Der Nāga sucht selbst Schutz
Janmachitra fürchtet die gewaltsame Entfernung aus seinem See und die Trennung von seinen Eltern. Er bittet den Jäger Phalaka um Hilfe. Phalaka rettet ihn, tötet dabei aber den Beschwörer. Schutz, Dank und Gewalt gehören im Text zusammen; das Museum macht daraus keine Anleitung.
Die Gabe verändert ihren Gebrauch
Auf Rat eines Einsiedlers verlangt Phalaka die Amogha-Kette. Sie schützt die Nāgas gegen Garuḍa; Janmachitra gibt sie erst nach Rücksprache mit seinen Eltern ab. Phalaka verwendet sie später, um Manoharā zu fangen. Die Vorgeschichte zeigt den Funktionswechsel derselben Gabe.
Eine Gefangene verhandelt unter Zwang
Manoharā widerspricht einer Berührung durch den Jäger und gibt ihm ihr Flugjuwel. Er übergibt sie dem Prinzen. Ihre Rede zeigt eine eigene Reaktion, macht die Gefangennahme aber nicht zu einer freien romantischen Begegnung. Phalaka dieses Texts ist keine ungeprüfte Namensgleichsetzung mit Bun des Theaterprogramms.
Die Figur in ihren Quellen
Janmachitra
Nur Rolle im benannten Kapitel V; keine automatische Vereinigung mit gleichartigen Theaterfiguren oder anderen buddhistischen Biografien.
Die Figur in ihren Quellen
Phalaka
Nur Rolle im benannten Kapitel V; keine automatische Vereinigung mit gleichartigen Theaterfiguren oder anderen buddhistischen Biografien.
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Sudhana Avadāna: Kapitel V des benannten Tibetan-Tales-Zugangs
Ralston/Schiefner 1906: vollständiges englisches Kapitel V, Seiten 44–74 und dreizehn Noten in der Gutenberg-Transkription. Tibetischer Ausgangsbestand, deutsche Vermittlung und englischer Zugang bleiben getrennt; kein Vergleich mit selbst gelesenen tibetischen oder deutschen Originalseiten. Die Abschnitte „Der Nāga sucht selbst Schutz“, „Die Gabe verändert ihren Gebrauch“, „Eine Gefangene verhandelt unter Zwang“ tragen auf dieser Seite die Frage „Wie wird ein Schutzmittel später zum Mittel der Gefangennahme?“.
1906 ist die Ausgabe, kein Ursprungsdatum der Geschichte.
Sprache: Tibetisch nach Quellenangabe; hier vermittelte englische Lektüre
Benutzte Ausgabe
Ralston/Schiefner 1906, Kapitel V; Gutenberg-Transkription
Kapitel und sämtliche 13 Noten vollständig gelesen. Kah-gyur-Verweis nur als Editionsangabe, keine eigene tibetische Druck- oder Manuskriptprüfung.
1906 nach digital wiedergegebener Titelseite; eigener Zugang zum digitalen Text.
Sprache: Englisch über deutsche Vermittlung
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Sudhana und Manoharā: benanntes Avadāna und Theatervergleich
- Verwendeter Ausschnitt
- Ganze englische Kapitel-V-Übersetzung im 1906 bezeichneten Ralston/Schiefner-Buch, S.44–74 mit 13 Noten und Titelmetadaten gelesen. Moderne Gutenberg-Transkription, keine tibetische, deutsche, Sanskrit- oder Pāli-Kollation; regionale Thai-Vorlagen weiterhin eigenständig erforderlich.
- Sudhana Avadāna: vollständiges Kapitel V in Tibetan Tales
F. Anton von Schiefner: tibetisch-deutsche Vermittlung; W. R. S. Ralston: englische Übersetzung; Project Gutenberg: digitale Transkription · 1906 nach gelesener Titelseite der transkribierten Ausgabe
Titel, Übersetzer und Druckjahr sowie das vollständige Kapitel V mit gedruckten Seitenmarken 44–74 und allen dreizehn Noten.
Englische Übersetzung über eine deutsche Vermittlung, keine Lektüre des Gesamtbuchs, der Einleitung, der Originaldruckbilder oder des tibetischen Kah-gyur. Der Verweis auf Kah-gyur II, Seiten 202–209, ist keine eigene Originalkollation. Note 8 kennzeichnet die Flussnamenpassage als unsichere Deutung. Keine genaue mythische Landkarte oder Gleichsetzung mit Pāli- und Thai-Fassungen. Abgerufen am 2026-10-10.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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