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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Malli: Eine Arhat gründet ihre Gemeinde

Wie beschreibt diese Lebensfassung Mallis religiösen Rang, Gemeindegründung und Lehre?

3–4 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Prabhāvatīs Tochter

Prabhāvatī gebiert in dieser Fassung eine Tochter, die als neunzehnte Arhat bezeichnet wird. Dunkelblaue Farbe und Wassergefäßzeichen begleiten die Beschreibung. Der Text erklärt weibliche Geburt zugleich abwertend mit früherem Täuschungskarma. Diese Wertung ist Teil der Erzählfassung; sie wird nicht zur Aussage des Museums über Frauen.

Malli führt zur Versammlung

Malli gibt Gaben und nimmt mit Männern und Frauen das mendikante Leben auf. Die Erzählung verbindet denselben Tag mit Allwissenheit. Götter errichten den Versammlungsraum; Malli tritt ein und begrüßt die Gemeinde. Kumbha und sechs Könige nehmen teil. Der Abschnitt zeigt Malli als handelnde religiöse Autorität.

Gleichmut und Weitergabe

Mallis Predigt hebt Ruhe und Gleichmut als Mittel gegen bindende Zuneigung und Abneigung hervor. Ihre extremen Verletzungsvergleiche dienen der religiösen Zuspitzung. Nach der Rede wählen die Könige unterschiedliche Wege; Bhiṣaj wird unter den Lehrern genannt, Viśvasena gibt Speise. Die Übersetzernoten machen unsichere Lesungen sichtbar.

Eine Reihe, verschiedene Malli-Fassungen

Padmanabh S. Jaini unterscheidet die weibliche Malli-Erzählung der Śvetāmbaras von der männlichen Digambara-Fassung. Der Unterschied betrifft religiöse Vorstellungen von Körper und Befreiung; er wird hier nicht zu einem Urteil über Frauen. Auch ein Bild löst die Frage nicht automatisch: Bei einer mutmaßlichen Malli-Figur aus Lucknow nennt Jaini fehlende Beschriftung und weiteren Klärungsbedarf. Textfassung und konkrete Bildidentifikation brauchen jeweils eigene Belege.

Heutige Illustration der Entscheidung

Eine blau dargestellte Frau im weißen Gewand spricht unter einem Baum zu sitzenden Frauen und Männern. Seitlich steht ein Wassergefäß; im Hintergrund liegen Fluss und Stadt.
Heutige KI-Illustration: die weibliche Malli als Lehrende im benannten Hemacandra/Johnson-Zugang, Buch VI, Kapitel VI, Teil 14. Die literarische blaue Körperfarbe und das Wassergefäßzeichen werden im Geburtsfenster Teil 5 genannt. Das separat platzierte Gefäß ist eine freie visuelle Erinnerung daran, keine verbindliche Attributposition. Gestalt, Gewänder, Schmuck, Versammlung, Stadt und Landschaft sind frei gestaltet; keine Darstellung aller Śvetāmbara- oder Digambara-Formen.

Die Figur in ihren Quellen

Mallinātha / Malli

Malli wird im gelesenen Hemacandra/Johnson-Zugang ausdrücklich als Tochter und weibliche Arhat erzählt. Dieser Befund ist fassungsgebunden; die konfessionelle Gegenüberstellung bleibt zu ergänzen. Keine unabhängige Sanskritkollation.

Prabhāvatīs Tochter
Bücher VI–VII, B6-C6-P5

Malli führt zur Versammlung
Bücher VI–VII, B6-C6-P14

Gleichmut und Weitergabe
Bücher VI–VII, B6-C6-P15

Belegte Beziehungen

Die Figur in ihren Quellen

Prabhāvatī als Mutter

Sie trägt und gebiert die ausdrücklich weiblich erzählte neue Existenz.

Eigener Beitrag im Textfenster
Bücher VI–VII, B6-C6-P5

Die Figur in ihren Quellen

Kumbha als König

Er nimmt am Abschied und an der Versammlung teil; bloßer Name verbindet ihn nicht mit anderen Kumbha-Lehrern.

Eigener Beitrag im Textfenster
Bücher VI–VII, B6-C6-P14

Die Figur in ihren Quellen

Bhiṣaj als Lehrer

Er wird in der Gruppe der gaṇabhṛts genannt; das Pronomen der anschließenden Predigt wird nicht zu weiterer Biografie erweitert.

Eigener Beitrag im Textfenster
Bücher VI–VII, B6-C6-P15

Die Figur in ihren Quellen

Viśvasena als Speisegeber

Er empfängt Malli; Namensgleichheit allein macht ihn nicht zu Śāntis Vater.

Eigener Beitrag im Textfenster
Bücher VI–VII, B6-C6-P15

Namen in der Quelle

Weitere benannte Rollen und erklärte Gruppen

Die Einträge gehören zu verschiedenen benannten Textfenstern. Namen, Vergleiche und Kollektive werden nicht zu einer einzigen Figur oder einer vollständig identifizierten historischen Gemeinschaft zusammengezogen.

Malli: Geburt
Prabhāvatī: Mutter; Mahābala: verbundene frühere Existenz; Malli: Tochter und Arhat; Dikkumārīs und Indras: Festgruppen; Śakra: Lobsprecher

Malli: Gemeindegründung
Malli: Gebende, Entsagende und Lehrende; Kumbha: König und Lobsprecher; Sechs Könige: Zuhörergruppe; Laukāntikas und Jṛmbhakas: Anstoß und Gabenrollen; Śakra, Vyantara-Götter und Indras: Versammlungsrollen; Männer, Frauen und vierfache Gemeinde: eigene Gruppen; Jayantī: Sänfte, keine Person

Malli: sāmya-Predigt
Malli: Predigerin; Bhiṣaj und gaṇabhṛts: Lehrrollen; Viśvasena: Speisegeber; Kumbha und sechs Könige: verschiedene Hörerwege; Indra und Hörende: Gemeinde

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Hemacandra: ausgewählte jainistische Lebensgeschichten

Gemeinsame Werkidentität für die ausgewählten Fenster. Keine Gesamtlektüre und keine einheitliche Lebensfassung aller jainistischen Traditionen.

Werkzuschreibung des benannten Textzugangs; keine eigene Datierung des Sanskrittextes.

Sprache: Sanskritüberlieferung über benannte englische Johnson-Zugänge

Benutzte Ausgabe

Mallinātha / Malli: ausgewählte Johnson-Fenster

Nur die benannten Teile gelesen. Beschädigte Zuordnungen, Referenzen und andere Kapitelteile werden nicht als unabhängig gesichert ausgegeben.

Benannter Übersetzungszugang; einzelne Druckausgabe nicht am Titelblatt kollationiert.

Sprache: Englischer Textzugang; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Welche Zeit ist gemeint?

  • Benannter englischer Johnson-Webzugang; Druckdatierung des einzelnen Bandes nicht unabhängig geprüft.

Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Ausgewählte Hemacandra/Johnson-Fenster mit Jainis Fachvergleich zu Śvetāmbara- und Digambara-Malli; keine universale Lebensfassung.
Verwendeter Ausschnitt
Nur die einzeln benannten Teile; keine Vollkapitel- oder Werklektüre und keine allgemeingültige Lebensfassung aller Traditionen.
  1. Malli: Geburt

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; benannter Wisdomlib-Webzugang · Benannter englischer Übersetzungszugang; Drucktitelblätter und Sanskritdatierung nicht unabhängig geprüft.

    Haupttext einschließlich Stuti, keine ausgeführten Noten.

    Geschlechtswertung bleibt Quellenaussage. Andere konfessionelle Fassungen erfordern gesonderte Fachbelege; kein universaler Geschlechtsbefund dieses Textfensters. Ausgewählte Fenster, keine vollständige Werklektüre, eigene Sanskritkollation oder konfessionsübergreifende Lebensfassung. Abgerufen am 2026-10-07.

  2. Malli: Gemeindegründung

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; benannter Wisdomlib-Webzugang · Benannter englischer Übersetzungszugang; Drucktitelblätter und Sanskritdatierung nicht unabhängig geprüft.

    Haupttext einschließlich Stuti und sechs angezeigte Noten.

    Doppelte Notenmarker im Haupttext nicht stillschweigend als gesicherte Zuordnung ausgegeben. Botanische Noten, Vergleichsgeschichten und Manuskripte nicht unabhängig geprüft. Ausgewählte Fenster, keine vollständige Werklektüre, eigene Sanskritkollation oder konfessionsübergreifende Lebensfassung. Abgerufen am 2026-10-07.

  3. Malli: sāmya-Predigt

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; benannter Wisdomlib-Webzugang · Benannter englischer Übersetzungszugang; Drucktitelblätter und Sanskritdatierung nicht unabhängig geprüft.

    Vollständiger angezeigter Haupttext und drei Übersetzernoten.

    Extremer Verletzungsvergleich ist religiöse Rhetorik, keine Verhaltensanleitung. Übersetzerkorrekturen nicht als eigene Handschriftenprüfung ausgeben. Ausgewählte Fenster, keine vollständige Werklektüre, eigene Sanskritkollation oder konfessionsübergreifende Lebensfassung. Abgerufen am 2026-10-07.

  4. Gender and Salvation: ausgewählte Malli- und Bildidentitätsstellen

    Padmanabh S. Jaini; University of California Press · 1991

    Titel-/Autorangaben; Einleitung §§23–25 (S.14–15), Kapitel-VI-Note38 zum mutmaßlichen Malli-Bild; diese angezeigten Ausschnitte tatsächlich gelesen, keine Gesamtbuchlektüre.

    Historische Forschung von 1991. Andere angeführte Textausgaben und Lucknow-Bild nicht selbst kollationiert. Geschlechts- und Körperwertungen sind referierte Lehrpositionen, keine heutigen naturwissenschaftlichen Befunde. Abgerufen am 2026-10-07.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-07. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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