Ein konkretes Objektzeugnis

Der Weihsitz nennt Athtar in seiner Schlussformel
Die Museumsbeschreibung von 05.08.1 nennt Athtar gemeinsam mit Almaqah und Dhat-Himyam in der abschließenden Anrufung. Der Kalksteinsitz ist dem Jemen zugeordnet. Seine beschädigten Personen- und Herrschernamen werden nicht zu vollständigen Lebensläufen ergänzt.
Eine astrale Erklärung ist eine Deutung
Robin nennt die Verbindung von ʿAthtar mit Venus wahrscheinlich, warnt aber vor der Annahme, dass Gottheiten stets in einer einzigen Astralfunktion eingeschlossen wären. Das Profil behandelt die Deutung als Forschungsposition und den Objekttext als Weihung. Es übernimmt keine automatisch gemeinsame Identität mit Ishtar oder Astarte.
Die Nennung ersetzt keinen erhaltenen Mythos
Welche Bitten an eine Gottheit gerichtet werden und welche Geschichten man über sie erzählt, sind verschiedene Fragen. Der hier gelesene Weihsitz belegt die Nennung im Objektkontext. Er berichtet weder Geburt noch Abenteuer ʿAthtars. Diese Erzählungen werden nicht aus ähnlichen Namen anderer Regionen ergänzt.
DAO 18 liefert eine weitere Namensnennung
Die Anrufung auf DAO 18 enthält ʿAthtar neben Almaqah und anderen Mächten. Diese einzelne Nennung erweitert den Objektkontext des Profils, liefert aber keine vollständige Erzählung über Herkunft oder Verwandtschaft des Gottes.
Die Figur in ihren Quellen
ʿAthtar
Benannte Quellenformen und örtliche Profile bleiben getrennte Nachweise; keine zusammengesetzte universelle Biografie.
Benannte Fassung
05.08.1;abschließende Anrufung
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Weihsitz 05.08.1
Museumsvermittlung einer Weihinschrift mit beschädigten Namen.
Textdatum nur im ausdrücklich benannten Quellenrahmen.
Sprache: Gelesene englische/französische Vermittlung; Sprache des antiken Zeugnisses separat im Seitenprofil.
Erhaltener Textzeuge
Weihsitz 05.08.1: benanntes Fenster
Museumsvermittlung einer Weihinschrift mit beschädigten Namen.
Kein universelles Stoffursprungsdatum.
Sprache: Benutzte Edition oder Katalogvermittlung
Benutzte Ausgabe
Weihsitz 05.08.1: tatsächlich benutzter Zugang
Vollständiger Objektkörper über Almaqah, finales Athtar/Almaqah/Dhat Himyam und beschädigte Namen gelesen.
Edition und Objekt getrennt datiert.
Sprache: Englisch/Französisch der benutzten Vermittlung
Überlieferter Text
Weihtexte und südarabische Götterprofile
Gelesene Forschungsseite 140, kein neu rekonstruierter Mythentext.
Textdatum nur im ausdrücklich benannten Quellenrahmen.
Sprache: Gelesene englische/französische Vermittlung; Sprache des antiken Zeugnisses separat im Seitenprofil.
Erhaltener Textzeuge
Weihtexte und südarabische Götterprofile: benanntes Fenster
Gelesene Forschungsseite 140, kein neu rekonstruierter Mythentext.
Kein universelles Stoffursprungsdatum.
Sprache: Benutzte Edition oder Katalogvermittlung
Benutzte Ausgabe
Weihtexte und südarabische Götterprofile: tatsächlich benutzter Zugang
1991, Du paganisme au monothéisme 139–155, ausschließlich ausgewählte 140 gelesen.
Edition und Objekt getrennt datiert.
Sprache: Englisch/Französisch der benutzten Vermittlung
Überlieferter Text
Sabäische Weihung DAO 18/RES 4226
Weihung an Almaqah mit weiteren Gottes- und Personennamen auf dem Fragment einer Thronrückwand.
7. Jahrhundertv. Chr. als institutionelle Objektdatierung; kein Stoffursprungsdatum.
Sprache: Sabäisch laut institutioneller Notiz
Erhaltener Textzeuge
DAO 18/Borély 5536: benannter Objektzeuge
Alabasterfragment; Herkunft Marib(?) nach Erwerberangabe. Kein direkt gesehenes Steinfoto oder selbst untersuchter Gegenstand.
Zeit des Gegenstands von moderner Katalogisierung und Leihstatus getrennt.
Sprache: Sabäische Inschrift; gelesen in französischer Katalogvermittlung
Benutzte Ausgabe
Louvre-Katalognotiz zu DAO 18
Benannte aktuelle Beschreibung und Inschrift im vollständigen JSON gelesen; Fotografien nicht übernommen.
Aktuelle Katalogmetadaten, keine neu datierte antike Textfassung.
Sprache: Französische Vermittlung mit Transliteration
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- ʿAthtar in einer bestimmten Weihsitz-Anrufung und deren Deutungsgrenzen.
- Verwendeter Ausschnitt
- Champollion 05.08.1, abschließende Anrufung; Robin 1991, 140 zur Grenze astraler Funktionszuweisungen. Ergänzend DAO 18/RES 4226 als eigenes institutionell beschriebenes Objekt; Herkunft Marib(?) bleibt unsicher.
- Champollion 05.08.1: südarabischer Weihsitz
Musée Champollion–Les Écritures du Monde
Vollständiger Objektkörper über Almaqah, finales Athtar/Almaqah/Dhat Himyam und beschädigte Namen gelesen.
Die institutionelle Objektbeschreibung wurde gelesen; nur Jemen ist als Herkunft angegeben. Schriftform, beschädigte Namen und fragende Sonnenzuordnung bleiben entsprechend begrenzt. Eine Personenweihung ist kein behaupteter Tötungsnachweis. Die Museumsfotografie wurde nicht übernommen. Abgerufen am 2026-10-12.
- Robin: Reichweite südarabischer Weihtexte
Christian Robin
1991, Du paganisme au monothéisme 139–155, ausschließlich ausgewählte 140 gelesen.
Ältere Forschungsposition, keine Volllektüre aller 17 Seiten oder jeder besprochenen Inschrift. Die Unkenntnis vollständiger Mythentexte wird als damalige Analyse benannt. Verborgene Illustrationen weder abgerufen noch übernommen. Abgerufen am 2026-10-12.
- DAO 18/RES 4226: Thronfragment mit sabäischer Weihung
Musée du Louvre, Département des Antiquités orientales; Eigentümer Musée Borély, Marseille
Vollständiger aktueller institutioneller JSON-Datensatz mit Beschreibung, Inschrift, Maßen, Material, unsicherer Herkunft und Besitz-/Leihangaben gelesen.
Marib(?) ist eine Erwerberangabe, kein gesicherter Grabungsort. Die institutionelle Beschreibung und Inschrift wurden gelesen, keine eigene sabäische Sprachautopsie. Die offizielle Fotografie wird mit genauem Credit und Objektlink für die digitale wissenschaftliche/pädagogische Museumspublikation unter der benannten Louvre-Nutzungsregel verwendet. Fremde Mondgott- und India/Hinduism-Tags sind kein Beleg. Abgerufen am 2026-10-12.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-12. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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