Zum Museumsinhalt
MythaneumDas Museum der Mythologien

Exponat

Exu: Der Name braucht einen Zusammenhang

Mãe Beatas literarische Auftritte Exus zeigen, weshalb Person, Gemeinschaft und Vermittlungsform zur Erklärung gehören.

8–9 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Ähnlichkeit ist noch keine Identität

Rodrigues verbindet die Kleidung Exus in Mãe Beatas Samba-Erzählung interpretierend mit Zé Pelintra. Sein Kommentar arbeitet mit einem bildlichen Bezug. Aus dieser Beobachtung lässt sich keine allgemeine Gleichsetzung von Orixá und Geistgestalten anderer Religionen ableiten.

Für den Vergleich müssen deshalb wenigstens drei Dinge sichtbar bleiben: die konkrete Erzählung, der religiöse Zusammenhang ihrer Autorin und die Aussage des späteren Interpreten. Erst dann können wir untersuchen, welche Beziehung eine Quelle tatsächlich herstellt.

Auch eine vertraute Vergleichsfigur setzt einen Rahmen

Rodrigues referiert außerdem Gates’ literaturtheoretischen Vergleich Exus mit Hermes. Eine solche Analogie erklärt einen Aspekt von Sprache und Interpretation. Sie macht aus den beiden Gestalten keine historisch identische Person.

Prüfe beim Weiterlesen, ob ein Text eine Ähnlichkeit untersucht oder einen fremden Namen an die Stelle der behandelten Gestalt setzt. Dass ein Name vertraut klingt, kann das Verstehen erleichtern; es kann aber ebenso die besondere Geschichte verdecken.

Wie aus einer Beschreibung eine Fremdbewertung wird

Reginaldo Prandis Aufsatz von 2001 untersucht die Teufelsgleichsetzung als Ergebnis religiöser Deutung und historischer Machtverhältnisse. Seine Beispiele aus europäischen Reise- und Missionstexten zeigen bereits durch ihre Wortwahl, wie ein fremder Bewertungsrahmen die Beschreibung lenkt. Diese älteren Werke werden hier durch Prandis Zitate erschlossen, nicht als selbst gelesene Originale.

Eine solche historische Quellenkritik beantwortet eine andere Frage als Mãe Beatas Erzählungen. Sie erklärt, wie eine Zuschreibung verbreitet wurde; sie erklärt Exu nicht zu der Gestalt, als die voreingenommene Autoren ihn beschrieben.

Orixá und Exus als Geister: den Gebrauch prüfen

Prandi unterscheidet den Orixá-Bezug des Candomblé von Exus als Geistführern in den von ihm untersuchten Umbanda-Zusammenhängen. Dabei beschreibt er auch eine Vielfalt von Anrufungen innerhalb des Candomblé. Die Unterscheidung lautet also nicht einfach eine einzige Gestalt hier und viele Gestalten dort.

Seine historische Synthese enthält weitreichende und teilweise abwertende Verallgemeinerungen über Umbanda und religiöse Moral. Sie wird hier nicht als heutige Selbstbeschreibung aller Gemeinschaften übernommen. Für das einzelne Zeugnis bleiben religiöser Zusammenhang, Zeit und Sprecher entscheidend.

Betrachtetes Werk: Ayrson Heráclito: Juntó • Tridente de Exu e ferro de Ogum,2024

Eine spiegelnde Edelstahlplastik verbindet Dreizack und hängende Werkzeugformen über einer runden Standfläche.
Ayrson Heráclito: Juntó • Tridente de Exu e ferro de Ogum, 2024. Edelstahl, 130 × 51 × 30 cm. Bildquelle: Paulo Darzé Galeria, Katalog O Mensageiro, PDF S. 10. Ein fotografischer Einzelcredit ist dort nicht angegeben. Unveränderte vollständige veröffentlichte Abbildung; die Webfassungen sind nur proportional verkleinert und umkodiert. Abbildung zur unmittelbaren Werkbesprechung; keine freie Lizenz nachgewiesen. Besprochenes Werk

Ein Dreizack steht in einem benannten Werkzusammenhang

Ayrson Heráclitos Juntó • Tridente de Exu e ferro de Ogum von 2024 verbindet einen glänzenden Dreizack mit einem bogenförmigen Teil und einer Reihe hängender Werkzeugformen. Die Skulptur steht auf einer runden Basis. Der Galeriekatalog nennt Edelstahl,130×51×30cm und Edition1/3+1PA.

Die sichtbare Verbindung ist gerade das Thema des Werks: Einzelne Formen treten in einer gemeinsamen Konstruktion auf. Sein Titel benennt Exu und Ogum. Er ist keine Erlaubnis, jede Dreizackform mit dem christlichen Teufel gleichzusetzen oder aus der Verbindung zwei universell identische Gestalten zu machen.

Betrachtetes Werk: Mario Cravo Jr

Eine rostbraune Eisenplastik mit offenem Körperaufbau und deutlich hervortretenden Formteilen.
Mario Cravo Jr.: Exu, 1972. Eisen, 107 × 42 × 40 cm. Bildquelle: Paulo Darzé Galeria, Katalog O Mensageiro, PDF S. 23. Ein fotografischer Einzelcredit ist dort nicht angegeben. Unveränderte vollständige veröffentlichte Abbildung; die Webfassungen sind nur proportional verkleinert und umkodiert. Abbildung zur unmittelbaren Werkbesprechung; keine freie Lizenz nachgewiesen. Besprochenes Werk

Anderes Material, anderes Körperbild

Mario Cravo Jrs Exu von 1972 zeigt dagegen eine auf einer Platte stehende, skelettartig offene Eisenfigur. Ein langer Stab mit mehrteiliger Spitze ragt neben ihr auf. Die rostig wirkende Oberfläche und die unregelmäßigen Stäbe unterscheiden sich deutlich von Heráclitos spiegelndem Edelstahl. Der Katalog nennt 107×42×40cm.

Ein Motivvergleich muss diese Unterschiede mitlesen. Dieselbe grobe Formbeschreibung erklärt noch nicht die Wirkung beider Arbeiten. Vor allem ist die beunruhigende oder feierliche Wirkung, die ein Betrachter empfindet, kein Beweis für eine religiöse Identität. Entscheidend bleiben Werk, Urheber, Datum und der jeweils beschriebene Kontext.

Ein Babalorixá wählt Exu als Denkfigur des Austauschs

Im Coletiva-Interview vom 7. Dezember 2020 spricht Rodney William Eugênio als Forscher und als Pai Rodney de Oxóssi vom Ilê Obá Ketu Axé Omi Nlá. Für seine Überlegungen zur kulturellen Aneignung greift er auf Exu als Gestalt des Marktes und des Austauschs zurück. Er benennt Exu Okoto und die Spirale eines Schneckenhauses als Bild des Unabgeschlossenen und eines kreisenden Denkens.

Damit steht neben Prandis historischer Untersuchung und den betrachteten Kunstwerken eine ausdrücklich benannte religiöse Selbstvermittlung. Rodneys Aussage eröffnet eine Frage nach Beziehungen und Gegenseitigkeit. Sie wird weder zur Definition aller Exu-Kontexte noch zu einer Vorschrift für religiöse Praxis.

Die Wege zum gelesenen Material

Werk, Fassung und verwendeter Zugang

Eine Geschichte kann in mehreren Fassungen vorliegen. Ein Katalogtext, ein Gesprächsbericht oder ein Bild ist jeweils ein eigener Zugang. Die Angaben zeigen, was hier tatsächlich gelesen oder betrachtet wurde; sie belegen keine selbst gehörte Aufführung.

Werk oder Erzählzusammenhang

Literatura e sabedoria ancestral na obra de Mãe Beata de Yemonjá

Ganzen Hauptbeitrag mit Abschnitten 1–3, Schluss und einschlägigen Literaturangaben gelesen. Autorbiografie, Ilê Omi Oju Aro, Mentorinnenbezug, berichtetes Gespräch, Samba-Erzählung und A pena do ekodidé unterschieden. Wissenschaftliche Eigeninterpretation und referierte Literatur. Kein selbst geführtes Interview, gehörtes Erzählen oder vollständige Lektüre von Caroço de dendê. Ritual- und medizinische Angaben nicht als Anleitung oder Wirksamkeitsnachweis übernommen. Verallgemeinerungen über alle Häuser, Afrikaner oder Initiationspraxis nicht übernommen.

Seitenstand 23. August 2021; kein daraus abgeleitetes Erstpublikationsdatum. Im Beitrag eigenes Gespräch vom 25. September 2015 berichtet.

Sprache beziehungsweise Bildzugang: Portugiesisch; eigener deutscher Zugang

Werk oder Erzählzusammenhang

As heranças africanas na narrativa de Mãe Beata de Yemonjá: mitologia, autoria, oralidade

Ganzen Hauptbeitrag, Abschnitte O mito e o sagrado, Memória coletiva e oralidade, A oralidade em questão und Autoria sowie Bibliografie gelesen. Vollständige im Artikel wiedergegebene Geschichten Caroço de dendê, A lagoa encantada und O vendedor de orobôs sowie die Zusammenfassung Oko unterschieden. Mittelbare Buchlektüre durch die ausdrücklich wiedergegebenen Stellen. Keine ganze Buchlektüre oder vollständige mündliche Fassung. Allgemeine Eliade-/Freyre-Theorie, synkretistische Gleichsetzungen und pauschale Gruppencharakterisierungen nicht zu Museumstatsachen gemacht. Erzählte Krankheit/Behandlung nicht als medizinische Diagnose, Schuldnachweis oder Rezept übernommen.

Seitenstand 23. August 2021. Caroço de dendê nach Ausgabe 2002 und Histórias que a minha avó contava nach 2004 zitiert; keine selbst ermittelte Erstauflage.

Sprache beziehungsweise Bildzugang: Portugiesisch; eigener deutscher Zugang

Werk oder Erzählzusammenhang

Caroço de dendê: verweigerte Mitteilung

Mãe Beatas Caroço de dendê in der von Pinheiro wiedergegebenen Fassung. Die verweigerte Mitteilung ist Handlung dieses Einzeltexts.

2002 als mittelbar bezeugte Ausgabe, kein Erstentstehungsdatum.

Sprache beziehungsweise Bildzugang: Portugiesisch

Benutzter Lese- oder Bildzugang

Caroço de dendê: verweigerte Mitteilung: tatsächlich gelesener Zugang

Vollständiges Zitat bei Pinheiro, nach Caroço de dendê, Ausgabe 2002, S. 97. Gelesen wurde die veröffentlichte Wiedergabe, nicht das ganze Buch.

2002 als mittelbar bezeugte Ausgabe, kein Erstentstehungsdatum.

Sprache beziehungsweise Bildzugang: Portugiesisch; eigene deutsche Einordnung

Werk oder Erzählzusammenhang

O samba na casa de Exu: Tanz und Selbstenthüllung

Mãe Beatas O samba na casa de Exu in Rodrigues’ Vermittlung. Tanz und Selbstenthüllung gehören zum bezeichneten Textfall.

2008 als zitierte Ausgabe.

Sprache beziehungsweise Bildzugang: Portugiesisch

Benutzter Lese- oder Bildzugang

O samba na casa de Exu: Tanz und Selbstenthüllung: tatsächlich gelesener Zugang

Rodrigues, Abschnitt 3, nach Caroço de dendê 2008, S. 27–28. Der veröffentlichte Textzugang bleibt von einer Ganzlektüre des Buchs oder gehörten Aufführung getrennt.

2008 als zitierte Ausgabe.

Sprache beziehungsweise Bildzugang: Portugiesisch; eigene deutsche Einordnung

Werk oder Erzählzusammenhang

Exu, de mensageiro a diabo: ausgewählte historische Begriffsarbeit

Titel und Abschnitt I auf PDF S. 1–3, ausgewählte Abschnitte III–V auf S. 7–13 sowie S. 18 und 22 gelesen. Unterschieden werden historische Fremdbewertung, Exus als Geistführer, die Vielzahl von Orixá-Anrufungen und die Positionen der referierten Literatur. Auswahl aus 25 PDF-Seiten; weder Ganzlektüre noch selbst gelesene Missionarsoriginale. Pauschalisierende oder abwertende Aussagen über Umbanda, Moral, Geschlecht und Herkunft werden nicht als heutige Selbstbeschreibung oder Rangordnung religiöser Gemeinschaften übernommen. Referierte Etymologien und Entstehungslinien sind nicht unabhängig bestätigt. Keine magischen Handlungsanweisungen übernommen.

2001 nach der Autorenfassung; dort Revista USP 50, S. 46–65. Abweichende bibliografische Seitenangaben wurden nicht ohne Prüfung angeglichen.

Sprache beziehungsweise Bildzugang: Portugiesisch mit religiösen Namensformen

Werk oder Erzählzusammenhang

O Mensageiro: benannte brasilianische Kunstwerke im Galeriekatalog

Den ganzen extrahierten Katalogtext mit Einleitung und Werkdaten gelesen. Von 32 PDF-Seiten wurden die Tafeln 8, 10, 16, 23 und 27 zusätzlich als Seitenbilder betrachtet. Für die Werkbesprechung ausgewählt: Ayrson Heráclitos Juntó von 2024 und Mario Cravo Jr.s Exu von 1972. Galerievermittlung, kein Künstlerinterview oder eigene Zeremoniebeobachtung. Die Zusammenstellung verschiedener Botenbezeichnungen in der Einleitung beweist keine Identität aller Namen. Keine freie Lizenz für Werke oder Reproduktionen nachgewiesen; die zwei ausgewählten Abbildungen benötigen einen jeweils auf die Werkbesprechung begrenzten Rechte- und Zitierkontext.

Ausstellung vom 5. Dezember 2024 bis zum 4. Januar 2025; die einzelnen Werke sind gesondert datiert.

Sprache beziehungsweise Bildzugang: Portugiesische Katalog-/Dateiangaben mit eigener deutscher Bildbetrachtung

Werk oder Erzählzusammenhang

Apropriação Cultural e Racismo: entrevista com Rodney William Eugênio

Öffentlichen Haupttext der Fragen und Antworten gelesen; Datum/Interviewer am lokalen Textanfang geprüft. Selbsteinordnung als Pai Rodney de Oxóssi/Ilê Obá Ketu Axé Omi Nlá; Exu, Austausch und Okoto-Spirale in seiner Argumentation. Kein eigenes Interview, keine Ganzlektüre seines Buchs und keine beobachtete Zeremonie. Berufs-/Hausangaben sind veröffentlichte Einordnung2020, kein aktueller Personalnachweis. Eingangsgedicht wird nicht reproduziert; Position zur Aneignung nicht als allgemeiner Rechtstest verwendet.

07.12.2020 laut sichtbarem Interviewkopf; Dateiname der lokalen Anschaffung mit2021 ist kein Publikationsdatum.

Sprache beziehungsweise Bildzugang: Portugiesisch; eigene deutsche Paraphrasen

Konkrete veröffentlichte Fassung

Rodney William Eugênio im veröffentlichten Coletiva-Interview – veröffentlichte Fassung

Öffentlichen Haupttext der Fragen und Antworten gelesen; Datum/Interviewer am lokalen Textanfang geprüft. Selbsteinordnung als Pai Rodney de Oxóssi/Ilê Obá Ketu Axé Omi Nlá; Exu, Austausch und Okoto-Spirale in seiner Argumentation.

07.12.2020 laut sichtbarem Interviewkopf; Dateiname der lokalen Anschaffung mit2021 ist kein Publikationsdatum.

Sprache beziehungsweise Bildzugang: Portugiesisch

Benutzter Lese- oder Bildzugang

Rodney William Eugênio im veröffentlichten Coletiva-Interview – gelesener Zugang

Öffentlichen Haupttext der Fragen und Antworten gelesen; Datum/Interviewer am lokalen Textanfang geprüft. Selbsteinordnung als Pai Rodney de Oxóssi/Ilê Obá Ketu Axé Omi Nlá; Exu, Austausch und Okoto-Spirale in seiner Argumentation.

07.12.2020 laut sichtbarem Interviewkopf; Dateiname der lokalen Anschaffung mit2021 ist kein Publikationsdatum.

Sprache beziehungsweise Bildzugang: Portugiesisch mit eigener deutscher Einordnung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Jeweils benannter brasilianischer Autoren-/Candomblé-/Medienzusammenhang; Nagô-Ketu und Angola nicht gleichgesetzt.
Verwendeter Ausschnitt
Abschnitt 3: O samba na casa de Exu und anschließender Zé-Pelintra-Vergleich
  1. Literatura e sabedoria ancestral na obra de Mãe Beata de Yemonjá

    Felipe Fanuel Xavier Rodrigues / Literafro, UFMG · Seitenstand 23. August 2021; kein daraus abgeleitetes Erstpublikationsdatum. Im Beitrag eigenes Gespräch vom 25. September 2015 berichtet.

    Ganzen Hauptbeitrag mit Abschnitten 1–3, Schluss und einschlägigen Literaturangaben gelesen. Autorbiografie, Ilê Omi Oju Aro, Mentorinnenbezug, berichtetes Gespräch, Samba-Erzählung und A pena do ekodidé unterschieden.

    Wissenschaftliche Eigeninterpretation und referierte Literatur. Kein selbst geführtes Interview, gehörtes Erzählen oder vollständige Lektüre von Caroço de dendê. Ritual- und medizinische Angaben nicht als Anleitung oder Wirksamkeitsnachweis übernommen. Verallgemeinerungen über alle Häuser, Afrikaner oder Initiationspraxis nicht übernommen. Abgerufen am 2026-10-16.

  2. As heranças africanas na narrativa de Mãe Beata de Yemonjá: mitologia, autoria, oralidade

    Giovanna Soalheiro Pinheiro / Literafro, UFMG · Seitenstand 23. August 2021. Caroço de dendê nach Ausgabe 2002 und Histórias que a minha avó contava nach 2004 zitiert; keine selbst ermittelte Erstauflage.

    Ganzen Hauptbeitrag, Abschnitte O mito e o sagrado, Memória coletiva e oralidade, A oralidade em questão und Autoria sowie Bibliografie gelesen. Vollständige im Artikel wiedergegebene Geschichten Caroço de dendê, A lagoa encantada und O vendedor de orobôs sowie die Zusammenfassung Oko unterschieden.

    Mittelbare Buchlektüre durch die ausdrücklich wiedergegebenen Stellen. Keine ganze Buchlektüre oder vollständige mündliche Fassung. Allgemeine Eliade-/Freyre-Theorie, synkretistische Gleichsetzungen und pauschale Gruppencharakterisierungen nicht zu Museumstatsachen gemacht. Erzählte Krankheit/Behandlung nicht als medizinische Diagnose, Schuldnachweis oder Rezept übernommen. Abgerufen am 2026-10-16.

  3. Exu, de mensageiro a diabo: ausgewählte historische Begriffsarbeit

    Reginaldo Prandi; Autorenfassung auf der offiziellen USP-Seite · 2001 nach der Autorenfassung; dort Revista USP 50, S. 46–65. Abweichende bibliografische Seitenangaben wurden nicht ohne Prüfung angeglichen.

    Titel und Abschnitt I auf PDF S. 1–3, ausgewählte Abschnitte III–V auf S. 7–13 sowie S. 18 und 22 gelesen. Unterschieden werden historische Fremdbewertung, Exus als Geistführer, die Vielzahl von Orixá-Anrufungen und die Positionen der referierten Literatur.

    Auswahl aus 25 PDF-Seiten; weder Ganzlektüre noch selbst gelesene Missionarsoriginale. Pauschalisierende oder abwertende Aussagen über Umbanda, Moral, Geschlecht und Herkunft werden nicht als heutige Selbstbeschreibung oder Rangordnung religiöser Gemeinschaften übernommen. Referierte Etymologien und Entstehungslinien sind nicht unabhängig bestätigt. Keine magischen Handlungsanweisungen übernommen. Abgerufen am 2026-10-16.

  4. O Mensageiro: benannte brasilianische Kunstwerke im Galeriekatalog

    Paulo Darzé Galeria; Werkurheber jeweils einzeln genannt, Einleitung ohne individuelle Verfasserangabe · Ausstellung vom 5. Dezember 2024 bis zum 4. Januar 2025; die einzelnen Werke sind gesondert datiert.

    Den ganzen extrahierten Katalogtext mit Einleitung und Werkdaten gelesen. Von 32 PDF-Seiten wurden die Tafeln 8, 10, 16, 23 und 27 zusätzlich als Seitenbilder betrachtet. Für die Werkbesprechung ausgewählt: Ayrson Heráclitos Juntó von 2024 und Mario Cravo Jr.s Exu von 1972.

    Galerievermittlung, kein Künstlerinterview oder eigene Zeremoniebeobachtung. Die Zusammenstellung verschiedener Botenbezeichnungen in der Einleitung beweist keine Identität aller Namen. Keine freie Lizenz für Werke oder Reproduktionen nachgewiesen; die zwei ausgewählten Abbildungen benötigen einen jeweils auf die Werkbesprechung begrenzten Rechte- und Zitierkontext. Abgerufen am 2026-10-16.

  5. Apropriação Cultural e Racismo: entrevista com Rodney William Eugênio

    Rodney William Eugênio im Interview mit Victor Hugo Neves de Oliveira; Coletiva · 07.12.2020 laut sichtbarem Interviewkopf; Dateiname der lokalen Anschaffung mit2021 ist kein Publikationsdatum.

    Öffentlichen Haupttext der Fragen und Antworten gelesen; Datum/Interviewer am lokalen Textanfang geprüft. Selbsteinordnung als Pai Rodney de Oxóssi/Ilê Obá Ketu Axé Omi Nlá; Exu, Austausch und Okoto-Spirale in seiner Argumentation.

    Kein eigenes Interview, keine Ganzlektüre seines Buchs und keine beobachtete Zeremonie. Berufs-/Hausangaben sind veröffentlichte Einordnung2020, kein aktueller Personalnachweis. Eingangsgedicht wird nicht reproduziert; Position zur Aneignung nicht als allgemeiner Rechtstest verwendet. Abgerufen am 2026-10-16.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.