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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

al-Lāt: Ein Name an verschiedenen Orten

Was unterscheidet eine lokale Grabformel von einem späteren Kultbericht?

3 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Ein bestimmter Editionsbeleg

al-Lāt: Ein Ortsname im Grabtext: ganze Seite der historischen Cooke-Edition neben eigener Erläuterung des konkreten Belegs und seiner Aussagegrenze.
Historische Editionsseite aus Cooke (1903) mit eigener redaktioneller Beschriftung. Quelle: Inschrift 80/CIS II 198, S. 220–221; gezeigt wird S. 221. Die Allāt-Nennung beginnt am Ende von S. 220. Die Darstellung ist ein dokumentierter Editionszugang, kein Foto des antiken Steins und keine neue Übersetzung. Grafik vergrößern Textgrundlage

Die Quellenkarte lesen

Hegra · Inschrift 80 · CIS II 198 · Cooke 1903. Die Edition nennt Allāt mit dem Ortsbezug ʿAmnad. Die Formel schützt die benannten Bestatteten.

Ein konkreter Textbeleg, keine gesamte Biografie. Die Abbildung zeigt eine historische Editionsseite und keine Steinfotografie.

Die Allāt-Nennung beginnt auf Seite 220; die gezeigte Seite 221 führt die Ortsangabe und Schutzformel fort. Beide Seiten gehören zum benannten Textfenster.

Allāt von ʿAmnad steht in einer Grabregel

In Cookes Grabinschrift 80 ist Allāt mit einer eigenen Ortsbezeichnung angerufen. Sie steht neben weiteren Mächten, die eine konkret abgegrenzte Bestattung schützen sollen. Die Stelle liefert eine Funktion innerhalb dieses Dokuments und keine überregionale Biografie.

Nachlesen: [1] 80;220–221

Die Bosra-Zuordnung hat eigene Belege

Die archäologische Bosra-Vermittlung nennt ein beschriftetes Relief im wadi Ramm als Allāt, die Göttin in Bosra. Solche örtlichen Bezeichnungen bleiben erhalten. Die in diesem Raum belegte Verbindung mit Athena wird nicht zu einer überall gleichen Gestalt sämtlicher Allāt-Zeugnisse.

Der Taif-Bericht ist ein späterer Zugang

Im Allat-Abschnitt der Ibn-al-Kalbī-Sammlung steht ein verehrter Stein in al-Ṭāʾif im Mittelpunkt. Der Text schildert Bewahrung, Verehrung und spätere Zerstörung. Seine Rückschau wird neben die Inschrift gestellt, ohne aus beiden eine einzige Handlung zu bauen.

Die Figur in ihren Quellen

al-Lāt

Benannte Quellenformen und örtliche Profile bleiben getrennte Nachweise; keine zusammengesetzte universelle Biografie.

Benannte Fassung
80;220–221

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Grabregelung von Kamkam und Kulaibat

CIS II 198 in Cooke 1903, 220–224; historische Edition, nicht direkt gelesener Originalstein.

Textdatum nur im ausdrücklich benannten Quellenrahmen.

Sprache: Gelesene englische/französische Vermittlung; Sprache des antiken Zeugnisses separat im Seitenprofil.

Erhaltener Textzeuge

Grabregelung von Kamkam und Kulaibat: benanntes Fenster

CIS II 198 in Cooke 1903, 220–224; historische Edition, nicht direkt gelesener Originalstein.

Kein universelles Stoffursprungsdatum.

Sprache: Benutzte Edition oder Katalogvermittlung

Benutzte Ausgabe

Grabregelung von Kamkam und Kulaibat: tatsächlich benutzter Zugang

1903, ausgewählte 220–224; drei tatsächliche Scans gelesen.

Edition und Objekt getrennt datiert.

Sprache: Englisch/Französisch der benutzten Vermittlung

Überlieferter Text

Bosras Götter in örtlichen Zeugnissen

Institutionelle Synthese, keine neue antike Textfassung.

Textdatum nur im ausdrücklich benannten Quellenrahmen.

Sprache: Gelesene englische/französische Vermittlung; Sprache des antiken Zeugnisses separat im Seitenprofil.

Erhaltener Textzeuge

Bosras Götter in örtlichen Zeugnissen: benanntes Fenster

Institutionelle Synthese, keine neue antike Textfassung.

Kein universelles Stoffursprungsdatum.

Sprache: Benutzte Edition oder Katalogvermittlung

Benutzte Ausgabe

Bosras Götter in örtlichen Zeugnissen: tatsächlich benutzter Zugang

Relevanter vollständiger Artikelkörper zu nabatäischen Göttern und Tempeln gelesen.

Edition und Objekt getrennt datiert.

Sprache: Englisch/Französisch der benutzten Vermittlung

Überlieferter Text

Ausgewählte Manah/Allat/Al Uzza/Hubal-Abschnitte

Ibn al-Kalbīs spätere Sammlung in öffentlich neu gesetzter, Faris 1952 zugeschriebener Übersetzung.

Textdatum nur im ausdrücklich benannten Quellenrahmen.

Sprache: Gelesene englische/französische Vermittlung; Sprache des antiken Zeugnisses separat im Seitenprofil.

Erhaltener Textzeuge

Ausgewählte Manah/Allat/Al Uzza/Hubal-Abschnitte: benanntes Fenster

Ibn al-Kalbīs spätere Sammlung in öffentlich neu gesetzter, Faris 1952 zugeschriebener Übersetzung.

Kein universelles Stoffursprungsdatum.

Sprache: Benutzte Edition oder Katalogvermittlung

Benutzte Ausgabe

Ausgewählte Manah/Allat/Al Uzza/Hubal-Abschnitte: tatsächlich benutzter Zugang

Öffentliches neu gesetztes 55 seitiges PDF; Titel nennt Faris 1952. Einleitung und ausgewählte Manah/Allat/Al Uzza/Hubal-Abschnitte gelesen.

Edition und Objekt getrennt datiert.

Sprache: Englisch/Französisch der benutzten Vermittlung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Allāt als örtlich bezeichnete Gestalt in einer Grabformel, Bosra-Vermittlung und späterem Taif-Bericht.
Verwendeter Ausschnitt
Cooke 80, 220–221; Bosra-Kulturministeriumsartikel; Allat-Abschnitt im Faris zugeschriebenen öffentlichen Neusatz 15–16.
  1. Cooke: Hegra-Grabinschrift 80/CIS II 198

    G.A.Cooke

    1903, ausgewählte 220–224; drei tatsächliche Scans gelesen.

    Ältere Edition und englische Übersetzung, keine eigene In-situ- oder Sprachkollation. Unsichere Wörter, Datierung und vermutete Identifikationen werden nicht als heutiger Konsens behandelt. Abgerufen am 2026-10-12.

  2. Bosra: lokale Götter- und Tempelbelege

    Französisches Kulturministerium; archäologische Bosra-Vermittlung

    Relevanter vollständiger Artikelkörper zu nabatäischen Göttern und Tempeln gelesen.

    Institutionelle Synthese mit benannten lokalen Belegen, keine vollständige unabhängige Edition jeder erwähnten Inschrift. Hypothetische Heiligtumszuordnung bleibt hypothetisch. Abgerufen am 2026-10-12.

  3. Ibn al-Kalbī: benannte Abschnitte des Book of Idols

    Hishām ibn al-Kalbī; Übersetzung Nabih Amin Faris zugeschrieben

    Öffentliches neu gesetztes 55-seitiges PDF; Titel nennt Faris 1952. Einleitung und ausgewählte Manah/Allat/Al Uzza/Hubal-Abschnitte gelesen.

    Spätere islamische Sammlung und ihre Wertungen, kein zeitgenössisches Objektprotokoll. Der öffentliche Neusatz ist nicht als geprüfter Faksimiledruck 1952 geführt; PDF-Positionen nicht als historische Druckseiten zitiert. Keine unabhängige arabische Handschriftenkollation. Abgerufen am 2026-10-12.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-12. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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