Ein Schiff aus der ersten Herstellergruppe
In der Goldhaargeschichte entsteht Skíðblaðnir bei Ívaldis Söhnen und wird Freyr übergeben. Loki erklärt den günstigen Wind, sobald das Segel gesetzt wird, und das Zusammenfalten für Freyrs Beutel.
Das Schiff ist damit eine eigene Gabe neben Goldhaar und Speer. Es wird nicht dem konkurrierenden Brüderpaar Brokkr und Sindri zugeschrieben.
Die Gylfaginning ergänzt die Aufnahmefähigkeit
Gylfaginning XLIII nennt die Söhne Ívaldis und erklärt, Skíðblaðnir könne alle Asen mit ihrer Ausrüstung tragen. Die Faltbarkeit gehört auch zu dieser Beschreibung.
Die Aussagen werden nach ihren Stellen verbunden, ohne daraus einen archäologisch rekonstruierten Schiffstyp abzuleiten. Ein reales Bootsmodell wäre ein anderes Zeugnis.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Benutzte Ausgabe
Brodeur: Gylfaginning, Freyr-Auswahl
XXIV/XXXVII/XLIII und begrenzte LI-Prosa; nur diese benannten Stellen erschlossen.
1916
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Brodeur: Skáldskaparmál, Freyr-Auswahl
VII; nur diese benannten Stellen erschlossen.
1916
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Sif: Benennungen und goldenes Haar in Skáldskaparmál · Brodeur 1916
XXI vollständig, in der benutzten Ausgabe in eckigen Klammern; XXXV vollständig einschließlich Gabe, Entscheidung und Wettausgang erneut gelesen.
1916: benutzte Übersetzung.
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Snorris Edda
Bibliografische Werkidentität; nur die im Quellenregister genannten Teile gelesen.
Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.
Sprache: Altnordisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Die jeweils benannten nordischen und germanischen Text-/Objektzusammenhänge; keine einheitliche universale Welten- oder Ausrüstungsliste.
- Verwendeter Ausschnitt
- Die je Abschnitt einzeln bezeichneten Textfenster und Zeugnisse.
- Gylfaginning: Freyrs Zuständigkeiten, Schwert und Ende
Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, Übersetzung 1916; Wikisource
Kapitel XXIV, XXXVII und XLIII vollständig; aus LI die beiden Prosapassagen vom Freiwerden der Ungeheuer bis zum Weltbrand einschließlich Freyr gegen Surtr gelesen.
LI nicht vollständig erschlossen; Auswahl ist keine Gesamtlektüre der Edda. Beli wird in XXXVII mit einem Hirschgeweih getötet; die bloße Hand ist eine nachfolgende Behauptung über Freyrs Vermögen, nicht die erzählte Tat. Surtrs Schwert nicht mit Freyrs fehlendem Schwert gleichgesetzt. Abgerufen am 2026-09-27.
- Skáldskaparmál: Benennungen Freyrs
Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, Übersetzung 1916; Wikisource
Kapitel VII vollständig samt zitierten Versen gelesen.
Benennungskatalog und Dichterzitate, keine Gesamtlektüre. Eber und Schiff nicht als exklusive Identifikationsschlüssel historischer Bilder verwendet. Abgerufen am 2026-09-27.
- Sif: Benennungen und goldenes Haar in Skáldskaparmál
Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, englische Übersetzung 1916
XXI vollständig, in der benutzten Ausgabe in eckigen Klammern; XXXV vollständig einschließlich Gabe, Entscheidung und Wettausgang erneut gelesen.
Begrenzte Lektüre der historischen englischen Brodeur-Übersetzung 1916, keine Gesamtlektüre oder eigene Handschriftenkollation. Klammerzeichen in XXI beobachtet; keine unabhängig geprüfte Aussage zur Handschriftenverteilung dieses Abschnitts. Poetische Benennung und Erzählhandlung getrennt. Abgerufen am 2026-09-27.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-19. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.
