Eine Waffe gewinnt den Wettbewerb
Gylfaginning XXI nennt Mjöllnir unter Thors Ausrüstung. In der Schmiedegeschichte der Skáldskaparmál XXXV fertigt Sindri den Hammer; Brokkr bedient den Blasebalg. Ein kurzer Aussetzer führt zum als Mangel bezeichneten kurzen Griff.
Die Richter wählen den Hammer dennoch zur größten Verteidigung gegen die Reifriesen. Die genannten Rückkehr- und Treffereigenschaften sind Behauptungen dieser Erzählung, keine Werte eines historischen Fundstücks.
Der Verlust macht Abhängigkeiten sichtbar
Die Þrymskviða lässt Thors Hammer verschwinden. Hilfe, Beratung und die Verkleidung als Braut führen dazu, dass er im Hochzeitsritual wieder in seine Nähe gelangt.
Der Gegenstand ist deshalb mehr als ein dauerhaft verfügbares Erkennungszeichen. Der Hammeranhänger im Museum wird als anderes historisches Objekt untersucht; er ist nicht die erhaltene Waffe dieser Erzählung.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Benutzte Ausgabe
Sif: Benennungen und goldenes Haar in Skáldskaparmál · Brodeur 1916
XXI vollständig, in der benutzten Ausgabe in eckigen Klammern; XXXV vollständig einschließlich Gabe, Entscheidung und Wettausgang erneut gelesen.
1916: benutzte Übersetzung.
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Bellows: Þrymskviða
Vollständige Þrymskviða einschließlich Schluss 33.
Digitale Wiedergabe mit Ausgabeangabe 1936 auf der Titelseite.
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Brodeur 1916: Gylfaginning, Thor-Auswahl
Kapitel XXI und XLIV–XLVIII; eigener Lektüreumfang neben dem unveränderten Odin-Nachweis.
1916
Sprache: Englisch
Erhaltener Textzeuge
Þrymskviða im Codex Regius GKS 2365 4to
Werkbezogener Textzeugenverweis auf dieselbe Sammelhandschrift. Überlieferungsangabe nach Bellows; keine eigene Blattkollation.
Handschrift um 1270 nach der Institutsmitteilung; keine exakte Jahresgrenze.
Sprache: Altnordisch
Überlieferter Text
Snorris Edda
Bibliografische Werkidentität; nur die im Quellenregister genannten Teile gelesen.
Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.
Sprache: Altnordisch
Überlieferter Text
Þrymskviða
Eigenständige Gedichtidentität; Lektüreumfang in den Ausgabedatensätzen.
Gedichtentstehung hier nicht genauer datiert; Handschrift und Ausgabe getrennt.
Sprache: Altnordisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Die jeweils benannten nordischen und germanischen Text-/Objektzusammenhänge; keine einheitliche universale Welten- oder Ausrüstungsliste.
- Verwendeter Ausschnitt
- Die je Abschnitt einzeln bezeichneten Textfenster und Zeugnisse.
- Sif: Benennungen und goldenes Haar in Skáldskaparmál
Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, englische Übersetzung 1916
XXI vollständig, in der benutzten Ausgabe in eckigen Klammern; XXXV vollständig einschließlich Gabe, Entscheidung und Wettausgang erneut gelesen.
Begrenzte Lektüre der historischen englischen Brodeur-Übersetzung 1916, keine Gesamtlektüre oder eigene Handschriftenkollation. Klammerzeichen in XXI beobachtet; keine unabhängig geprüfte Aussage zur Handschriftenverteilung dieses Abschnitts. Poetische Benennung und Erzählhandlung getrennt. Abgerufen am 2026-09-27.
- New Electronic Edition of the Codex Regius of the Poetic Edda
Árni Magnússon Institute for Icelandic Studies, 13. November 2024
Vollständige kurze Institutsmitteilung mit Signatur GKS 2365 4to, Datierung um 1270 und Beschreibung der digitalen Ausgabe gelesen.
Mitteilung über eine Handschrift und Edition, keine hier durchgeführte Autopsie sämtlicher Blätter, Transkription oder Kollation. Handschriftendatum datiert weder einzelne Dichtungen noch Thor als Gottheit. Abgerufen am 2026-09-27.
- Þrymskviða / Thrymskvitha: The Lay of Thrym
Henry Adams Bellows, englische Übersetzung; Internet Sacred Text Archive
Einleitung und vollständiges Gedicht einschließlich Schlusszeile 33 nach Bellows sowie zugehörige Anmerkungen gelesen. Titelseite des digitalen Gesamttexts mit Ausgabeangabe 1936 geprüft.
Keine Volllektüre der Lieder-Edda oder Handschriftenkollation. Bellows’ frühe Datierung um 900 und religionsgeschichtliche Kommentare werden nicht als heutiger Konsens übernommen. Strophenzählung weicht von Jónsson ab; digital steht vor Strophe 18 irrtümlich 8. Abgerufen am 2026-09-27.
- Gylfaginning: Thors Ausrüstung, Útgarða-Loki und Fischzug
Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, englische Übersetzung 1916; Wikisource
Kapitel XXI und XLIV–XLVIII vollständig gelesen. Besonders die Rahmendiskussion, Prüfungen, Auflösung und ausdrückliche konkurrierende Aussagen zum Überleben der Schlange geprüft.
Neue, begrenzte Thor-Lektüre derselben Ausgabe; der frühere Odin-Lektürenachweis bleibt unverändert. Keine Gesamtlektüre, altnordische Kollation oder universale Biografie. Brodeurs Gürtelstärke wird nicht mit Zahlen anderer Übersetzungen vermischt. Abgerufen am 2026-09-27.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-19. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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