Der Ort wird zuerst festgelegt
Gopura IV gehört zum Tempel Preah Vihear. Die Denkmalbehörde beschreibt eine kreuzförmige Sandsteinterrasse auf natürlichem Fels und den Weg zum nächsten Gopura. Das Exponat beginnt deshalb an einem bestimmten Bauzusammenhang, nicht mit einer überall gleichen Schlangengottheit.
Die Namen unterscheiden die Handlungen
Die Behörde nennt Kaliya im Zusammenhang mit Krishna, Ananta als Ruheort Vishnus und die Szene des Quirlens des Milchozeans. Diese Erzählbezüge verbinden Nāga-Gestalten mit verschiedenen Tätigkeiten. Aus dem verdichteten Satz der Website wird nicht behauptet, sämtliche Szenen lägen auf demselben Türsturz.
Wasser ist hier auch erzählter kosmischer Raum
Vishnus Ruhe im Ozean und das Quirlen gehören zur Deutung der Bildmotive. Sie sind keine gemessene Geschichte der lokalen Wasserstände. Die Architektur ordnet dem Pilgerweg Bilder zu; die Erzählung erklärt eine andere Ebene als die Lage des Baus.
Eine buddhistische Skulptur bietet einen anderen Vergleich
Met36.96.5 ist ein fragmentierter Buddha-Oberkörper vor einer siebenköpfigen Nāga-Haube. Die drei betrachteten Objektfotos zeigen Bruchkanten und die Haube, nicht die ursprüngliche Sitzhaltung oder Schlangenwindungen. Der Katalog erschließt einen ursprünglich meditierend sitzenden Buddha auf Windungen und ordnet die Skulptur dem späten12. bis frühen13.Jahrhundert zu. Diese Deutung bleibt vom sichtbaren Erhaltungszustand getrennt. Einen persönlichen Schlangennamen nennt der ausgewählte Katalog nicht.
Die Gestalt muss am konkreten Zeugnis geprüft werden
Die Denkmalbeschreibung nennt sechs Köpfe für Kaliya. Die Met-Skulptur heißt siebenköpfig. Diese Angaben beschreiben verschiedene Zeugnisse und erlauben keine universelle Kopfzahl aller Nāgas. Für die Bilddarstellung sind Relief, Körperform und Baulage einzeln am gewählten Motiv zu prüfen.
Eine datierte Ortsaufnahme ergänzt den Text
Die benannte Gopura-IV-Aufnahme zeigt das Portal samt Giebelrelief, Pfeilern und moderner Stütze. Das hält Bilder und Baukörper im Zusammenhang. Die Aufnahme ist nachEXIF von2024. Aus dieser Gesamtansicht wird keine eigene sichere Identifikation aller kleinen Nāga-Köpfe abgeleitet; die unterschiedlichen benannten Motive bleiben an der Denkmalbeschreibung geprüft.
Dokumentarisches Foto: datierter öffentlicher Ortszugang

Sieben Köpfe sind sichtbar, sechs bleiben eine Quellenangabe
Auf der Met-Frontalaufnahme lassen sich ein oberer und je drei seitliche Schlangenköpfe unterscheiden. Die von der Denkmalbehörde genannten sechs Köpfe Kaliyas gehören zu einem anderen Bauzeugnis. Die fünf betrachteten Gopura-IV-Galeriefotos zeigen vor allem den Baukontext und erlauben hier keine gleichwertige Detailzählung. Sieben und sechs werden deshalb nicht durch Übertragung eines Bildes auf den anderen Ort gleichgesetzt.
Historische Objektabbildung: erhaltenes Fragment

Historische Objektabbildung: erhaltenes Fragment

Historische Objektabbildung: erhaltenes Fragment

Zwei Motive erhalten getrennte Bildunterschriften
Die offizielle Publikation von Mai 2010 zeigt auf Seite 99 zwei getrennte Aufnahmen: oben das Tympanon von Gopura IV, benannt als Quirlen des Milchmeers, darunter den Türsturz mit Krishna und Kaliya. Diese Anordnung hilft, die Motive auseinanderzuhalten. Das große Relief im hier gezeigten Kontextfoto lässt sich über den roten Bogen, die zentrale Aufrichtung und die flankierenden Figurengruppen mit der oberen Aufnahme vergleichen.
Ein Motivvergleich ist noch keine Zählung
Der Kaliya-Türsturz bleibt ein eigener Bildzeuge. Die kleine Aufnahme genügt hier nicht, um seine Köpfe zuverlässig zu zählen. Die sechs Köpfe stehen deshalb weiterhin als Angabe der Denkmalbehörde im Text. Die sieben Köpfe des separat gezeigten Met-Fragments gehören zu diesem anderen Objekt. Die Publikationsfotos werden mangels belegter Einzelbildrechte nicht im Museum reproduziert.
Das benannte Motiv bleibt im Bauzusammenhang
Eine zweite Aufnahme zeigt den Portalzugang und das Bildfeld darüber von vorn. Die zentrale stehende Gestalt und die seitlich eingerollten Schlangenformen lassen sich mit der auf Seite99 der offiziellen Publikation als Krishna und Kaliya bezeichneten Aufnahme vergleichen. Die Benennung beruht auf diesem Motivvergleich und der Denkmalbeschreibung. Der Blick auf Pfeiler, Öffnung und Bildfeld hält die Gestalt an einem konkreten Bau; die sechs Köpfe bleiben eine zugeschriebene Quellenangabe.
Aufnahmezeit und Quellenvergleich leisten verschiedene Arbeit
Das Foto stammt nach seinen Kamerametadaten vom14.Dezember2019. Es wird im vollständigen Bildrahmen verwendet; die Webfassungen sind lediglich verkleinert und neu kodiert. Es dokumentiert damit eine Aufnahme dieses Zugangs, keinen geprüften heutigen Bauzustand. Fotograf, Einzelbildlizenz und Motivquelle stehen getrennt in den Nachweisen.
Fotografierter Zugang: Figurenrelief und Architektur

Die Figur in ihren Quellen
Kaliya im benannten Preah-Vihear-Motiv
Denkmalbeschreibung und offizielle beschriftete Aufnahme verbinden diese Nāga-Rolle mit Krishna. Sechs Köpfe bleiben Quellenangabe; kein Beweis einer universellen Gestalt oder einer vollständigen lokalen Erzählfassung.
Die Figur in ihren Quellen
Ananta im benannten Preah-Vihear-Motiv
Die Denkmalbeschreibung benennt Ananta als Ruheort Vishnus im Ozean. Gemeint ist der bezeichnete Motivzugang; keine zusätzliche Biografie oder Übertragung sämtlicher Śeṣa-Geschichten.
Die Figur in ihren Quellen
Krishna im benannten Preah-Vihear-Motiv
Versions-/objektgebundene Rollenbenennung beim Kaliya-Motiv; keine im Museum neu nachgewiesene historische Person oder vollständige Identität aller regionalen Krishna-Darstellungen.
Die Figur in ihren Quellen
Vishnu im benannten Preah-Vihear-Motiv
Benannte liegende Gestalt des Denkmaltextes. Hier wird das Bildmotiv bezeichnet, keine eigenständige vollständige Khmer-Götterbiografie.
Die Figur in ihren Quellen
Unbenannter Nāga am Met-Fragment 36.96.5
Siebenköpfige Haube am gesichteten Fragment. Der persönliche Schlangenname wird im ausgewerteten Katalog nicht genannt; keine Gleichsetzung mit Kaliya, Ananta oder Mucalinda.
Die Figur in ihren Quellen
Buddha-Darstellung am Met-Fragment 36.96.5
Katalogisierte Buddha-Darstellung und sichtbarer fragmentierter Oberkörper; ursprüngliche Sitzhaltung nur katalogseitig erschlossen. Keine historische Lebensbiografie aus dem Objektbefund.
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
National Authority for Preah Vihear: Gopura IV
Vollständiger kurzer englischer NAPV-Bautext vom 19. Oktober 2023. Reliefnamen und sechs Kaliya-Köpfe sind Angaben der Denkmalbehörde; keine eigene Vorort- oder Inschriftenuntersuchung. Die Abschnitte „Der Ort wird zuerst festgelegt“, „Die Namen unterscheiden die Handlungen“, „Wasser ist hier auch erzählter kosmischer Raum“ tragen auf dieser Seite die Frage „Warum reicht das Wort Nāga nicht, um die Gestalten am Tempel zu erklären?“.
19. Oktober 2023
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
National Authority for Preah Vihear: Gopura IV: tatsächlich verwendeter digitaler Zugang
Kurzer institutioneller Bautext vollständig gelesen; verschiedene Reliefbezüge nicht auf einen einzigen Türsturz übertragen. Sechs Kaliya-Köpfe bleiben eine Quellenangabe.
19. Oktober 2023
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Office of the Council of Ministers: Architekturdekoration von Preah Vihear
Offizielle englische Publikation von Mai 2010: Titel-/Eingangsseiten PDF 1–4 und vollständig gelesene/gesehene Bildseite PDF 114/gedruckte 99. Getrennte Motive mit eigenen Bildunterschriften; keine Ganzlektüre des 131-seitigen Bandes oder Freigabe seiner Fotografien. Die Abschnitte „Zwei Motive erhalten getrennte Bildunterschriften“, „Ein Motivvergleich ist noch keine Zählung“ tragen auf dieser Seite die Frage „Warum reicht das Wort Nāga nicht, um die Gestalten am Tempel zu erklären?“.
Mai 2010 laut Titelblatt
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Office of the Council of Ministers: Architekturdekoration von Preah Vihear: tatsächlich verwendeter digitaler Zugang
Titel-/Eingangsseiten PDF 1–4 und Bildseite PDF 114/gedruckte 99. Diese Auswahl ist keine Ganzlektüre des 131-seitigen Bandes; Fotos nur Recherche ohne nachgewiesene Einzelbildfreigabe.
Mai 2010 laut Titelblatt
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Metropolitan Museum: Buddha sheltered by a naga, 36.96.5
Englischer Met-Katalog 36.96.5 mit separat dokumentierten Objektansichten. Erhaltenes Fragment und katalogseitig erschlossene ursprüngliche Sitzhaltung werden unterschieden; persönliche Nāga-Namen und Kopfzahlen am anderen Bau werden nicht daraus abgeleitet. Die Abschnitte „Eine buddhistische Skulptur bietet einen anderen Vergleich“, „Die Gestalt muss am konkreten Zeugnis geprüft werden“ tragen auf dieser Seite die Frage „Warum reicht das Wort Nāga nicht, um die Gestalten am Tempel zu erklären?“.
Benannter digitaler Katalog; Objekt spätes 12./frühes 13. Jahrhundert nach Katalog
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Metropolitan Museum: Buddha sheltered by a naga, 36.96.5: tatsächlich verwendeter digitaler Zugang
Objektkatalog und die separat dokumentierten Objektansichten; erhaltenes Fragment, ergänzend erschlossene ursprüngliche Sitzhaltung und persönliche Schlangennamen auseinanderhalten.
Benannter digitaler Katalog; Objekt spätes 12./frühes 13. Jahrhundert nach Katalog
Sprache: Englisch
Welche Zeit ist gemeint?
- 2023: institutionelle Beschreibung von Gopura IV, kein Baujahr.
Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Khmer-Bau- und Bildzeugnisse: Nāga-Motive am benannten Bau und an einem getrennten Buddha-Fragment
- Verwendeter Ausschnitt
- NAPV-Bautext2023; OCM-Bildseite99 vonMai2010; Met-Katalog36.96.5 und getrennte Objektansichten. Keine Khmer-Inschriftenedition, kein Sanskrit-Erzähltext und keine Übertragung der Met-Kopfzahl auf den Bau.
- Preah Vihear: Gopura IV
National Authority for Preah Vihear · 2023-10-19
Der vollständige kurze Bautext mit Datum über Terrasse, Reliefmotive und Wegführung.
Institutionelle Beschreibung, keine eigene Vermessung, Datierung oder Inschriftenprüfung. Die sechs Köpfe Kaliyas sind eine Angabe des Textes, keine eigene sichere Zählung am Foto. Die sprachlich verdichtete Beschreibung belegt nicht sämtliche genannten Motive auf demselben Türsturz; Foto und Vergleichsquelle sind separat ausgewiesen. Abgerufen am 2026-10-10.
Zur Textstelle: Der Ort wird zuerst festgelegt Zur Textstelle: Die Namen unterscheiden die Handlungen Zur Textstelle: Wasser ist hier auch erzählter kosmischer Raum Zur Textstelle: Die Gestalt muss am konkreten Zeugnis geprüft werden Zur Textstelle: Sieben Köpfe sind sichtbar, sechs bleiben eine Quellenangabe - Met 36.96.5: Buddha Protected by a Seven-headed Naga
The Metropolitan Museum of Art · Spätes 12. / frühes 13. Jahrhundert nach Katalog; Fletcher Fund 1936 separat
Die gesamte angezeigte Katalogbeschreibung, Objektmetadaten und Public-Domain- beziehungsweise Open-Access-Hinweise. Die Bildansichten werden im gesonderten Bild- und Metadatennachweis behandelt.
Die Katalogzuordnung ist eine Aussage des Museums, keine eigene archäologische Untersuchung oder vollständige Provenienzprüfung. Der Katalog nennt keinen persönlichen Nāga-Namen; Mucalinda wird nicht automatisch ergänzt. Eine pauschale animistische Ursprungsdeutung wurde nicht übernommen. Die Bildfreigabe bezieht sich auf dieses Objekt, nicht auf andere Bestände. Abgerufen am 2026-10-10.
- Preah Vihear: dokumentierte Gopura-IV-Ansicht
GRANDE PUFFO VCO · 3. März 2024 nach Kamerametadaten; Commons-Upload 17. Oktober 2025 separat
Dateibeschreibung, Datum, Urheber, Lizenzierung und Dateigeschichte sowie die vollständigen dateibezogenen Bildmetadaten. Die ganze Aufnahme wurde betrachtet.
Datum und Urheberangabe folgen der konkreten Datei; Kameradatum und Uploaddatum bleiben getrennt. Kein Ortsbesuch von 2026 oder eigene Inschriftenprüfung. Die Freigabe gilt nicht automatisch für andere Fotos oder private Zeremonien. Abgerufen am 2026-10-10.
- Met 36.96.5: objektbezogene Bild- und Open-Access-Metadaten
The Metropolitan Museum of Art · Spätes 12. / frühes 13. Jahrhundert nach Katalog; kein Bildaufnahmedatum aus Dateinamen abgeleitet
Objektkennung, Inventarnummer, Titel, Public-Domain-Status, Haupt- und Zusatzbilder, Katalogadresse, Datierung, Material und Maße sowie die Katalogbeschreibung und die Open-Access-Richtlinie. Drei vollständige Objektbilder wurden betrachtet.
Der objektbezogene Public-Domain-Status und die CC0-Richtlinie des Met sind nachgewiesen. Katalogannahmen zur früheren Sitzhaltung und zu Windungen bleiben vom erhaltenen Oberkörper getrennt. Kein Originalobjektbesuch oder erschlossenes Fotodatum. Der Katalog nennt keinen persönlichen Nāga-Namen; Mucalinda, Kaliya und Ananta werden nicht ergänzt. Abgerufen am 2026-10-10.
- The Temple of Preah Vihear: Architekturdekoration und zwei Bildunterschriften
Office of the Council of Ministers, Kingdom of Cambodia · Mai 2010 laut Titelblatt
Titel- und Eingangsseiten 1–4 sowie PDF-Seite 114, gedruckte Seite 99, vollständig als Text und Scan. Das obere Tympanon wurde mit dem vorhandenen CC0-Baufoto verglichen; die separat beschriftete untere Türsturzaufnahme wurde betrachtet.
Keine Ganzlektüre der 131 Seiten; politische Aussagen des übrigen Bands wurden nicht übernommen. Die PDF-Fotos bleiben Recherchematerial ohne nachgewiesene freie Einzelbildlizenz. Kaliyas Köpfe wurden in der kleinen Aufnahme nicht zuverlässig gezählt; die Zahl sechs bleibt eine zugeschriebene NAPV-Angabe. Kein Nachweis des Bauzustands von 2026. Abgerufen am 2026-10-10.
- Preah Vihear: Portal und Figurenrelief, Foto 06481
PsamatheM / Wikimedia Commons · 14. Dezember 2019, 12:40:18 nach Kamerametadaten
Die einzelnen Dateimetadaten zu Titel, Urheber, Datum, Originaladresse, Größe, Prüfsumme und CC-BY-SA-4.0-Lizenz. Die vollständige Aufnahme wurde betrachtet und mit der Motivbeschreibung auf Seite 99 des OCM-Bands von 2010 verglichen: zentrale stehende Figur, flankierende eingerollte Formen, Bildfeld, Portal und Pfeiler.
Urhebermetadaten und institutionelle Motivzuordnung bleiben getrennt. Die Commons-Beschreibung identifiziert nicht jede Gottheit oder die Himmelsrichtung. Kameradatum ist kein Baudatum; kein Nachweis des Zustands von 2026 oder eigener Inschriftenlesung. Keine sichere Zählung sämtlicher Köpfe. Das volle Bildfeld bleibt erhalten; verkleinerte und neu kodierte Webfassungen tragen dieselbe CC-BY-SA-4.0-Lizenz. Abgerufen am 2026-10-10.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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