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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Die Königin: Sie gibt Manoharā das Flugjuwel zurück

Wer entscheidet am Hof über Gefahr und Rettung?

2–3 Minuten Lesezeit

Ein Amt erzeugt einen Interessenkonflikt

Zwei Brahmanen binden sich an König und Prinz. Der königliche Purohita fürchtet bei einem Herrscherwechsel um sein Amt und versucht, Sudhana zunächst auf einem Feldzug und dann durch einen Opferplan zu schädigen. Seine Traumdeutung ist im Text Teil dieser Intrige, keine Museumsdiagnose.

Nachlesen: [1] S.56–61

Die Mutter wägt ab und handelt

Sudhana hat seiner Mutter das Kopfjuwel anvertraut: Sie soll es Manoharā nur bei Lebensgefahr geben. Als Manoharā von der Drohung berichtet, überlegen beide. Die Königin gibt Juwel und Gewand zurück; damit ermöglicht sie die Flucht. In diesem Kapitel bleibt sie unbenannt und erhält nicht automatisch den Theaternamen Canda.

Nachlesen: [1] S.58,61–62

Der Vater bleibt verantwortlich

Dhana stimmt dem Plan trotz Kenntnis der Bindung seines Sohnes zu. Später versucht er, die Suche durch eine Ersatzfrau und bewachte Tore zu verhindern. Seine anfänglich gerechte Herrschaft hebt diese Handlungen nicht auf. Die weiteren Ehefrauen tragen Information über die Bedrohung weiter; ihre unterschiedlichen Stimmen werden nicht zu einer einzigen Figur zusammengezogen.

Die Figur in ihren Quellen

Dhana

Nur Rolle im benannten Kapitel V; keine automatische Vereinigung mit gleichartigen Theaterfiguren oder anderen buddhistischen Biografien.

Die Figur in ihren Quellen

Sudhanas unbenannte Mutter

Nur Rolle im benannten Kapitel V; keine automatische Vereinigung mit gleichartigen Theaterfiguren oder anderen buddhistischen Biografien.

Gruppe oder Wesentyp in den Quellen

Die beiden Purohita-Anwärter

Nur Rolle im benannten Kapitel V; keine automatische Vereinigung mit gleichartigen Theaterfiguren oder anderen buddhistischen Biografien.

Gruppe oder Wesentyp in den Quellen

Sudhanas weitere Ehefrauen

Nur Rolle im benannten Kapitel V; keine automatische Vereinigung mit gleichartigen Theaterfiguren oder anderen buddhistischen Biografien.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Sudhana Avadāna: Kapitel V des benannten Tibetan-Tales-Zugangs

Ralston/Schiefner 1906: vollständiges englisches Kapitel V, Seiten 44–74 und dreizehn Noten in der Gutenberg-Transkription. Tibetischer Ausgangsbestand, deutsche Vermittlung und englischer Zugang bleiben getrennt; kein Vergleich mit selbst gelesenen tibetischen oder deutschen Originalseiten. Die Abschnitte „Ein Amt erzeugt einen Interessenkonflikt“, „Die Mutter wägt ab und handelt“, „Der Vater bleibt verantwortlich“ tragen auf dieser Seite die Frage „Wer entscheidet am Hof über Gefahr und Rettung?“.

1906 ist die Ausgabe, kein Ursprungsdatum der Geschichte.

Sprache: Tibetisch nach Quellenangabe; hier vermittelte englische Lektüre

Benutzte Ausgabe

Ralston/Schiefner 1906, Kapitel V; Gutenberg-Transkription

Kapitel und sämtliche 13 Noten vollständig gelesen. Kah-gyur-Verweis nur als Editionsangabe, keine eigene tibetische Druck- oder Manuskriptprüfung.

1906 nach digital wiedergegebener Titelseite; eigener Zugang zum digitalen Text.

Sprache: Englisch über deutsche Vermittlung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Sudhana und Manoharā: benanntes Avadāna und Theatervergleich
Verwendeter Ausschnitt
Ganze englische Kapitel-V-Übersetzung im 1906 bezeichneten Ralston/Schiefner-Buch, S.44–74 mit 13 Noten und Titelmetadaten gelesen. Moderne Gutenberg-Transkription, keine tibetische, deutsche, Sanskrit- oder Pāli-Kollation; regionale Thai-Vorlagen weiterhin eigenständig erforderlich.
  1. Sudhana Avadāna: vollständiges Kapitel V in Tibetan Tales

    F. Anton von Schiefner: tibetisch-deutsche Vermittlung; W. R. S. Ralston: englische Übersetzung; Project Gutenberg: digitale Transkription · 1906 nach gelesener Titelseite der transkribierten Ausgabe

    Titel, Übersetzer und Druckjahr sowie das vollständige Kapitel V mit gedruckten Seitenmarken 44–74 und allen dreizehn Noten.

    Englische Übersetzung über eine deutsche Vermittlung, keine Lektüre des Gesamtbuchs, der Einleitung, der Originaldruckbilder oder des tibetischen Kah-gyur. Der Verweis auf Kah-gyur II, Seiten 202–209, ist keine eigene Originalkollation. Note 8 kennzeichnet die Flussnamenpassage als unsichere Deutung. Keine genaue mythische Landkarte oder Gleichsetzung mit Pāli- und Thai-Fassungen. Abgerufen am 2026-10-10.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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