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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Guðrún Gjúkadóttir: Trauer, Ehe und Rache

Sie trauert um Sigurðr, warnt ihre Brüder und lebt nach Atli weiter. Wo trennt sich ihr Weg von Kriemhilds Geschichte?

15–18 Minuten Lesezeit

Ein verwandter Stoff, zwei eigene Lebenswege

Guðrún und Kriemhild verlieren einen Ehemann, heiraten später Atli beziehungsweise Etzel und geraten in eine tödliche Auseinandersetzung mit ihren Brüdern. Daraus entsteht noch keine gemeinsame Biografie. Die Eddalieder setzen Guðrún in wechselnde Sprechsituationen; die Völsunga saga verbindet einen längeren Handlungsbogen. Das Nibelungenlied baut Kriemhilds Weg in einer anderen Folge und mit anderen Entscheidungen.

Wir folgen zuerst Guðrúns Trauer, zweiter Ehe, Gegenwehr und späterer Familie. Danach tritt Kriemhild mit ihrem eigenen Trauer- und Racheweg hinzu. Besonders aufschlussreich ist die umgekehrte Konfliktrichtung: Guðrún warnt ihre Brüder vor Atli; Kriemhild lädt ihre Brüder an Etzels Hof, um den Mord an Siegfried zu rächen.

Am Totenbett findet Guðrún ihre Stimme

Guðrúnarkviða in fyrsta setzt nach Sigurðrs Tod ein. Guðrún sitzt bei seinem Körper, zunächst ohne Tränen und ohne Klage. Andere erzählen von eigenem Verlust; erst als Gullrǫnd das Tuch von Sigurðrs Gesicht zieht, weint Guðrún. Sie spricht von seiner Nähe und macht ihren Brüdern den Bruch ihrer Eide zum Vorwurf.

Der Prosarahmen behauptet zusätzlich, Guðrún habe Fáfnirs Herz gegessen und verstehe darum Vogelstimmen. Pettit weist darauf hin, dass diese Angabe in anderen behandelten Fassungen nicht bestätigt wird. Die Morris/Magnússon-Übersetzung hat das ganze Lied als Kapitel XXXI in ihre Saga-Fassung eingefügt. Wir zählen es deshalb nicht doppelt als eigenständige Sagaprosa.

Der zweite Gesang lässt sie rückwärts erzählen

Guðrúnarkviða ǫnnur gibt Guðrún einen längeren Rückblick. Sie beschuldigt ihre Brüder, Sigurðr wegen seiner Überlegenheit getötet zu haben. Grani, sein Pferd, senkt den Kopf; Guðrún erfährt danach von Gunnarr und Hǫgni die Tat. Sie schildert einen einsamen Gang zu Sigurðrs Leichnam und sieben Zeiten in Dänemark bei Þóra. Dort sticken die Frauen gemeinsam Bilder von Schiffen und Kämpfen.

Die Szene ist kein bloßer Übergang zwischen zwei Ehemännern. Guðrún hat Erinnerungen, Arbeit, zeitweilige Aufnahme an einem anderen Hof und eine eigene Stimme. Zugleich zeigt das Gedicht eine andere Version des Todesorts als die Saga, in der Sigurðr im Bett verwundet wird. Die einzelnen Fassungen lassen sich nicht ohne Hinweis aneinanderkleben.

Die zweite Ehe beginnt mit einem Nein

Grímildr und ihre Söhne bieten Guðrún Besitz als Ausgleich an. Guðrún traut ihnen nicht. In Guðrúnarkviða ǫnnur reicht Grímildr einen bitteren Trank, dessen Wirkung auf Guðrúns Erinnerung laut Pettits Kommentar nicht eindeutig ist. Danach schlägt die Mutter die Ehe mit Atli vor. Guðrún lehnt zweimal ab, erinnert sich an Sigurðr und sagt voraus, Atli werde ihre Brüder bedrohen.

Erst unter dem Druck ihrer Verwandten nimmt sie die Ehe an und nennt sie selbst freudlos. Die Saga-Fassung erzählt einen stärkeren Vergessenseffekt des Getränks und eine erzwungene Zustimmung. Wir unterscheiden die Wirkungsbehauptung der Saga von der offenen Frage des Gedichts. Beide Texte machen die Heirat zu einer Entscheidung in einem engen, von Familie und Macht geformten Spielraum.

Ein anderes Lied lässt sie sich selbst verteidigen

Guðrúnarkviða in þriðja erzählt eine zusätzliche Szene an Atlis Hof, die in der Völsunga saga nicht vorkommt. Herkja bezichtigt Guðrún eines sexuellen Verhältnisses mit Þjóðrekr. Guðrún bestreitet das und sagt, sie hätten sich einmal umarmt und miteinander gesprochen. Atli lässt eine Probe mit siedendem Wasser veranstalten; im Gedicht bleiben ihre Hände unversehrt, Herkjas werden verbrüht.

Die wundersame Unversehrtheit ist eine Aussage dieses Gedichts, kein Nachweis über einen wirklichen Prozess. Guðrún spricht vor den Versammelten für sich selbst. Der Text zeigt, wie Isolation und Verdacht ihre Stellung an Atlis Hof prägen; er darf nicht als Episode ausgegeben werden, die jede nordische Fassung kennt.

Guðrún warnt ihre Brüder vor Atli

In Atlakviða wird vor der Abreise ein Warnhinweis Guðrúns gedeutet. Pettit ordnet die Wolfshaarrede Hǫgni zu, kennzeichnet diese Sprecherzuweisung aber als unsicher. Guðrún sagt ihnen bei der Ankunft, dass sie verraten worden sind und besser bewaffnet hätten kommen sollen. Atlamál erzählt ausführlicher, wie sie eine Runenwarnung absendet, der Bote Vingi sie verändert und Kostbera den Schaden am Text bemerkt. In der Saga erscheinen Warnrune und beigefügtes Wolfshaar.

Keiner dieser drei Berichte macht Guðrún zur Planerin des Überfalls auf ihre Brüder. Ihre Warnungen unterscheiden sich im Medium und im Erfolg; Gunnarr und Hǫgni entscheiden über die Reise selbst. Das wird später für den Vergleich mit Kriemhild entscheidend.

Atlakviða macht die Rache furchtbar sichtbar

Atli lässt Guðrúns Brüder gefangen nehmen und töten. Danach tötet sie die zwei gemeinsamen Söhne und gibt Atli ihre Körper als Speise. Im kurzen Atlakviða sticht Guðrún ihn in seinem Bett nieder und setzt den Saal in Brand. Der Text sagt auch, dass sie vorher Atlis Hunde freilässt und Dienende aufweckt; die übrigen im Haus sterben.

Die Tötung ihrer Kinder ist keine harmlose List und kein vorbildliches Handeln. Der Text stellt sie als grausame Rache für die ermordeten Brüder dar. Dass Guðrún die Brüder schützen wollte, erklärt den Konflikt; es rechtfertigt den Tod der Kinder und anderer Menschen nicht.

Atlamál ändert Handlung und Schluss

Das längere Atlamál lässt Guðrún im Kampf gegen Atlis Leute selbst zum Schwert greifen. Später beschreibt sie auch, wie die Macht der Männer die Wahl der Frauen niederdrückt. Sie tötet die Söhne dennoch und macht Atli ihr Vorgehen deutlich. Hier verwundet sie ihn zusammen mit Hǫgnis Sohn tödlich; sie sagt ihm anschließend eine ehrenvolle Bestattung zu.

In diesem Gedicht stirbt Atli nicht im brennenden Saal. Die Saga wiederum lässt nach seinem Tod Feuer in der Halle ausbrechen. Wer alle Fassungen als ein einziges Ereignis erzählt, verdeckt gerade Guðrúns jeweils andere Rede, Mitwirkung und Grenzüberschreitung.

Nach dem Meer beginnt ein weiterer Lebensabschnitt

Der Prosarahmen von Guðrúnarhvǫt erzählt, dass Guðrún nach Atlis Tod im Meer sterben will, aber an das Land Jónakrs getragen wird. Er heiratet sie; ihre Söhne heißen Sǫrli, Erpr und Hamðir. Svanhildr, die Tochter Guðrúns und Sigurðrs, wächst ebenfalls dort auf. Die Saga erzählt diesen späteren Familienabschnitt in ähnlicher Folge.

Svanhildr wird mit Jǫrmunrekkr verheiratet und nach einem Vorwurf gegen sie von Pferden zu Tode getreten. Die Erzählung bietet hier keine sichere Stimme Svanhildrs über den Vorwurf. Eine Beschriftung darf die Anschuldigung nicht als bewiesene Schuld wiederholen. Guðrúns Leben endet weder mit Atli noch mit einer einzigen Rachetat.

Die Söhne widersprechen ihrer Mutter

Guðrúnarhvǫt lässt Guðrún Hamðir und Sǫrli zur Rache für Svanhildr auffordern. Hamðir erinnert sie daran, dass ihre Brüder Sigurðr töteten und dass sie selbst ihre Söhne bei Atli tötete. Sie rüstet die beiden aus, begreift aber, dass sie vermutlich nicht zurückkehren. Im anschließenden Hamðismál wiederholt sich der Auftrag; die Brüder sprechen ihre Mutter offen auf die früheren Toten an.

Auf dem Weg töten Hamðir und Sǫrli ihren Halbbruder Erpr. Später erkennen sie, dass er ihnen hätte helfen können. Ihre Tat und ihr Ende gehören zum eigenen Handlungsweg der Söhne. Guðrúns Anstiftung ist ein schwerer Anteil, doch ein Verzeichnis, das alle Entscheidungen nur ihr zuschreibt, würde die übrigen Handelnden unsichtbar machen.

Kriemhilds Trauer hat eine andere Form

Das Nibelungenlied legt Siegfrieds Körper vor Kriemhilds Tür. Sie erkennt den Mord, klagt Hagen an und lässt den Leichnam öffentlich aufbahren und bestatten. Der Text schildert Messen, Zuwendungen an Arme und ihre spätere Nähe zum Grab. Das ist nicht die Szene, in der Gullrǫnd Guðrún durch das Aufdecken des Körpers zum Weinen bringt.

Nach Jahren erhält Kriemhild den Nibelungenhort als ihr Gut. Sie verteilt davon so großzügig, dass Hagen in ihrer Gabe politische Macht erkennt. Er nimmt ihr die Mittel und versenkt den Hort im Rhein. Die Trauernde wird damit auch um Ressourcen und Gefolgschaft gebracht; diese Vorgeschichte prägt ihre spätere Entscheidung.

Kriemhild nimmt Etzels Angebot mit einem Ziel an

Kriemhild weist die Werbung zunächst zurück. Im Gespräch mit Rüdiger verlangt sie einen Eid, ihr bei künftigem Unrecht zu helfen. Danach bedenkt sie, dass Etzels Menschen und Besitz eine Rache an Hagen möglich machen könnten. Die Erzählung nennt zugleich religiöse Bedenken wegen Etzels anderen Glaubens. Erst nach langem Drängen stimmt sie der Ehe zu.

In Aventiure XXIII bringt Kriemhild Etzel dazu, ihre Brüder einzuladen, und sorgt dafür, dass auch Hagen mitkommt. Das ist ein anderer Konflikt als Guðrúns Warnung an ihre Brüder vor Atli. Kriemhilds Handlung ist planvoll, doch Hagen, Gunther und die späteren Kämpfenden behalten eigene Verantwortung für ihre Gewalt.

Am Etzelhof tragen viele die Eskalation

Kriemhild treibt die Auseinandersetzung am Hof voran. Hagen schlägt jedoch ihren und Etzels jungen Sohn Ortlieb bei Tisch tot. Später verweigert Kriemhild den Burgunden den Abzug und lässt die Halle anzünden, in der sie eingeschlossen sind. Im letzten Kampf werden Gunther und Hagen gefangen. Kriemhild lässt Gunther töten, erschlägt Hagen selbst mit Siegfrieds Schwert und wird daraufhin von Hildebrand getötet.

Ortliebs Tod darf nicht Guðrúns Kindertötung in Atlakviða oder Atlamál zugeschrieben werden; die Täter sind verschieden. Auch Kriemhilds Tod ist kein Beweis, dass ihre früheren Beschwerden unbegründet waren. Der Eposschluss zeigt eine Rache, die weitere Menschen und sie selbst vernichtet.

Wo laufen die Lebenswege auseinander?

Die Tabelle hält ähnliche Namen und Motive fest, aber ordnet jede Handlung ihrem Text zu. Sie ist keine Chronologie, in der ein Werk die Lücken des anderen füllt.

LebensabschnittGuðrún in benannten nordischen TextenKriemhild im Nibelungenlied
Nach dem ersten MannErst schweigt sie am Körper Sigurðrs; im zweiten Lied erinnert sie Dänemark und Stickarbeit.Sie findet Siegfried vor ihrer Tür; Begräbnis, Messen und Armenzuwendungen prägen die Trauer.
Zweite EheSie widerspricht der Heirat mit Atli; Familie und Trank engen ihren Spielraum ein.Sie zögert, fordert Rüdigers Eid und sieht in Etzels Macht eine Möglichkeit zur Vergeltung.
Die BrüderSie warnt Gunnarr und Hǫgni vor Atlis Einladung und kämpft in Atlamál für sie.Sie lässt die Brüder samt Hagen an Etzels Hof einladen, um den Mord an Siegfried zu rächen.
Kinder und GewaltSie tötet in den Atli-Gedichten ihre gemeinsamen Söhne; später verliert sie Svanhildr.Hagen tötet ihren Sohn Ortlieb; Kriemhild ordnet später den Hallenbrand an.
Ende im ausgewählten TextGuðrún überlebt Atli und ruft nach Svanhildrs Tod ihre Söhne zur Rache auf.Sie lässt Gunther töten, erschlägt Hagen und wird von Hildebrand getötet.

Wer lädt die Brüder in den Hinterhalt?

Du willst die beiden Überlieferungszweige auf einer Tafel vergleichen. Welche Formulierung trennt Warnung, Einladung und die Verantwortung weiterer Handelnder?

Guðrún warnt in nordischen Atli-Texten ihre Brüder; Kriemhild lädt sie im Nibelungenlied mit Racheabsicht an Etzels Hof. Beide Erzählungen geben anderen Figuren eigene Entscheidungen.

Diese Formulierung trägt der Beleg.

Warnung und Einladung gehören zu verschiedenen Fassungen; die weiteren Taten bleiben benannten Akteuren zugeordnet.

In allen Fassungen lockt Guðrún selbst ihre Brüder in Atlis Falle, und Kriemhild versucht vergeblich, sie zu warnen.

Hier geht die Formulierung zu weit oder verfehlt den Beleg.

Das vertauscht die Handlungsrichtungen der ausgewählten nordischen und kontinentalen Texte.

Beide Figuren töten eigenhändig ihren Sohn, um den jeweiligen zweiten Ehemann zu bestrafen.

Hier geht die Formulierung zu weit oder verfehlt den Beleg.

Guðrún tötet in den Atli-Gedichten ihre Söhne; im Nibelungenlied tötet Hagen Kriemhilds Sohn Ortlieb.

Mehr als die Rache eines Namens

Guðrún beginnt in diesen Texten als Trauernde, erinnert einen eigenen Aufenthalt in Dänemark, widerspricht ihrer Familie, verteidigt sich vor Atli, warnt ihre Brüder, begeht selbst schwere Gewalt und erlebt einen weiteren Familienverlust. Nicht jede Episode steht in jeder Quelle. Die Lücken und Gegenstimmen bleiben Teil ihres Profils.

Kriemhild erhält im Nibelungenlied einen anderen Weg von Trauer über Besitzverlust und politische Macht zur geplanten Vergeltung. Wer die beiden nur als „dieselbe Rächerin“ erzählt, vertauscht Warnung und Einladung, Kindstötung und Kindverlust sowie zwei verschiedene Enden. Frage deshalb bei jedem Motiv zuerst: Wer erzählt es, wer handelt und wer bezahlt dafür?

Die Figur in ihren Quellen

Eine Gestalt, verschiedene Textrollen

Trauer und Erinnerung
Guðrúnarkviða I 1–27 und II 1–18: Klage, Brüderbeschuldigung, Dänemark.

Widerstrebende Ehe und Selbstverteidigung
Guðrúnarkviða II 17–44, III 1–11 und Saga XXXIII: Trank, Atli-Ehe, eigenständige Ordalepisode.

Warnung und Rache
Atlakviða und Atlamál mit unterschiedlichen Schlüssen; Saga XXXIV–XXXIX.

Spätere Familie und Svanhildr
Guðrúnarhvǫt, Hamðismál und Saga XL–XLII: Jónakr, Kinder und neuer Verlust.

Kriemhild als kontinentaler Vergleich
Nibelungenlied XVII–XXXIX in benannten Abschnitten; anderer Racheweg und anderes Ende.

Belegte Beziehungen

  • Guðrún trauert in den benannten Eddaliedern um Sigurðr und nennt seine Tötung durch ihre Brüder als Bruch ihrer Familie. Sigurðr / SigurdBelege [1] [2] : Guðrúnarkviða I 1–21 und II 1–12

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Guðrúnarkviða in fyrsta

Pettit: Einleitung/Synopsis, Prosa und englische 1–8 sowie 19–27 mit Prosaende. Die Handlung Gullrǫnds in 12–18 wird über die ausdrücklich gelesene Synopsis vermittelt, nicht als eigene Lektüre dieser Verse ausgegeben. Die eingefügte Gedichtfassung in Morris’ Saga-XXXI ist keine unabhängige mittelalterliche Sagaprosa.

Mittelalterliche Überlieferung; Ausgabedatum 2023 nicht mit Erzählzeit oder Gedichtentstehung gleichgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Benutzte Ausgabe

Guðrúnarkviða in fyrsta in Pettits Ausgabe 2023

Gedruckte S. 551–566/PDF 568–583 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 551–553; Prosa sowie englische Übersetzung der Strophen 1–8, 19–27 und Prosaende auf PDF 574, 578, 580 einzeln gelesen. Vier Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

Edition 2023, keine Datierung der erzählten Handlung.

Sprache: Altnordischer Text mit englischer Übersetzung

Überlieferter Text

Guðrúnarkviða ǫnnur

Pettit: Einleitung/Synopsis und englische 1–44. Rückblick, Grani, Dänemark, Stickarbeit und wiederholte Ablehnung der Ehe tragen Guðrúns eigene Stimme. Die offene Trankwirkung wird von der stärkeren Wirkungsbehauptung der Saga getrennt.

Mittelalterliche Überlieferung; Ausgabedatum 2023 nicht mit Erzählzeit oder Gedichtentstehung gleichgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Benutzte Ausgabe

Guðrúnarkviða ǫnnur in Pettits Ausgabe 2023

Gedruckte S. 609–628/PDF 626–645 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 609–612; englische Übersetzung der Strophen 1–44 auf PDF 632, 634, 636, 638, 640 einzeln gelesen. PDF 634 nur als extrahierter Text, fünf andere Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

Edition 2023, keine Datierung der erzählten Handlung.

Sprache: Altnordischer Text mit englischer Übersetzung

Überlieferter Text

Guðrúnarkviða in þriðja

Pettit: Einleitung/Synopsis, Prosa und englische 1–11. Herkjas Anklage, Guðrúns Antwort und die wundersame Wasserprobe bilden ein eigenes Liedfenster, keine allgemeine Episode aller Sagafassungen oder historisch bestätigten Gerichtsfall.

Mittelalterliche Überlieferung; Ausgabedatum 2023 nicht mit Erzählzeit oder Gedichtentstehung gleichgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Benutzte Ausgabe

Guðrúnarkviða in þriðja in Pettits Ausgabe 2023

Gedruckte S. 629–638/PDF 646–655 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 629–630; Prosarahmen und englische Übersetzung der Strophen 1–11 auf PDF 650 und 652 gelesen. Drei Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

Edition 2023, keine Datierung der erzählten Handlung.

Sprache: Altnordischer Text mit englischer Übersetzung

Überlieferter Text

Atlakviða · Atli-Dichtung

Pettit: Guðrúns Fenster aus Einleitung/Synopsis, Prosa und englischen 1–7, 16–25 und 35–44; ergänzend Hǫgnis bestehender Zugang 6–27 für Warnrede und Gefangenschaft. Die Zuordnung der Wolfshaarstrophe zu Hǫgni ist unsicher; die archivierten Noten 20 und 22 wurden punktuell gegengeprüft. Warnung und Kindertötung bleiben eigene Handlungen, kein gemeinsamer Racheweg mit Kriemhild.

Werkidentität, keine genaue Entstehungsdatierung in diesem Profil festgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Benutzte Ausgabe

Atlakviða in grœnlenzka in Pettits Ausgabe 2023

Gedruckte S. 657–678/PDF 674–695 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 657–659; Prosarahmen und englische Übersetzung der Strophen 1–7, 16–25 und 35–44 auf PDF 680, 684, 688, 690 gelesen. Fünf Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

Edition 2023, keine Datierung der erzählten Handlung.

Sprache: Altnordischer Text mit englischer Übersetzung

Überlieferter Text

Atlamál in grœnlenzku

Pettit: Guðrúns Fenster 1–8, 37–46, 64–72 und 91–103 mit Einleitung/Synopsis; ergänzend Hǫgnis Fenster 6–20, 28–70 und 86–90 für Runenlesung, Schwertkampf und Hniflungrs Beteiligung. Nicht damit abgedeckte Einzelverse, darunter 73–85, werden nur über die benannte Synopsis vermittelt. Die doppelte Strophenzählung der Ausgabe bleibt bei präzisen Verweisen sichtbar.

Mittelalterliche Überlieferung; Ausgabedatum 2023 nicht mit Erzählzeit oder Gedichtentstehung gleichgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Benutzte Ausgabe

Atlamál in grœnlenzku in Pettits Ausgabe 2023

Gedruckte S. 679–714/PDF 696–731 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 679–682; englische Übersetzung der Strophen 1–8, 37–46, 64–72 und 91–103 auf PDF 702, 710, 716, 722, 724 gelesen. Sechs Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

Edition 2023, keine Datierung der erzählten Handlung.

Sprache: Altnordischer Text mit englischer Übersetzung

Überlieferter Text

Guðrúnarhvǫt

Pettit: Einleitung/Synopsis, Prosarahmen und englische 1–21. Meergang, Jónakr, Svanhildrs Tod, Racheauftrag und die Gegenrede der Söhne erhalten einen eigenen späteren Lebensabschnitt. Die Anschuldigung gegen Svanhildr ist keine bewiesene Schuld.

Mittelalterliche Überlieferung; Ausgabedatum 2023 nicht mit Erzählzeit oder Gedichtentstehung gleichgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Benutzte Ausgabe

Guðrúnarhvǫt in Pettits Ausgabe 2023

Gedruckte S. 715–726/PDF 732–743 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 715–716; Prosarahmen und englische Übersetzung der Strophen 1–21 auf PDF 736, 738, 740 gelesen. Vier Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

Edition 2023, keine Datierung der erzählten Handlung.

Sprache: Altnordischer Text mit englischer Übersetzung

Überlieferter Text

Hamðismál

Pettit: Einleitung/Synopsis und englische 1–31. Die Brüder widersprechen, töten Erpr und scheitern. Guðrúns Anstiftung wird benannt, ohne ihr die eigenen Entscheidungen und Taten der Söhne zuzuschreiben.

Mittelalterliche Überlieferung; Ausgabedatum 2023 nicht mit Erzählzeit oder Gedichtentstehung gleichgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Benutzte Ausgabe

Hamðismál in Pettits Ausgabe 2023

Gedruckte S. 727–744/PDF 744–761 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 727–729; englische Übersetzung der Strophen 1–31 auf PDF 750, 752, 754, 756 gelesen. Fünf Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

Edition 2023, keine Datierung der erzählten Handlung.

Sprache: Altnordischer Text mit englischer Übersetzung

Überlieferter Text

Völsunga saga

Morris/Magnússon: XXX, XXXIII–XXXIV und XXXVII–XLII nur in den bezeichneten Abschnitten; XXXI als Übersetzereinfügung erkannt. Der spätere Familienbogen endet hier vor einer vollständigen XLIII-Lektüre. Der ganze Familienzyklus hat dafür einen gesonderten vollständigen Saga-Zugang.

Zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts nach Gottfried-Portal; kein Datum der erhaltenen Haupthandschrift damit gleichgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Benutzte Ausgabe

Völsunga saga: Guðrúns spätere Lebensabschnitte · begrenzter Lesebeleg

Prosakapitel XXX sowie XXXIII–XXXIV und XXXVII–XLII in benannten Abschnitten gelesen. Kapitel XXXI als von Morris/Magnússon eingefügtes Guðrúnarkviða-I-Lied erkannt. Sigurðrs Tod im Bett, Warnung an Brüder, Kampf, Atli, Meergang, Svanhildr und Söhne. XXXV–XXXVI und XLIII nicht vollständig gelesen.

Historische Übersetzung; heutiges Lesedatum ist keine Textdatierung.

Sprache: Englisch

Überlieferter Text

Nibelungenlied

Shumway: XVII in Trauer-/Begräbnisabschnitten, XIX vollständig, XX ab Werbung in bezeichneten Abschnitten, XXIII vollständig, XXXIII Auftakt, XXXVI bis Hallenbrand und XXXIX vollständig. Kriemhilds Hortverlust, Einladung und Ende bilden einen anderen Weg als Guðrúns Warnung und spätere Familie.

Um 1200 nach Badischer Landesbibliothek.

Sprache: Mittelhochdeutsch

Benutzte Ausgabe

Nibelungenlied: Kriemhilds Trauer, zweite Ehe und Ende · begrenzter Lesebeleg

Shumway-Übersetzung: Aventiure XVII in Trauer- und Begräbnisabschnitten, XIX vollständig, XX ab Gesandtschaft/Heiratsgespräch bis Kapitelende in benannten Abschnitten, XXIII vollständig, XXXIII Auftakt, XXXVI bis Hallenbrand und XXXIX vollständig gelesen. Kein Anspruch auf vollständige Lektüre aller 39 Aventiuren.

Historische Übersetzung; heutiges Lesedatum ist keine Textdatierung.

Sprache: Englisch

Benutzte Ausgabe

Atlakviða in grœnlenzka in Pettits Ausgabe 2023 · Hǫgni-Lesestellen

Gedruckte S. 657–678/PDF 674–695 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und englische Strophen 6–27 in benannten PDF-Stellen gelesen: Warnring, Reise, Kampf, Hjalli und Hǫgnis Herz. Drei Original-PDF-Seiten tatsächlich visuell betrachtet.

Edition 2023, keine Datierung der erzählten Handlung.

Sprache: Altnordischer Text mit englischer Übersetzung

Benutzte Ausgabe

Atlamál in grœnlenzku in Pettits Ausgabe 2023 · Hǫgni-Lesestellen

Gedruckte S. 679–714/PDF 696–731 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und englische Strophen 6–20, 28–46, 47–70 und 86–90 in benannten PDF-Stellen gelesen: Kostberas Runen- und Traumdeutung, Hǫgnis Abwehr, Söhne, Kampf, Hjalli, Herz und späterer Sohn. Neun Original-PDF-Seiten tatsächlich visuell betrachtet.

Edition 2023, keine Datierung der erzählten Handlung.

Sprache: Altnordischer Text mit englischer Übersetzung

Welche Zeit ist gemeint?

  • Die erzählten Ereignisse sind nicht als Lebensdaten historisch datierbar.
  • Die benannten Eddalieder stehen im Codex Regius in verschiedenen, nicht deckungsgleichen Erzählabschnitten.
  • 1888: Druckgrundlage der benutzten Morris/Magnússon-Sagaübersetzung.
  • 1909: benutzte Shumway-Übersetzung des Nibelungenlieds.
  • 2023: benutzte zweisprachige Gedichtedition von Edward Pettit.

Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Sieben benannte Eddalieder, begrenzte Völsunga-saga-Kapitel und begrenzter Nibelungenlied-Vergleich
Verwendeter Ausschnitt
Pettit 2023: Guðrúnarkviða I–III, Atlakviða, Atlamál, Guðrúnarhvǫt, Hamðismál in genau benannten Lesestellen; Morris/Magnússon Völsunga saga XXX und XXXIII–XLII in benannten Passagen, XXXI als Übersetzerinsert; Shumway Nibelungenlied XVII, XIX, XX, XXIII, XXXIII, XXXVI, XXXIX in benannten Passagen. Keine vollständige Lektüre aller Lieder- oder Eposkapitel und keine Handschriftenkollation.
  1. Guðrúnarkviða in fyrsta: Guðrúns eigene Lebensabschnitte

    Guðrúnarkviða in fyrsta; Edward Pettit, zweisprachige Edition 2023

    Gedruckte S. 551–566/PDF 568–583 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 551–553; Prosa sowie englische Übersetzung der Strophen 1–8, 19–27 und Prosaende auf PDF 574, 578, 580 einzeln gelesen. Vier Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

    Nicht als Saga-Kapitel XXXI ausgegeben: Morris/Magnússon fügten dieses Eddalied als eigenes Übersetzerkapitel ein. Der Prosabericht über den Drachenherz-Verzehr hat nach Pettit keine Bestätigung in der Saga. Abgerufen am 2026-09-28.

  2. Guðrúnarkviða ǫnnur: Guðrúns eigene Lebensabschnitte

    Guðrúnarkviða ǫnnur; Edward Pettit, zweisprachige Edition 2023

    Gedruckte S. 609–628/PDF 626–645 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 609–612; englische Übersetzung der Strophen 1–44 auf PDF 632, 634, 636, 638, 640 einzeln gelesen. PDF 634 nur als extrahierter Text, fünf andere Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

    Rückblickende Eigenrede, keine Fortsetzung aller Details des ersten Liedes; Erinnerungstrank in seiner Wirkung laut Kommentar unklar. Gedichtschluss möglicherweise unvollständig. Abgerufen am 2026-09-28.

  3. Guðrúnarkviða in þriðja: Guðrúns eigene Lebensabschnitte

    Guðrúnarkviða in þriðja; Edward Pettit, zweisprachige Edition 2023

    Gedruckte S. 629–638/PDF 646–655 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 629–630; Prosarahmen und englische Übersetzung der Strophen 1–11 auf PDF 650 und 652 gelesen. Drei Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

    Eigenes, wohl jüngeres Gedicht mit Heißwasserprobe; die Völsunga saga erzählt diese Episode nicht. Die Deutung von Strophe 5 ist unsicher; historisches Gottesurteil und legendäre Unversehrtheit getrennt. Abgerufen am 2026-09-28.

  4. Atlakviða in grœnlenzka: Guðrúns eigene Lebensabschnitte

    Atlakviða in grœnlenzka; Edward Pettit, zweisprachige Edition 2023

    Gedruckte S. 657–678/PDF 674–695 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 657–659; Prosarahmen und englische Übersetzung der Strophen 1–7, 16–25 und 35–44 auf PDF 680, 684, 688, 690 gelesen. Fünf Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

    Kurzes Atli-Gedicht mit Kindern, Tötung und brennendem Saal; beschädigte Textstellen und abweichende Strophenzählungen nicht geglättet. Nicht dieselbe Schlussführung wie Atlamál. Abgerufen am 2026-09-28.

  5. Atlamál in grœnlenzku: Guðrúns eigene Lebensabschnitte

    Atlamál in grœnlenzku; Edward Pettit, zweisprachige Edition 2023

    Gedruckte S. 679–714/PDF 696–731 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 679–682; englische Übersetzung der Strophen 1–8, 37–46, 64–72 und 91–103 auf PDF 702, 710, 716, 722, 724 gelesen. Sechs Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

    Eigenständige längere Fassung: Guðrún kämpft, tötet die gemeinsamen Söhne und sticht Atli mit Hǫgnis Sohn nieder; kein Brandtod Atlis wie in Atlakviða. Kein Gesamtvers-für-Vers-Kommentar gelesen. Abgerufen am 2026-09-28.

  6. Guðrúnarhvǫt: Guðrúns eigene Lebensabschnitte

    Guðrúnarhvǫt; Edward Pettit, zweisprachige Edition 2023

    Gedruckte S. 715–726/PDF 732–743 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 715–716; Prosarahmen und englische Übersetzung der Strophen 1–21 auf PDF 736, 738, 740 gelesen. Vier Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

    Die Svanhildr-/Jǫrmunrekkr-Handlung hat abweichende historische und literarische Zeugnisse; Jordanes nicht als direkte Wiedergabe dieser Guðrún-Szene ausgegeben. Abgerufen am 2026-09-28.

  7. Hamðismál: Guðrúns eigene Lebensabschnitte

    Hamðismál; Edward Pettit, zweisprachige Edition 2023

    Gedruckte S. 727–744/PDF 744–761 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und Synopsis Druckseiten 727–729; englische Übersetzung der Strophen 1–31 auf PDF 750, 752, 754, 756 gelesen. Fünf Original-PDF-Seiten visuell betrachtet.

    Guðrún eröffnet den Racheauftrag, die folgenden Handlungen der Söhne sind ihre eigenen; einzelne Strophen/Rednerzuweisungen laut Pettit unsicher. Keine universelle historische Rekonstruktion. Abgerufen am 2026-09-28.

  8. Völsunga saga: Guðrúns spätere Lebensabschnitte

    William Morris und Eiríkr Magnússon; englische Übersetzung, hier digitale Fassung auf Grundlage der Ausgabe 1888

    Prosakapitel XXX sowie XXXIII–XXXIV und XXXVII–XLII in benannten Abschnitten gelesen. Kapitel XXXI als von Morris/Magnússon eingefügtes Guðrúnarkviða-I-Lied erkannt. Sigurðrs Tod im Bett, Warnung an Brüder, Kampf, Atli, Meergang, Svanhildr und Söhne. XXXV–XXXVI und XLIII nicht vollständig gelesen.

    Historische Übersetzung auf Grundlage der Ausgabe 1888; eingebettete oder ergänzte Versstücke nicht pauschal dem Sagaprosatext zugerechnet. Keine Handschriftenkollation. Abgerufen am 2026-09-28.

  9. Nibelungenlied: Kriemhilds Trauer, zweite Ehe und Ende

    Daniel Bussier Shumway; englische Prosaübersetzung 1909, Project Gutenberg

    Shumway-Übersetzung: Aventiure XVII in Trauer- und Begräbnisabschnitten, XIX vollständig, XX ab Gesandtschaft/Heiratsgespräch bis Kapitelende in benannten Abschnitten, XXIII vollständig, XXXIII Auftakt, XXXVI bis Hallenbrand und XXXIX vollständig gelesen. Kein Anspruch auf vollständige Lektüre aller 39 Aventiuren.

    Kriemhilds Handlungsweg ist kein Übersetzungsersatz für Guðrún. Hagen tötet Ortlieb; das ist nicht Guðrúns Tötung ihrer eigenen Atli-Söhne. Religiöse Rahmung und Schluss durch Hildebrand gehören zum Nibelungenlied, nicht zur Völsunga saga. Abgerufen am 2026-09-28.

  10. Atlakviða in grœnlenzka: Hǫgnis Rolle im benannten Text

    Atlakviða in grœnlenzka; Edward Pettit, zweisprachige Edition 2023

    Gedruckte S. 657–678/PDF 674–695 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und englische Strophen 6–27 in benannten PDF-Stellen gelesen: Warnring, Reise, Kampf, Hjalli und Hǫgnis Herz. Drei Original-PDF-Seiten tatsächlich visuell betrachtet.

    Strophen 8 und 19 haben editorische Unsicherheiten bei Sprecher beziehungsweise Bezugswort; keine sichere individuelle Tat aus zweideutiger Formulierung ableiten. Hjalli stirbt in diesem Lied. Abgerufen am 2026-09-28.

  11. Atlamál in grœnlenzku: Hǫgnis Rolle im benannten Text

    Atlamál in grœnlenzku; Edward Pettit, zweisprachige Edition 2023

    Gedruckte S. 679–714/PDF 696–731 als Kapitelausschnitt erschlossen. Einleitung und englische Strophen 6–20, 28–46, 47–70 und 86–90 in benannten PDF-Stellen gelesen: Kostberas Runen- und Traumdeutung, Hǫgnis Abwehr, Söhne, Kampf, Hjalli, Herz und späterer Sohn. Neun Original-PDF-Seiten tatsächlich visuell betrachtet.

    Längere Fassung mit abweichender Hjalli-Szene; nicht als bloße Erweiterung der Atlakviða behandeln. Hǫgnis Einwand gegen Hjallis Schreien ist nicht automatisch ein humanes Rettungsmotiv. Abgerufen am 2026-09-28.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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