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MythaneumDas Museum der Mythologien

Quellenporträt

Liễu Hạnh: Erzählung, Urkunde und Katalog haben eigene Grenzen

Welche Belegart trägt welche Aussage?

3 Minuten Lesezeit

Der ältere Erzählzugang ist vollständig benannt

Der Aufsatz La déesse Liêu-Hanh wurde im zweiten BAVH-Heft von 1914 veröffentlicht. Seine 15Seiten wurden am Scan gelesen. Er erzählt Familie, dichterische Begegnungen und Rückkehr und nennt ältere Vorlagen. Diese Vorlagen wurden nicht dadurch ebenfalls vollständig gelesen.

Drucknachweis und Autorschaft bleiben verschieden

Chu Xuân Giao behandelt 2018 einen 1811-Druck und diskutiert die traditionelle Zuschreibung an Đoàn Thị Điểm. Die Textfassung ist damit genauer bezeichnet; die Zuschreibung bleibt eine Forschungsfrage. Ein Katalogsignum allein entscheidet sie nicht.

Nachlesen: [2] 30–31

Eine Edition zeigt auch ihre Ergänzungen

Die 2020-Transkription des als 1683 datierten Dokuments zeigt restaurierte Zeichen in Klammern. Foto, Transkription, Übersetzung und Interpretation sind verschiedene Belegstufen. Der publizierte Text wurde gelesen, das Originalobjekt nicht selbst untersucht.

Nachlesen: [3] 37–38/Fig1

Der Katalog weist einen Bestand nach

Der VASS-Eintrag nennt A.2215 und einen 24seitigen Vân-Cát-Teil innerhalb einer 56seitigen Handschrift. Dieser Metadatenzugang erklärt, worauf eine spätere Lektüre Bezug nehmen könnte. Er ist kein hier gelesener vollständiger Handschriftentext.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Đào Thái Hành: La déesse Liêu-Hanh

Vollständiger französischer Đào-Thái-Hành-Artikel 1914, BAVH I/2, Seiten 167–181, einschließlich tatsächlich betrachteter Druckseiten. Eigener literarischer Vermittlungszeuge, keine persönliche Biografie der Göttin. Die seitenbezogenen Abschnitte „Der ältere Erzählzugang ist vollständig benannt“ erschließen die Frage „Welche Belegart trägt welche Aussage?“.

1914 nach Heft- und Beitragsmetadaten.

Sprache: Französisch mit chinesischen Namen im Scan

Benutzte Ausgabe

BAVH I/2, Seiten 167–181: vollständig betrachteter Artikel

PDF-Seiten 70–84 vollständig am Scan gelesen; fehlerhafte Texterkennung auf Seiten 170 und 178 am Bild geprüft. Nicht das gesamte Heft oder das chinesische Originalwerk Vân Cát gelesen.

April–Juni 1914; digitaler Scan öffentlich zugänglich.

Sprache: Französisch

Überlieferter Text

Liễu-Hạnh-Urkunde: Chính Hòa 4

1683er Urkunde in Chu Xuân Giaos 2020er Edition: Foto, 13 edierte chinesische Zeilen und vietnamesische Übersetzung. Ergänzungszeichen sind editorisch; keine Autopsie des Originals. Die seitenbezogenen Abschnitte „Eine Edition zeigt auch ihre Ergänzungen“ erschließen die Frage „Welche Belegart trägt welche Aussage?“.

1683 nach der Edition von 2020 und ihrem Originalbericht; kein Geburtsdatum der Göttin.

Sprache: Klassisches Chinesisch

Benutzte Ausgabe

Chu Xuân Giao 2020: 13 Zeilen und Übersetzung

Gedruckte Seiten 37–38, PDF-Seiten 4–5, vollständig gelesen; Abbildung 1 auf Seite 37 betrachtet. Originaltext, editorische Ergänzungen, Übersetzung und Forschungshypothese bleiben getrennt.

2020 Publikation; editorisch ergänzte Stellen in Klammern.

Sprache: Klassisches Chinesisch und Vietnamesisch

Überlieferter Text

Vân Cát thần nữ: benannte Literaturtradition

Vietnamesische VASS-Katalogbeschreibung A.2215: nur Metadatenzugang. Die bezeichneten 24 Van-Cat-Seiten innerhalb der 56-seitigen Handschrift wurden nicht gelesen. Die seitenbezogenen Abschnitte „Der Katalog weist einen Bestand nach“ erschließen die Frage „Welche Belegart trägt welche Aussage?“.

Traditionell Đoàn Thị Điểm zugeschrieben, Autorschaft und Druckschichten sind umstritten nach 2018 Studie.

Sprache: Klassisches Chinesisch; der katalogisierte Handschriftenbestand enthält auch Nôm

Benutzte Ausgabe

VASS A.2215: bibliografischer Metadatenzugang

Der vollständige kurze Katalogeintrag wurde gelesen. Er beschreibt eine 56-seitige Handschrift mit einem 24-seitigen Vân-Cát-Teil; die Handschrift selbst wurde nicht gelesen.

Keine unabhängig geprüfte Datierung von A.2215.

Sprache: Vietnamesische Katalogbeschreibung

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Liễu Hạnh: älterer Erzählzugang, Familienrollen und Urkundenlektüre
Verwendeter Ausschnitt
ĐàoTháiHànhBAVH1914I/2, gesamterAufsatz167–181/PDF70–84amScan gelesen; ChuXuânGiao2018nurbenannteFenster/2020nur34–38 mitvollerChinese1683Transkription; VASSA2215Metadaten, keineHandschrift; VuThiThanhTramCiPaper nurbenannteSeiten. KeineeinzigeunveränderlicheLebensakte.
  1. La déesse Liêu-Hanh: ganzer älterer Erzählaufsatz

    Đào Thái Hành; Bulletin des Amis du Vieux Hué, I/2, Seiten 167–181 · 1914; Ausgabe April–Juni; Beitrag vom 27. Mai 1914 nach Scan

    Der gesamte französische Aufsatz La déesse Liêu-Hanh, Seiten 167–181, wurde am Scan gelesen. Namen und Stellen mit unvollständiger Texterkennung wurden am Seitenbild geprüft.

    Älterer Vermittlungszeuge mit eigenen Erzähl- und Kolonialwertungen. Referierte Vorlagen wurden nicht vollständig gelesen. Unsichere historische Datumsumrechnungen werden nicht als unabhängig bestätigte Daten verwendet; die Scans werden nicht reproduziert. Abgerufen am 2026-10-10.

  2. Chu Xuân Giao: historische Belegarten zu Liễu Hạnh, erster Teil

    Chu Xuân Giao; Nghiên cứu và Phát triển 5(148), Seiten 24–55 · 2018

    Ausgewählte Abschnitte der Studie: gedruckte Seiten 24–33,43 und 48–52, zu Herkunft, Zuschreibung, Druck 1811, Begleiterinnen und unterschiedlichen Belegarten.

    Kein vollständiger 32-seitiger Aufsatz und keine eigene Prüfung der älteren Drucke. Namensentsprechungen und die Reihenfolge der Überlieferung bleiben quellenbezogene Forschungsfragen. Abgerufen am 2026-10-10.

  3. Chu Xuân Giao: edierter Urkundentext von 1683 und Forschungshypothese

    Chu Xuân Giao; Nghiên cứu và Phát triển 1(155), Seiten 34 ff. · 2020 nach Zeitschriftenkopf; früherer Download-Dateiname mit 2019 ist kein Jahresbeleg

    Gedruckte Seiten 34–38, einschließlich Foto,13-zeiliger chinesischer Urkundenedition mit Ergänzungszeichen und vollständiger vietnamesischer Übersetzung.

    Die Datierung 1683 und ergänzten Zeichen folgen der Edition. Das Original wurde nicht selbst untersucht;1642/1670 sind dort durch Abschriften und Inventare vertreten. Die Tantra- und Herrschaftsdeutung bleibt eine Hypothese, die Tagesabweichung des 1642 Belegs ungeklärt. Abgerufen am 2026-10-10.

  4. Vu Thi Thanh Tram: Ci-Lyrik und literarische Stimmen

    Vũ Thị Thanh Trâm / 武氏青簪; akademischer Repositoriumzugang der NCKU · Undatiertes Dokument; Referenzen bis 2012; kein Jahr aus dem Dateinamen angenommen

    Ausgewählte Seiten 56–58 und 69–71: Titel, Autorin, Abstract, Poetik, Literaturhinweise und Liễu-Hạnh-Passage.

    Nicht der ganze 28-seitige Aufsatz oder eine vollständige ältere Erzählfassung. Figurenstimme und Autorschaft werden getrennt; die vorausgesetzte historische Realexistenz der Göttin wird nicht als Tatsache übernommen. Abgerufen am 2026-10-10.

  5. VASS: Vân Cát thần nữ truyện, A.2215

    Viện Nghiên cứu Hán Nôm, Katalogeintrag 4226 · Undatierter Katalogzugang

    Der vollständige kurze Katalogeintrag A.2215 mit Umfang, Format und dem 24-seitigen Vân-Cát-Teil innerhalb einer 56-seitigen Handschrift.

    Katalogmetadaten sind kein gelesener Handschriftentext und keine Bildlizenz. Der Verweis A.1927 ist ein weiterer Rechercheweg, keine eigene Untersuchung dieses Bestands. Abgerufen am 2026-10-10.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-10. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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