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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Dali: Jagdglück, Geschenke und gefährliche Grenzen

Ein Jäger rettet Dalis Kind und erhält ein gefährliches Geschenk. Ein anderer findet den Rückweg vom Felsen nicht mehr. Zwei swanische Liedfassungen mit benannter Herkunft zeigen, wie Hilfe, Jagdglück und gebrochene Beziehungen zusammenhängen.

16–19 Minuten Lesezeit

Eine Herrin der Tiere braucht Hilfe

Dali herrscht im Gebirge über Wildtiere. In einem swanischen Lied ist sie zugleich eine Mutter, deren Kind vom weißen Felsen fällt. Ein Wolf trägt es davon. Der Jäger Mepsay erschießt das Tier, nimmt das Kind auf und bringt es zurück. Als das Kind seine Mutter auffordert, ihre Zöpfe herabzulassen, erfährt sie, wer es gerettet hat. Die mächtige Figur ist hier auf eine menschliche Handlung angewiesen.

Kevin Tuites englische Anthologie enthält dieses Lied als Nummer 3. Der Editionskommentar nennt eine Aufzeichnung von 1936 in Muzhali, in der oberswanischen Gemeinschaft Mulakhi. Er verweist auf Seite 268 der 1939 erschienenen Sammlung Svanuri p’oezia. Unser Zugang ist die englische Übersetzung mit ihrem Kommentar; die swanische Urschrift wurde nicht unabhängig geprüft.

Ein Geschenk schützt den Jäger nicht vor jeder Grenze

Dali bietet Mepsay drei Belohnungen an: täglich ein männliches Reh, neun Wildziegen in jeder Jagdsaison oder eine Liebesbeziehung mit ihr. Er entscheidet sich für die neun Tiere. Unter ihnen erscheint eines mit goldenem Horn. Mepsay zielt darauf, doch die Kugel trifft das Tier nicht: Sie springt zurück und tötet ihn. Die Rettung des Kindes macht ihn deshalb nicht zum unbeschränkt erfolgreichen Jäger.

Tuites Kommentar unterscheidet diesen Schluss ausdrücklich von anderen Fassungen, in denen Dali den Jäger mit Jagdglück fortschickt. Im ausgewählten Lied führt der Schuss auf das besonders gekennzeichnete Tier unmittelbar zum Tod. Eine Erklärung allein durch Mepsays abgelehntes Liebesangebot würde diesen Ablauf verschieben. Dass ungewöhnlich markierte Tiere als Erscheinungsform der Göttin gelten konnten, ist die im Kommentar erläuterte Vorstellung; das Lied selbst erzählt hier keine Verwandlung.

Betgils Rückweg verschwindet

Eine zweite Liedfassung setzt bei einem Rundtanz der Gemeinschaften Mulakh und Muzhal an. Ein weißes Reh läuft zwischen Betgils Beinen hindurch. Er verfolgt es. Die Hufspuren liegen vor ihm, doch hinter ihm sind keine mehr zu sehen. Auf einem schwarzen Felsen trifft er Dali. Sie fragt nach dem gebrochenen Versprechen und nach den Perlen, die sie ihm gegeben hat. Betgil hat sie unter seinem Kissen gelassen.

Dali verschwindet und lässt ihn am Felsen zurück. Er hält sich nur mit der rechten Hand und dem linken Fuß fest. Vor seinem Sturz richtet er Botschaften an Freunde, Mutter und Frau. Die Mutter soll für seine Seele die Brote kut und ch’ishdwar backen. Seine Gefährten bergen anschließend seinen Körper. Der wiederkehrende Refrain am Liedanfang und die Erinnerungsbitten halten seine Geschichte mit der Gemeinschaft verbunden.

Aufzeichnungsort und Handlung sind verschiedene Angaben

Für dieses Betgil-Lied nennt Tuite den Erzähler Tengiz Dadishkeliani, das Jahr 1923 und den Ort Becho in Oberswanetien; A. Shanidze schrieb es auf. Die gedruckte Vorlage ist bei Mikheil Chikovani unter den Seiten 95–97 nachgewiesen. Becho ist damit der angegebene Herkunftsort dieser Aufzeichnung. Mulakh und Muzhal sind die im Lied genannten Gemeinschaften. Beides zu unterscheiden macht die lokale Verankerung genauer.

Andere Fassungen verändern Tier, Beziehung und Ende. Tuite berichtet von Gämse oder Wildziege statt Reh, anderen Erklärungen des Wortbruchs und einem Sprung statt eines Sturzes. Sein Forschungsaufsatz fasst mehrere solcher Züge zusammen. Das hier gelesene Lied wird deshalb nicht um einen dort genannten Bergnamen, eine Rettungsleiter oder eine bestimmte Affäre ergänzt. Die Unterschiede sind Bestandteile der Überlieferung, keine Lücken einer einzigen Biografie.

Dæl kann auch in der Mehrzahl erscheinen

Dæl ist die swanische Namensform, Dali die georgische. Tuite beschreibt die Figur als Patronin der gehörnten Bergtiere und berichtet auch von mehreren Dæls, die über Herden wachen. In seiner Wiedergabe des Chorla-Lieds binden sie einen Jäger, der allein mit seinem Hund bereits drei Wildziegen getötet hat und auf eine vierte zielt. Der Hund holt den heiligen Georg zu Hilfe. Dieser berichtete Zugang zeigt einen Streit darüber, wer den Zugriff auf die Tiere begrenzt.

Die vollständige Chorla-Ballade gehört nicht zu den hier selbst gelesenen Liedern. Ebenso sind Tuites Angaben zu Neujahrsanrufungen in Ecer, Lat’al und Cxumar ein wissenschaftlicher Bericht über lokale Aufzeichnungen. Sie betreffen auch Haushalt, Brotgaben und ein friedliches neues Jahr. Eine von ihm zitierte Person unterschied diese Neujahrsfigur sogar von der Dæl der Wildziegen. Der Name allein entscheidet somit nicht, wie jede lokale Anrufung verstanden wurde.

Zwei Geburtsgeschichten ergeben keinen einzigen Lebenslauf

Im Lied aus Muzhali bleibt das gerettete Kind namenlos. Auch sein Geschlecht wird in dieser Übersetzung nicht genannt. Eine andere, von Dodona Kiziria und Peter Gold übersetzte georgische Erzählung nennt Dali und den Jäger Dardjelani hingegen ausdrücklich als Amiranis Eltern. Dort gefährdet das Abschneiden ihrer goldenen Zöpfe Dali; die Rettung des ungeborenen Kindes führt über eine ganz andere Folge von Ereignissen.

Beide Texte zeigen Dali in einer gefährdeten Geburtssituation, erzählen aber unterschiedliche Handlungen und benennen das Kind unterschiedlich genau. Das Profil Amiranis erschließt die zweite Geschichte. Hier bleibt das Lied mit Mepsay bei seinem eigenen Ablauf. So lässt sich ein wiederkehrendes Motiv vergleichen, ohne aus einem ungenannten Kind nachträglich einen bestimmten Helden zu machen.

Jagderfolg ist eine Beziehung, kein Besitz

Mepsay kann Dali helfen; Betgil kann ihr Versprechen verletzen. In beiden Liedern wird Jagderfolg durch eine Beziehung zur übermenschlichen Herrin möglich oder gefährdet. Dali ist dadurch weder nur eine freundliche Tierbeschützerin noch nur die Ursache männlichen Unglücks. Ihre Hilfe, ihre Verletzlichkeit und ihre Macht werden in konkreten Situationen erzählt.

Einige von Tuite beschriebene Jagdregeln verknüpfen den Zugang zum Gebirge mit historischen Vorstellungen von körperlicher Reinheit und Geschlecht. Diese Zuschreibungen gehören zur Untersuchung der Überlieferung. Für die beiden ausgewählten Lieder ist entscheidend, welche Handlungen tatsächlich erzählt werden: Kindesrettung und Goldhornschuss auf der einen Seite, Tanz, Perlen und aufgegebener Rückweg auf der anderen.

Ein gerettetes Kind ist nicht nachträglich der bekannte Held

Das Mepsay-Lied lässt das Kind selbst sprechen: Es ruft nach der Mutter und nennt seinen Retter. Trotzdem nennt der Text weder einen Eigennamen noch das Geschlecht. Der andere Geburtsweg nennt dagegen Amirani und Dardjelani ausdrücklich. Gerade die eigene Stimme des unbenannten Kindes sollte bei einem Vergleich nicht verschwinden.

Auch die Jagdtiere tun Unterschiedliches. Der Wolf ergreift das Kind; das Goldhorntier ist Ziel des späteren Schusses. Im Betgil-Lied setzt ein weißes Reh die Verfolgung in Gang. Eine Deutung des markierten Tiers als Erscheinung Dalis stammt aus dem Kommentar oder aus anderen Fassungen und ersetzt nicht jede dieser Handlungen.

Betgils letzte Worte sind Bitten an verschiedene Menschen

Die Freunde sollen Betgil erinnern, die Mutter soll Brote für seine Seele backen, die Frau soll ihn nicht durch einen anderen Mann ersetzen. Drei Adressaten erhalten verschiedene Bitten. Das Lied zeigt danach, wie Gefährten seinen Körper bergen; es erzählt nicht, dass sämtliche Bitten später ausgeführt werden.

Der Editionskommentar unterscheidet ausdrücklich Varianten mit Rettungsleitern oder einem Sprung. Diese anderen Abläufe werden nicht in den Sturz des ausgewählten Lieds eingebaut. Ebenso ist die Forderung an die Frau eine Aussage der sterbenden Figur, keine heutige Verhaltensregel des Museums.

Mepsays Rettung und ihre genaue Grenze

Beteiligte oder BezugEigene HandlungReichweite
MepsayEr erschießt den Wolf, nimmt das Kind auf und bringt es zurück. Er wählt neun Wildziegen als Belohnung und wird später durch seine zurückprallende Kugel getötet.Die Wahl gegen die Liebesbeziehung ist nicht dieselbe Handlung wie der tödliche Schuss auf das Goldhorntier.
Dalis namenloses Kind im Lied aus MuzhaliDas Kind fällt vom Felsen, wird vom Wolf ergriffen, von Mepsay gerettet und spricht danach mit Dali über seine Rückkehr.In dieser ausgewählten Fassung weder Name noch Geschlecht genannt. Kein nachträglich eingesetzter Amirani und keine aus einem anderen Variantenreferat übernommene Tochter.
Der Wolf im Mepsay-LiedEr ergreift das gefallene Kind; der Jäger erschießt ihn und nimmt das Fell mit.Ein tatsächlicher Handlungsgegner. Die spätere symbolische Deutung als einer von Georgs Hunden ist Forschung, kein Eigenname im Lied.
Die neun Wildziegen und das GoldhorntierDali bringt neun Tiere heraus; Mepsay zielt auf das besonders gekennzeichnete Tier. Die Kugel prallt zurück und trifft ihn.Goldhorn ist ein eigener markierter Teil der Gruppe. Die kommentierte Verwandlungsvorstellung beweist keine im Lied ausdrücklich erzählte Verwandlung Dalis.

Betgils letzte Bitten verbinden ihn mit der Gemeinschaft

Beteiligte oder BezugEigene HandlungReichweite
Betgil in der ausgewählten Fassung aus BechoEr folgt dem weißen Reh, begegnet Dali, antwortet auf ihre Frage nach den Perlen und wird am Felsen zurückgelassen. Vor dem Sturz nennt er Botschaften.Kein im ausgewählten Lied ausdrücklich erzählter Sprung, Leiterrettungsversuch oder sicher benannter Berg Totan.
Das weiße Reh des ausgewählten Betgil-LiedsEs läuft zwischen Betgils Beinen hindurch in den Rundtanz; er verfolgt es. Vor ihm sind Spuren zu sehen, hinter ihm nicht.Andere Texte deuten das Tier als Dali oder einen verwandelten Dämon. Diese Identifizierung wird dem ausgewählten Lied nicht als zusätzliche Handlung zugeschrieben.
Rundtanzgemeinschaft, Freunde und bergende GefährtenDie Gemeinschaften Mulakh und Muzhal tanzen am Anfang. Betgil bittet Freunde, ihn zu erinnern; Gefährten holen am Ende seinen Körper.Mehrere Gemeinschaftsfunktionen, nicht in jeder Zeile sicher dieselben Einzelpersonen. Es wird keine erfolgreiche Rettung vor dem Sturz hinzuerfunden.
Betgils unbenannte MutterDer sterbende Betgil bittet sie, kut und ch’ishdwar für seine Seele zu backen.Adressatin einer Bitte. Das Lied zeigt die anschließende Ausführung nicht als eigene beobachtete Zeremonie.
Betgils unbenannte FrauBetgil bittet sie, ihn nicht durch einen anderen Mann zu ersetzen. Der Kommentar erläutert ihre Rolle bei den Perlen und in anderen Varianten.Die Bitte ist historische Figurenrede, keine heutige Vorschrift für Witwen. Der Name Tamar stammt im Kommentar aus anderen Beziehungen und wird ihr nicht ohne Weiteres gegeben.

Benannte weitere Rollen nur im gelesenen Forschungsabschnitt

Beteiligte oder BezugEigene HandlungReichweite
Chorla im referierten JagdliedNach Tuites Referat tötet er allein mit seinem Hund drei Wildziegen und zielt auf eine vierte. Die Dæls binden ihn; sein Hund holt Georg zu Hilfe.Die vollständige Ballade wurde hier nicht neu gelesen. Das Versprechen unbegrenzter Jagd wird als Konfliktposition des Referats gezeigt, nicht als heutige Jagdempfehlung.
Chorlas unbenannter Hund im ForschungsreferatEr wird vom gebundenen Jäger ausgesandt und bringt Georg mit.Ein konkret anderer Hund als Qursha; gemeinsame Tierart oder Hilfe begründet keine Identität.
Die mehreren Dæls im Chorla-ReferatSie wachen über die Herden und binden den Jäger wegen zu vieler erlegter Tiere. Georg verlangt seine Freilassung.Die Mehrzahl gehört zu diesen Erzählungen. Sie wird nicht als feste Zahl einzeln benannter Göttinnen ausgegeben.
ǰgəræg beziehungsweise Georg im referierten JagdkonfliktEr schützt im Forschungsbericht Menschen beim Zugriff auf außerörtliche Ressourcen und setzt im Chorla-Referat den Dæls eine Drohung entgegen.Er ist nicht automatisch der taufende Engel der direkten Amirani-Übersetzung. Wolfsbezeichnung als Georgs Hunde ist von einem wirklichen Haushund im Plot unterschieden.
Apsat’ in der referierten AnrufungDie Jagdanrufung nennt ihn neben Morgenstern und Dæl. Tuite erläutert ihn als Patron von Vögeln und nichtfleischfressendem Jagdwild.Eine begrenzte referierte Gebets- und Patronatsrolle. Dass an seiner Stelle manchmal Georg steht, beweist keine allgemeine Personenidentität.
Dæl Ešxwamiš als strittig zugeordnetes NeujahrsprofilDer Bericht nennt Anrufungen und Brotgaben in Ecer, Lat’al und Cxumar. Eine zitierte Person unterscheidet diese Figur von der Dæl der Wildziegen, Tuite argumentiert für Zusammengehörigkeit.Die lokale Unterscheidung bleibt neben der Forschungsdeutung stehen. Haushaltsritual, Morgenstern und Jagdpatronat werden nicht ohne diese Grenze zu einer einzigen überall gleichen Praxis.
Weitere Götternamen als ForschungsbezügeTaringzel, Lamaria, Barbol, Xošaɣērbet und Beršišwliš stehen in einem Namenüberblick; Samdzimari eröffnet den Folgeabschnitt. Georg-/Elia-Mehrzahlen und Ushas erscheinen als Vergleich in Anm. 6.Namenregister und Vergleichsreferenzen dieses gelesenen Abschnitts, keine hier vollständig neu erschlossenen Lebensläufe oder gelesene Fortsetzung des Samdzimari-Abschnitts.

Die Figur in ihren Quellen

Dali

Georgische Namensform Dali und swanische Dæl in konkret benannten Zugängen. Die berichtete Mehrzahl und abweichende lokale Deutung der Neujahrsfigur werden im Profil sichtbar; keine pauschale Gleichsetzung weiterer Göttinnen.

Eine Herrin der Tiere braucht Hilfe
Lied 3, S. 39/41; Kommentar 3, S. 121; Abkürzungen SvP, S. 141

Ein Geschenk schützt den Jäger nicht vor jeder Grenze
Lied 3, S. 41; Kommentar 3, S. 121: ausgewählter Strafschluss und referierte andere Fassungen

Betgils Rückweg verschwindet
Lied 56, S. 107/109; Kommentar 56, S. 137: Totenbrote und Schluss

Aufzeichnungsort und Handlung sind verschiedene Angaben
Kommentar 56, S. 136–137; Abkürzungen MP, S. 141; S. 166: ausdrücklich zusammengesetztes Betgil-Bild

Dæl kann auch in der Mehrzahl erscheinen
S. 165: Namensformen und Jagdpatronin; S. 167 samt Anm. 3: Neujahrsanrufungen; S. 168 samt Anm. 6: Chorla und mehrere Dæls

Zwei Geburtsgeschichten ergeben keinen einzigen Lebenslauf
Lied 3, S. 39/41 und Kommentar 3, S. 121; S. 137–138: Dali, Dardjelani und benannter Amirani

Jagderfolg ist eine Beziehung, kein Besitz
Lied 3, S. 39/41; Lied 56, S. 107/109; S. 165: Jagdregeln und historisch beschriebene Reinheitsvorstellungen

Belegte Beziehungen

  • Mutter Amiranis in der Kiziria/Gold-Fassung: AmiraniBelege [4] : S. 137–138

Figuren und Namen in den Textstellen

Die Namen führen zu den besprochenen Szenen und Quellen. Eine kurze Nennung, eine Herkunftsangabe und eine ausgeführte Handlung bleiben unterschiedliche Rollen. Ähnliche Namen ergeben keine gemeinsame Lebensgeschichte.

Mepsays Rettung und ihre genaue Grenze

Mepsay

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Er erschießt den Wolf, nimmt das Kind auf und bringt es zurück. Er wählt neun Wildziegen als Belohnung und wird später durch seine zurückprallende Kugel getötet.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Lied3,S.39/41 · Dali und Mepsay: Lied aus Muzhali und Editionskommentar

Dalis namenloses Kind im Lied aus Muzhali

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Das Kind fällt vom Felsen, wird vom Wolf ergriffen, von Mepsay gerettet und spricht danach mit Dali über seine Rückkehr.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Lied3,S.39/41 · Dali und Mepsay: Lied aus Muzhali und Editionskommentar

Der Wolf im Mepsay-Lied

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Er ergreift das gefallene Kind; der Jäger erschießt ihn und nimmt das Fell mit.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Lied3,S.39/41 · Dali und Mepsay: Lied aus Muzhali und Editionskommentar

Die neun Wildziegen und das Goldhorntier

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Dali bringt neun Tiere heraus; Mepsay zielt auf das besonders gekennzeichnete Tier. Die Kugel prallt zurück und trifft ihn.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Lied3,S.41 und KommentarS.121 · Dali und Mepsay: Lied aus Muzhali und Editionskommentar

Betgils letzte Bitten verbinden ihn mit der Gemeinschaft

Betgil in der ausgewählten Fassung aus Becho

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Er folgt dem weißen Reh, begegnet Dali, antwortet auf ihre Frage nach den Perlen und wird am Felsen zurückgelassen. Vor dem Sturz nennt er Botschaften.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Lied56,S.107/109 · Dali und Betgil: Liedfassung aus Becho und Editionskommentar

Das weiße Reh des ausgewählten Betgil-Lieds

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Es läuft zwischen Betgils Beinen hindurch in den Rundtanz; er verfolgt es. Vor ihm sind Spuren zu sehen, hinter ihm nicht.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Lied56,S.107 · Dali und Betgil: Liedfassung aus Becho und Editionskommentar

Rundtanzgemeinschaft, Freunde und bergende Gefährten

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Die Gemeinschaften Mulakh und Muzhal tanzen am Anfang. Betgil bittet Freunde, ihn zu erinnern; Gefährten holen am Ende seinen Körper.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Lied56,S.107/109 · Dali und Betgil: Liedfassung aus Becho und Editionskommentar

Betgils unbenannte Mutter

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Der sterbende Betgil bittet sie, kut und ch’ishdwar für seine Seele zu backen.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Lied56,S.109 · Dali und Betgil: Liedfassung aus Becho und Editionskommentar

Betgils unbenannte Frau

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Betgil bittet sie, ihn nicht durch einen anderen Mann zu ersetzen. Der Kommentar erläutert ihre Rolle bei den Perlen und in anderen Varianten.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: Lied56,S.109; KommentarS.137 · Dali und Betgil: Liedfassung aus Becho und Editionskommentar

Benannte weitere Rollen nur im gelesenen Forschungsabschnitt

Chorla im referierten Jagdlied

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Nach Tuites Referat tötet er allein mit seinem Hund drei Wildziegen und zielt auf eine vierte. Die Dæls binden ihn; sein Hund holt Georg zu Hilfe.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: S.168 · Dæl: Jagdregeln, lokale Anrufungen und Mehrzahl in einem Forschungsbeitrag

Chorlas unbenannter Hund im Forschungsreferat

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Er wird vom gebundenen Jäger ausgesandt und bringt Georg mit.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: S.168 · Dæl: Jagdregeln, lokale Anrufungen und Mehrzahl in einem Forschungsbeitrag

Die mehreren Dæls im Chorla-Referat

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Sie wachen über die Herden und binden den Jäger wegen zu vieler erlegter Tiere. Georg verlangt seine Freilassung.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: S.168 undAnm.6 · Dæl: Jagdregeln, lokale Anrufungen und Mehrzahl in einem Forschungsbeitrag

ǰgəræg beziehungsweise Georg im referierten Jagdkonflikt

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Er schützt im Forschungsbericht Menschen beim Zugriff auf außerörtliche Ressourcen und setzt im Chorla-Referat den Dæls eine Drohung entgegen.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: S.167–168 · Dæl: Jagdregeln, lokale Anrufungen und Mehrzahl in einem Forschungsbeitrag

Apsat’ in der referierten Anrufung

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Die Jagdanrufung nennt ihn neben Morgenstern und Dæl. Tuite erläutert ihn als Patron von Vögeln und nichtfleischfressendem Jagdwild.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: S.167 · Dæl: Jagdregeln, lokale Anrufungen und Mehrzahl in einem Forschungsbeitrag

Dæl Ešxwamiš als strittig zugeordnetes Neujahrsprofil

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Der Bericht nennt Anrufungen und Brotgaben in Ecer, Lat’al und Cxumar. Eine zitierte Person unterscheidet diese Figur von der Dæl der Wildziegen, Tuite argumentiert für Zusammengehörigkeit.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: S.167 undAnm.3–4 · Dæl: Jagdregeln, lokale Anrufungen und Mehrzahl in einem Forschungsbeitrag

Weitere Götternamen als Forschungsbezüge

Profil: Begrenzte Rolle im benannten Erzähl- oder Forschungszugang

Taringzel, Lamaria, Barbol, Xošaɣērbet und Beršišwliš stehen in einem Namenüberblick; Samdzimari eröffnet den Folgeabschnitt. Georg-/Elia-Mehrzahlen und Ushas erscheinen als Vergleich in Anm. 6.

Leitfrage: Welche eigene Handlung und welcher Belegweg unterscheiden diese Rolle von ähnlich erscheinenden Figuren?

Zur besprochenen Textstelle

Beleg: S.165–168 einschließlichAnm.5–6 · Dæl: Jagdregeln, lokale Anrufungen und Mehrzahl in einem Forschungsbeitrag

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Dali: swanische Jagd- und Geburtslieder

Zwei swanische Lieder mit eigenen Aufzeichnungsangaben und Kommentaren; ihre Handlungen bleiben getrennt. Die Leitfrage dieser Seite: Wie verändern konkrete lokale Liedfassungen das Bild einer mächtigen Jagdpatronin?

Ein Überlieferungszusammenhang mit einzelnen Aufzeichnungen, kein einheitliches Werkdatum.

Sprache: Swanische Liedüberlieferung, hier über englische Übersetzungen zugänglich

Überlieferter Text

The Meaning of Dæl: ein Forschungsbeitrag von Kevin Tuite

Begrenzter Forschungsabschnitt zu Dæls Bedeutungen und lokalen Verwendungen; keine eigene Ritualbeobachtung. Die Leitfrage dieser Seite: Wie verändern konkrete lokale Liedfassungen das Bild einer mächtigen Jagdpatronin?

Publikationsliste des Autors:2006; benutztes Autor-PDF kündigt die Veröffentlichung noch an.

Sprache: Englischer Forschungsbeitrag über swanische und weitere südkaukasische Überlieferungen

Überlieferter Text

Amirani: georgische Erzählfassungen

Benannte georgische Erzählübersetzung und getrennt zugeordneter Kommentar; eine berichtete Variante ist keine zusätzlich vollständig gelesene Originalfassung. Die Leitfrage dieser Seite: Wie verändern konkrete lokale Liedfassungen das Bild einer mächtigen Jagdpatronin?

Mündlich und schriftlich vermittelte Fassungen; kein gemeinsames Entstehungsdatum angesetzt.

Sprache: Georgische Überlieferungszusammenhänge; swanische Auswahl durch den benannten Forschungszugang vermittelt

Benutzte Ausgabe

Dali und Mepsay: Muzhali, aufgezeichnet 1936

Lied 3 vollständig auf Druckseiten 39/41, Kommentar 3 vollständig S. 121, Abkürzungen S. 141–142 gelesen. Rückgabe des Kindes, drei angebotene Belohnungen und tödlicher Goldhornschuss. Das Kind bleibt unbenannt.

Tuite, Violet on the Mountain, revidierte Onlinefassung laut Autor 2004. Vorlage laut Kommentar: Svanuri p’oezia 1939, S. 268; Aufzeichnung 1936 Muzhali/Mulakhi.

Sprache: Englische Übersetzung eines swanischen Liedes; keine eigene Originalsprachenkollation

Benutzte Ausgabe

Dali und Betgil: Becho, erzählt 1923

Lied 56 vollständig S. 107/109, Kommentar 56 vollständig S. 136–137 und Abkürzungen S. 141–142 gelesen. Weißes Reh, Rundtanz, fehlende Rückspuren, Perlen und Sturz. Andere Tier-, Beziehung- und Schlussfassungen nur durch den Editionskommentar berichtet.

Tuite, Violet on the Mountain, revidierte Onlinefassung laut Autor 2004. Vorlage laut Kommentar: Chikovani 1972, S. 95–97;1923 erzählt von Tengiz Dadishkeliani in Becho und aufgezeichnet von A. Shanidze.

Sprache: Englische Übersetzung eines swanischen Liedes; keine eigene Tonaufnahme oder Aufführungsbeobachtung

Benutzte Ausgabe

Dæl: Jagdpatronin und lokale Zugänge, S. 165–168

Druckseiten 165–168 vollständig gelesen: Namensformen, Jagdregeln, zusammengesetzter Betgil-Vergleich, lokale Neujahrsanrufungen und berichtetes Chorla-Lied mit mehreren Dæls. Keine vollständigen Originalaufzeichnungen der berichteten Rituale oder Chorla-Ballade.

Autor-PDF mit To-appear-Ankündigung; veröffentlichter Beitrag laut Autorenliste 2006. Kein Vergleich mit dem endgültigen Druck.

Sprache: Englisches Autor-PDF, ausdrücklich begrenzter Forschungsabschnitt

Benutzte Ausgabe

Dali als Amiranis Mutter: eine andere Geburtserzählung

Hier benutztes Fenster S. 137–138: Dali, Dardjelani, abgeschnittene Zöpfe und ausdrücklich benannter Amirani. Der ältere Quellenzugang wurde vollständig gelesen; diese eigene Vergleichskarte umfasst nur die Geburtsgeschichte. Kein Zusammensetzen mit dem namenlosen Kind im Mepsay-Lied.

Kiziria/Gold, Folklore Forum 7(2),1974; Vorlage laut Übersetzeranmerkung Chikovani 1947.

Sprache: Englische Übersetzung aus einer georgischen Druckvorlage; eigene deutsche Darstellung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Georgisch-swanische Jagd- und Geburtsüberlieferungen mit einzelnen Aufzeichnungsangaben
Verwendeter Ausschnitt
Tuites Lied 3 und Lied 56 samt Kommentaren eröffnen zwei swanische Wege: Kindrettung und Belohnung einerseits, Betgils gefährdete Rückkehr andererseits. Das unbenannte Kind in Lied 3 wird nicht als nachgewiesener Amirani bezeichnet.
  1. Dali und Mepsay: Lied aus Muzhali und Editionskommentar

    Swanische Liedüberlieferung; Kevin Tuite (englische Übersetzung und Edition) · Violet on the Mountain: An Anthology of Georgian Folk Poetry; revidierte Onlinefassung laut Publikationsliste 2004. Titelblatt des PDFs ohne Jahresangabe. Aufzeichnungsdaten der einzelnen Lieder sind im gelesenen Kommentar benannt.

    Vollständige englische Übersetzung von Lied 3, Dali is giving birth on the cliff, Druckseiten 39/41; vollständiger zugehöriger Kommentar S. 121; Abkürzungsauflösung S. 141–142. Laut Kommentar aufgezeichnet 1936 in Muzhali, Gemeinschaft Mulakhi, Oberswanetien; Vorlage SvP 268. Kindrettung, drei angebotene Belohnungen, neun Wildziegen, Schuss auf Goldhorn und tödlicher Rückprall.

    Keine vollständig gelesenen Originaleditionen SvP 1939 oder MP 1972. Weitere im Kommentar referierte Fassungen nicht selbst vollständig gelesen. Überlieferte Normen und Tuites Deutungen von Primärhandlung unterscheiden. Keine freie Lizenz für Gedichte, PDF oder Scans belegt; ausschließlich eigene deutsche Erläuterung und Verlinkung. Kind ohne Namen und Geschlechtsangabe; kein aus diesem Text nachgewiesener Amirani. Kommentar nennt andere Geburts- und Belohnungsfassungen, keine einheitliche Gesamtbiografie. Abgerufen am 2026-10-04.

  2. Dali und Betgil: Liedfassung aus Becho und Editionskommentar

    Swanische Liedüberlieferung; Kevin Tuite (englische Übersetzung und Edition) · Violet on the Mountain: An Anthology of Georgian Folk Poetry; revidierte Onlinefassung laut Publikationsliste 2004. Titelblatt des PDFs ohne Jahresangabe. Aufzeichnungsdaten der einzelnen Lieder sind im gelesenen Kommentar benannt.

    Vollständige englische Übersetzung von Lied 56, Betgil, S. 107/109; vollständiger Kommentar 56 S. 136–137; Abkürzungen S. 141–142. Laut Kommentar 1923 von Tengiz Dadishkeliani in Becho, Oberswanetien, erzählt und von A.Shanidze aufgezeichnet; Vorlage MP 95–97. Rundtanzrefrain, weißes Reh, fehlende Rückspuren, Perlen unter dem Kissen, Zurücklassen und tödlicher Sturz.

    Keine vollständig gelesenen Originaleditionen SvP 1939 oder MP 1972. Weitere im Kommentar referierte Fassungen nicht selbst vollständig gelesen. Überlieferte Normen und Tuites Deutungen von Primärhandlung unterscheiden. Keine freie Lizenz für Gedichte, PDF oder Scans belegt; ausschließlich eigene deutsche Erläuterung und Verlinkung. Erzählerort Becho und Handlungsorte Mulakh/Muzhal unterscheiden. Name Totan, Tamar, Sprung und Rettungsleiter stammen aus referierten anderen Fassungen, nicht in diese ausgewählte übersetzte Fassung einsetzen. Keine eigene Tonaufnahme oder Aufführungsbeobachtung. Abgerufen am 2026-10-04.

  3. Dæl: Jagdregeln, lokale Anrufungen und Mehrzahl in einem Forschungsbeitrag

    Kevin Tuite · Autor-PDF mit Ankündigung einer bevorstehenden Publikation; Publikationsliste nennt den Beitrag 2006, Language, Culture and the Individual, S. 165–188. Die gelesene PDF-Fassung wurde nicht mit dem endgültigen Buchdruck kollationiert.

    Englischer Autor-PDF-Abschnitt Druckseiten 165–168 (PDF 2–5), vollständig gelesen einschließlich Fußnoten 1–6 und Fortsetzung von Anm. 5. Jagdpatronin, zusammenfassender Betgil-Vergleich, Morgenstern- und Neujahrsanrufungen in Ecer, Lat’al und Cxumar; Geburtslied als Zusammenfassung; Chorla und mehrere Dæls als berichteter Erzählzugang.

    Nur benannter Abschnitt, kein vollständig gelesener 25 seitiger Aufsatz und keine selbst gelesenen ethnografischen Originalbände oder Chorla-Ballade. Rekonstruierte Namenherkunft, gemeinsame Abstammung mit anderen Göttinnen und vollständige aktuelle Verbreitung nicht als eigene Fakten behaupten. Fußnote 3 nennt abweichende lokale Deutung der Neujahrsfigur. Ritualvorstellungen von körperlicher Reinheit sind historische Zuschreibungen, keine medizinische Aussage. Keine freie Reproduktionslizenz belegt. Abgerufen am 2026-10-04.

  4. Amirani: vollständige englische Übersetzung einer benannten georgischen Fassung

    Georgische Erzählüberlieferung; Dodona Kiziria mit Unterstützung von Peter Gold (englische Übersetzung) · Folklore Forum 7(2), April 1974, S.137–142; georgische Vorlage laut Übersetzeranmerkung in Chikovanis Midzhachvuli Amirani, Tbilisi 1947. Publikationsdaten, keine Datierung der Erzählentstehung.

    Vollständige englische Erzählung S.137–142 samt Übersetzeranmerkungen: Dali/Dardjelani, Geburt und Iamani, Usibi/Badri, Auge und Devi, drei gebrochene Christus-Eide, Ketu/Keklutsa, göttliche Bindung, Qursha und jährlich zurückgetriebener Eisenpfosten. Die regionale Bezeichnung als swanisch stammt aus Kizirias begleitendem Aufsatz.

    Kein vollständiges Chikovani-Buch oder georgischer/swanischer Originaltext selbst gelesen. Konkreter Erzähler, Aufzeichnungsort und -datum des übersetzten Texts hier nicht belegt. Historische Übersetzungswertungen über Frauen und Devi nicht als redaktionelle Tatsachen übernehmen. Der gelesene Strafschluss erzählt weder Feuerraub noch Adler/Leberstrafe. Repositorium weist auf möglichen urheberrechtlichen Schutz hin; keine freie Reproduktionslizenz für PDF oder Scans belegt. Keine öffentliche Wiedergabe geplant. Abgerufen am 2026-10-04.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-18. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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