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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Asushunamir: Die unerhörte Bitte

Ea schafft eine Hilfsfigur für Ištars Rückkehr. Ihre Bitte an Ereškigal bringt die Rettung voran und zieht einen Fluch nach sich.

2 Minuten Lesezeit

Ea entwirft einen besonderen Zugang

Auf die Nachricht von Ištars Ausbleiben schafft Ea Asushunamir, im akkadischen Text assinnu genannt. Der Auftrag sieht den Eintritt in die Unterwelt und ein Gespräch mit Ereškigal vor. Die Hilfsfigur soll eine günstige Stimmung nutzen, eine Bindung durch Eid erreichen und schließlich um einen Wasserschlauch bitten.

Die Bezeichnung assinnu wird hier als Quellenwort beibehalten. Eine schnelle moderne Berufs- oder Geschlechtszuordnung würde mehr festlegen, als diese einzelne Szene erklärt. Auch die sumerischen Helfer Enkis werden nicht einfach mit diesem Namen versehen.

Nachlesen: [1] 91–99

Die Forderung löst Empörung aus

Ereškigal reagiert zornig auf die Bitte. Es folgt ein Fluch, der Essen, Trinken, Aufenthalt und Behandlung der helfenden Gestalt betrifft. Der rettende Auftrag hat damit Folgen für die Person, die ihn ausführt. Diese verletzende Rede wird als Bestandteil des Werks dargestellt, nicht als heutiges Urteil über Menschen oder religiöse Rollen.

Danach richtet Ereškigal Anweisungen an Namtar. Er soll Ištar mit Lebenswasser besprengen und fortbringen. Die Erzählung verteilt das Gelingen auf mehrere Beteiligte: Ea entwirft den Plan, Asushunamir stellt die riskante Bitte, und Namtar erhält den Auftrag zur Freigabe.

Die Figur in ihren Quellen

Eine Gestalt, verschiedene Textrollen

Welchen Preis trägt eine helfende Gestalt selbst?
Ea schafft eine Hilfsfigur für Ištars Rückkehr. Ihre Bitte an Ereškigal bringt die Rettung voran und zieht einen Fluch nach sich.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Ištars Gang in die Unterwelt – akkadische Überlieferung

Von der sumerischen Inanna-Komposition getrennter Werkdatensatz. SOAS erschließt Z. 1–125; die separat registrierte eBL-Edition einschließlich Schluss Z. 126–138 wurde zusätzlich gelesen. Keine vollständige Kollation der Überlieferung.

Antiker Text; das Publikationsdatum einer heutigen Lesehilfe datiert nicht seine Entstehung.

Sprache: Akkadisch

Benutzte Ausgabe

eBL: Ištars Unterweltsgang, Standard Babylonian

Haupttext bis Z. 138 und Kommentar zu Z. 136 gelesen. Kritische Rekonstruktion mit zusätzlichen Zeilen und Varianten; keine einzelne historische Tafel. Fosters englische Übersetzung bietet in Z. 136–137 einen Jubelruf, die Anmerkung diskutiert die konkurrierende Aufstiegslesart. Keine vollständige Partiturprüfung.

Ausgabe nach eigener Zitierempfehlung: Setälä 2022; dynamischer Stand gelesen am 26.09.2026.

Sprache: Akkadische Transkription und englische Übersetzung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Asushunamir in der akkadischen Ištar-Unterweltsdichtung
Verwendeter Ausschnitt
Genau bezeichnete moderne Lesetexte mit Fehlstellen und Ergänzungen; keine eigene Keilschriftkollation oder historische Porträtrekonstruktion.
  1. Descent of Ištar, Chapter Standard Babylonian

    A. Setälä; Beiträge Z. J. Földi, A. Hätinen, E. Jiménez und G. Rozzi; Übersetzung Benjamin R. Foster · 2022; dynamische Onlineedition, gelesen 2026-09-26

    Angezeigter Haupttext Z. 1–138 einschließlich eingeschobener a/b/c-Zeilen, Transkription und englische Übersetzung; aufgeklappte Anmerkung zu Z. 136 vollständig gelesen.

    Keine eigene Kollation der Tafeln oder vollständige Prüfung aller ausklappbaren Partituren. Übersetzungsproblem in Z. 118b: englisch does pay trotz akkadischem lā; diese englische Formulierung nicht übernommen. Z. 126 ist davon unabhängig belegt. Anmerkung 136 zitiert Frahm 2003, ohne dass dessen ganzer Aufsatz hier gelesen wurde. Abgerufen am 2026-09-26.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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