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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

ʿAmm: Drei Zeilen schützen ein Grabdenkmal

Was belegt die Gottesnennung auf BynM 5, wenn zwei Verben unterschiedlich übersetzt werden?

3–4 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Ein begrenzter Textbeleg

ʿAmm: Drei Zeilen auf BynM 5 – eigene Textkarte mit benanntem Textfenster, Aussage und Herkunftsgrenzen.
Eigene redaktionelle Textkarte nach der ausdrücklich benannten Verlagsvorschau von S. 362: BynM 5, Zeilen 1–3. Keine Fotografie oder Zeichnung des antiken Steins und keine ergänzte Gottheitsbiografie. Grafik vergrößern Textgrundlage

Die Quellenkarte lesen

BynM 5 · sabäischer Grabtext · Transliteration im Aufsatz. Ein Personenbezug und eine Nennung von ʿAmm. Zwei Verben werden in den Übersetzungen anders gedeutet.

Die drei Zeilen werden in der gelesenen Vorschau so transliteriert: nṣbt Ḏrḥm ḏt-R(m)[l]- / n w-ʿm l-yʿr ḏ-ynfṯ(n) / ḏt nṣbtn. Diese Wiedergabe ist ein kurzes Quellenzitat; sie beruht nicht auf einer eigenen Lesung des Steins.

Südliches Hochplateau Jemens laut der benutzten Vorschau. Kein genauer Grabungsplatz. Die Grafik ist eine eigene Textkarte, keine Ansicht des antiken Steins.

Eine dreizeilige Stele nennt ʿAmm

Die frei präsentierte Verlagsvorschau zu Mazzinis Aufsatz enthält den vollständigen dreizeiligen Text von BynM 5. Er bezeichnet ein Grabdenkmal des Ḏrḥm aus dem Familienzusammenhang Rmln und nennt ʿAmm in der abschließenden Drohung. Die Quelle ordnet den Text als sabäisch und seine Herkunft dem südlichen Hochplateau des Jemen zu. Ein genauer Grabungsplatz oder ein gesichertes Objektdatum wird daraus hier nicht ergänzt.

Die Übersetzungen lassen den Eingriff verschieden erscheinen

Mazzini stellt auf derselben Seite die Übersetzungen Robins und Priolettas gegenüber. Bei Robin droht ʿAmm demjenigen Schaden an, der die Stele berührt; Prioletta versteht die Verben als Beschämung desjenigen, der das Denkmal verletzt. Diese Unterschiede betreffen die Handlung und die angedrohte Folge. Die Gottesnennung und der Schutzrahmen bleiben ein eigener Nachweis, ohne dass eine Übersetzung stillschweigend zur einzig möglichen Erklärung wird.

Sprache und regionaler Kultkontext bleiben unterschiedliche Angaben

Robin beschreibt ʿAmm in seiner Forschungsseite 140 als wichtige Gottheit Qatabans. BynM 5 ist dagegen nach Mazzinis Angabe ein sabäischer Text. Eine Gottheit wird dadurch nicht auf die Sprache eines einzigen Königreichs beschränkt. Der Vergleich hält den regionalen Forschungsrahmen und das einzelne Zeugnis auseinander.

Die Kurznotiz ersetzt weiterhin keine Übersetzung

Die Louvre-Platte AO 21124/CIAS 1026 hat eine eigene, gelesene Katalognotiz zu Material, Sprache, Herkunft und Erwerb. Diese Notiz enthält keine Textübersetzung. Für die konkrete Gottesnennung benutzen wir deshalb BynM 5; die Platte wird allein aus ihrer Kurzbeschreibung weiterhin nicht als ʿAmm-Beweis ausgegeben.

Die Figur in ihren Quellen

ʿAmm

Benannte Quellenformen und örtliche Profile bleiben getrennte Nachweise; keine zusammengesetzte universelle Biografie.

Benannte Fassung
140

Person im Quellenbezug

Ḏrḥm im Grabtext BynM 5

Genannter Bestatteter/Personenbezug der Stele; keine aus anderen Namen ergänzte Biografie.

Benannte Fassung
362;Zeile 1

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Weihtexte und südarabische Götterprofile

Gelesene Forschungsseite 140, kein neu rekonstruierter Mythentext.

Textdatum nur im ausdrücklich benannten Quellenrahmen.

Sprache: Gelesene englische/französische Vermittlung; Sprache des antiken Zeugnisses separat im Seitenprofil.

Erhaltener Textzeuge

Weihtexte und südarabische Götterprofile: benanntes Fenster

Gelesene Forschungsseite 140, kein neu rekonstruierter Mythentext.

Kein universelles Stoffursprungsdatum.

Sprache: Benutzte Edition oder Katalogvermittlung

Benutzte Ausgabe

Weihtexte und südarabische Götterprofile: tatsächlich benutzter Zugang

1991, Du paganisme au monothéisme 139–155, ausschließlich ausgewählte 140 gelesen.

Edition und Objekt getrennt datiert.

Sprache: Englisch/Französisch der benutzten Vermittlung

Überlieferter Text

Vierzeilige qatabanische Platte AO 21124

Objektmetadaten ohne Textübersetzung; kein eigenerʿAmm-Beweis.

Textdatum nur im ausdrücklich benannten Quellenrahmen.

Sprache: Gelesene englische/französische Vermittlung; Sprache des antiken Zeugnisses separat im Seitenprofil.

Erhaltener Textzeuge

Vierzeilige qatabanische Platte AO 21124: benanntes Fenster

Objektmetadaten ohne Textübersetzung; kein eigenerʿAmm-Beweis.

Kein universelles Stoffursprungsdatum.

Sprache: Benutzte Edition oder Katalogvermittlung

Benutzte Ausgabe

Vierzeilige qatabanische Platte AO 21124: tatsächlich benutzter Zugang

Vollständige JSON-Notiz mit vier Zeilen, qatabanischer Sprache, Material, Timna und Erwerb 1962 gelesen.

Edition und Objekt getrennt datiert.

Sprache: Englisch/Französisch der benutzten Vermittlung

Überlieferter Text

Grabstele BynM 5

Dreizeilige Stele mit Personennamen und Schutz-/Fluchformel; keine Götterbiografie.

Kein hier belegtes exaktes Objektdatum.

Sprache: Sabäisch laut benutztem Fachaufsatz

Erhaltener Textzeuge

BynM 5: im Aufsatz wiedergegebener Text

Vollständige drei Zeilen in frei präsentierter Verlagsvorschau 362 gelesen; Ergänzung des Familiennamens markiert.

Objektalter nicht aus 2021 abgeleitet.

Sprache: Transliteration des Fachaufsatzes, keine eigene Sprachkollation

Benutzte Ausgabe

Mazzini 2021: ausgewählte Verlagsvorschau 362

Robin 2012 und Prioletta 2013 als im gelesenen Vorschaufenster verglichene Übersetzungen; Originalpublikationen nicht vollständig gelesen.

2021 ist Publikationsdatum der Analyse.

Sprache: Englischer Fachtext mit französischer/englischer Übersetzung und Transliteration

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
ʿAmm-Nennung in BynM 5 mit getrennt verglichenen Verbdeutungen.
Verwendeter Ausschnitt
Mazzini 2021, Verlagsvorschau 362, BynM 5, Zeilen 1–3; Robin 1991, 140; Louvre AO 21124 nur als Metadaten ohne Namensbeweis.
  1. Robin: Reichweite südarabischer Weihtexte

    Christian Robin

    1991, Du paganisme au monothéisme 139–155, ausschließlich ausgewählte 140 gelesen.

    Ältere Forschungsposition, keine Volllektüre aller 17 Seiten oder jeder besprochenen Inschrift. Die Unkenntnis vollständiger Mythentexte wird als damalige Analyse benannt. Verborgene Illustrationen weder abgerufen noch übernommen. Abgerufen am 2026-10-12.

  2. Louvre AO 21124/CIAS1026: qatabanische Platte aus Timna

    Musée du Louvre, Département des Antiquités orientales

    Vollständige JSON-Notiz mit vier Zeilen, qatabanischer Sprache, Material, Timna und Erwerb 1962 gelesen.

    Kurznotiz liefert keine Textübersetzung oder Gottheitsidentifikation; daher kein eigenständiger ʿAmm-Namensbeweis. Foto: ©Grand Palais Rmn/Franck Raux nicht übernommen. Abgerufen am 2026-10-12.

  3. Mazzini: BynM 5, dreizeilige Grabstele und unterschiedliche Lesungen

    Giovanni Mazzini; zitierte Übersetzungen Christian Robin und Alessia Prioletta

    2021, Arabian Archaeology and Epigraphy 32(S1), 362–366: ausschließlich frei präsentierte Verlagsvorschau von 362 mit vollständigem dreizeiligem Text und zwei zugeschriebenen Übersetzungen gelesen.

    Keine vollständige Fünfseitenlektüre, Steinautopsie, Abbildungsprüfung oder eigene sabäische Sprachkollation. Text bricht am Übergang zu 363 ab. Herkunft nur südliches Hochplateau des Jemen; keine gelesene gesicherte Objektdatierung. Verben bleiben unterschiedlich interpretiert. Abgerufen am 2026-10-12.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-12. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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