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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Anantanātha: Wie ordnet die Lehre Seele und Welt?

Wie ordnet die Lehre Seele und Welt?

3 Minuten Lesezeit

Suyaśas und das erzählte Geburtszeichen

Die Seele Padmarathas tritt in Suyaśas Mutterleib. Der goldfarben beschriebene Sohn trägt ein Zeichen, das die englische Übersetzung als hawk wiedergibt. Dikkumārīs und Indras gestalten das Fest und das Bad. Die Textangabe ist noch kein Nachweis für die Darstellung eines bestimmten historischen Bildwerks.

Nachlesen: [1] Buch IV, C4-P4

Sieben Prinzipien erklären den Weg

Anantas Predigt ordnet Seele und Nicht-Seele zusammen mit Aufnahme, Hemmung und Abbau von Karma, Bindung und Befreiung. Ihre Kategorien verbinden eine Weltbeschreibung mit einem religiösen Weg. Die Einteilungen von Lebensformen, Sinnen und Stoffen gehören zu diesem System; sie werden nicht als moderne Biologie oder Physik präsentiert.

Auch die Übersetzung erklärt ihre Grenzen

Die Noten markieren mehrdeutige Formulierungen und eine vorgeschlagene Lesekorrektur ohne Handschriftenbeleg. Diese Eingriffe bleiben als Übersetzerarbeit erkennbar. In der erzählten Hörerschaft erhält Hari rechten Glauben, Suprabha wird Laie. Yaśas übernimmt anschließend die Predigt.

Ein Zeichen hängt vom Textzugang ab

ZugangZeichenGrenze
Hemacandra/Johnsonhawk im englischen GeburtsfensterKeine eigene Sanskritkollation.
Fachband, Śvetāmbara-AngabeFalkeBenannte Texttradition.
Fachband, Digambara-AngabeBärKeine universelle Ausstattung.

Welcher Ananta ist gemeint?

Ananta bezeichnet hier den jainistischen Jina des benannten Hemacandra-Fensters: Suyaśas ist die Mutter, Padmaratha die verbundene frühere Existenz. Der Name ist keine Sammelidentität für alle Ananta-Gestalten anderer Erzähltraditionen. Dieses Profil folgt seiner Geburts- und Lehrüberlieferung.

Nachlesen: [1] BuchIV,C4-P4

Die Figur in ihren Quellen

Anantanātha

Ananta ist der Jina des vierten Lebenskapitels in Buch IV. Der Name wird nicht mit anderen Ananta-Namen oder Schlangenfiguren identifiziert. Keine unabhängige Sanskritkollation.

Suyaśas und das erzählte Geburtszeichen
Buch IV, C4-P4

Sieben Prinzipien erklären den Weg
Buch IV, C4-P18

Auch die Übersetzung erklärt ihre Grenzen
Buch IV, C4-P18

Belegte Beziehungen

Die Figur in ihren Quellen

Suyaśas als Mutter

Sie trägt die verbundene neue Existenz und ist Teil der Geburtsriten.

Eigener Beitrag im Textfenster
Buch IV, C4-P4

Die Figur in ihren Quellen

Yaśas als Lehrer

Er predigt nach Ananta; bloße Namensähnlichkeit verbindet ihn nicht mit allen weiteren Yaśas-Figuren.

Eigener Beitrag im Textfenster
Buch IV, C4-P18

Namen in der Quelle

Weitere benannte Rollen und erklärte Gruppen

Die Einträge gehören zu verschiedenen benannten Textfenstern. Namen, Vergleiche und Kollektive werden nicht zu einer einzigen Figur oder einer vollständig identifizierten historischen Gemeinschaft zusammengezogen.

Ananta: Geburt und Geburtsriten
Suyaśas: Mutter; Padmaratha: verbundene frühere Existenz; Dikkumārīs und Indras: Festgruppen; Śakra, Vāsava, Īśāna, Acyuta: Festszene; Airāvaṇa, Gottheiten und Verehrende: Lobvergleiche

Ananta: Predigt über die tattvas
Ananta: Prediger; Yaśas: nachfolgender Lehrer; Suprabha und Hari: Hörerrollen; Śakra, Madhvari, Sīrin, Upendra und Bala: Rahmennamen; Seelenklassen, Götter, Höllenbewohner und weitere Lebensformen: Lehrgruppen

Namen in der Quelle

Benannte Referenzen im Bildbefund

Katalog-/Fachreferenzen verschiedener Ebenen, keine behauptete gleichzeitig handelnde Gruppe.

Pātāla
S.273, Text-/Begleitervergleich; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Aṅkuśā
S.273, Text-/Begleitervergleich; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Anantamatī
S.273, Text-/Begleitervergleich; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Sarvānubhūti
S.273, Text-/Begleitervergleich; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Ambikā
S.273, Text-/Begleitervergleich; lokal im Fachbefund, keine globale Gleichsetzung.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Hemacandra: ausgewählte jainistische Lebensgeschichten

Gemeinsame Werkidentität für die ausgewählten Fenster. Keine Gesamtlektüre und keine einheitliche Lebensfassung aller jainistischen Traditionen.

Werkzuschreibung des benannten Textzugangs; keine eigene Datierung des Sanskrittextes.

Sprache: Sanskritüberlieferung über benannte englische Johnson-Zugänge

Benutzte Ausgabe

Anantanātha: ausgewählte Johnson-Fenster

Nur die benannten Teile gelesen. Beschädigte Zuordnungen, Referenzen und andere Kapitelteile werden nicht als unabhängig gesichert ausgegeben.

Benannter Übersetzungszugang; einzelne Druckausgabe nicht am Titelblatt kollationiert.

Sprache: Englischer Textzugang; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Welche Zeit ist gemeint?

  • Benannter englischer Johnson-Webzugang; Druckdatierung des einzelnen Bandes nicht unabhängig geprüft.

Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Ausgewählte jainistische Lebensfenster im Hemacandra/Johnson-Zugang; benannte Fach- und Bildkontexte bleiben getrennte Belege.
Verwendeter Ausschnitt
Nur die einzeln benannten Teile; keine Vollkapitel- oder Werklektüre und keine allgemeingültige Lebensfassung aller Traditionen.
  1. Ananta: Geburt und Geburtsriten

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; benannter Wisdomlib-Webzugang · Benannter englischer Übersetzungszugang; Drucktitelblätter und Sanskritdatierung nicht unabhängig geprüft.

    Vollständiger angezeigter Haupttext einschließlich Stuti und einer Note.

    hawk bleibt Übersetzungsbefund; kein bestimmtes zoologisches oder ikonografisches Bild bestätigt. Cord-Schreibung des Webtexts nicht als neue göttliche Identität behandelt. Keine vollständige Kapitel- oder Werklektüre; Fach-, Konfessions- und Bildkontexte werden aus gesonderten Belegen erschlossen. Abgerufen am 2026-10-07.

  2. Ananta: Predigt über die tattvas

    Hemacandra; englische Übersetzung Helen M. Johnson; benannter Wisdomlib-Webzugang · Benannter englischer Übersetzungszugang; Drucktitelblätter und Sanskritdatierung nicht unabhängig geprüft.

    Vollständiger angezeigter Haupttext und neunzehn Übersetzernoten über mehrere Leseausschnitte.

    Religiöse Seelen-, Sinnes- und Stoffkategorien sind keine moderne Biologie oder Physik. Übersetzernoten enthalten Vorbehalte zu Sinneswortlaut, Zeit und Emendation; referenzierte Werke nicht selbst geprüft. Keine vollständige Kapitel- oder Werklektüre; Fach-, Konfessions- und Bildkontexte werden aus gesonderten Belegen erschlossen. Abgerufen am 2026-10-07.

  3. Encyclopaedia of Jaina Studies I: ausgewählte Bild- und Figurenbefunde

    Sagarmal Jain (Chief Editor); Maruti Nandan Prasad Tiwari, Kamal Giri, Harihar Singh (Editors), Parshwanath Vidyapeeth2010

    Titel-/Imprintangaben der Webseiten3–4 und Autorenangabe im Vorwort gelesen. Verwendete Abschnitte: Ajitanātha S.266; Abhinandana S.267–268; Śītalanātha S.272; Vimala/Ananta S.273; Dharmanātha S.273–274; Munisuvratas Bild-/Erzähltafeln S.278; Bharata Muni S.345–346. Entsprechende Webseiten288–290,294–296,300,367–368, jeweils nur benannte Abschnitte; keine Vollbandlektüre.

    OCR-Zugang, beiS.274/346 teils vermischte Spalten. Objektzuordnung und Datierung sind Befunde des Fachbandes, keine eigene Inschriftenlesung oder aktuelle Standortkontrolle. Keine Abbildungen übernommen, keine Bildrechte angenommen. Foto-/Plattenverweise nicht als selbst visuell geprüfte Reproduktionen ausgegeben. Abgerufen am 2026-10-08.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-08. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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