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MythaneumDas Museum der Mythologien

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Yggdrasil: Ein Baum verbindet unterschiedliche Beziehungen

Wurzeln, Brunnen, Pflege und Beschädigung werden nach ihren jeweiligen Quellen gelesen. Eine heutige Übersicht ist nicht automatisch die Karte eines einzelnen Gedichts.

2 Minuten Lesezeit

Die Dreierangaben stimmen nicht einfach überein

Grímnismál 31 nennt Hel, Reifriesen und Menschen unter den Wurzeln. Die erste Dreieraufzählung der Gylfaginning XV nennt dagegen Asen, Reifriesen und Niflheim.

Später spricht die Prosa erneut von einer dritten Wurzel, nun im Himmel mit Urðrs Brunnen. Der Quellenvergleich glättet diese Formulierung nicht zu einer scheinbar überall gleichen Nummerierung.

Nachlesen: [1] 31 [2] XV

Die Brunnen sind keine austauschbaren Markierungen

Hvergelmir und Níðhöggr, Mímirs bewahrtes Wissen und Odins Pfand sowie Urðrs Brunnen mit Gericht und Nornen knüpfen verschiedene Tätigkeiten an den Baum. Ihre Unterschiede erklären mehr als eine bloße Liste von Orten.

Die benannte Gedichtstrophe gibt keine vollständige Neunweltenkarte und nennt keine dieser Brunnen. Der Baum wird hier als quellengebundenes Weltordnungsbild erschlossen, nicht als real lokalisierter Einzelbaum oder einheitlicher Atlas aller Texte.

Begriff im Quellenbezug

Eine Gestalt, verschiedene Textrollen

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Benutzte Ausgabe

Bellows 1936: Grímnismál 25–35

Strophen 25–35 und zugehörige Anmerkungen gelesen, besonders Læráth, die drei Wurzeln in 31 und Tiere/Schäden in 32–35.

Benutzte digitale Ausgabe: 1936 auf der zugehörigen Titelseite. Kein Entstehungsdatum des Gedichts.

Sprache: Englisch

Benutzte Ausgabe

Brodeur 1916: Gylfaginning, Yggdrasil-Stellen

XV–XVI vollständig und XVIII gelesen: Wurzelaufzählung, Brunnen, Nornen, Tiere, Pflege und der Wind-Riese.

1916

Sprache: Englisch

Überlieferter Text

Grímnismál

Gedichtidentität getrennt von Handschrift und Übersetzung; nur benannte Auswahl erschlossen.

Keine genaue Entstehungsdatierung angesetzt.

Sprache: Altnordisch

Überlieferter Text

Snorris Edda

Bibliografische Werkidentität; nur die im Quellenregister genannten Teile gelesen.

Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Die jeweils benannten nordischen und germanischen Text-/Objektzusammenhänge; keine einheitliche universale Welten- oder Ausrüstungsliste.
Verwendeter Ausschnitt
Die je Abschnitt einzeln bezeichneten Textfenster und Zeugnisse.
  1. Grímnismál 25–35: Baumbeziehungen und Grenzen der Zuordnung

    Henry Adams Bellows; englische Übersetzung, benutzte digitale Ausgabe mit Titelseite 1936; Sacred Texts

    Strophen 25–35 und zugehörige Anmerkungen gelesen, besonders Læráth, die drei Wurzeln in 31 und Tiere/Schäden in 32–35.

    Keine Gesamtlektüre. Vermutungen des historischen Kommentars zu Læráth und zu Textschichten werden von den Versen getrennt. Abgerufen am 2026-09-27.

  2. Gylfaginning XV–XVI und XVIII: Wurzeln, Pflege und Vögel

    Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, englische Übersetzung 1916; Wikisource

    XV–XVI vollständig und XVIII gelesen: Wurzelaufzählung, Brunnen, Nornen, Tiere, Pflege und der Wind-Riese.

    Historische Übersetzung; keine direkte Handschriftenprüfung. Die zweimalige Benennung einer dritten Wurzel bleibt sichtbar. Der namenlose Baumadler wird nicht mit Hræsvelgr gleichgesetzt. Abgerufen am 2026-09-27.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-19. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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