Ein begrenzter Textbeleg

Die Quellenkarte lesen
BynM 5 · sabäischer Grabtext · Transliteration im Aufsatz. Ein Personenbezug und eine Nennung von ʿAmm. Zwei Verben werden in den Übersetzungen anders gedeutet.
Die drei Zeilen werden in der gelesenen Vorschau so transliteriert: nṣbt Ḏrḥm ḏt-R(m)[l]- / n w-ʿm l-yʿr ḏ-ynfṯ(n) / ḏt nṣbtn. Diese Wiedergabe ist ein kurzes Quellenzitat; sie beruht nicht auf einer eigenen Lesung des Steins.
Südliches Hochplateau Jemens laut der benutzten Vorschau. Kein genauer Grabungsplatz. Die Grafik ist eine eigene Textkarte, keine Ansicht des antiken Steins.
Eine dreizeilige Stele nennt ʿAmm
Die frei präsentierte Verlagsvorschau zu Mazzinis Aufsatz enthält den vollständigen dreizeiligen Text von BynM 5. Er bezeichnet ein Grabdenkmal des Ḏrḥm aus dem Familienzusammenhang Rmln und nennt ʿAmm in der abschließenden Drohung. Die Quelle ordnet den Text als sabäisch und seine Herkunft dem südlichen Hochplateau des Jemen zu. Ein genauer Grabungsplatz oder ein gesichertes Objektdatum wird daraus hier nicht ergänzt.
Die Übersetzungen lassen den Eingriff verschieden erscheinen
Mazzini stellt auf derselben Seite die Übersetzungen Robins und Priolettas gegenüber. Bei Robin droht ʿAmm demjenigen Schaden an, der die Stele berührt; Prioletta versteht die Verben als Beschämung desjenigen, der das Denkmal verletzt. Diese Unterschiede betreffen die Handlung und die angedrohte Folge. Die Gottesnennung und der Schutzrahmen bleiben ein eigener Nachweis, ohne dass eine Übersetzung stillschweigend zur einzig möglichen Erklärung wird.
Sprache und regionaler Kultkontext bleiben unterschiedliche Angaben
Robin beschreibt ʿAmm in seiner Forschungsseite 140 als wichtige Gottheit Qatabans. BynM 5 ist dagegen nach Mazzinis Angabe ein sabäischer Text. Eine Gottheit wird dadurch nicht auf die Sprache eines einzigen Königreichs beschränkt. Der Vergleich hält den regionalen Forschungsrahmen und das einzelne Zeugnis auseinander.
Die Kurznotiz ersetzt weiterhin keine Übersetzung
Die Louvre-Platte AO 21124/CIAS 1026 hat eine eigene, gelesene Katalognotiz zu Material, Sprache, Herkunft und Erwerb. Diese Notiz enthält keine Textübersetzung. Für die konkrete Gottesnennung benutzen wir deshalb BynM 5; die Platte wird allein aus ihrer Kurzbeschreibung weiterhin nicht als ʿAmm-Beweis ausgegeben.
Die Figur in ihren Quellen
ʿAmm
Benannte Quellenformen und örtliche Profile bleiben getrennte Nachweise; keine zusammengesetzte universelle Biografie.
Benannte Fassung
140
Person im Quellenbezug
Ḏrḥm im Grabtext BynM 5
Genannter Bestatteter/Personenbezug der Stele; keine aus anderen Namen ergänzte Biografie.
Benannte Fassung
362;Zeile 1
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Weihtexte und südarabische Götterprofile
Gelesene Forschungsseite 140, kein neu rekonstruierter Mythentext.
Textdatum nur im ausdrücklich benannten Quellenrahmen.
Sprache: Gelesene englische/französische Vermittlung; Sprache des antiken Zeugnisses separat im Seitenprofil.
Erhaltener Textzeuge
Weihtexte und südarabische Götterprofile: benanntes Fenster
Gelesene Forschungsseite 140, kein neu rekonstruierter Mythentext.
Kein universelles Stoffursprungsdatum.
Sprache: Benutzte Edition oder Katalogvermittlung
Benutzte Ausgabe
Weihtexte und südarabische Götterprofile: tatsächlich benutzter Zugang
1991, Du paganisme au monothéisme 139–155, ausschließlich ausgewählte 140 gelesen.
Edition und Objekt getrennt datiert.
Sprache: Englisch/Französisch der benutzten Vermittlung
Überlieferter Text
Vierzeilige qatabanische Platte AO 21124
Objektmetadaten ohne Textübersetzung; kein eigenerʿAmm-Beweis.
Textdatum nur im ausdrücklich benannten Quellenrahmen.
Sprache: Gelesene englische/französische Vermittlung; Sprache des antiken Zeugnisses separat im Seitenprofil.
Erhaltener Textzeuge
Vierzeilige qatabanische Platte AO 21124: benanntes Fenster
Objektmetadaten ohne Textübersetzung; kein eigenerʿAmm-Beweis.
Kein universelles Stoffursprungsdatum.
Sprache: Benutzte Edition oder Katalogvermittlung
Benutzte Ausgabe
Vierzeilige qatabanische Platte AO 21124: tatsächlich benutzter Zugang
Vollständige JSON-Notiz mit vier Zeilen, qatabanischer Sprache, Material, Timna und Erwerb 1962 gelesen.
Edition und Objekt getrennt datiert.
Sprache: Englisch/Französisch der benutzten Vermittlung
Überlieferter Text
Grabstele BynM 5
Dreizeilige Stele mit Personennamen und Schutz-/Fluchformel; keine Götterbiografie.
Kein hier belegtes exaktes Objektdatum.
Sprache: Sabäisch laut benutztem Fachaufsatz
Erhaltener Textzeuge
BynM 5: im Aufsatz wiedergegebener Text
Vollständige drei Zeilen in frei präsentierter Verlagsvorschau 362 gelesen; Ergänzung des Familiennamens markiert.
Objektalter nicht aus 2021 abgeleitet.
Sprache: Transliteration des Fachaufsatzes, keine eigene Sprachkollation
Benutzte Ausgabe
Mazzini 2021: ausgewählte Verlagsvorschau 362
Robin 2012 und Prioletta 2013 als im gelesenen Vorschaufenster verglichene Übersetzungen; Originalpublikationen nicht vollständig gelesen.
2021 ist Publikationsdatum der Analyse.
Sprache: Englischer Fachtext mit französischer/englischer Übersetzung und Transliteration
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- ʿAmm-Nennung in BynM 5 mit getrennt verglichenen Verbdeutungen.
- Verwendeter Ausschnitt
- Mazzini 2021, Verlagsvorschau 362, BynM 5, Zeilen 1–3; Robin 1991, 140; Louvre AO 21124 nur als Metadaten ohne Namensbeweis.
- Robin: Reichweite südarabischer Weihtexte
Christian Robin
1991, Du paganisme au monothéisme 139–155, ausschließlich ausgewählte 140 gelesen.
Ältere Forschungsposition, keine Volllektüre aller 17 Seiten oder jeder besprochenen Inschrift. Die Unkenntnis vollständiger Mythentexte wird als damalige Analyse benannt. Verborgene Illustrationen weder abgerufen noch übernommen. Abgerufen am 2026-10-12.
- Louvre AO 21124/CIAS1026: qatabanische Platte aus Timna
Musée du Louvre, Département des Antiquités orientales
Vollständige JSON-Notiz mit vier Zeilen, qatabanischer Sprache, Material, Timna und Erwerb 1962 gelesen.
Kurznotiz liefert keine Textübersetzung oder Gottheitsidentifikation; daher kein eigenständiger ʿAmm-Namensbeweis. Foto: ©Grand Palais Rmn/Franck Raux nicht übernommen. Abgerufen am 2026-10-12.
- Mazzini: BynM 5, dreizeilige Grabstele und unterschiedliche Lesungen
Giovanni Mazzini; zitierte Übersetzungen Christian Robin und Alessia Prioletta
2021, Arabian Archaeology and Epigraphy 32(S1), 362–366: ausschließlich frei präsentierte Verlagsvorschau von 362 mit vollständigem dreizeiligem Text und zwei zugeschriebenen Übersetzungen gelesen.
Keine vollständige Fünfseitenlektüre, Steinautopsie, Abbildungsprüfung oder eigene sabäische Sprachkollation. Text bricht am Übergang zu 363 ab. Herkunft nur südliches Hochplateau des Jemen; keine gelesene gesicherte Objektdatierung. Verben bleiben unterschiedlich interpretiert. Abgerufen am 2026-10-12.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-12. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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