Zum Museumsinhalt
MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

ʿAthtar: Ein Name in einer Weihung

Wie weit trägt die Nennung einer Gottheit am Ende eines bestimmten Objekts?

3 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Ein konkretes Objektzeugnis

Alabasterfragment einer Thronrückwand mit sabäischer Weihinschrift, horizontalen Schmuckbändern und seitlich angeordneten Steinböcken.
DAO18/RES4226/Borély5536, Fragment einer Thronrückwand mit sabäischer Weihung an Almaqah und weiteren Namensnennungen. Herkunft Marib(?) laut Erwerberangabe; institutionelle Datierung: 7. Jahrhundert v. Chr. Eigentümer: Musée Borély, Marseille, Leihstatus: Louvre. © 2025 Musée du Louvre, Dist. GrandPalaisRmn / Raphaël Chipault · Objekt: https://collections.louvre.fr/ark:/53355/cl010124700 Bildnachweis

Der Weihsitz nennt Athtar in seiner Schlussformel

Die Museumsbeschreibung von 05.08.1 nennt Athtar gemeinsam mit Almaqah und Dhat-Himyam in der abschließenden Anrufung. Der Kalksteinsitz ist dem Jemen zugeordnet. Seine beschädigten Personen- und Herrschernamen werden nicht zu vollständigen Lebensläufen ergänzt.

Eine astrale Erklärung ist eine Deutung

Robin nennt die Verbindung von ʿAthtar mit Venus wahrscheinlich, warnt aber vor der Annahme, dass Gottheiten stets in einer einzigen Astralfunktion eingeschlossen wären. Das Profil behandelt die Deutung als Forschungsposition und den Objekttext als Weihung. Es übernimmt keine automatisch gemeinsame Identität mit Ishtar oder Astarte.

Nachlesen: [2] 140

Die Nennung ersetzt keinen erhaltenen Mythos

Welche Bitten an eine Gottheit gerichtet werden und welche Geschichten man über sie erzählt, sind verschiedene Fragen. Der hier gelesene Weihsitz belegt die Nennung im Objektkontext. Er berichtet weder Geburt noch Abenteuer ʿAthtars. Diese Erzählungen werden nicht aus ähnlichen Namen anderer Regionen ergänzt.

DAO 18 liefert eine weitere Namensnennung

Die Anrufung auf DAO 18 enthält ʿAthtar neben Almaqah und anderen Mächten. Diese einzelne Nennung erweitert den Objektkontext des Profils, liefert aber keine vollständige Erzählung über Herkunft oder Verwandtschaft des Gottes.

Die Figur in ihren Quellen

ʿAthtar

Benannte Quellenformen und örtliche Profile bleiben getrennte Nachweise; keine zusammengesetzte universelle Biografie.

Benannte Fassung
05.08.1;abschließende Anrufung

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Weihsitz 05.08.1

Museumsvermittlung einer Weihinschrift mit beschädigten Namen.

Textdatum nur im ausdrücklich benannten Quellenrahmen.

Sprache: Gelesene englische/französische Vermittlung; Sprache des antiken Zeugnisses separat im Seitenprofil.

Erhaltener Textzeuge

Weihsitz 05.08.1: benanntes Fenster

Museumsvermittlung einer Weihinschrift mit beschädigten Namen.

Kein universelles Stoffursprungsdatum.

Sprache: Benutzte Edition oder Katalogvermittlung

Benutzte Ausgabe

Weihsitz 05.08.1: tatsächlich benutzter Zugang

Vollständiger Objektkörper über Almaqah, finales Athtar/Almaqah/Dhat Himyam und beschädigte Namen gelesen.

Edition und Objekt getrennt datiert.

Sprache: Englisch/Französisch der benutzten Vermittlung

Überlieferter Text

Weihtexte und südarabische Götterprofile

Gelesene Forschungsseite 140, kein neu rekonstruierter Mythentext.

Textdatum nur im ausdrücklich benannten Quellenrahmen.

Sprache: Gelesene englische/französische Vermittlung; Sprache des antiken Zeugnisses separat im Seitenprofil.

Erhaltener Textzeuge

Weihtexte und südarabische Götterprofile: benanntes Fenster

Gelesene Forschungsseite 140, kein neu rekonstruierter Mythentext.

Kein universelles Stoffursprungsdatum.

Sprache: Benutzte Edition oder Katalogvermittlung

Benutzte Ausgabe

Weihtexte und südarabische Götterprofile: tatsächlich benutzter Zugang

1991, Du paganisme au monothéisme 139–155, ausschließlich ausgewählte 140 gelesen.

Edition und Objekt getrennt datiert.

Sprache: Englisch/Französisch der benutzten Vermittlung

Überlieferter Text

Sabäische Weihung DAO 18/RES 4226

Weihung an Almaqah mit weiteren Gottes- und Personennamen auf dem Fragment einer Thronrückwand.

7. Jahrhundertv. Chr. als institutionelle Objektdatierung; kein Stoffursprungsdatum.

Sprache: Sabäisch laut institutioneller Notiz

Erhaltener Textzeuge

DAO 18/Borély 5536: benannter Objektzeuge

Alabasterfragment; Herkunft Marib(?) nach Erwerberangabe. Kein direkt gesehenes Steinfoto oder selbst untersuchter Gegenstand.

Zeit des Gegenstands von moderner Katalogisierung und Leihstatus getrennt.

Sprache: Sabäische Inschrift; gelesen in französischer Katalogvermittlung

Benutzte Ausgabe

Louvre-Katalognotiz zu DAO 18

Benannte aktuelle Beschreibung und Inschrift im vollständigen JSON gelesen; Fotografien nicht übernommen.

Aktuelle Katalogmetadaten, keine neu datierte antike Textfassung.

Sprache: Französische Vermittlung mit Transliteration

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
ʿAthtar in einer bestimmten Weihsitz-Anrufung und deren Deutungsgrenzen.
Verwendeter Ausschnitt
Champollion 05.08.1, abschließende Anrufung; Robin 1991, 140 zur Grenze astraler Funktionszuweisungen. Ergänzend DAO 18/RES 4226 als eigenes institutionell beschriebenes Objekt; Herkunft Marib(?) bleibt unsicher.
  1. Champollion 05.08.1: südarabischer Weihsitz

    Musée Champollion–Les Écritures du Monde

    Vollständiger Objektkörper über Almaqah, finales Athtar/Almaqah/Dhat Himyam und beschädigte Namen gelesen.

    Die institutionelle Objektbeschreibung wurde gelesen; nur Jemen ist als Herkunft angegeben. Schriftform, beschädigte Namen und fragende Sonnenzuordnung bleiben entsprechend begrenzt. Eine Personenweihung ist kein behaupteter Tötungsnachweis. Die Museumsfotografie wurde nicht übernommen. Abgerufen am 2026-10-12.

  2. Robin: Reichweite südarabischer Weihtexte

    Christian Robin

    1991, Du paganisme au monothéisme 139–155, ausschließlich ausgewählte 140 gelesen.

    Ältere Forschungsposition, keine Volllektüre aller 17 Seiten oder jeder besprochenen Inschrift. Die Unkenntnis vollständiger Mythentexte wird als damalige Analyse benannt. Verborgene Illustrationen weder abgerufen noch übernommen. Abgerufen am 2026-10-12.

  3. DAO 18/RES 4226: Thronfragment mit sabäischer Weihung

    Musée du Louvre, Département des Antiquités orientales; Eigentümer Musée Borély, Marseille

    Vollständiger aktueller institutioneller JSON-Datensatz mit Beschreibung, Inschrift, Maßen, Material, unsicherer Herkunft und Besitz-/Leihangaben gelesen.

    Marib(?) ist eine Erwerberangabe, kein gesicherter Grabungsort. Die institutionelle Beschreibung und Inschrift wurden gelesen, keine eigene sabäische Sprachautopsie. Die offizielle Fotografie wird mit genauem Credit und Objektlink für die digitale wissenschaftliche/pädagogische Museumspublikation unter der benannten Louvre-Nutzungsregel verwendet. Fremde Mondgott- und India/Hinduism-Tags sind kein Beleg. Abgerufen am 2026-10-12.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-12. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.