Zum Museumsinhalt
MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Drumas Hof: Manoharā bereitet die Begegnung vor

Welche Vermittlung liegt zwischen Flucht und Wiedervereinigung?

2–3 Minuten Lesezeit

Der Einsiedler ist kein einfacher Helfer

Ein Einsiedler rät Phalaka zur Kette; später berichtet ein Rishi vom Badeplatz. Nach ihrer Flucht macht Manoharā dessen Rat für ihre Gefangenschaft mitverantwortlich. Dennoch vertraut sie ihm Ring und Nachricht an. Der Text gibt hier keinen persönlichen Namen; wir machen daraus keine gesicherte Identität mit Kassop des Theaterprogramms.

Die Wasserträgerin handelt als Vermittlerin

Eine Kinnarī findet den Ring im Wasserablauf der Waschung und holt auf Manoharās Bitte den Prinzen an einen geschützten Ort. Die Badegruppe, die Wasserträgerinnen und der spätere Chor erfüllen unterschiedliche Funktionen. Sie sind keine ohne Beleg auf sieben Schwestern reduzierte Gemeinschaft.

Nachlesen: [1] S.54,71–73

Manoharā prüft zunächst ihren Vater

Druma reagiert auf die gedachte Ankunft eines Menschen zunächst mit Gewaltandrohung. Manoharā wartet seine Beruhigung ab und zeigt ihm erst dann Sudhana. Nach den Prüfungen spricht die Kinnarī-Gemeinschaft für die Verbindung. Auch die spätere Rückreise vermittelt Manoharā beim Vater; familiäre Entscheidungen gehören damit zu ihrer eigenen Handlung.

Nachlesen: [1] S.71–73

Die Figur in ihren Quellen

Druma

Nur Rolle im benannten Kapitel V; keine automatische Vereinigung mit gleichartigen Theaterfiguren oder anderen buddhistischen Biografien.

Gruppe oder Wesentyp in den Quellen

Die unbenannten Rishi-Rollen

Nur Rolle im benannten Kapitel V; keine automatische Vereinigung mit gleichartigen Theaterfiguren oder anderen buddhistischen Biografien.

Gruppe oder Wesentyp in den Quellen

Kinnarī-Gemeinschaft und Vermittlerin

Nur Rolle im benannten Kapitel V; keine automatische Vereinigung mit gleichartigen Theaterfiguren oder anderen buddhistischen Biografien.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Sudhana Avadāna: Kapitel V des benannten Tibetan-Tales-Zugangs

Ralston/Schiefner 1906: vollständiges englisches Kapitel V, Seiten 44–74 und dreizehn Noten in der Gutenberg-Transkription. Tibetischer Ausgangsbestand, deutsche Vermittlung und englischer Zugang bleiben getrennt; kein Vergleich mit selbst gelesenen tibetischen oder deutschen Originalseiten. Die Abschnitte „Der Einsiedler ist kein einfacher Helfer“, „Die Wasserträgerin handelt als Vermittlerin“, „Manoharā prüft zunächst ihren Vater“ tragen auf dieser Seite die Frage „Welche Vermittlung liegt zwischen Flucht und Wiedervereinigung?“.

1906 ist die Ausgabe, kein Ursprungsdatum der Geschichte.

Sprache: Tibetisch nach Quellenangabe; hier vermittelte englische Lektüre

Benutzte Ausgabe

Ralston/Schiefner 1906, Kapitel V; Gutenberg-Transkription

Kapitel und sämtliche 13 Noten vollständig gelesen. Kah-gyur-Verweis nur als Editionsangabe, keine eigene tibetische Druck- oder Manuskriptprüfung.

1906 nach digital wiedergegebener Titelseite; eigener Zugang zum digitalen Text.

Sprache: Englisch über deutsche Vermittlung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Sudhana und Manoharā: benanntes Avadāna und Theatervergleich
Verwendeter Ausschnitt
Ganze englische Kapitel-V-Übersetzung im 1906 bezeichneten Ralston/Schiefner-Buch, S.44–74 mit 13 Noten und Titelmetadaten gelesen. Moderne Gutenberg-Transkription, keine tibetische, deutsche, Sanskrit- oder Pāli-Kollation; regionale Thai-Vorlagen weiterhin eigenständig erforderlich.
  1. Sudhana Avadāna: vollständiges Kapitel V in Tibetan Tales

    F. Anton von Schiefner: tibetisch-deutsche Vermittlung; W. R. S. Ralston: englische Übersetzung; Project Gutenberg: digitale Transkription · 1906 nach gelesener Titelseite der transkribierten Ausgabe

    Titel, Übersetzer und Druckjahr sowie das vollständige Kapitel V mit gedruckten Seitenmarken 44–74 und allen dreizehn Noten.

    Englische Übersetzung über eine deutsche Vermittlung, keine Lektüre des Gesamtbuchs, der Einleitung, der Originaldruckbilder oder des tibetischen Kah-gyur. Der Verweis auf Kah-gyur II, Seiten 202–209, ist keine eigene Originalkollation. Note 8 kennzeichnet die Flussnamenpassage als unsichere Deutung. Keine genaue mythische Landkarte oder Gleichsetzung mit Pāli- und Thai-Fassungen. Abgerufen am 2026-10-10.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.