Zum Museumsinhalt
MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Amitābha: Licht, Lebensdauer und Sukhāvatī

Wie verbinden Namensdeutung, Buddha-Land und religiöse Praxis sich in diesem Fenster?

3 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Zwei Namen werden im Fenster erklärt

Der Text erklärt Amitāyus über unermessliche Lebensdauer und Amitābha über ungehindertes Licht. Beide Deutungen gehören hier zum selben Tathāgata. Diese Verbindung ersetzt keine Prüfung anderer Text- oder Bildzugänge.

Klänge erinnern an die Lehre

Vögel und windbewegte Bäume des Buddha-Landes lassen Lehrklänge hören. Der Text erklärt die Vögel als vom Tathāgata erzeugt. Die Umgebung ist damit religiöse Lehrinszenierung, keine zoologische Landschaft.

Erinnerung führt zur Wiedergeburtserwartung

Das Fenster verbindet das Hören und Bewahren des Namens mit ruhigem Sterben und Wiedergeburt in Sukhāvatī. Es nennt eine Gemeinschaft von Schülern und Bodhisattvas. Historische Übersetzerurteile über diese Praxis werden von den Textaussagen getrennt.

Eine koreanische Triade und die Namensrezitation

Met 30.76.298, Korea, ca. 13. Jahrhundert, zeigt laut Katalog Amitābha mit Gwaneum und Dae Seji. Die Beschreibung verbindet den Goryeo-Pure-Land-Kontext mit Namensrezitation und erhofftem Zugang zum westlichen Paradies. Damit erhält die im Textfenster erläuterte Erinnerung einen bestimmten historischen Kunst- und Verehrungskontext.

Ein Empfang in einer chinesischen Hängerolle

Met 1987.148, spätes 13. Jahrhundert, zeigt laut Beschreibung einen stehenden Amitābha auf zwei Lotussen. Die Begrüßungsgeste wird als Empfang einer verstorbenen Person gedeutet. Die Rolle vermittelt eine religiöse Hoffnung; sie dokumentiert weder beobachtete Jenseitswege noch die einzige Bildform Amitābhas.

Historisches Bildwerk im benannten Kontext

Verblasstes Rollenbild mit großer sitzender Figur im Nimbus auf einem verzierten Thron und zwei kleineren stehenden Begleitern; feine Goldmuster schmücken die Gewänder.
Historische Hängerolle, Korea, Goryeo, ca. 13. Jahrhundert: Amitābha-Triade, Met 30.76.298. Kataloggebundene Identifikation der Begleiter als Gwaneum und Dae Seji; keine Bildform aller Pure-Land-Traditionen. The Metropolitan Museum of Art, Public Domain / CC0. Bildnachweis Bildlizenz
Nachlesen: [2] Met, 30.76.298

Historisches Bildwerk im benannten Kontext

Stehende Gestalt auf zwei Lotussen mit rotem Übergewand, grünem Untergewand und einer ausgestreckten Hand.
Historische Hängerolle, China, spätes 13. Jahrhundert: Amitābha beim Herabkommen aus dem Reinen Land, Met 1987.148. Empfang Verstorbener nach Katalogdeutung; keine dokumentierte Jenseitsbeobachtung. The Metropolitan Museum of Art, Public Domain / CC0. Bildnachweis Bildlizenz
Nachlesen: [3] Met, 1987.148

Lehrende, Angesprochener und Umgebung

Śāriputra wird angesprochen; Bewohner und Bodhisattvas bilden eine Lehrgemeinschaft. Selbst die erzeugten Vögel gehören zur Vermittlung der Lehre. Diese Rollen werden nicht aus der religiösen Landschaft zu einer Liste beobachteter Tierarten oder historischer Teilnehmer gemacht.

Nachlesen: [1] §§6–10

Die Figur in ihren Quellen

Amitābha

Eigener Zugang zu Amitābha im benannten Textfenster; weitere Regional-/Bild-/Praxisfassungen bleiben gesondert zu belegen.

Zwei Namen werden im Fenster erklärt
Smaller Sukhāvatī-vyūha §§8–9

Klänge erinnern an die Lehre
Smaller Sukhāvatī-vyūha §§6–7

Erinnerung führt zur Wiedergeburtserwartung
Smaller Sukhāvatī-vyūha §§9–10

Die Figur in ihren Quellen

Gwaneum in der koreanischen Triade

Avalokiteśvara-Zugang dieses Werkes; Miniatur-Amitābha und kundikā laut Katalog.

Gwaneum in der koreanischen Triade
Met30.76.298, Beschreibung

Die Figur in ihren Quellen

Dae Seji / Mahāsthāmaprāpta

Eigener Begleiter im konkreten Bild; kundikā in der Krone laut Katalog.

Dae Seji / Mahāsthāmaprāpta
Met30.76.298, Beschreibung

Die Figur in ihren Quellen

Śāriputra im Sukhāvatī-Fenster

Angesprochener der Lehrrede, keine neue vollständige Schülerbiografie.

Śāriputra im Sukhāvatī-Fenster
Kleineres Sukhāvatī-Fenster§§6–10

Die Figur in ihren Quellen

Bewohner und Bodhisattvas von Sukhāvatī

Religiöse Lehrgemeinschaft, nicht alle einzeln namentlich erfasst.

Bewohner und Bodhisattvas von Sukhāvatī
Kleineres Sukhāvatī-Fenster§§6–10

Die Figur in ihren Quellen

Vom Tathāgata erzeugte Vögel

Tragen Lehrklänge; der Text grenzt sie von gewöhnlicher Tierwiedergeburt ab.

Vom Tathāgata erzeugte Vögel
Kleineres Sukhāvatī-Fenster§§6–10

Die Figur in ihren Quellen

Namensbewahrende im Sukhāvatī-Fenster

Adressaten der religiösen Wiedergeburtserwartung.

Namensbewahrende im Sukhāvatī-Fenster
Kleineres Sukhāvatī-Fenster§§6–10

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Smaller Sukhāvatī-vyūha

Bibliografischer Bezug des benannten Ausschnitts, keine Vollwerklektüre.

Bibliografische Werkzuordnung; keine eigene Textdatierung.

Sprache: Benannter englischer Übersetzungszugang

Benutzte Ausgabe

Amitābha: benannter englischer Webzugang

Nur ausdrücklich benannte Fenster tatsächlich gelesen.

Historischer Übersetzungszugang, keine eigene Werkdatierung.

Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Kleineres Sukhāvatī-vyūha, §§6–10 im benannten englischen Zugang; koreanische und chinesische Kunst- und Verehrungskontexte gesondert nach Katalog.
Verwendeter Ausschnitt
Gezielte Ausschnittlektüre, keine universale Biografie oder Gesamtwerklektüre.
  1. Smaller Sukhāvatī-vyūha: Namens- und Praxisfenster

    Benannter historischer englischer Sukhāvatī-Zugang im Internet Sacred Text Archive · Historischer Übersetzungszugang mit editorischen Noten; Drucktitelblatt nicht kollationiert.

    Ausgewählte §§6–10: Lehrklänge, erzeugte Vögel, Amitāyus-/Amitābha-Namensdeutung, Bewohner und Erinnerungs-/Wiedergeburtspraxis; zugehörige ausgegebene Noten gelesen. Keine vollständige Sūtra-Lektüre.

    Buddha-Land und Wiedergeburt sind religiöse Textaussagen. Abwertende Übersetzerurteile über Namenspraxis sind historische Kommentare, keine neutrale Wertung. Keine eigene Sanskritkollation oder umfassende Praxisbeschreibung aller Schulen. Abgerufen am 2026-10-07.

  2. Amitabha triad (30.76.298)

    The Metropolitan Museum of Art; Objektbeschreibung ohne individuell benannten Autor

    Vollständige Beschreibung, Artwork Details und Public-Domain-/Open-Access-Angabe tatsächlich gelesen.

    Katalogdeutung und Datierung des konkreten Werkes; keine direkte Abhängigkeit von genau der hier verwendeten Sukhāvatī-Übersetzung behauptet. Abbildungen zunächst erworben, sichtbare Detailprüfung erst in der Gesamt-S13-Abnahme. Abgerufen am 2026-10-08.

  3. Buddha Amitabha Descending from His Pure Land (1987.148)

    The Metropolitan Museum of Art; Objektbeschreibung ohne individuell benannten Autor

    Vollständige Beschreibung, Artwork Details und Public-Domain-/Open-Access-Angabe tatsächlich gelesen.

    Katalogdeutung und Datierung des konkreten Werkes; keine direkte Abhängigkeit von genau der hier verwendeten Sukhāvatī-Übersetzung behauptet. Abbildungen zunächst erworben, sichtbare Detailprüfung erst in der Gesamt-S13-Abnahme. Abgerufen am 2026-10-08.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-08. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.