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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Đào Lang: Dichtung allein beantwortet die Verantwortung nicht

Wie verändert die Fassung seine Tätigkeit zwischen Trauer, Wiederbegegnung und öffentlichem Amt?

2 Minuten Lesezeit

Die erste Kindheit ist eine Adoption

Ein unbenannter pensionierter Amtsträger findet ein Kind unter einem Pfirsichbaum und nennt es Đào Lang. Später heiratet er Giáng Tiên. Der Bericht erzählt eine wunderhafte Herkunft und eine Beziehung; er belegt keine historische Personenakte.

Nachlesen: [1] 171

Die Rückkehr stellt seine Entscheidung infrage

Nach dem Tod der Frau lebt er mit dem Kind zurückgezogen. Er möchte ihr folgen. Sie verweist auf die zu versorgenden Eltern und das Kind und fordert ihn zum Lernen auf. Seine Trauer wird nicht durch eine erfundene Zustimmung der Frau zum Verlassen der Familie gelöst.

Nachlesen: [1] 173–174

Der zweite Abschnitt spricht von einer neuen Verkörperung

Eine spätere Begegnung im Wald wird im Text als Wiederkehr derselben Seele erklärt. Gedichte führen die Begegnung weiter. Diese erzählte Verknüpfung wird kenntlich gemacht, keine biologisch oder historisch belegte Identität zweier Menschen behauptet.

Nachlesen: [1] 175–177

Die Figur übernimmt und verlässt ein Amt

Auf ihren Rat bereitet er sich auf Prüfungen vor und erhält ein Amt. Nach dem zweiten Abschied bittet er später um Ruhestand. Tätigkeiten, Unterweisung und eigene Begründung gehören zu seinem Verlauf; die zwei Abschnitte werden nicht zu einer modernen Berufsbiografie gemacht.

Nachlesen: [1] 177–179

Die Figur in ihren Quellen

Đào Lang im 1914-Erzählzugang

Benannte 桃郎-Figur mit Adoptions-/Sorge-/Poetik-/Amtsverlauf; Reinkarnation als Textaussage, nicht tatsächliche Historienidentität.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Đào Thái Hành: La déesse Liêu-Hanh

Vollständiger französischer Đào-Thái-Hành-Artikel 1914, BAVH I/2, Seiten 167–181, einschließlich tatsächlich betrachteter Druckseiten. Eigener literarischer Vermittlungszeuge, keine persönliche Biografie der Göttin. Die seitenbezogenen Abschnitte „Die erste Kindheit ist eine Adoption“, „Die Rückkehr stellt seine Entscheidung infrage“, „Der zweite Abschnitt spricht von einer neuen Verkörperung“ erschließen die Frage „Wie verändert die Fassung seine Tätigkeit zwischen Trauer, Wiederbegegnung und öffentlichem Amt?“.

1914 nach Heft- und Beitragsmetadaten.

Sprache: Französisch mit chinesischen Namen im Scan

Benutzte Ausgabe

BAVH I/2, Seiten 167–181: vollständig betrachteter Artikel

PDF-Seiten 70–84 vollständig am Scan gelesen; fehlerhafte Texterkennung auf Seiten 170 und 178 am Bild geprüft. Nicht das gesamte Heft oder das chinesische Originalwerk Vân Cát gelesen.

April–Juni 1914; digitaler Scan öffentlich zugänglich.

Sprache: Französisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Liễu Hạnh: älterer Erzählzugang, Familienrollen und Urkundenlektüre
Verwendeter Ausschnitt
ĐàoTháiHànhBAVH1914I/2, gesamterAufsatz167–181/PDF70–84amScan gelesen; ChuXuânGiao2018nurbenannteFenster/2020nur34–38 mitvollerChinese1683Transkription; VASSA2215Metadaten, keineHandschrift; VuThiThanhTramCiPaper nurbenannteSeiten. KeineeinzigeunveränderlicheLebensakte.
  1. La déesse Liêu-Hanh: ganzer älterer Erzählaufsatz

    Đào Thái Hành; Bulletin des Amis du Vieux Hué, I/2, Seiten 167–181 · 1914; Ausgabe April–Juni; Beitrag vom 27. Mai 1914 nach Scan

    Der gesamte französische Aufsatz La déesse Liêu-Hanh, Seiten 167–181, wurde am Scan gelesen. Namen und Stellen mit unvollständiger Texterkennung wurden am Seitenbild geprüft.

    Älterer Vermittlungszeuge mit eigenen Erzähl- und Kolonialwertungen. Referierte Vorlagen wurden nicht vollständig gelesen. Unsichere historische Datumsumrechnungen werden nicht als unabhängig bestätigte Daten verwendet; die Scans werden nicht reproduziert. Abgerufen am 2026-10-10.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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