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MythaneumDas Museum der Mythologien

Motiv

Weltende und Erneuerung: Was kann bleiben?

Vier benannte Textwege verbinden Ende und Zukunft verschieden: Nachfolge, Wiederherstellung, gemeinsames Neuaufrichten und ein Bild künftiger Versorgung ergeben keine einheitliche Weltende-Lehre.

6–7 Minuten Lesezeit

Zuerst bestimmen, was endet

Eine Erde kann versinken, eine angegriffene Welt kann wiedergewonnen werden, und ein bewohntes Weltalter kann seine Bedingungen verlieren. Wer all das nur „Weltende“ nennt, hat noch nicht geklärt, was in der jeweiligen Erzählung geschieht.

Die vier Zugänge führen deshalb mit verschiedenen Fragen weiter: Was wird erinnert? Wer findet wieder zusammen? Wer richtet etwas neu auf? Und was verspricht ein Bild der Versorgung? Erneuerung ist hier eine Vergleichsfrage, kein Beweis einer gemeinsamen Lehre.

Nach dem Feuer bleiben Erinnerung und Beziehungen

In Gylfaginning fragt Gangleri nach dem Brand weiter. Der Text schildert eine grüne Erde, weiterlebende und zurückkehrende Gestalten sowie wiedergefundene Spielstücke. Frühere Beziehungen und Dinge reichen in die Zukunft hinein.

Selbst der benannte Zufluchtsort zweier Menschen besitzt unterschiedliche Zusammenhänge: Vafþrúðnismál fragt nach dem großen Winter; Snorris Prosa setzt das Verbergen von Líf und Lífþrasir in die Zeit von Surtrs Feuer. Der gemeinsame Name des Paares ersetzt diese Unterscheidung nicht. Auch Forschung über christliche Einflüsse bleibt als Forschungsdeutung ausgewiesen.

Die körperliche Welt wird zurückgewonnen

In Wests Bundahishn-Zugang beschädigt der Angriff die Geschöpfe. Die verletzliche Welt wird dadurch nicht pauschal wertlos. Kapitel 30 führt die Menschen zu wiedererhaltenen Körpern, der Begegnung mit ihren Taten und einer gemeinsamen Reinigung.

Die Erneuerung führt Verwandte und Freunde wieder zusammen; auch die Hölle wird gereinigt und der Welt zurückgegeben. Dieser Vorgang hat einen anderen Gegenstand als eine Vorstellung, in der materielle Existenz selbst nur überwunden werden soll. Die Aussage gilt dem benannten mittelpersischen Textzugang.

Ein neuer Himmel braucht neue Handlungen

Die im Exponat benannten Sonnenfassungen ordnen Weltalter, Bewohner und Nahrung. Enden verändern diese Zusammenhänge. Historia und Leyenda bewahren dabei verschiedene Dauern und weitere Einzelheiten.

Nach dem Einsturz des Himmels müssen in der Historia Helfer, Menschen und göttliche Akteure neu handeln. Frühere Gegner wirken zusammen. Eine folgende Sonne ist deshalb nicht einfach die automatische Wiederkehr sämtlicher vorheriger Bedingungen. Eine Textlücke wird auch nicht mit dem Sonnenakteur einer anderen Fassung gefüllt.

Ein Sieg und ein Schlussbild beantworten andere Fragen

Kapitel 12 der Offenbarung schildert einen himmlischen Sieg, nach dem die Gefahr auf der Erde fortbesteht. Flucht, die Hilfe der Erde und die Verfolgung weiterer Nachkommen bleiben Teil der Handlung. Der Sieg beendet nicht bereits jede erzählte Bedrohung.

Das im Exponat gesondert gelesene Kapitel 22 öffnet ein Bild von Wasser des Lebens, Frucht und Blättern zur Heilung der Völker. Hier wird künftige Versorgung vorgestellt. Die Bildsprache ist eine Aussage des Textes, kein medizinisches Versprechen und kein berechneter Termin.

Vier Zukunftsfragen nebeneinander

TextwegWas verändert sich?Was kann bleiben oder entstehen?Genau hinsehen
Gylfaginning, mit getrennten VersvergleichenEndkampf, Feuer und eine neue ErdeErinnerung, Dinge, Beziehungen und NachfolgeWinterfrage und Feuerzusammenhang nicht gleichsetzen.
Bundahishn nach WestDie angegriffene Welt wird gereinigtKörper, Angehörige und eine wiedergewonnene WeltDie Materie ist in diesem Zugang nicht pauschal das zu beseitigende Böse.
Historia und Leyenda, getrennte FassungenBewohnte Weltalter enden unterschiedlichNeuaufrichten und weitere SonnenordnungenAbweichende Zahlen und Akteure nicht zu einem scheinbar lückenlosen Text vermischen.
Offenbarung 12 und 22, getrennte LesefensterDie Bedrohung bleibt nach dem Sieg zunächst wirksamEin anderes Schlussbild zeigt Wasser, Frucht und VersorgungErzählfolge und Zukunftsbild ergeben keinen heutigen Endtermin.

Welche Zukunft macht deine Überschrift sichtbar?

Wenn du eine dieser Stellen mit „alles beginnt von vorn“ überschreibst, frage nach, was der Satz verlieren würde. Wiederbegegnung, Erinnerung und neue Zusammenarbeit sind verschiedene Formen eines Weitergehens.

Ähnliche Zukunftsbilder können neue Vergleichsfragen eröffnen. Für einen historischen Übernahmeweg braucht es zusätzliche Belege. Die hier gelesenen Abschnitte ersetzen weder alle Fassungen ihrer Tradition noch die Untersuchung solcher Verbindungen.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Benutzte Ausgabe

Mills: Yasna 30.1–11

Elf Verse im bereits registrierten Umfang gelesen; ausgewählte Einführung und Anmerkung 25:1. Erklärende Klammern gehören zum Übersetzer, nicht zu einer unabhängigen avestischen Textschicht. Keine Vollauswertung aller Fußnoten.

Überliefertes avestisches Gedicht; historische englische Übersetzung von Mills

Sprache: Avestisch; benutzter Zugang auf Englisch

Benutzte Ausgabe

Bellows: Vafþrúðnismál 44–55

Zukunftsfragen zu Winter, Sonne, Nachfolge und Odins Ende, mit Anmerkungen gelesen.

Historische englische Übersetzung des 20. Jahrhunderts.

Sprache: Englisch

Benutzte Ausgabe

Brodeur 1916: Gylfaginning, Ragnarök und Erneuerung

II und LI–LIV mit Verszitaten; keine Gesamtlektüre. Prosa und zitierte Schwertszene nicht harmonisiert.

1916

Sprache: Englisch

Benutzte Ausgabe

Historia de los Mexicanos por sus pinturas: benannter Lesezugang

Nur die im Quellenregister dokumentierte Lektüre; keine universelle Nahua-Gesamtfassung.

Englische Ausgabe 1883, online FAMSI; nur dokumentierte Kapitel.

Sprache: Historische englische Übersetzung eines kolonialen spanischen Berichts

Benutzte Ausgabe

Leyenda de los Soles: benannter Lesezugang

Nur die im Quellenregister dokumentierte Lektüre; keine universelle Nahua-Gesamtfassung.

Dritte Ausgabe des Códice Chimalpopoca von 1992; digitale Bereitstellung 2019.

Sprache: Spanische Übersetzung eines Nahuatl-Textes

Benutzte Ausgabe

Revelation: ausgewählte Engel- und Visionsfenster: bezeichnete englische Fassung

4,1–11; 12,1–17; 22,1–21

Digitale englische Vermittlung, Abruf 2026.

Sprache: Englisch

Benutzte Ausgabe

Offenbarung 1: Eröffnung – genau bezeichneter Zugang

Alle 20 Verse; die übrigen verwendeten Abschnitte in Kapiteln 12 und 22 sind separat registriert.

Keine Originalhandschrift oder eigene Bilduntersuchung.

Sprache: Englisch

Benutzte Ausgabe

Henry Adams Bellows: Voluspo

Ausgewählte Strophen und Anmerkungen gelesen. Zählung und Eingriffe dieser Übersetzung werden offengelegt; keine diplomatische Wiedergabe einer einzelnen Handschrift.

Historische englische Ausgabe des 20. Jahrhunderts; digital bei Sacred Texts.

Sprache: Englisch

Überlieferter Text

Bundahishn: Entstehung, Angriff und Erneuerung

Drei bezeichnete Kapitel einer kosmischen Darstellung; keine Volllektüre oder einheitliche Urfassung sämtlicher zoroastrischer Weltbilder.

Historische mittelpersische Textüberlieferung; englische Übersetzung des 19. Jahrhunderts

Sprache: Mittelpersisch; benutzter Zugang auf Englisch

Überlieferter Text

Yasna 30: Entscheidung zwischen zwei Geistern

Die Gedichtrede fordert zur Wahl auf. Sie ist hier ein Vergleichspunkt zu späteren kosmischen Erzählungen, keine vollständige benannte Biografie Angra Mainyus.

Überliefertes avestisches Gedicht; historische englische Übersetzung von Mills

Sprache: Avestisch; benutzter Zugang auf Englisch

Überlieferter Text

Snorris Edda

Bibliografische Werkidentität; nur die im Quellenregister genannten Teile gelesen.

Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Überlieferter Text

Vafþrúðnismál

Bibliografische Werkidentität; nur die im Quellenregister genannten Teile gelesen.

Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Überlieferter Text

Völuspá

Seherinnenrede über Weltanfang, Göttergeschicke und erneuerte Erde; Anordnung und Wortlaut unterscheiden sich zwischen Textzeugen und Ausgaben.

Mittelalterlich überliefert; Entstehungszeit hier nicht festgelegt.

Sprache: Altnordisch

Überlieferter Text

Historia de los Mexicanos por sus pinturas

Englische Ausgabe von 1883, online bei FAMSI; nur dokumentierte Kapitel.

Werk, Textzeuge, Druck und heutige digitale Bereitstellung haben verschiedene Daten.

Sprache: Historische englische Übersetzung eines kolonialen spanischen Berichts

Überlieferter Text

Leyenda de los Soles

Dritte Ausgabe des Códice Chimalpopoca von 1992; digitale Bereitstellung 2019.

Werk, Textzeuge, Druck und heutige digitale Bereitstellung haben verschiedene Daten.

Sprache: Spanische Übersetzung eines Nahuatl-Textes

Überlieferter Text

Revelation: ausgewählte Engel- und Visionsfenster

4,1–11; 12,1–17; 22,1–21

Überlieferter Werkbestand, keine Datierung der erzählten Ereignisse.

Sprache: Quellensprache; hier englische Vermittlung gelesen

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Ausgewählte nordische Texte, Wests Bundahishn-Kapitel, zwei benannte Sonnenfassungen und ausgewählte Abschnitte der Offenbarung.
Verwendeter Ausschnitt
Gylfaginning LII–LIII und Vafþrúðnismál 44–45 getrennt; Bundahishn, Kapitel 3 und 30, nach West; Historia und Leyenda getrennt; Offenbarung 12 und 22.
  1. Gnoli: Ein begrenzter Vergleich mit manichäischem Dualismus

    Gherardo Gnoli · Encyclopaedia Iranica VII/6, 1996, S. 576–582; Webfassung aktualisiert 24. März 2017

    Absatzgruppe von Even clearer is the influence of Iranian dualism on Manicheism bis zur folgenden Erörterung von Dēnkard 9.30.4 tatsächlich gelesen. Licht, Dunkelheit, Materie, Ohrmazd als Urmensch und die Polemik gegen eine Brüdergenealogie als Forschungsdarstellung verglichen. Aktueller Webtext mit dem unveränderten älteren Archivabschnitt abgeglichen.

    Nur benannter Vergleichsausschnitt, keine Gesamtlektüre des Artikels und keine unabhängige Lektüre der zitierten manichäischen oder Pahlavi-Texte. Historische Wertungen wie degradation sind Bewertungen des Autors und werden nicht als eigener neutraler Maßstab übernommen. Keine einfache Gleichsetzung der beiden Religionen oder heutiger Gemeinden. Abgerufen am 2026-10-03.

  2. Yasna 30, historische englische Übersetzung

    L. H. Mills; Sacred Books of the East, digitale Wiedergabe · 19. Jahrhundert; digitale Wiedergabe

    Alle elf Verse der Übersetzung gelesen; ausgewählte Einleitung und Fußnote 25:1. Nicht alle Anmerkungen gelesen.

    Mills ergänzt zahlreiche Deutungen in Klammern. Keine selbständige avestische Originallektüre oder Handschriftenkollation; historische Übersetzung nicht mit heutiger Fachübereinstimmung gleichgesetzt. Abgerufen am 2026-09-26.

  3. Vafþrúðnismál: Überleben, Nachfolge und Odins Ende

    Henry Adams Bellows, historische englische Übersetzung; Sacred Texts

    Strophen 44–55 einschließlich Anmerkungen gelesen; besonders Winterfrage 44, Zuflucht 45, Sonnentochter 46–47, Götternachfolge 50–51 und Wolfsrachen 52–53.

    Auswahllektüre in Bellows Zählung. Hoddmímirs Wald nicht sicher mit Yggdrasil gleichgesetzt; Deutungen des Übersetzers von Gedichtwortlaut unterschieden. Abgerufen am 2026-09-27.

  4. Gylfaginning: Untergang, Jenseitsorte und erneuerte Welt

    Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, englische Übersetzung 1916; Wikisource

    II als Erzählrahmen sowie LI–LIV einschließlich der eingeschobenen Verse und der editorisch geklammerten Schlussbemerkungen gelesen.

    Keine Gesamtlektüre. Prosa, zitierte Verse und editorische Zusätze getrennt. Die Prosa wird nicht zur neutralen Zusammenfassung aller nordischen Überlieferung erklärt. Abgerufen am 2026-09-27.

  5. Historia de los Mexicanos por sus pinturas: historische englische Übersetzung

    Anonymer kolonialer Bericht; Henry Phillips Jr., Übersetzer und Herausgeber 1883; digitale Vermittlung Alec Christensen · 1883; kolonialer Ausgangstext 16. Jahrhundert

    FAMSI section 01–09: Einleitung und Kapitel I–VIII vollständig gelesen; section 22: ausschließlich kosmologischer Anfang von Kapitel XXI bis zum Regenabsatz; section 25: Anmerkungen 1–16 gelesen.

    Digitale Wiedergabe einer historischen Übersetzung. Keine eigene spanische Kollation. Ältere englische Tierbezeichnungen und Etymologien sind nicht ohne Prüfung moderne Identifizierungen. Die Kapitelzählung ist nicht die section-Dateinummer. Abgerufen am 2026-10-13.

  6. Leyenda de los Soles: Velázquez’ spanischer Übersetzungszugang

    Primo Feliciano Velázquez, Übersetzer; UNAM Instituto de Investigaciones Históricas · 1992, dritte Ausgabe; digitale Bereitstellung 2019

    Alle elf PDF-Seiten, Titel-/Rechteseite und Druckseiten 119–128 gelesen. Fußnotenziffern sichtbar; die zugehörigen externen Anmerkungen nicht gelesen.

    Moderne Übersetzung, keine eigene Nahuatl-Kollation; knappe eigene Zusammenfassungen. Keine offene kommerzielle Lizenz oder Erlaubnis zur Veröffentlichung der PDF abgeleitet. Abgerufen am 2026-10-13.

  7. Revelation: KJV, Engel- und Visionsfenster

    Biblischer Werkbestand, King James Version, Project Gutenberg 10

    4,1–11; 12,1–17; 22,1–21; alle 49 bezeichneten Verse tatsächlich gelesen.

    Keine Ganzlektüre der Offenbarung. Historische KJV-Werktitel beweisen keine Verfasserschaft. Keine eigene griechische Kollation, moderne politische Prophetie oder Tatsachenbestätigung der Visionen. Abgerufen am 2026-10-15.

  8. Offenbarung 1: KJV-Eröffnung

    Biblischer Werkbestand, King James Version, Gutenberg 10

    Alle 20 Verse von Offenbarung 1. Die separat bezeichneten Kapitel 12 und 22 sind in eigenen Quelleneinträgen erschlossen.

    Keine Ganzlektüre der Offenbarung, keine griechische Kollation. Traditioneller KJV-Titel belegt keine Identität mit dem Evangelisten. Der Text nennt Patmos und den Zeugnisgrund, nicht ausdrücklich eine gerichtliche Verbannungsakte. Abgerufen am 2026-10-16.

  9. Völuspá: englische Übersetzung und Anmerkungen von Henry Adams Bellows

    Henry Adams Bellows; The Poetic Edda, historische englische Ausgabe; Sacred Texts

    Einleitung, Strophen 1–8, 21–30 und 43–66 mit zugehörigen Anmerkungen gelesen; vertieft 1–2, 27–30, 44, 48, 57–66.

    Auswahllektüre, keine Handschriftenkollation. Strophenzählung und Anordnung nach Bellows. Seine Emendationen, Personenwechsel und religionsgeschichtlichen Annahmen sind ausdrücklich von den Gedichtaussagen unterschieden. Abgerufen am 2026-09-27.

  10. The Background and Scope of Vǫluspá

    Kees Samplonius; in The Nordic Apocalypse, herausgegeben von Terry Gunnell und Annette Lassen

    Titel, Inhaltsverzeichnis, S. 113–114 und S. 139 einschließlich III. Conclusion gelesen. S. 113 und 139 zusätzlich als gerenderte PDF-Seiten visuell betrachtet.

    Keine Gesamtlektüre. Nur die These einer christlichen Gestaltung des heidnischen Vergangenheitsbildes knapp referiert; keine Übernahme sämtlicher Motivherleitungen und kein behaupteter Forschungskonsens. Abgerufen am 2026-09-27.

  11. Bundahishn bei West: Der Angriff auf die Geschöpfe

    E. W. West (Übers.); Webedition avesta.org · Historische englische Übersetzung, Sacred Books of the East 5; Webkopf nennt Oxford 1897, Druckausgabe hier nicht unabhängig bibliografisch kollationiert

    Kapitel 3, Absätze 1–27 vollständig gelesen: Jeh, Angriff auf Himmel, Wasser, Erde, Pflanzen, Rind, Gayomard und Feuer; Gegenwehr des Himmels. Die vollständige Seite enthält auch Kapitel 1–6; diese neue Quittung gilt ausschließlich Kapitel 3.

    Historischer englischer Übersetzungszugang. Keine Gesamtlektüre des Bundahishn oder eigenständige mittelpersische Übersetzung. Kapitelnummern gelten West und dürfen nicht mit dem Greater Bundahishn bei Anklesaria vermischt werden. Die Zuschreibung von Unreinheit an Menstruation ist historische Textideologie, keine biologische Aussage; Tierbezeichnungen und Feindbilder bleiben Aussagen dieser Darstellung. Abgerufen am 2026-10-03.

  12. Bundahishn bei West: Auferstehung und Erneuerung

    E. W. West (Übers.); Webedition avesta.org · Historische englische Übersetzung, Sacred Books of the East 5; Webkopf nennt Oxford 1897, Druckausgabe hier nicht unabhängig bibliografisch kollationiert

    Kapitel 30, Absätze 1–33 vollständig gelesen: leibliche Auferstehung, Wiedererkennen der Angehörigen, eigene Taten, zeitweilige Trennung, gemeinsamer Metallstrom, Wiedervereinigung und Ende der Macht des Bösen. Kapitel 29 und Anfang 31 nur angezeigt, keine Gesamtlektüre 29–32 behauptet.

    Historische englische Übersetzung, keine mittelpersische Kollation. Wests Kapitel 30 ist kein Beleg für jede zoroastrische Jenseitsvorstellung oder heutige Praxis. Erzählte Nahrungslosigkeit und geschmolzenes Metall sind theologische Bilder, keine gegenwärtigen Handlungsanweisungen. Unterschiedliche Strafen und gemeinsame Reinigung nicht zu einem einfachen ewigen Zwei-Lager-Schema verkürzen. Abgerufen am 2026-10-03.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-18T21:35:33.444115+00:00. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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