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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Himmel und Auftrag: Die Rollen hängen am jeweiligen Text

Wer entscheidet über Abstieg und Rückkehr, und wie formuliert eine Urkunde die Stellung?

2–3 Minuten Lesezeit

Der nächtliche Besucher eröffnet eine Beobachtung

Ein unbenannter Besucher bringt Lê Thái Công in einen Traumzustand. Drei Führer begleiten ihn zum Himmel und erklären die Begebenheit. Der Text nennt sie Dienende der Donnergötter. Diese Vermittlung ist keine hier beschriebene auszuführende Ritualtechnik.

Nachlesen: [1] 168–169

Der Herrscher hört eine eigene Bitte

Der Himmelsherrscher erscheint im französischen Text mit der Bezeichnung上帝. Er entscheidet über ihren erneuten Abstieg. Die Figur begründet ihren Wunsch mit Bindungen zur Erde. Ein anderer geistiger Auftrag wird nicht ohne Quelle als ihr eigener Entschluss dargestellt.

Nachlesen: [1] 169/179

Ein Urkundentext setzt eine andere Bezeichnung ein

Die 2020 wiedergegebene Urkunde nennt帝釋僊庭 und formuliert eine titulierte Zuständigkeit. Dieser Befund wird von der französischen Erzählung unterschieden. Die Redaktion kennzeichnet die weitergehende Tantra- und Herrschaftsdeutung des Autors ausdrücklich als weiter zu prüfende Hypothese.

Beiläufige Namen bekommen keine erfundene Geschichte

In der himmlischen Szenerie nennt der Aufsatz auch Gaben anderer Mächte und eine mit Lão Tử verbundene Rezeptangabe. Diese Erwähnungen sind Kontext beziehungsweise Referenz. Sie machen den Aufsatz nicht zur vollständigen Quelle jedes genannten Gottes oder philosophischen Autors.

Nachlesen: [1] 169

Gruppe oder Wesentyp in den Quellen

Himmlische Auftrags- und Vermittlungsrollen

1914: 上帝/Besucher/Donnerdienende und 1683: 帝釋僊庭-Urkundentext als getrennte Belegkontexte; kein Indra-/Thagyamin-/Jadekaiser-Universalprofil.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Đào Thái Hành: La déesse Liêu-Hanh

Vollständiger französischer Đào-Thái-Hành-Artikel 1914, BAVH I/2, Seiten 167–181, einschließlich tatsächlich betrachteter Druckseiten. Eigener literarischer Vermittlungszeuge, keine persönliche Biografie der Göttin. Die seitenbezogenen Abschnitte „Der nächtliche Besucher eröffnet eine Beobachtung“, „Der Herrscher hört eine eigene Bitte“, „Beiläufige Namen bekommen keine erfundene Geschichte“ erschließen die Frage „Wer entscheidet über Abstieg und Rückkehr, und wie formuliert eine Urkunde die Stellung?“.

1914 nach Heft- und Beitragsmetadaten.

Sprache: Französisch mit chinesischen Namen im Scan

Benutzte Ausgabe

BAVH I/2, Seiten 167–181: vollständig betrachteter Artikel

PDF-Seiten 70–84 vollständig am Scan gelesen; fehlerhafte Texterkennung auf Seiten 170 und 178 am Bild geprüft. Nicht das gesamte Heft oder das chinesische Originalwerk Vân Cát gelesen.

April–Juni 1914; digitaler Scan öffentlich zugänglich.

Sprache: Französisch

Überlieferter Text

Liễu-Hạnh-Urkunde: Chính Hòa 4

1683er Urkunde in Chu Xuân Giaos 2020er Edition: Foto, 13 edierte chinesische Zeilen und vietnamesische Übersetzung. Ergänzungszeichen sind editorisch; keine Autopsie des Originals. Die seitenbezogenen Abschnitte „Ein Urkundentext setzt eine andere Bezeichnung ein“ erschließen die Frage „Wer entscheidet über Abstieg und Rückkehr, und wie formuliert eine Urkunde die Stellung?“.

1683 nach der Edition von 2020 und ihrem Originalbericht; kein Geburtsdatum der Göttin.

Sprache: Klassisches Chinesisch

Benutzte Ausgabe

Chu Xuân Giao 2020: 13 Zeilen und Übersetzung

Gedruckte Seiten 37–38, PDF-Seiten 4–5, vollständig gelesen; Abbildung 1 auf Seite 37 betrachtet. Originaltext, editorische Ergänzungen, Übersetzung und Forschungshypothese bleiben getrennt.

2020 Publikation; editorisch ergänzte Stellen in Klammern.

Sprache: Klassisches Chinesisch und Vietnamesisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Liễu Hạnh: älterer Erzählzugang, Familienrollen und Urkundenlektüre
Verwendeter Ausschnitt
ĐàoTháiHànhBAVH1914I/2, gesamterAufsatz167–181/PDF70–84amScan gelesen; ChuXuânGiao2018nurbenannteFenster/2020nur34–38 mitvollerChinese1683Transkription; VASSA2215Metadaten, keineHandschrift; VuThiThanhTramCiPaper nurbenannteSeiten. KeineeinzigeunveränderlicheLebensakte.
  1. La déesse Liêu-Hanh: ganzer älterer Erzählaufsatz

    Đào Thái Hành; Bulletin des Amis du Vieux Hué, I/2, Seiten 167–181 · 1914; Ausgabe April–Juni; Beitrag vom 27. Mai 1914 nach Scan

    Der gesamte französische Aufsatz La déesse Liêu-Hanh, Seiten 167–181, wurde am Scan gelesen. Namen und Stellen mit unvollständiger Texterkennung wurden am Seitenbild geprüft.

    Älterer Vermittlungszeuge mit eigenen Erzähl- und Kolonialwertungen. Referierte Vorlagen wurden nicht vollständig gelesen. Unsichere historische Datumsumrechnungen werden nicht als unabhängig bestätigte Daten verwendet; die Scans werden nicht reproduziert. Abgerufen am 2026-10-10.

  2. Chu Xuân Giao: edierter Urkundentext von 1683 und Forschungshypothese

    Chu Xuân Giao; Nghiên cứu và Phát triển 1(155), Seiten 34 ff. · 2020 nach Zeitschriftenkopf; früherer Download-Dateiname mit 2019 ist kein Jahresbeleg

    Gedruckte Seiten 34–38, einschließlich Foto,13-zeiliger chinesischer Urkundenedition mit Ergänzungszeichen und vollständiger vietnamesischer Übersetzung.

    Die Datierung 1683 und ergänzten Zeichen folgen der Edition. Das Original wurde nicht selbst untersucht;1642/1670 sind dort durch Abschriften und Inventare vertreten. Die Tantra- und Herrschaftsdeutung bleibt eine Hypothese, die Tagesabweichung des 1642 Belegs ungeklärt. Abgerufen am 2026-10-10.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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