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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Māuis Brüder: Namen und gemeinsame Handlungen

Vier Brüdernamen stehen neben dem jüngsten Māui. Die Brüder beraten, halten Seile, fischen und setzen sich über eine Warteaufforderung hinweg; nicht jede Tätigkeit wird einem einzelnen Bruder zugeordnet.

3–4 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Vier gemalte Männer ziehen an geflochtenen Seilen vor Lehmmauern. Gegenüber wartet ein fünfter mit einem gebogenen Kieferknochen; die Schlinge hält eine leuchtende Sonnengestalt.
Freie heutige KI-Illustration zu Greys englischer Māui-Fassung von 1855, S35–38: Die Brüder halten die Seile, während Māui gegenüber mit dem Kieferknochen wartet. Gewählt ist der Moment vor den im Text erläuterten Schlägen. Die bildhafte Sonne, Geländeform, Kleidung, Gesichter und Form des Kiefers sind redaktionelle Deutung; keine astronomische Erklärung, historische Geländeansicht oder tradierte Māori-Darstellung. Die Lehmmauern halten die Wartenden auf Abstand zur erwarteten Sonne. Textgrundlage

Vier Namen, keine vier erfundenen Lebensläufe

Die Folge nennt Maui-taha, Maui-roto, Maui-pae und Maui-waho neben dem jüngsten Maui-tikitiki-a-Taranga. Im tatsächlich betrachteten Druck auf Seite 17 steht bei der ersten Zählung Maui-taka; spätere Stellen verwenden Maui-taha. Diese Abweichung wird erhalten, statt sie ungesehen als bloßen OCR-Fehler zu beseitigen.

Die Zählung auf Seite 17 ordnet Maui-roto an zweiter, Maui-pae an dritter und Maui-waho an vierter Stelle ein. Andere Aufzählungen desselben Kapitels vertauschen die Reihenfolge der letzten beiden Namen. Daraus wird hier keine sichere durchgängige Geburtsrangfolge abgeleitet.

Der älteste Bruder beruhigt

Nach der Anerkennung des Kindes tadeln die Brüder zunächst dessen Sonderstellung. Der ältere Bruder mahnt zu Freundlichkeit und zum Teilen der Nahrung. Der Absatz verleiht dieser Stimme eine Funktion, ohne jede spätere Rede einzeln den vier Namen zuzuteilen.

Maui-roto, Maui-pae und Maui-waho bleiben als einzeln genannte Brüder erschlossen. Für ausführlichere individuelle Handlungen wäre eine zusätzliche Quelle nötig. Die gemeinsame Unternehmung wird nicht viermal mit derselben erfundenen Einzelbiografie wiederholt.

Nachlesen: [1] S. 21–23

Gemeinsam halten sie die Sonne

Die Brüder befürchten die Hitze, stimmen dann zu, fertigen Seile und halten die Sonne während Māuis Angriff fest. Die Erzählung nennt den jüngsten als Angreifer und die Brüder als entscheidende Mitwirkende. Sie liefert keine verlässliche Zuordnung jedes Seilendes zu einem einzelnen Namen.

Nachlesen: [1] S. 35–38

Fischen und eine missachtete Aufforderung

Zuerst lassen sie Māui nicht mitfahren. Auf dem nächsten Ausflug versteckt er sich im Kanu. Später verweigern sie ihm Köder, helfen beim Herausziehen und schneiden den Land-Fisch, während er fort ist.

Die unregelmäßigen Landformen werden mit dieser Gruppenhandlung verbunden. Das Profil unterscheidet namentliche Mitgliedschaft, berichtete Gruppenhandlung und tatsächlich einzeln zugewiesene Rede.

Nachlesen: [1] S. 38–45

Genauer hinsehen

Was belegt die Nennung einzelner Namen, und was bleibt ausdrücklich eine gemeinsame Handlung?

Die Figur in ihren Quellen

Maui-taha / Maui-taka

Einzeln genannter Bruder des jüngsten Māui; gemeinsame Handlungen nicht als eigenständige vollständige Einzelbiografie vervielfältigt. Erste Druckzählung/weitere Aufzählungen als konkrete Textstellen erhalten.

Eigene Rolle im vollständig gelesenen 1855-Kapitel
S. 17–27;35–45

Die Figur in ihren Quellen

Maui-roto

Einzeln genannter Bruder des jüngsten Māui; gemeinsame Handlungen nicht als eigenständige vollständige Einzelbiografie vervielfältigt. Erste Druckzählung/weitere Aufzählungen als konkrete Textstellen erhalten.

Eigene Rolle im vollständig gelesenen 1855-Kapitel
S. 17–27;35–45

Die Figur in ihren Quellen

Maui-pae

Einzeln genannter Bruder des jüngsten Māui; gemeinsame Handlungen nicht als eigenständige vollständige Einzelbiografie vervielfältigt. Erste Druckzählung/weitere Aufzählungen als konkrete Textstellen erhalten.

Eigene Rolle im vollständig gelesenen 1855-Kapitel
S. 17–27;35–45

Die Figur in ihren Quellen

Maui-waho

Einzeln genannter Bruder des jüngsten Māui; gemeinsame Handlungen nicht als eigenständige vollständige Einzelbiografie vervielfältigt. Erste Druckzählung/weitere Aufzählungen als konkrete Textstellen erhalten.

Eigene Rolle im vollständig gelesenen 1855-Kapitel
S. 17–27;35–45

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Polynesian Mythology, Sammlung unter Greys Herausgeberschaft

Kompilierte Sammlung, keine einheitliche zeitlose Gesamtüberlieferung des Pazifiks.

Englische Erstveröffentlichung 1855 nach Curnow; keine Datierung aller ursprünglichen Erzählungen.

Sprache: Englisch auf der Grundlage verschiedener Māori-Texte

Benutzte Ausgabe

Polynesian Mythology, London: John Murray 1855 – ausgewähltes Kapitel

Vollständiges Kapitel auf Druckseiten 16–58 über den erworbenen Scan und die begleitende OCR erschlossen. Übriges Buch und ursprüngliche Māori-Manuskripte nicht als gelesen ausgegeben.

1855 am gedruckten Titelblatt bestätigt; keine Kalenderdatierung der erzählten Ereignisse.

Sprache: Historische englische Herausgeberfassung

Welche Zeit ist gemeint?

  • Erzählte Vorfahrenzeit und Beziehungen, ohne Kalenderdatum.
  • 1855: London, John Murray; gedrucktes Titelblatt tatsächlich betrachtet.

Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
The Legend of Maui
Verwendeter Ausschnitt
John Murray, London 1855. Koloniale Bearbeitung; keine unveränderte einzelne regionale Handschrift.
  1. The Legend of Maui: Greys Druckausgabe von 1855

    George Grey als Herausgeber; Māori-Mitarbeit nicht mit einer unveränderten Einzelstimme gleichgesetzt · 1855, London: John Murray

    Druckseiten 16–58; PDF-Seiten 38–80 vollständig in der OCR gelesen, einschließlich Fußnoten; Titelblatt, Inhaltsverzeichnis und benannte kritische Druckstellen am Scan betrachtet.

    Englische koloniale Herausgeberfassung. Kein eigenes Lesen der Māori-Handschriften oder vollständiger übriger Buchkapitel. Christliche Übersetzungsbegriffe und alte Tierbezeichnungen nicht als moderne Sachklassifikation übernommen. Abgerufen am 2026-10-14.

  2. Preface zu Polynesian Mythology

    George Grey; digitale Wiedergabe Sacred Texts · Vorwort der historischen Sammlung des 19. Jahrhunderts

    Vorwort vollständig gelesen, einschließlich Regierungszweck, Materialzusammenstellung, Übersetzungsbehauptung und abwertender Religionsbewertung.

    Selbstauskunft des kolonialen Herausgebers, kein unabhängiger Nachweis seiner Treue zu einzelnen Manuskripten. Spekulative Alters- und Opferzahlen des Vorworts nicht übernommen. Abgerufen am 2026-09-26.

  3. Te Rangikāheke, Wiremu Maihi

    Jenifer Curnow, Dictionary of New Zealand Biography / Te Ara · 1990; bereitgestellter Web-Auszug abgerufen 2026

    Ausführlichen vom Web-Werkzeug bereitgestellten Auszug gelesen; ausgewertet wurden Herkunftszuordnung, Zusammenarbeit, Manuskripte, Publikationen und Greys Eingriffe.

    Direkter HTTP-Abruf 403; Auszug des Web-Werkzeugs mit Provenienz archiviert, kein vollständiger HTML-Abruf behauptet. Manuskripte nicht selbst gelesen; keine pauschale Rückübersetzung Greys zu einer angeblich unveränderten Te-Rangikāheke-Stimme. Abgerufen am 2026-09-26.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-14. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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