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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Mañjuśrī: Weisheit im Gespräch und im Bild

Wie handelt Mañjuśrī als Gesprächspartner, und wie wird Weisheit im Bild erkennbar?

2–3 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Ein Besuch führt zum Lehrdialog

Mañjuśrī folgt dem Auftrag des Buddha und besucht den kranken Vimalakīrti. Er fragt nach Krankheit, Leerheit und dem Trost für einen kranken Bodhisattva. Vimalakīrtis Antworten verbinden Weisheit mit Mitgefühl und hilfreichen Mitteln. Mañjuśrī erschließt die Lehre durch Fragen; er bleibt ein eigener Akteur.

Zwei konkrete Bildzugänge

Die Kupferfigur Met 1978.394.1 aus dem Kathmandu-Tal, 10. Jahrhundert, wird als jugendlicher Mañjuśrī eingeordnet. Auf dem tibetischen Buchdeckel Met 1979.515, circa 14. Jahrhundert, schwingt er laut Katalog ein Schwert gegen Unwissenheit. Textrolle und Bildattribut werden nebeneinander lesbar.

Ein Schwert an einem Buch

Der Katalog des Buchdeckels deutet Mañjuśrīs Schwert als Hilfe zum Textverständnis. Avalokiteśvara und Vajrapāṇi begleiten ihn. Das Schwert wird als ikonografisches Zeichen erklärt; daraus folgt keine historische Gewalthandlung des Gesprächspartners im Vimalakīrti-Dialog.

Historisches Bildwerk im benannten Kontext

Geschmückte Metallfigur mit jugendlichem Gesicht auf einem Stufensockel; ein Bein hängt herab, eines ist angewinkelt, eine Hand ist erhoben.
The Bodhisattva Manjushri as a Youth, Kathmandu-Tal, 10. Jahrhundert, Kupferlegierung; The Met, 1978.394.1. Historische Reproduktion, Public Domain / CC0. Eigenständiger regionaler Bildzugang. Bildnachweis Bildlizenz

Historisches Bildwerk im benannten Kontext

Langer, dunkler Holzdeckel mit drei größeren sitzenden Relieffiguren, vielen kleinen Figuren, ornamentaler Umrahmung und Farbspuren.
Manuscript Cover with the Bodhisattva Manjushri Flanked by Vajrapani and Avalokiteshvara, Tibet, circa 14. Jahrhundert, Holz mit Farb- und Vergoldungsspuren; The Met, 1979.515. Historische Reproduktion, Public Domain / CC0. Kein bestimmter erhalten gebliebener Textinhalt dieses Deckels wird vorausgesetzt. Bildnachweis Bildlizenz
Nachlesen: [3] Met, 1979.515

Die Hörerschaft und das leere Haus

Die Begleiter erwarten eine Lehre aus dem Gespräch. Vimalakīrtis Haus wird leer, sogar der Türhüter verschwindet. Seine spätere Aussage über Māras als Diener gehört zur Lehrrede; sie beschreibt keine neu eingetroffenen Hausangestellten.

Die Figur in ihren Quellen

Mañjuśrī: Weisheit im Gespräch und im Bild

Benannter Text-/Regionalzugang; keine Gleichsetzung bloß gleichnamiger Figuren.

Mañjuśrī: Weisheit im Gespräch und im Bild
Benannter Ausschnitt

Die Figur in ihren Quellen

Vimalakīrti im Krankheitsdialog

Antwortender eigener Akteur im Kapitel; keine neue allgemeine Identität.

Vimalakīrti im Krankheitsdialog
Benannter Ausschnitt

Die Figur in ihren Quellen

Buddha im Besuchsrahmen

Beauftragt Mañjuśrī mit der Nachfrage nach Vimalakīrtis Krankheit.

Buddha im Besuchsrahmen
Kapitel5, Beginn

Die Figur in ihren Quellen

Bodhisattvas, Schüler und göttliche Hörerschaft

Begleiten Mañjuśrī, um das Gespräch zu hören.

Bodhisattvas, Schüler und göttliche Hörerschaft
Kapitel5, Besuch

Die Figur in ihren Quellen

Vimalakīrtis Türhüter

Verschwindet im magisch leer werdenden Haus; bleibt unbenannt.

Vimalakīrtis Türhüter
Kapitel5, leeres Haus

Die Figur in ihren Quellen

Kranke Bodhisattvas im Lehrdialog

Lehradressaten des Trostes, keine modern dokumentierten Krankengeschichten.

Kranke Bodhisattvas im Lehrdialog
Kapitel5, Trostfrage

Die Figur in ihren Quellen

Māras und Gegner als Dienerreferenz

Lehrhafte Antwort auf die Frage nach Dienern, keine hier eintretende Gegnerschar.

Māras und Gegner als Dienerreferenz
Kapitel5, Frage nach dem leeren Haus

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Vimalakīrtinirdeśa, Kapitel 5

Bibliografischer Bezug.

Keine eigene Datierung des Werkes.

Sprache: Benannter englischer Übersetzungszugang

Benutzte Ausgabe

Vimalakīrtinirdeśa, Kapitel 5: ausgewählter Zugang

Nur Kapitel 5 vollständig gelesen.

Datierung gemäß Quellenkopf.

Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Benannte Text- und Bildzugänge; keine universelle Einheitsfassung
Verwendeter Ausschnitt
Ausgewählte Quellenfenster.
  1. Vimalakīrtinirdeśa: The Consolation of the Invalid

    Robert A. F. Thurman; englischer Kenyon-Zugang

    Kapitel 5 vollständig, vom Auftrag an Mañjuśrī bis zum Erwecken des Erleuchtungsgeistes bei acht tausend Göttern, tatsächlich gelesen.

    Keine Gesamtwerklektüre; keine eigene Sanskrit-/Tibetischkollation. Religiöser Krankheitsdialog, keine medizinische Erklärung. Abgerufen am 2026-10-08.

  2. The Bodhisattva Manjushri as a Youth, 1978.394.1

    The Metropolitan Museum of Art

    Titel, kuratorischer Absatz, Objektangaben und Public-Domain-Kennzeichnung tatsächlich gelesen.

    Kuratorische Identifikation, keine vollständige Entstehungsgeschichte des Mañjuśrī. Pixelprüfung ausstehend. Abgerufen am 2026-10-08.

  3. Manuscript Cover with Manjushri, Vajrapani and Avalokiteshvara, 1979.515

    The Metropolitan Museum of Art

    Titel, beide kuratorischen Absätze, Objektangaben und Public-Domain-Kennzeichnung tatsächlich gelesen.

    Kein identifiziertes konkretes Sūtra dieses Deckels behauptet; kein Ritualvollzug oder Pixelprüfung. Abgerufen am 2026-10-08.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-08. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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