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Museum der
Mythologien

Exponat

Wiraqocha: Zwischen den Chroniken

Licht tritt hervor, Menschen kommen aus der Landschaft, ein Wanderer erreicht das Meer. Doch die kolonialen Berichte erzählen verschieden. Wer sie nebeneinander liest, entdeckt auch die Fragen und Interessen ihrer Verfasser.

8–9 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Menschen treten aus der Landschaft

Seen, Quellen, Täler, Höhlen, Bäume, Felsen und Hügel: Aus solchen Orten kommen die Menschen hervor, als Wiraqocha ihre Namen ruft. So erzählt es Pedro Sarmiento de Gamboa in einem Bericht von 1572. Die Welt wird bewohnbar, indem Menschen ihren Platz in ihr erhalten. Das Geschehen ist an Landschaft gebunden, nicht nur an eine abstrakte Liste göttlicher Fähigkeiten.

Wiraqocha ist dabei nicht allein unterwegs. Zwei Helfer ziehen auf unterschiedlichen Wegen durch das Land; er selbst nimmt den Weg dazwischen. Sie rufen die zuvor bestimmten Gruppen hervor und weisen ihnen ihre Orte zu. Das Bild eines einzigen, unbeweglichen Herrschers hoch über der Welt würde diese Bewegung und Verteilung verdecken.

Wir beginnen mit dieser Fassung, gelesen in Clements R. Markhams englischer Übersetzung von 1907. Danach folgt eine andere Stimme: Cieza de León. Beide Berichte sind wertvolle Zugänge, aber weder ein unmittelbares Protokoll der Ursprungszeit noch austauschbare Kapitel eines einzigen heiligen Buches.

Zwei Blicke auf Landschaft und Weg

Zwei durch einen weißen Steg getrennte gemalte Landschaften: links ein Bergsee mit kleiner Insel im Sonnenlicht, rechts ein gewundener Pfad durch trockene Hänge zur fernen Meeresküste.
Heutige KI-Illustration: See und Licht sowie Weg und Küste stehen als freie Landschaftsbilder nebeneinander. Keine geografisch genaue Route, kein Bildnis Wiraqochas und keine traditionelle andine Darstellung. Der Trennsteg erinnert an die getrennt zu lesenden Quellenperspektiven.

Vor dem Licht: Sarmientos erste Welt

Der Bericht setzt mit einer dunklen Welt ohne Sonne, Mond und Sterne ein. Wiraqocha formt übergroße Gestalten und danach Menschen in seiner eigenen Größe. Die Menschen sollen ohne Streit leben und ihn anerkennen. Ein zusätzliches Gebot bleibt in der Erzählung unbestimmt: Sarmiento sagt ausdrücklich, dass nicht mitgeteilt werde, worin es bestand.

Hochmut und Habgier führen zum Verstoß. Menschen werden zu Stein oder auf andere Weise verwandelt, von Erde oder Meer verschlungen. Eine große Flut folgt. Das klingt in der Niederschrift nach Sünde, Strafe und Neubeginn. Gerade diese Wortwahl gehört zu dem christlich schreibenden Verfasser, durch dessen Darstellung wir die Erzählung kennenlernen.

Schon innerhalb des Kapitels stehen verschiedene Auskünfte nebeneinander. Sarmiento unterscheidet Erzählungen über gerettete Vorfahren von einem Cusco zugeschriebenen völligen Neubeginn. Seine anschließend wiedergegebene Cañari-Geschichte ist ein benannter anderer Zugang. Sie wird hier nicht zu einer allgemeinen Biografie Wiraqochas umgebaut.

Licht, Helfer und ein Widerspruch

Im nächsten Kapitel bleiben drei Männer als Helfer erhalten. Die Formulierung steht in Spannung zum zuvor berichteten vollständigen Untergang. Wir gleichen diese Nahtstelle nicht nachträglich aus. Der Text führt an den Titicacasee: Von einer Insel lässt Wiraqocha Sonne, Mond und Sterne erscheinen.

Einer der Helfer, Taguapaca, widersetzt sich ihm. Wiraqocha lässt ihn binden und auf einem Floß auf den See hinaussetzen. Die zwei übrigen begleiten ihn weiter. In Tiahuanacu gestaltet er auf Stein die Gruppen, die entstehen sollen. Die Helfer müssen sich ihre Namen und Orte merken; dann beginnen die drei Wege und das Hervorrufen der Menschen.

Sarmiento fügt eine weitere Möglichkeit hinzu: Andere erzählten, die Gestaltung habe am Titicaca stattgefunden. Die später unterschiedlichen Sprachen erklärt dieser Textabschnitt mit der Nachahmung von Tierstimmen. Die Alternativen bleiben als Alternativen stehen. Aus den Ortsnamen ergibt sich auch noch keine sichere Identifizierung eines heute erhaltenen Monuments.

Der Weg führt durch Gefahr bis ans Meer

In Cacha begegnen die Bewohner dem Wanderer feindlich und wollen ihn töten. Wiraqocha kniet nieder; Feuer fällt auf den Hügel. Die erschrockenen Menschen bitten um Vergebung, worauf er das Feuer mit seinem Stab löscht. Der Bericht verbindet auffällige Steine mit diesem Ereignis. Eine erzählte Erklärung für Steine ist jedoch noch kein geologischer Nachweis eines Wunders.

In Urcos folgt ein anderer Empfang: Die Bewohner dienen ihm, und er hinterlässt ein verehrtes Bild. Der Text erzählt später auch von Gaben der Inka und ihrer Aneignung durch die Spanier. Das macht den Ort in der Chronik zu einem Schauplatz fortgesetzter Handlungen, nicht bloß zu einem Punkt auf einer Reiseroute.

Schließlich erreicht Wiraqocha die Küste bei den im Bericht genannten Orten Puerto Viejo und Manta. Er vereinigt sich mit den Helfern und geht mit ihnen über das Wasser. Vorher warnt er vor Menschen, die sich fälschlich als er ausgeben werden. Taguapaca kehrt später tatsächlich mit einem solchen Anspruch zurück; die Menschen weisen ihn schließlich zurück. Auch die Frage, wer glaubwürdig sprechen darf, gehört also zum Ende dieser Erzählung.

Cieza erzählt von einem zweiten Mann

Ciezas Kapitel V beginnt ebenfalls mit fehlendem Licht. Die Sonne tritt aus der Titicaca-Insel hervor. Danach erscheint aus südlicher Richtung ein machtvoller Mann, der Berge und Ebenen verändern sowie Quellen aus Felsen entstehen lassen kann. Er mahnt zu einem guten Zusammenleben und zieht nach Norden. Cieza nennt Ticiviracocha, im Collao auch Tuapaca und andernorts Arnauan.

Dann setzt Cieza erneut an: Nach längerer Zeit sei ein anderer, dem ersten ähnlicher Mann erschienen, dessen Namen die Gewährsleute nicht nannten. Dieser heilt Kranke und Blinde. Ihm ordnet der folgende Text die Bedrohung in Cacha, das Feuer und den Abschied über das Meer zu. Erst beim Abschied erhält er in dieser Erzählfolge den Namen Viracocha.

Wer beide Männer von Anfang an zu einer Figur zusammenzieht, verändert Ciezas Text. Ebenso wenig dürfen wir Tuapaca einfach mit Sarmientos ungehorsamem Helfer Taguapaca gleichsetzen. Ähnliche Namen sind ein Anlass für Forschung; sie lösen die Unterschiede von Rolle und Erzählfolge nicht auf.

Gemeinsam sind den Berichten also bestimmte Räume und Handlungen. Verschieden sind unter anderem die Zahl beziehungsweise Abfolge der Wanderer und die Zuordnung einzelner Namen. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich ergiebig.

Ein Bild, ein Gespräch und eine Übersetzungsfrage

Cieza berichtet, er habe das steinerne Bild in Cacha selbst aufgesucht. Ein bereits christlicher örtlicher Herr namens Don Juan habe ihn begleitet und den Tempel Ticiviracocha zugeordnet. Damit tritt eine Auskunftsperson hervor. Zugleich bleibt ihr Gespräch nur in Ciezas Darstellung zugänglich; es ist kein unabhängig überliefertes Interview.

Cieza widerspricht Spaniern, die an dem Bild Merkmale eines Apostels erkannt haben wollten. Er beschreibt, was er an Händen, Armen und Kleidung gesehen habe, und trennt das von fremden Behauptungen. Seine eigene Schlussfolgerung bleibt christlich: Er deutet den früheren Kult mit der Sprache von Teufel und Irrglauben. Beobachtungsskepsis beseitigt seine religiöse Perspektive nicht.

Eine kleine Stelle zeigt zudem, warum die Übersetzung mitgelesen werden muss. Im spanischen Druck steht bei der behaupteten Ausstattung der Hände „cuentas“; Markhams englische Fassung schreibt „legends written“. Damit stehen im einen Text ein Wort für Perlen beziehungsweise Zählstücke, im anderen angebliche Schriftzeichen. Beide Versionen geben Ciezas Zurückweisung wieder, aber nicht denselben behaupteten Gegenstand. Ohne Manuskriptvergleich entscheiden wir hier nicht die gesamte Editionsgeschichte dieser Abweichung.

Wofür Sarmiento seine Geschichte schrieb

Sarmientos Widmungsbrief erklärt den politischen Auftrag ungewöhnlich deutlich. Im Dienst des Vizekönigs Francisco de Toledo soll die Geschichte den spanischen König in seinem Herrschaftsanspruch bestärken. Die Inka und die ihnen zugeordneten Amtsträger erscheinen dabei als unrechtmäßige Gewaltherrscher. Die behauptete Beweisführung soll Zweifel an der spanischen Verfügung über das Land entkräften.

Das ist keine Randnotiz. Ein Bericht, der Herrschaft rechtfertigen soll, stellt andere Fragen als eine heutige Sammlung gleichberechtigt nebeneinanderstehender Erzählungen. Sarmiento beruft sich auf sorgfältige Befragung und Zeugenschaft; der Auftrag bleibt trotzdem Teil der Quelle.

Auch der Anfang von Kapitel VI wertet die überlieferten Vorstellungen religiös ab, obwohl Sarmiento zugleich festhält, wie ernst seine Gesprächspartner sie nehmen. Wir übernehmen die abwertenden Bezeichnungen weder als Stimme des Museums noch als Erklärung der betreffenden Menschen. Die Chronik überliefert Wissen und ein Machtverhältnis zugleich.

Wie viel Schöpfer steckt schon in der Übersetzung?

Der Historiker Pierre Duviols argumentierte 1977, Missionare und Chronisten hätten Wiraqocha in das erwartete Modell eines einzigen universellen Schöpfers eingeordnet. Er prüft dafür Bezeichnungen und ältere Wörterbücher. Pachayachachic verbindet er mit Wissen, Lehren und dem kundigen Ordnen der Welt; eine bloße Gleichsetzung mit dem christlichen Schöpfer verdecke diese Bedeutungsfelder.

Das ist eine benannte Forschungsposition, keine hier selbst erbrachte Quechua-Analyse. Duviols markiert bei anderen Ausdrücken eigene Unsicherheit, etwa bei caylla. Seine Arbeit zeigt, weshalb auch ein historisches Wörterbuch kritisch gelesen werden muss. Sie erlaubt uns nicht, alle chronikalischen Aussagen pauschal als Erfindung zu verwerfen oder eine endgültige deutsche Bedeutung des Namens festzuschreiben.

Auch Meerschaum ist keine fertige Erklärung

Am Ende von Sarmientos Wanderung werden die Gehenden mit Schaum auf dem Wasser verglichen. Daraus entwickelt der Haupttext eine Namensdeutung. Markhams Fußnote widerspricht ihr. Haupttext und Kommentar sprechen hier also bereits innerhalb derselben Ausgabe mit verschiedenen Stimmen.

Cieza verwendet ebenfalls eine Schaumdeutung, bestreitet aber eine verbreitete Erklärung dafür, weshalb Spanier Viracocha genannt worden seien. Er berichtet stattdessen von einer politischen Situation im Konflikt zwischen Anhängern Huascars und Atahuallpas. Sein Bericht schließt auch die rasche Enttäuschung über die Eroberer ein: Ihre Gewalt und die Missachtung verehrter Frauen hätten dem zugeschriebenen göttlichen Ansehen widersprochen.

Das Dossier behandelt diese Passage als Ciezas Erklärung, nicht als Beweis, dass alle Andenbewohner die Spanier einheitlich für Götter hielten. Wortdeutung, Anrede, politische Hoffnung und religiöse Identität sind unterschiedliche Fragen. Ein bekanntes Schlagwort kann sie nicht stellvertretend beantworten.

Ein Name bedeutet noch keine Identität

Dieser Registereintrag bündelt die hier gelesenen Wiraqocha-Berichte mit ihren getrennten Profilen. Er vereinnahmt weder jede namensähnliche andine Gestalt noch jede Figur an einem berühmten Monument. Für eine Gleichsetzung wären jeweils eigene Belege nötig.

Sarmiento behandelt später auch einen Herrscher namens Viracocha Inca. Am Anfang von Kapitel XXIV erzählt er, dieser habe zuvor Hatun Tupac geheißen und den neuen Namen nach einer Erscheinung beziehungsweise nach einer anders berichteten Namensannahme erhalten. Der Herrscher und die verehrte Gestalt werden im Text damit aufeinander bezogen, aber nicht zu derselben Person.

Cuniraya Viracocha aus dem Huarochirí-Zusammenhang benötigt ebenfalls ein eigenes Dossier. Duviols erwähnt diesen Namen in einer anderen regionalen Verbindung; das ersetzt keine Lektüre des betreffenden Erzählkorpus. Ebenso bleiben Inti und Pachacamac eigenständige Rechercheaufträge. Ein großzügiger gemeinsamer Stammbaum würde an dieser Stelle mehr behaupten, als die gelesenen Quellen tragen.

Welche Spur gehört zu welcher Stimme?

Verfolge drei Details zurück: Wo treten die Menschen aus der Landschaft hervor? Wer erlebt die Bedrohung in Cacha? Und wer erklärt einen Namen als Meerschaum? Die Antwort ist jedes Mal genauer, wenn Verfasser, Kapitel und Textfassung dazukommen.

Unsere Illustration lässt zwei Landschaften nebeneinander stehen: See und Licht auf der einen, Weg und ferne Küste auf der anderen Seite. Sie ist eine heutige freie Bildidee, keine Karte der Wanderung und keine Rekonstruktion des Aussehens Wiraqochas. Der sichtbare Abstand erinnert daran, dass auch ähnlich klingende Berichte getrennt gelesen werden können.

So bleibt Wiraqocha als handelnde, ordnende und wandernde Gestalt der ausgewählten Berichte erkennbar. Gleichzeitig sehen wir, wie diese Gestalt durch Befragung, Schrift, Herrschaftsanspruch und Übersetzung zu uns gelangt. Genaues Lesen macht die Erzählungen reicher, weil es ihre Unterschiede bewahrt.

Die Figur in ihren Quellen

Eine Gestalt, verschiedene Textrollen

Sarmiento VI–VII
Gestaltung und Hervorrufen der Menschen, drei Helfer mit abweichenden Rollen, Cacha, Urcos und Küste.

Cieza V
Erster Ticiviracocha und späterer ähnlicher Mann in der Erzählfolge getrennt; regionale Namen und Don Juans Auskunft sichtbar.

Übersetzung und Forschung
Konkrete Textabweichung und Duviols Kritik an der christlichen Schöpferdeutung; kein Konsensersatz.

Drei Ebenen des Lesens

Werk, Handschrift, Ausgabe

Überlieferter Text

Sarmiento de Gamboa: Zweiter Teil der Historia índica

Kolonialer Bericht im Auftrag Toledos; nur ausgewählte Abschnitte in englischer Übersetzung gelesen.

1572 nach dem gelesenen Widmungsbrief.

Sprache: Spanisch

Benutzte Ausgabe

History of the Incas, Markham 1907

Historische Übersetzung und spätere Fußnoten getrennt; kein Manuskriptvergleich.

1907, Hakluyt Society; digitale Wiedergabe Project Gutenberg.

Sprache: Englisch

Überlieferter Text

Cieza de León: Segunda parte de la Crónica del Perú

Kapitel V als begrenzter Erzähl- und Beobachtungszusammenhang.

Kolonialer Text des 16. Jahrhunderts; hier keine präzise Gesamtdatierung rekonstruiert.

Sprache: Spanisch

Benutzte Ausgabe

Segunda parte, Jiménez de la Espada 1880

Digitaler Text des Drucks, keine Autograf- oder Faksimilekollation.

Madrid 1880, laut Titelblock.

Sprache: Spanisch

Benutzte Ausgabe

The Second Part of the Chronicle of Peru, Markham 1883

Kapitel V vollständig gelesen, eine konkrete Abweichung gegenüber spanischem Druck offen benannt.

London 1883, Hakluyt Society.

Sprache: Englisch

Welche Zeit ist gemeint?

  • Erzählte Ursprungszeit und Wanderungen; keine historisch gesicherte Ereignisdatierung.
  • Sarmientos Widmungsbrief datiert den Bericht auf den 4. März 1572; das datiert den Bericht, nicht die erzählten Ursprünge.
  • Ciezas zweite Chronik in der hier verwendeten spanischen Ausgabe 1880; Markhams englische Ausgabe 1883.
  • Markhams englische Sarmiento-Ausgabe 1907.
  • Duviols untersucht 1977 die christliche Prägung der Schöpferdeutung.

Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Ausgewählte koloniale Berichte über Wiraqocha im andinen Raum; keine einheitliche vorinkaische Lehre
Verwendeter Ausschnitt
Sarmiento de Gamboa, Kapitel VI–VII, in Markhams englischer Ausgabe 1907; Vergleich mit Cieza de León, Kapitel V, spanische Ausgabe 1880 und englische Übersetzung 1883.
  1. History of the Incas: ausgewählte Viracocha-Passagen

    Pedro Sarmiento de Gamboa; Übersetzung und Anmerkungen Clements R. Markham · Bericht 1572; englische Ausgabe 1907

    Kapitel VI–VII vollständig einschließlich der dortigen Anmerkungen gelesen; Kapitel XXIV Anfang zur Namensannahme; Widmungsbrief Abschnitte zu Toledo, königlichem Herrschaftstitel und Auftrag sowie Schlussdatum; Titelblock.

    Keine ganze Chronik, keine spanische Manuskriptkollation. Haupttext, christliche Autorenwertung und Markhams spätere Fußnoten getrennt. Datums- und Herkunftsspekulationen nicht als Tatsachen übernommen. Abgerufen am 2026-09-26.

  2. Segunda parte de la Crónica del Perú, Kapitel V

    Pedro de Cieza de León; herausgegeben von Marcos Jiménez de la Espada · Kolonialer Text des 16. Jahrhunderts; spanische Ausgabe Madrid 1880

    Kapitel V vollständig und Titel-/Ausgabenblock gelesen. Spanischer Haupttext für Erzählfolge, benannte Auskunftsperson und Übersetzungsvergleich; keine selbständige Quechua-Rekonstruktion.

    Digitale Wiedergabe des Drucks, kein Autograf gelesen. Nicht das ganze Werk. HTML nach deklarierter ISO-8859-1-Zeichenkodierung extrahiert; Rohdatei unverändert. Abgerufen am 2026-09-26.

  3. The Second Part of the Chronicle of Peru, Chapter V

    Pedro de Cieza de León; Übersetzung und Herausgabe Clements R. Markham · London, Hakluyt Society, 1883

    Kapitel V vollständig und Titel-/Ausgabenblock gelesen; konkrete Gegenüberstellung mit spanischer Druckwiedergabe.

    Keine unabhängige Übersetzung der gesamten Chronik; abweichende Stelle cuentas / legends written wird als Editions-/Übersetzungsproblem offengelegt, nicht still geglättet. Abgerufen am 2026-09-26.

  4. Los nombres quechua de Viracocha: Publikationsnachweis

    Allpanchis / Universidad Católica San Pablo; Artikel von Pierre Duviols · Allpanchis 9(10), 1977, Seiten 53–63

    Titel, Autor, Abstract, DOI, Datum, Seiten und Lizenzangabe gelesen.

    Metadatenseite und PDF sind zwei Belegobjekte desselben Aufsatzes, keine unabhängigen Forschungsstimmen. Abgerufen am 2026-09-26.

  5. Los nombres quechua de Viracocha, supuesto Dios Creador de los evangelizadores

    Pierre Duviols · 1977, Allpanchis 9(10), Seiten 53–63

    Alle elf PDF-Seiten als Text gelesen; PDF-Seiten 1, 6 und 11 zusätzlich gerendert und visuell betrachtet. Schwerpunkt: christliche Deutung, Pachayachachic, Ticsi und Grenzen einzelner Deutungen.

    Position dieses Autors von 1977, kein pauschaler heutiger Konsens. Seine zitierten Wörterbücher und weiteren kolonialen Texte nicht als selbst gelesen registriert. OCR hat Fehler; Schlüsselpassage S. 58 am Seitenbild geprüft. Abgerufen am 2026-09-26.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-09-26. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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