Die Genealogie versammelt schädliche Kräfte
Die Theogonie nennt Eris als Kind der Nyx. Ihre eigene Nachkommenschaft umfasst Mühe, Hunger, Schmerzen, Kämpfe und andere zerstörerische Kräfte. Am Ende der Reihe steht der Eid, der vorsätzlich falsch Schwörenden Schaden bringt. Die Verwandtschaft macht Folgen des Streits in einer Reihe benannter Gestalten sichtbar.
Eine solche Namensfolge ist noch keine ausgeschriebene Einzelgeschichte aller Kinder. Eris’ Herkunft und der Zusammenhang mit Horkos sind hier belegt; eine vollständige Biografie oder ein einheitlicher Zuständigkeitskatalog folgt daraus nicht.
Werke und Tage bestehen auf zwei Formen
Zu Beginn von Werke und Tage korrigiert der Sprecher die Vorstellung einer einzigen Eris: Es gebe zwei. Die eine fördert Krieg und verwerflichen Streit; die andere ist älter, ebenfalls ein Kind der Nyx, und regt Menschen durch den Vergleich mit ihren Nachbarn zur Arbeit an. Selbst der Träge sieht einen Wohlhabenden und bemüht sich um seinen eigenen Lebensunterhalt.
Diese zweite Form ist nicht still mit der schädlichen Eris gleichzusetzen. Hier erhalten beide eigene, quellenbezogene Identitätskarten auf derselben Vergleichsseite. Das Gedicht spricht Perses im Zusammenhang eines Erbstreits und ungerechter Richter an. Sein Lob anspornender Konkurrenz ist eine Aussage dieses Gedichts, keine allgemeingültige Regel heutiger Wirtschaft.
Die Epitome erzählt einen Schönheitspreis
Eine andere Darstellung verknüpft Eris mit Alexanders Urteil. Die Epitome nennt zuvor alternative Absichten des Zeus für die Geschichte um Helen. Dann wirft Strife, so der Name in Frazers Übersetzung, einen Apfel als Schönheitspreis für Hera, Athena und Aphrodite. Zeus schickt Hermes mit ihnen zu Alexander auf den Ida.
Die Göttinnen versprechen Herrschaft, Kriegssieg oder Helen; Alexander entscheidet sich für Aphrodite. In diesem gelesenen Fenster fehlen eine goldene Materialangabe, eine Apfelinschrift und die Geschichte einer verletzten Hochzeitseinladung. Solche vertrauten Ergänzungen gehören deshalb nicht unbemerkt in die Erklärung dieser Fassung. Die konkrete Preisvergabe ist etwas anderes als die beiden Erisformen des Arbeitsgedichts.
Die Figur in ihren Quellen
Eris: schädlicher Streit
Schädliche Eris-/Streitrolle in benannten Fenstern. Die Eris des Schönheitspreises ist ein anderer Erzählkontext, keine beweisbare lückenlose Biografie; ausdrücklich von der anspornenden Eris getrennt.
Die Genealogie versammelt schädliche Kräfte
Theogonie 211–239
Werke und Tage bestehen auf zwei Formen
Werke und Tage 11–41
Die Epitome erzählt einen Schönheitspreis
Epitome E.3.1–2
Die Figur in ihren Quellen
Eris: anspornende Konkurrenz
Werke und Tage unterscheiden ausdrücklich eine zweite, ältere Eris, die zur Arbeit anspornt. Eigener quellenbezogener Identitätsdatensatz; nicht als bloßes anderes Attribut der schädlichen Form zusammengezogen.
Werke und Tage bestehen auf zwei Formen
Werke und Tage 11–41
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Hesiod: Theogonie
Genealogisches Gedicht. Die einzelnen Editionskarten nennen die tatsächlich gelesenen Stellen; das Gesamtwerk ist hier nicht vollständig ausgewertet.
Werkebene; hier keine exakte Entstehungsdatierung festgelegt.
Sprache: Altgriechisch
Benutzte Ausgabe
Evelyn-White: Geburt, Eris und Eid
Genau benannte tatsächlich gelesene Fenster der historischen englischen Ausgabe; keine ganze Werklektüre oder eigene griechische Kollation.
Theogonie 211–239, 265–269, 886–929, 950–955; gesonderter 929a-Abschnitt und historische Fußnoten 30–31.
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Hesiod zugeschriebene Werke und Tage
Werkidentität getrennt von den historischen englischen Leseausgaben. Die einzelnen Editionskarten nennen ihre tatsächlich gelesenen Fenster; keine vollständige Werkerschließung.
Antike Lehrdichtung.
Sprache: Altgriechisch
Benutzte Ausgabe
Evelyn-White: zwei Erisformen und der Eid
Genau benannte tatsächlich gelesene Fenster der historischen englischen Ausgabe; keine ganze Werklektüre oder eigene griechische Kollation.
Werke und Tage 11–41 und 274–285.
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Epitome zur Bibliotheke des Pseudo-Apollodor
Die Epitome wird von den hier benutzten Bibliothekeabschnitten unterschieden. Nur benannte Fenster der englischen Ausgabe gelesen, kein vollständiges Werk erschlossen.
Überlieferter Auszug; keine eigene Datierungs- oder Handschriftenprüfung.
Sprache: Altgriechisch
Benutzte Ausgabe
Frazer: Eris und der Schönheitspreis
Genau benannte tatsächlich gelesene Fenster der historischen englischen Ausgabe; keine ganze Werklektüre oder eigene griechische Kollation.
Epitome E.3.1–2.
Sprache: Englisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Benannte griechische Gedichte, mythographische Fassungen und örtliche Berichte; spätere Bilder getrennt.
- Verwendeter Ausschnitt
- Theogonie 211–239; Werke und Tage 11–41; Epitome E.3.1–2.
- Hesiod: Herkunft, verschlucktes Wissen und ein gefährlicher Eid
Hesiod; englische Übersetzung H. G. Evelyn-White · 1914
Theogonie 211–239, 265–269, 886–929, 950–955; gesonderter Abschnitt 929a und historische Fußnoten 30–31.
Nur genannte englische Fenster. 929a und historischer Kommentar getrennt vom Haupttext; kein selbst kollationierter Galen/Chrysippus. Auffälliges dying gods nicht als Sterblichkeit der Olympier übernommen. Abgerufen am 2026-10-01.
- Werke und Tage: zwei Erisformen und die Folgen falschen Schwörens
Hesiod; englische Übersetzung H. G. Evelyn-White · 1914
Werke und Tage 11–41 und 274–285.
Nur benannte Stellen. Zwei Erisformen getrennt; 274–285 behandeln Eidfolgen ohne hier den Namen Horkos ausdrücklich zu nennen. Kein moderner Wirtschafts- oder Rechtsrat. Abgerufen am 2026-10-01.
- Die Epitome: Eris und der vergebene Schönheitspreis
Pseudo-Apollodor; englische Übersetzung J. G. Frazer · 1921
Epitome E.3.1–2.
Nur diese tatsächlich gelesenen Abschnitte. Keine Materialangabe goldener Apfel, Einladungskränkung oder Inschrift aus anderen Fassungen ergänzt. Epitome von Bibliothekeabschnitt und Hesiod unterschieden. Abgerufen am 2026-10-01.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-01. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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