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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Sure 12: Beteiligte mit unterschiedlichem Wissen

Nicht alle Beteiligten kennen Yūsufs Identität, die Herkunft eines Beweisstücks oder die Deutung eines Traums. Ihre Handlungen werden einzeln sichtbar.

5–6 Minuten Lesezeit

Eigene Teilprofile der Beteiligten

Figur oder GruppeEigene Textrolle und Grenze
Yūsufs BrüderBeraten über Beseitigung oder Entfernung des bevorzugten Sohnes; zeigen dem Vater das falsche Blutzeichen und erkennen Yūsuf später nicht.
Der gegen das Töten sprechende BruderSchlägt die Grube als Ort vor, an dem eine Karawane Yūsuf finden könnte. Er erhält hier keinen Eigennamen.
Der WasserschöpferLässt den Eimer in die Grube und findet Yūsuf. Seine konkrete Tätigkeit löst den nächsten Ortswechsel aus.
Die Karawane und die VerkaufendenFinden beziehungsweise verbergen den Jungen und verkaufen ihn für wenig Silber. Der genaue Wechsel der Handelnden wird nicht aus Genesis ergänzt.
Der ägyptische KäuferFordert seine Frau auf, Yūsuf gut aufzunehmen; der Eigenname Potifar steht in dieser Sure nicht.
Die Frau des AmtsträgersBedrängt Yūsuf, lädt die Frauen ein und gesteht später ihr Handeln ein. Die Sure nennt sie nicht Zuleikha.
Eine bezeugende Person aus ihrem AngehörigenkreisBegründet die Untersuchung mit der Reißrichtung des Hemds. Alter und Eigenname werden nicht angegeben.
Die Frauen der StadtReden über die Frau, werden eingeladen, schneiden sich beim Anblick Yūsufs die Hände und werden später befragt.
Der vom Weinpressen träumende MitgefangeneErhält die Deutung seiner Freilassung und erinnert sich später vor dem König an Yūsuf. Keine automatische Namensgleichung mit einem anderen Text.
Der von Brot und Vögeln träumende MitgefangeneErhält eine andere Deutung, die sein Sterben ankündigt. Der Text nennt keinen Eigennamen.
Der KönigFragt nach der Traumdeutung, lässt die Frauen befragen und vertraut Yūsuf ein Amt an. Die Herrscherbezeichnung bleibt von Pharao in Genesis unterscheidbar.
Die zur Deutung befragten VornehmenBezeichnen die Träume als durcheinander und erklären, sie nicht auslegen zu können.
Der Bote des KönigsÜbermittelt die Aufforderung zur Entlassung; Yūsuf schickt ihn mit der Forderung nach einer Untersuchung zurück.
Yūsufs junge HelferLegen auf seine Anweisung die Handelsware wieder in die Satteltaschen der Brüder.
Yūsufs jüngerer BruderErfährt von Yūsufs Identität vor der Bechersuche. Der im Gepäck platzierte Becher ist kein Beweis eines vom Leser beobachteten Diebstahls.
Der RuferRuft der Karawane den Diebstahlsvorwurf nach. Eine Anschuldigung bleibt von dem zuvor erzählten Platzieren des Bechers unterscheidbar.
Der älteste BruderBleibt wegen der dem Vater gegebenen Zusage im Land zurück, bis der Vater oder Gott entscheidet. Kein hier ausgeschriebener Ruben- oder Juda-Name.
Der Überbringer der guten NachrichtBringt das Hemd zum Vater und legt es auf dessen Gesicht. Keine erfundene Eigenbenennung.
Yūsufs Eltern bei der AnkunftWerden bei der Ankunft aufgenommen und auf den erhöhten Sitz gehoben. Die Szene erhält keine ungeprüfte Gleichsetzung mit der in Genesis zuvor verstorbenen Rahel.
Satan in der verwendeten ÜbersetzungWird in der Warnung des Vaters und im Rückblick auf den Brüderstreit genannt. Nicht allein dadurch als Iblīs identifiziert.
Nachlesen: [1] 12,1–111

Weiterdenken

Welche Aussage ist ein beobachtetes Geschehen, welche eine Beschuldigung und welche eine spätere Deutung?

Die Figur in ihren Quellen

Yūsufs Brüder

Beraten über Beseitigung oder Entfernung des bevorzugten Sohnes; zeigen dem Vater das falsche Blutzeichen und erkennen Yūsuf später nicht.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,8–20.58–92

Die Figur in ihren Quellen

Der gegen das Töten sprechende Bruder

Schlägt die Grube als Ort vor, an dem eine Karawane Yūsuf finden könnte. Er erhält hier keinen Eigennamen.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,9–10

Die Figur in ihren Quellen

Der Wasserschöpfer

Lässt den Eimer in die Grube und findet Yūsuf. Seine konkrete Tätigkeit löst den nächsten Ortswechsel aus.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,19

Die Figur in ihren Quellen

Die Karawane und die Verkaufenden

Finden beziehungsweise verbergen den Jungen und verkaufen ihn für wenig Silber. Der genaue Wechsel der Handelnden wird nicht aus Genesis ergänzt.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,19–20

Die Figur in ihren Quellen

Der ägyptische Käufer

Fordert seine Frau auf, Yūsuf gut aufzunehmen; der Eigenname Potifar steht in dieser Sure nicht.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,21

Die Figur in ihren Quellen

Die Frau des Amtsträgers

Bedrängt Yūsuf, lädt die Frauen ein und gesteht später ihr Handeln ein. Die Sure nennt sie nicht Zuleikha.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,23–35.50–53

Die Figur in ihren Quellen

Eine bezeugende Person aus ihrem Angehörigenkreis

Begründet die Untersuchung mit der Reißrichtung des Hemds. Alter und Eigenname werden nicht angegeben.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,26–29

Die Figur in ihren Quellen

Die Frauen der Stadt

Reden über die Frau, werden eingeladen, schneiden sich beim Anblick Yūsufs die Hände und werden später befragt.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,30–32.50–51

Die Figur in ihren Quellen

Der vom Weinpressen träumende Mitgefangene

Erhält die Deutung seiner Freilassung und erinnert sich später vor dem König an Yūsuf. Keine automatische Namensgleichung mit einem anderen Text.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,36–46

Die Figur in ihren Quellen

Der von Brot und Vögeln träumende Mitgefangene

Erhält eine andere Deutung, die sein Sterben ankündigt. Der Text nennt keinen Eigennamen.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,36–41

Die Figur in ihren Quellen

Der König

Fragt nach der Traumdeutung, lässt die Frauen befragen und vertraut Yūsuf ein Amt an. Die Herrscherbezeichnung bleibt von Pharao in Genesis unterscheidbar.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,43–55

Die Figur in ihren Quellen

Die zur Deutung befragten Vornehmen

Bezeichnen die Träume als durcheinander und erklären, sie nicht auslegen zu können.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,43–44

Die Figur in ihren Quellen

Der Bote des Königs

Übermittelt die Aufforderung zur Entlassung; Yūsuf schickt ihn mit der Forderung nach einer Untersuchung zurück.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,50

Die Figur in ihren Quellen

Yūsufs junge Helfer

Legen auf seine Anweisung die Handelsware wieder in die Satteltaschen der Brüder.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,62

Die Figur in ihren Quellen

Yūsufs jüngerer Bruder

Erfährt von Yūsufs Identität vor der Bechersuche. Der im Gepäck platzierte Becher ist kein Beweis eines vom Leser beobachteten Diebstahls.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,69–79

Die Figur in ihren Quellen

Der Rufer

Ruft der Karawane den Diebstahlsvorwurf nach. Eine Anschuldigung bleibt von dem zuvor erzählten Platzieren des Bechers unterscheidbar.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,70–75

Die Figur in ihren Quellen

Der älteste Bruder

Bleibt wegen der dem Vater gegebenen Zusage im Land zurück, bis der Vater oder Gott entscheidet. Kein hier ausgeschriebener Ruben- oder Juda-Name.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,80–82

Die Figur in ihren Quellen

Der Überbringer der guten Nachricht

Bringt das Hemd zum Vater und legt es auf dessen Gesicht. Keine erfundene Eigenbenennung.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,93–96

Die Figur in ihren Quellen

Yūsufs Eltern bei der Ankunft

Werden bei der Ankunft aufgenommen und auf den erhöhten Sitz gehoben. Die Szene erhält keine ungeprüfte Gleichsetzung mit der in Genesis zuvor verstorbenen Rahel.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,99–100

Die Figur in ihren Quellen

Satan in der verwendeten Übersetzung

Wird in der Warnung des Vaters und im Rückblick auf den Brüderstreit genannt. Nicht allein dadurch als Iblīs identifiziert.

Belegstelle im bezeichneten Text
12,5.100

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Koran: ausgewählte Familien- und Prophetenerzählungen

Nur die auf dieser Seite einzeln belegten, tatsächlich englisch gelesenen Koranfenster. Eigener religiöser Textbestand, nicht eine Fortsetzung der Genesis-Biografie.

Verkündigung im frühen 7.Jahrhundert; hier keine einheitliche Feindatierung aller Verse.

Sprache: Arabisches Werk; hier englische Vermittlung

Benutzte Ausgabe

Pickthall: Koran 12,1–111 in Gutenberg 16955

Tatsächlich gelesenes Pickthall-Fenster in einer nachkorrigierten digitalen Edition, keine selbst kollationierte arabische Handschrift. Die anderen parallelen Übersetzungen werden nicht als verwendete Ausgabe ausgegeben.

Grundübersetzung 1930, digitale Vergleichsausgabe 2005, auf der Plattform zuletzt 2020 überarbeitet; Abruf 2026.

Sprache: Englisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Verwendeter Ausschnitt
Eigenständige koranische Textfenster und ausdrücklich benannte spätere Überlieferung. Kein historischer Lebenslauf aus verschiedenen Religionsfassungen.
  1. Koran: Sure 12,1–111, Pickthall über Project Gutenberg

    Koran; englische Übersetzung Marmaduke Pickthall, Grundausgabe 1930; digitale Vergleichsausgabe Project Gutenberg 16955

    Alle englischen Pickthall-Verse 12,1–111 tatsächlich gelesen. Andere Übersetzungen im Sammeldownload nicht als verwendete Ausgaben behandelt.

    Ausgewähltes Textfenster, kein vollständiger Koran-Durchgang. Keine eigene arabische Übersetzung. Gutenberg nennt unbekannte ursprüngliche Dateiherkunft und Nachkorrektur an Druckausgaben; kein Faksimile von 1930. Klammerergänzungen können Auslegung enthalten. Keine historische Bestätigung erzählter Ereignisse. Abgerufen am 2026-10-15.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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