der berichtete König verfolgt seine Tochter und Kinder und wird als Anhã Ruvixa gedeutet. Das ist diese Erzählfassung, keine selbständige historische Königsbiografie.
Die Königstochter/Nossa Senhora
Eingesperrt, geschlagen und vertrieben; ein helfendes Gambá versorgt sie. Eine Harmonisierung mit kanonischen Evangelien wird daraus nicht entwickelt.
Die Mutter der Königstochter
Bringt Nahrung und Kleidung zur Eingesperrten. Eine eigene erzählte Versorgungsrolle ohne erfundenen Namen.
Gambá
Baut Unterkunft, beschafft Nahrung und hilft Mutter und Kind. Der erzählte Bezug zum Beutel bleibt Herkunftserklärung, keine Tiermedizin.
Kuh, Ente, Schwein, Pferd, Hund und Hahn
Menschlich sprechende Rollen und Tierverwandlungen im gekennzeichneten Fassungsvergleich. Die Kuh hilft beim Trocknen; andere Rollen tragen Verfolgung oder körperliche Veränderung.
Tico-tico und Curruíra
Der erste legt Spuren frei, der zweite verdeckt sie in der Verfolgung Tupãra’ys. Eine Gruppe unterschiedlich handelnder Vogelrollen.
Itaja im begrenzten Dialog
Als Stein-Gegenüber in einem Gespräch über Anhã benannt. Keine umfassende Dämonenlehre oder medizinische Diagnose.
Die Figur in ihren Quellen
Nhanderu Tenonde im Namensvergleich
Schöpfertitel und Verwandtschaftsrolle im ausgewählten Forschungsfenster. Die Beziehung zu Nhamandu unterscheidet sich je nach Fassung.
Benannte Fassung
S.31–35
Die Figur in ihren Quellen
Xariã in der berichteten Abweichung
Pierri berichtet meistens den älteren Bruder Nhanderu Tenondes, daneben eine andere Zuordnung durch einen Gesprächspartner. Eine universelle Verwandtschaftslösung wird nicht beschlossen.
Benannte Fassung
S.33–35
Die Figur in ihren Quellen
Karai Ru Ete in der abweichenden Genealogie
Ein junger Gesprächspartner ordnet Xariã in dieser Fassung seinen Nachkommen zu. Der Forscher konnte den weiteren Zyklus nicht bestätigen.
Benannte Fassung
S.35
Die Figur in ihren Quellen
Xa’ã
Nur in der genannten abweichenden Fassung als Bruder Xariãs berichtet; der Forscher bestätigt den Zyklus nicht mit anderen. Die begrenzte Beleglage bleibt Teil des Falls.
Benannte Fassung
S.35
Die Figur in ihren Quellen
Jakaira Ru Ete
Namens- und Zuständigkeitsvergleich sowie abweichende Vaterschaftszuordnung; kein aus allen Quellen zusammengestellter Stammbaum.
Benannte Fassung
S.31, 35
Die Figur in ihren Quellen
Tupãra’y in der wiedergegebenen Jesus-Erzählung
Gesandter Sohn, mit Jesus verbunden; die indigenen Sprecher erklären eigene Lehr- und Weltbeziehungen. Kein überall identischer Alias jeder mythologischen Jesusfigur.
Benannte Fassung
S.57–63
Die Figur in ihren Quellen
Der erwähnte Xondaro
Ein Gesprächspartner nennt diesen Begleiter Tupãra’ys als Helfer. Nicht automatisch ein weiterer biologischer Zwillingsbruder.
Benannte Fassung
S.35, Anm.27
Die Figur in ihren Quellen
Rei Herodes in der Mbyá-Erzählung
Der berichtete König verfolgt seine Tochter und Kinder und wird als Anhã Ruvixa gedeutet. Das ist diese Erzählfassung, keine selbständige historische Königsbiografie.
Benannte Fassung
S.58–61
Die Figur in ihren Quellen
Die Königstochter/Nossa Senhora
Eingesperrt, geschlagen und vertrieben; ein helfendes Gambá versorgt sie. Eine Harmonisierung mit kanonischen Evangelien wird daraus nicht entwickelt.
Benannte Fassung
S.58–60
Die Figur in ihren Quellen
Die Mutter der Königstochter
Bringt Nahrung und Kleidung zur Eingesperrten. Eine eigene erzählte Versorgungsrolle ohne erfundenen Namen.
Benannte Fassung
S.59
Die Figur in ihren Quellen
Gambá
Baut Unterkunft, beschafft Nahrung und hilft Mutter und Kind. Der erzählte Bezug zum Beutel bleibt Herkunftserklärung, keine Tiermedizin.
Benannte Fassung
S.59–60
Gruppe im Quellenbezug
Kuh, Ente, Schwein, Pferd, Hund und Hahn
Menschlich sprechende Rollen und Tierverwandlungen im gekennzeichneten Fassungsvergleich. Die Kuh hilft beim Trocknen; andere Rollen tragen Verfolgung oder körperliche Veränderung.
Benannte Fassung
S.59–61
Gruppe im Quellenbezug
Tico-tico und Curruíra
Der erste legt Spuren frei, der zweite verdeckt sie in der Verfolgung Tupãra’ys. Eine Gruppe unterschiedlich handelnder Vogelrollen.
Benannte Fassung
S.61
Die Figur in ihren Quellen
Itaja im begrenzten Dialog
Als Stein-Gegenüber in einem Gespräch über Anhã benannt. Keine umfassende Dämonenlehre oder medizinische Diagnose.
Benannte Fassung
S.34/Anm.25
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Verwendeter Ausschnitt
- Öffentliche benannte Mbyá-Fassung, geschützte Sprecheranonymität und historisch datierter Forschungs-/Übersetzungsvergleich; keine einheitliche Guaraní-Kosmologie.
- O perecível e o imperecível: ausgewählte Mbyá-Namens- und Erzählvergleiche
Daniel Calazans Pierri · USP-Masterarbeit, korrigierte Fassung 2013
Anonymitäts-/Gruppennotiz S.22–24; ausgewählte Kapitelteile S.30–37, 41–50, 57–63.
Sprecher und genaue Dörfer absichtlich anonymisiert. Feldgespräche, gemischter Buchabriss und theoretische Deutung unterscheidbar. Nicht gesamte Dissertation oder alle zitierten Texte gelesen; keine Identitäten aus Danksagung rekonstruieren. Abgerufen am 2026-10-14.
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Secretaría de Políticas Lingüísticas, Dirección General de Investigación Lingüística; Redaktion Domingo Adolfo Aguilera Jiménez · Zweite Ausgabe 2022, Asunción
Titel/Kolophon sowie Tabelle S.48–49/PDF 26, besonders 161–162 und 168.
Paraguayischer Sprach-/Namensregisterkontext, kein vollständiges Mbyá-Gottheiteninventar. Montoya 1639 nur durch diese ausdrücklich zitierende Tabelle vermittelt. Statistikspalte sind Häufigkeiten; nicht die Fundstellen des Originals. Abgerufen am 2026-10-14.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-14. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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