Eigene Teilprofile der Beteiligten
| Figur oder Gruppe | Eigene Textrolle und Grenze |
|---|---|
| Yūsufs Brüder | Beraten über Beseitigung oder Entfernung des bevorzugten Sohnes; zeigen dem Vater das falsche Blutzeichen und erkennen Yūsuf später nicht. |
| Der gegen das Töten sprechende Bruder | Schlägt die Grube als Ort vor, an dem eine Karawane Yūsuf finden könnte. Er erhält hier keinen Eigennamen. |
| Der Wasserschöpfer | Lässt den Eimer in die Grube und findet Yūsuf. Seine konkrete Tätigkeit löst den nächsten Ortswechsel aus. |
| Die Karawane und die Verkaufenden | Finden beziehungsweise verbergen den Jungen und verkaufen ihn für wenig Silber. Der genaue Wechsel der Handelnden wird nicht aus Genesis ergänzt. |
| Der ägyptische Käufer | Fordert seine Frau auf, Yūsuf gut aufzunehmen; der Eigenname Potifar steht in dieser Sure nicht. |
| Die Frau des Amtsträgers | Bedrängt Yūsuf, lädt die Frauen ein und gesteht später ihr Handeln ein. Die Sure nennt sie nicht Zuleikha. |
| Eine bezeugende Person aus ihrem Angehörigenkreis | Begründet die Untersuchung mit der Reißrichtung des Hemds. Alter und Eigenname werden nicht angegeben. |
| Die Frauen der Stadt | Reden über die Frau, werden eingeladen, schneiden sich beim Anblick Yūsufs die Hände und werden später befragt. |
| Der vom Weinpressen träumende Mitgefangene | Erhält die Deutung seiner Freilassung und erinnert sich später vor dem König an Yūsuf. Keine automatische Namensgleichung mit einem anderen Text. |
| Der von Brot und Vögeln träumende Mitgefangene | Erhält eine andere Deutung, die sein Sterben ankündigt. Der Text nennt keinen Eigennamen. |
| Der König | Fragt nach der Traumdeutung, lässt die Frauen befragen und vertraut Yūsuf ein Amt an. Die Herrscherbezeichnung bleibt von Pharao in Genesis unterscheidbar. |
| Die zur Deutung befragten Vornehmen | Bezeichnen die Träume als durcheinander und erklären, sie nicht auslegen zu können. |
| Der Bote des Königs | Übermittelt die Aufforderung zur Entlassung; Yūsuf schickt ihn mit der Forderung nach einer Untersuchung zurück. |
| Yūsufs junge Helfer | Legen auf seine Anweisung die Handelsware wieder in die Satteltaschen der Brüder. |
| Yūsufs jüngerer Bruder | Erfährt von Yūsufs Identität vor der Bechersuche. Der im Gepäck platzierte Becher ist kein Beweis eines vom Leser beobachteten Diebstahls. |
| Der Rufer | Ruft der Karawane den Diebstahlsvorwurf nach. Eine Anschuldigung bleibt von dem zuvor erzählten Platzieren des Bechers unterscheidbar. |
| Der älteste Bruder | Bleibt wegen der dem Vater gegebenen Zusage im Land zurück, bis der Vater oder Gott entscheidet. Kein hier ausgeschriebener Ruben- oder Juda-Name. |
| Der Überbringer der guten Nachricht | Bringt das Hemd zum Vater und legt es auf dessen Gesicht. Keine erfundene Eigenbenennung. |
| Yūsufs Eltern bei der Ankunft | Werden bei der Ankunft aufgenommen und auf den erhöhten Sitz gehoben. Die Szene erhält keine ungeprüfte Gleichsetzung mit der in Genesis zuvor verstorbenen Rahel. |
| Satan in der verwendeten Übersetzung | Wird in der Warnung des Vaters und im Rückblick auf den Brüderstreit genannt. Nicht allein dadurch als Iblīs identifiziert. |
Weiterdenken
Welche Aussage ist ein beobachtetes Geschehen, welche eine Beschuldigung und welche eine spätere Deutung?
Die Figur in ihren Quellen
Yūsufs Brüder
Beraten über Beseitigung oder Entfernung des bevorzugten Sohnes; zeigen dem Vater das falsche Blutzeichen und erkennen Yūsuf später nicht.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,8–20.58–92
Die Figur in ihren Quellen
Der gegen das Töten sprechende Bruder
Schlägt die Grube als Ort vor, an dem eine Karawane Yūsuf finden könnte. Er erhält hier keinen Eigennamen.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,9–10
Die Figur in ihren Quellen
Der Wasserschöpfer
Lässt den Eimer in die Grube und findet Yūsuf. Seine konkrete Tätigkeit löst den nächsten Ortswechsel aus.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,19
Die Figur in ihren Quellen
Die Karawane und die Verkaufenden
Finden beziehungsweise verbergen den Jungen und verkaufen ihn für wenig Silber. Der genaue Wechsel der Handelnden wird nicht aus Genesis ergänzt.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,19–20
Die Figur in ihren Quellen
Der ägyptische Käufer
Fordert seine Frau auf, Yūsuf gut aufzunehmen; der Eigenname Potifar steht in dieser Sure nicht.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,21
Die Figur in ihren Quellen
Die Frau des Amtsträgers
Bedrängt Yūsuf, lädt die Frauen ein und gesteht später ihr Handeln ein. Die Sure nennt sie nicht Zuleikha.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,23–35.50–53
Die Figur in ihren Quellen
Eine bezeugende Person aus ihrem Angehörigenkreis
Begründet die Untersuchung mit der Reißrichtung des Hemds. Alter und Eigenname werden nicht angegeben.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,26–29
Die Figur in ihren Quellen
Die Frauen der Stadt
Reden über die Frau, werden eingeladen, schneiden sich beim Anblick Yūsufs die Hände und werden später befragt.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,30–32.50–51
Die Figur in ihren Quellen
Der vom Weinpressen träumende Mitgefangene
Erhält die Deutung seiner Freilassung und erinnert sich später vor dem König an Yūsuf. Keine automatische Namensgleichung mit einem anderen Text.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,36–46
Die Figur in ihren Quellen
Der von Brot und Vögeln träumende Mitgefangene
Erhält eine andere Deutung, die sein Sterben ankündigt. Der Text nennt keinen Eigennamen.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,36–41
Die Figur in ihren Quellen
Der König
Fragt nach der Traumdeutung, lässt die Frauen befragen und vertraut Yūsuf ein Amt an. Die Herrscherbezeichnung bleibt von Pharao in Genesis unterscheidbar.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,43–55
Die Figur in ihren Quellen
Die zur Deutung befragten Vornehmen
Bezeichnen die Träume als durcheinander und erklären, sie nicht auslegen zu können.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,43–44
Die Figur in ihren Quellen
Der Bote des Königs
Übermittelt die Aufforderung zur Entlassung; Yūsuf schickt ihn mit der Forderung nach einer Untersuchung zurück.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,50
Die Figur in ihren Quellen
Yūsufs junge Helfer
Legen auf seine Anweisung die Handelsware wieder in die Satteltaschen der Brüder.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,62
Die Figur in ihren Quellen
Yūsufs jüngerer Bruder
Erfährt von Yūsufs Identität vor der Bechersuche. Der im Gepäck platzierte Becher ist kein Beweis eines vom Leser beobachteten Diebstahls.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,69–79
Die Figur in ihren Quellen
Der Rufer
Ruft der Karawane den Diebstahlsvorwurf nach. Eine Anschuldigung bleibt von dem zuvor erzählten Platzieren des Bechers unterscheidbar.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,70–75
Die Figur in ihren Quellen
Der älteste Bruder
Bleibt wegen der dem Vater gegebenen Zusage im Land zurück, bis der Vater oder Gott entscheidet. Kein hier ausgeschriebener Ruben- oder Juda-Name.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,80–82
Die Figur in ihren Quellen
Der Überbringer der guten Nachricht
Bringt das Hemd zum Vater und legt es auf dessen Gesicht. Keine erfundene Eigenbenennung.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,93–96
Die Figur in ihren Quellen
Yūsufs Eltern bei der Ankunft
Werden bei der Ankunft aufgenommen und auf den erhöhten Sitz gehoben. Die Szene erhält keine ungeprüfte Gleichsetzung mit der in Genesis zuvor verstorbenen Rahel.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,99–100
Die Figur in ihren Quellen
Satan in der verwendeten Übersetzung
Wird in der Warnung des Vaters und im Rückblick auf den Brüderstreit genannt. Nicht allein dadurch als Iblīs identifiziert.
Belegstelle im bezeichneten Text
12,5.100
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Koran: ausgewählte Familien- und Prophetenerzählungen
Nur die auf dieser Seite einzeln belegten, tatsächlich englisch gelesenen Koranfenster. Eigener religiöser Textbestand, nicht eine Fortsetzung der Genesis-Biografie.
Verkündigung im frühen 7.Jahrhundert; hier keine einheitliche Feindatierung aller Verse.
Sprache: Arabisches Werk; hier englische Vermittlung
Benutzte Ausgabe
Pickthall: Koran 12,1–111 in Gutenberg 16955
Tatsächlich gelesenes Pickthall-Fenster in einer nachkorrigierten digitalen Edition, keine selbst kollationierte arabische Handschrift. Die anderen parallelen Übersetzungen werden nicht als verwendete Ausgabe ausgegeben.
Grundübersetzung 1930, digitale Vergleichsausgabe 2005, auf der Plattform zuletzt 2020 überarbeitet; Abruf 2026.
Sprache: Englisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Verwendeter Ausschnitt
- Eigenständige koranische Textfenster und ausdrücklich benannte spätere Überlieferung. Kein historischer Lebenslauf aus verschiedenen Religionsfassungen.
- Koran: Sure 12,1–111, Pickthall über Project Gutenberg
Koran; englische Übersetzung Marmaduke Pickthall, Grundausgabe 1930; digitale Vergleichsausgabe Project Gutenberg 16955
Alle englischen Pickthall-Verse 12,1–111 tatsächlich gelesen. Andere Übersetzungen im Sammeldownload nicht als verwendete Ausgaben behandelt.
Ausgewähltes Textfenster, kein vollständiger Koran-Durchgang. Keine eigene arabische Übersetzung. Gutenberg nennt unbekannte ursprüngliche Dateiherkunft und Nachkorrektur an Druckausgaben; kein Faksimile von 1930. Klammerergänzungen können Auslegung enthalten. Keine historische Bestätigung erzählter Ereignisse. Abgerufen am 2026-10-15.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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