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MythaneumDas Museum der Mythologien

Gegenstand

Brísingamen: Ein Schmuckname trägt verschiedene Handlungen

Freyjas Besitz, ihr Zorn in der Þrymskviða und die begrenzte Beschreibung der Schmuckform bleiben unterscheidbar.

2 Minuten Lesezeit

Die Forderung nach einer Braut löst Zorn aus

In der Þrymskviða hilft Freyja zunächst durch die freiwillige Leihgabe ihres Federgewands. Als sie selbst als Braut für den Hammer verlangt wird, weist sie den Vorschlag zurück; Brísingamen springt in der zornigen Szene entzwei.

Der Gegenstand gehört zu ihrer Antwort, nicht zu einer stillschweigenden Zustimmung zur Heirat. Die freiwillige Leihgabe einer anderen Sache macht sie nicht verfügbar.

Besitz ist belegt, eine Bauzeichnung nicht

Gylfaginning XXXV nennt Brísingamen als Freyjas Besitz. Die daneben erzählten Goldtränen und poetischen Benennungen gehören zu eigenen Zusammenhängen.

Die gelesenen Stellen geben keine genaue Schmuckkonstruktion an. Sie erlauben deshalb nicht, ein bestimmtes archäologisches Halsstück allein wegen seines Goldes sicher als Brísingamen zu identifizieren.

Nachlesen: [1] XXXV [2] XX

Die Figur in ihren Quellen

Eine Gestalt, verschiedene Textrollen

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Benutzte Ausgabe

Brodeur: Gylfaginning, Freyja-Auswahl

XXIV und XXXV; separate begrenzte Lektüre.

1916

Sprache: Englisch

Benutzte Ausgabe

Brodeur: Skáldskaparmál, Freyja-Auswahl

XIX und XX; separate begrenzte Lektüre.

1916

Sprache: Englisch

Benutzte Ausgabe

Bellows: Þrymskviða

Vollständige Þrymskviða einschließlich Schluss 33.

Digitale Wiedergabe mit Ausgabeangabe 1936 auf der Titelseite.

Sprache: Englisch

Erhaltener Textzeuge

Þrymskviða im Codex Regius GKS 2365 4to

Werkbezogener Textzeugenverweis auf dieselbe Sammelhandschrift. Überlieferungsangabe nach Bellows; keine eigene Blattkollation.

Handschrift um 1270 nach der Institutsmitteilung; keine exakte Jahresgrenze.

Sprache: Altnordisch

Überlieferter Text

Snorris Edda

Bibliografische Werkidentität; nur die im Quellenregister genannten Teile gelesen.

Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.

Sprache: Altnordisch

Überlieferter Text

Þrymskviða

Eigenständige Gedichtidentität; Lektüreumfang in den Ausgabedatensätzen.

Gedichtentstehung hier nicht genauer datiert; Handschrift und Ausgabe getrennt.

Sprache: Altnordisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Die jeweils benannten nordischen und germanischen Text-/Objektzusammenhänge; keine einheitliche universale Welten- oder Ausrüstungsliste.
Verwendeter Ausschnitt
Die je Abschnitt einzeln bezeichneten Textfenster und Zeugnisse.
  1. Gylfaginning: Freyjas Familie, Besitz und Trauer

    Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, englische Übersetzung 1916; Wikisource

    XXIV und XXXV vollständig gelesen; XXXVI zusätzlich gelesen, hier nicht eigenständig verwendet.

    Keine Gesamtlektüre oder Handschriftenkollation. Kapitel XXIV behandelt auch Freyr: seine Zuständigkeiten werden nicht Freyja zugeschrieben. Namen, Verwandtschaft und Tränenmotiv gelten für diese Fassung. Abgerufen am 2026-09-27.

  2. Skáldskaparmál: Frigg und Freyja als getrennte poetische Benennungen

    Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, englische Übersetzung 1916; Wikisource

    XIX und XX vollständig einschließlich der anschließenden Erklärung über austauschbare Göttinnennamen in poetischen Umschreibungen gelesen.

    Begrenzter Benennungskatalog, keine Gesamtlektüre. Eine poetische Umschreibung ist keine Gleichsetzung der Figuren; das Habichtgewand wird hier Frigg zugeordnet und ist deshalb kein exklusiver Bildschlüssel Freyjas. Abgerufen am 2026-09-27.

  3. New Electronic Edition of the Codex Regius of the Poetic Edda

    Árni Magnússon Institute for Icelandic Studies, 13. November 2024

    Vollständige kurze Institutsmitteilung mit Signatur GKS 2365 4to, Datierung um 1270 und Beschreibung der digitalen Ausgabe gelesen.

    Mitteilung über eine Handschrift und Edition, keine hier durchgeführte Autopsie sämtlicher Blätter, Transkription oder Kollation. Handschriftendatum datiert weder einzelne Dichtungen noch Thor als Gottheit. Abgerufen am 2026-09-27.

  4. Þrymskviða / Thrymskvitha: The Lay of Thrym

    Henry Adams Bellows, englische Übersetzung; Internet Sacred Text Archive

    Einleitung und vollständiges Gedicht einschließlich Schlusszeile 33 nach Bellows sowie zugehörige Anmerkungen gelesen. Titelseite des digitalen Gesamttexts mit Ausgabeangabe 1936 geprüft.

    Keine Volllektüre der Lieder-Edda oder Handschriftenkollation. Bellows’ frühe Datierung um 900 und religionsgeschichtliche Kommentare werden nicht als heutiger Konsens übernommen. Strophenzählung weicht von Jónsson ab; digital steht vor Strophe 18 irrtümlich 8. Abgerufen am 2026-09-27.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-19. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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