Ein Ring im Gedicht, Ringe im Boden
In einer Atli-Dichtung wird an Eide erinnert, die unter anderem bei Ulls Ring geschworen wurden. In Schweden wurden Ringe im Boden eines Platzes namens Lilla Ullevi gefunden. Das klingt nach einer Geschichte, die sich selbst bestätigt. Doch zwischen Gedichtwort, Ortsname und ausgegrabenem Gegenstand liegen mehrere Fragen.
Ullrs Profil folgt diesen verschiedenen Spuren. Zunächst begegnen wir einem ausgezeichneten Bogenschützen, dann poetischen Benennungen und schließlich zwei Forschenden, die einen Ortsnamen und einen Grabungsbefund untersuchen. Die Übersicht und die Beschriftungsübung helfen dir, eine begründete Verbindung von einer sicheren Gleichsetzung zu unterscheiden.
Bogen, Schnee und eine offene Vaterfrage
Gylfaginning XXXI nennt Ullr Sifs Sohn und Thors Stiefsohn. Er sei ein herausragender Bogenschütze, schnell auf Schnee und ein tüchtiger Kämpfer; bei Zweikämpfen könne man ihn anrufen. Wer sein Vater ist, sagt dieser Abschnitt nicht. Auch eine Geburt oder eine konkrete Jagd erzählt er nicht.
Brodeur übersetzt das Fortbewegungsgerät mit „snowshoes“, also Schneeschuhen. Faulkes’ Glossar erläutert die entsprechende Benennung als Ski-Áss und das Grundwort als Ski beziehungsweise Schneeschuh. Die Übersetzungen erschließen den Zusammenhang mit der Bewegung im Schnee. Sie liefern keinen technischen Bauplan oder Beleg für moderne Ski-Ausrüstung.
Warum ein Schild Ullrs Schiff heißen kann
Skáldskaparmál XIV lehrt, wie ein Dichter Ullr umschreiben kann: als Sifs Sohn, Thors Stiefsohn sowie mit Schnee, Bogen, Jagd und Schild. Solche Benennungen gehören zu einer poetischen Sprachlehre. In der Waffenbenennung von XLVIII heißt ein Schild auch Ullrs Schiff.
Eine Kenning ist eine poetische Umschreibung. Aus ihr entsteht hier keine Szene, in der Ullr nachweislich auf einem Schild übers Meer fährt. Faulkes diskutiert, ob Skjǫldr ein Schiffsname gewesen sein könnte, und nennt auch die Deutung eines Schildes als Fortbewegungsmittel. Er verweist dabei auf andere Untersuchungen. Diese Alternativen bleiben als Kommentar erkennbar.
Im Eingangsrahmen derselben Prosa sitzt Ullr außerdem unter zwölf als Richter benannten Asen. Die Liste ergänzt einen Erzählrahmen, keine ausgeführte Gerichtsverhandlung.
Eine Halle in Ýdalir und Gunst am Feuer
Grímnismál 5 nennt Ýdalir als den Ort, an dem Ull seine Halle hat. Bellows erläutert den Namen als Eibentäler und verbindet ihn im Kommentar mit dem Holz für Bogen. In der Strophe selbst wird diese Materialerklärung nicht ausgeführt. Eine gezeichnete Werkstatt wäre eine zusätzliche Vorstellung.
Strophe 42 spricht von Ulls Gunst und der Gunst aller Götter für denjenigen, der zuerst in die Flammen greift; auch ein beiseite gerückter Kessel wird genannt. Bellows bezieht das auf Odins Lage zwischen den Feuern. Seine Vermutung, Ull werde wegen des Reims genannt, gehört zum Kommentar. Der kurze Vers allein erklärt nicht, warum Ull gewählt wurde oder wie ein Kult für ihn aussah.
Ulls Ring in einer Anklage gegen Atli
In Bellows’ Atlakviða steht der Ring in Strophe 32. Der Vers erinnert Atli an mit Gunnar bekräftigte Eide. Neben Ulls Ring nennt er die Sonne im Süden, Sigtyrs Berg und eine weitere bildhafte Wendung. Die benachbarten Strophen führen Gunnar zum Tod in der Schlangengrube. Der Eidbezug steht in einem Konflikt, nicht in einer Beschreibung eines friedlichen Festes.
Bellows überschreibt die Rede mit Guthrun spake, weist aber im Kommentar darauf hin, dass die Handschrift keinen Sprecher angibt. Auch über Ulls Ring sei sonst nichts bekannt. Die Stelle nennt weder Material noch Größe noch einen schwedischen Fundplatz. Aus ihr lässt sich keine bestimmte ausgegrabene Ringform sicher identifizieren.
Ullevi: Ein deutbarer Name mit einer örtlichen Lücke
Per Vikstrand deutet Ullevi als einen Namen mit Ull im Genitiv und vi, einer Bezeichnung für einen heiligen Ort. Für Lilla Ullevi in Bro ist damit noch nicht die ganze Geschichte geklärt: Im selben Raum liegt Stora Ullevi. Alte Belege lassen sich nicht immer sicher einem der beiden Orte zuweisen.
Vikstrand nennt für Lilla Ullevi 1543 als ältesten sicheren schriftlichen Beleg. Die Verbindung des Namens mit der älteren Kultstätte hält er für möglich, lässt aber auch eine spätere Übertragung offen. Eine klare Wortdeutung datiert deshalb nicht automatisch die Benennung jedes einzelnen Grundstücks.
Was bei Lilla Ullevi ausgegraben wurde
Die Untersuchung von 2007 betraf Lilla Ullevi in Bro, Uppland. Hållans Stenholm beschreibt Steinplattform, Einfriedungen, Pfostengruppen und zahlreiche Ringe. Die Anlage war zuerst als Hausterrasse angesehen worden; weitere Befunde führten zur Kultplatzdeutung. Ein geschlossenes Tempelgebäude wird damit nicht belegt.
Der Aufsatz zählt 65 eiserne Amulettringe. Das heutige Denkmalregister L2013:5227 nennt 67 Eisenringe und sechs Ringe aus Kupferlegierung. Die Abweichung ist hier nicht geklärt. Eine Ringprobe ergab laut Aufsatz einen Radiokarbonbereich von 660–780 n. Chr. bei 2σ. Diese Datierung gilt für die untersuchte Probe, nicht für jeden Ring oder alle Rituale.
Ringe als rituelle Gegenstände zu deuten ist ein begründeter Forschungsansatz. Welche Handlung mit welchem Ring vollzogen wurde, bleibt eine weitere Frage. Ulls Name ist im literarischen Ringbeleg genannt; ein ausgegrabenes Objekt dadurch als genau diesen Ring zu beschriften, würde einen zusätzlichen Nachweis verlangen.
Fünf Spuren, fünf unterschiedliche Aussagen
Vergleiche die Form des Belegs mit der Aussage, die er trägt. Die Übersicht zeigt keine rekonstruierte Kultszene. Jeder zusätzliche Schritt vom Namen zur Handlung braucht eine eigene Begründung.
| Spur | Was sie trägt | Was damit offen bleibt |
|---|---|---|
| Gylfaginning XXXI | Sifs Sohn, Thors Stiefsohn; Bogen und Bewegung im Schnee. | Keine benannte Vaterfigur oder ausgeführte Jagd. |
| Skáldskaparmál XIV / XLVIII | Benennungen; der Schild als Ullrs Schiff. | Die Ursprungsgeschichte dieser Umschreibung. |
| Atlakviða 32 · Bellows | Ulls Ring im Zusammenhang mit Eiden. | Material, Aussehen und ein zugehöriger Fundplatz. |
| Vikstrands Ullevi-Untersuchung | Ull und vi im Ortsnamen. | Seit wann genau dieser Ort den Namen trug. |
| Lilla Ullevi · Grabung und Register | Stein- und Pfostenbefunde, Ringe; Kultplatzdeutung. | Ein sicher nachgewiesener konkreter Eidritus. |
Beschrifte einen Ring, ohne seine Geschichte zu erfinden
Drei Vorschläge stehen für eine Vitrine mit einem Ringfund und einer daneben gezeigten Textstelle bereit. Welche Formulierung wahrt die Unterschiede zwischen Gegenstand, Gedicht und Deutung?
Ringfund aus Lilla Ullevi. Ein Gedicht nennt Ulls Ring bei Eiden; die konkrete Funktion dieses Fundes bleibt eine Deutungsfrage.
Diese Formulierung trägt der Beleg.
Die Beschriftung verbindet die Spuren als Frage. Sie erklärt weder jeden Ring zum Eidring noch das Gedicht zum Augenzeugenbericht über die Grabung.
Dies ist Ulls Ring aus Atlakviða, mit dem Gunnar in Lilla Ullevi seinen Eid schwor.
Hier geht die Formulierung zu weit oder verfehlt den Beleg.
Die gelesene Strophe nennt keinen schwedischen Ort und identifiziert kein erhaltenes Objekt. Gunnar wird damit unzulässig in die Grabung versetzt.
Der Ortsname beweist, dass alle gefundenen Ringe seit derselben Zeit bei identischen Ritualen verwendet wurden.
Hier geht die Formulierung zu weit oder verfehlt den Beleg.
Eine Namensdeutung ersetzt weder die Datierung einzelner Funde noch den Nachweis einer bestimmten Handlung. Auch die lokale Namenskontinuität bleibt offen.
Wie weit dürfen Spuren zusammengeführt werden?
Die schmalen Ullr-Stellen können dich zu einer größeren Frage führen: Warum bewahrt ein Gedicht nur wenige Wörter, während ein Ortsname und eine Grabung andere Ausschnitte einer religiösen Vergangenheit sichtbar machen? Ihre Verschiedenheit ist Teil der Erkenntnis.
Bei Sif kannst du den Familienbezug weiterverfolgen. Die Hammerzeichen-Station untersucht, was ein Fund und eine Textstelle jeweils belegen; Forseti zeigt Grenzen einer Namensverbindung. Offen bleiben weitere Texte, die vollständige Namensverbreitung, der gesamte Grabungsbericht und neuere Deutungsdebatten. Dieses Profil untersucht die benannten Spuren, ohne daraus eine vollständige Ullr-Biografie zu bauen.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Bogen und Schnee
Fähigkeiten und Benennungen, keine konkrete Jagderzählung.
Halle und Gunst
Grímnismál 5 und 42, Kommentar als eigene Ebene.
Ring im Eidbezug
Atlakviða 32 in Bellows, kein erhaltenes Objekt identifiziert.
Belegte Beziehungen
- Sif als Mutter in der Gylfaginning-Prosa. SifBelege [1] : XXXI
- Thor als Stiefvater; keine biologische Vaterschaft daraus abgeleitet. Thor / ÞórrBelege [1] [2] : Gylfaginning XXXI; Skáldskaparmál XIV
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Snorris Edda
Brodeur: Gylfaginning XXXI; Skáldskaparmál XIV, XLVIII nur die Waffenbenennung vor dem Schildgedicht und I nur der Eingangsrahmen. Faulkes: Skáldskaparmál 19/31–32, Kommentare auf S. 167–168 und 194 sowie die beiden benannten Glossareinträge S. 441–442. Familie, Schnee-Fähigkeit und Schild-Kenning ergeben keine zusätzliche Reise oder technische Rekonstruktion.
Werk- und Stoffgeschichte nicht mit Datum der benutzten Übersetzung gleichgesetzt.
Sprache: Altnordisch
Benutzte Ausgabe
Ullr · Gylfaginning XXXI · Brodeur 1916
XXXI vollständig tatsächlich erneut gelesen.
1916: benutzte Übersetzung.
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Ullr · Skáldskaparmál XIV und ausgewählte Rahmenprosa · Brodeur 1916
XIV vollständig; in XLVIII ausschließlich die einleitende Waffen-/Rüstungsbenennung vor On ancient shields; in I ausschließlich der Eingangsrahmen bis einschließlich der zwölf Asennamen erneut gelesen.
1916: benutzte Übersetzung.
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Ullr · Faulkes: Text, Kommentar und Glossar
Titel/Copyright: 1998, Nachdruck mit kleinen Korrekturen 2007; ausschließlich Ullr-Benennungsabsatz S. 19/31–32, Kommentar zu 19/32 auf S. 167–168, Kommentar zu 67/21 auf S. 194 und Glossareinträge ǫndur-Áss (S. 441), ǫndurr (S. 442) tatsächlich gelesen.
1998; Nachdruck mit kleinen Korrekturen 2007 laut Impressum.
Sprache: Altnordisch mit englischem Kommentar
Überlieferter Text
Grímnismál
Bellows: nur 5 und 42 mit den zugehörigen Anmerkungen. Ýdalir und Ulls Gunst am Feuer bleiben kurze Versbelege; Eibenholz-Erklärung und vermutete Reimfunktion werden dem Kommentar zugeordnet.
Keine genaue Entstehungsdatierung angesetzt.
Sprache: Altnordisch
Benutzte Ausgabe
Grímnismál 5 und 42 · Bellows
Strophen 5 und 42 sowie die zugehörigen Bellows-Anmerkungen 5 und 42 tatsächlich erneut gelesen.
Historische Übersetzung und Kommentar, kein Entstehungsjahr aus der Ausgabe abgeleitet.
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Atlakviða · Atli-Dichtung
Bellows: hier nur 30–34 mit den zugehörigen Anmerkungen, besonders Ulls Ring in 32. Eide und Verrat stehen im Todeskontext Gunnars. Sprecherüberschrift, Material, Aussehen und ein schwedischer Fundplatz sind nicht ausdrücklich derselbe Versbefund.
Werkidentität, keine genaue Entstehungsdatierung in diesem Profil festgesetzt.
Sprache: Altnordisch
Benutzte Ausgabe
Atlakviða 30–34 · Bellows · digitale Wiedergabe
Strophen 30–34 und ausschließlich ihre zugehörigen Bellows-Anmerkungen 30–34 gelesen. Ulls Ring steht in dieser Ausgabe in Strophe 32; die Fußnotenzahl 30 ist keine Strophenzahl.
Historische englische Übersetzung, hier ohne aus ihr erschlossene genaue Gedichtdatierung.
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Lilla Ullevi – en kultplats
Hållans Stenholm: Aufsatz S. 49–56 einschließlich Referenzen. Untersucht werden Fundplatzdeutung, Ringe und die einzelne datierte Probe mit 660–780 n. Chr. bei 2σ. Die 65 Eisenamulettringe des Aufsatzes werden im Haupttext von den abweichenden Registerzahlen getrennt; weder alle Funde noch bestimmte Eidhandlungen sind damit datiert.
Aufsatz in dem Band zu Seminaren 2009 und 2010; kein gesichertes Erscheinungsjahr aus dem URL-Verzeichnis abgeleitet.
Sprache: Schwedisch
Überlieferter Text
Ullevi och Götavi
Vikstrand: nur Abschnitt Vi, Tabelle 1 und Ullevi auf S. 58–60 bis vor Götavi. Die Deutung Ull + vi steht neben der unsicheren Zuweisung älterer Ortsbelege. Der sichere Lilla-Ullevi-Beleg von 1543 datiert nicht automatisch den Beginn dieser Benennung.
Benutzter Fachaufsatz; hier nur Vi und Ullevi, nicht der ganze Band.
Sprache: Schwedisch
Welche Zeit ist gemeint?
- 1916: benutzte Brodeur-Übersetzung.
- 660–780 n. Chr. (2σ): Radiokarbonbereich einer untersuchten Ringprobe laut Hållans Stenholm; keine Datierung aller Ringe.
- 1543: ältester sicher Lilla Ullevi zugewiesener Namensbeleg nach Vikstrand; kein Beginn der Benennung daraus abgeleitet.
- 1998; Nachdruck mit kleinen Korrekturen 2007: benutzte Faulkes-Edition.
- 2007: archäologische Untersuchung von Lilla Ullevi in Bro.
Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Ausgewählte altnordische Ullr-Texte, moderne Ortsnamenforschung und archäologische Untersuchung von Lilla Ullevi in Bro/Uppland
- Verwendeter Ausschnitt
- Gylfaginning XXXI; Skáldskaparmál XIV, XLVIII nur Waffenbenennung vor dem Schildgedicht und I nur Eingangsrahmen; Grímnismál 5/42 mit zugehörigen Anmerkungen; Atlakviða 30–34 mit zugehörigen Bellows-Anmerkungen, Ring in 32; eng benannter Faulkes-Text/Kommentar/Glossar; Hållans Stenholm S. 49–56; Vikstrand nur Vi und Ullevi S. 58–60; vollständiger aktueller Druckdatensatz L2013:5227. Kein vollständiges Großkorpus.
- Ullr in Gylfaginning: Bogen, Schnee und Verwandtschaft
Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, englische Übersetzung 1916
XXXI vollständig tatsächlich erneut gelesen.
Historische englische Übersetzung, keine Handschriftenkollation. Snowshoes ist Brodeurs Wortwahl, keine Beschreibung eines ausgegrabenen Geräts. Ullrs Vater wird nicht benannt. Abgerufen am 2026-09-27.
- Ullr in Skáldskaparmál: Benennungen und Schildkenning
Snorri Sturluson; Arthur Gilchrist Brodeur, englische Übersetzung 1916
XIV vollständig; in XLVIII ausschließlich die einleitende Waffen-/Rüstungsbenennung vor On ancient shields; in I ausschließlich der Eingangsrahmen bis einschließlich der zwölf Asennamen erneut gelesen.
Benennungslehre in historischer Übersetzung. Keine Volllektüre der Schildgedichte, keine ergänzte Biografie aus einer Kenning. Abgerufen am 2026-09-27.
- Grímnismál: Ulls Halle und Gunst
Henry Adams Bellows, englische Übersetzung und Anmerkungen
Strophen 5 und 42 sowie die zugehörigen Bellows-Anmerkungen 5 und 42 tatsächlich erneut gelesen.
Zwei ausgewählte Strophen, keine gesamte Gedichtlektüre. Eibenholz- und Reimerklärung als Kommentar getrennt. Ulf im Kommentar 5 wird nicht als zusätzliche Figur oder neuer Alias kanonisiert. Abgerufen am 2026-09-27.
- Atlakviða: Die Berufung auf Ulls Ring
Henry Adams Bellows, englische Übersetzung; digitale Wiedergabe bei Wikisource
Strophen 30–34 und ausschließlich ihre zugehörigen Bellows-Anmerkungen 30–34 gelesen. Ulls Ring steht in dieser Ausgabe in Strophe 32; die Fußnotenzahl 30 ist keine Strophenzahl.
Begrenzte Lektüre, keine vollständige Atli-Dichtung. Die Sprecherüberschrift Guthrun spake ist eine editorische Zuordnung; Bellows vermerkt, dass die Handschrift den Sprecher nicht angibt. Keine sichere frühe Datierung oder Herkunft aus seiner Einleitung übernommen. Abgerufen am 2026-09-27.
- Faulkes: Ski-Benennung und Deutungen von Ullrs Schiff
Anthony Faulkes, Herausgeber; Viking Society for Northern Research / University College London
Titel/Copyright: 1998, Nachdruck mit kleinen Korrekturen 2007; ausschließlich Ullr-Benennungsabsatz S. 19/31–32, Kommentar zu 19/32 auf S. 167–168, Kommentar zu 67/21 auf S. 194 und Glossareinträge ǫndur-Áss (S. 441), ǫndurr (S. 442) tatsächlich gelesen.
Kritischer Textabsatz und eng begrenzter Herausgeberkommentar, keine vollständige Edition oder eigene Kollation. Alternative Schild-/Schiffserklärungen bleiben Deutungen; dort zitierte Saxo-, Tolley- und weitere Arbeiten nicht selbständig gelesen. Abgerufen am 2026-09-27.
- Lilla Ullevi – en kultplats: Befund und Interpretation
Ann-Marie Hållans Stenholm, Riksantikvarieämbetet UV Mitt; in Makt, kult och plats, hg. Peter Bratt und Richard Grönwall
Aufsatz S. 49–56 vollständig einschließlich Referenzen gelesen; Bandtitel, Impressum und Vorwort geprüft. S. 53 und 55 zusätzlich als Original-PDF-Bilder betrachtet: 65 Eisenamulettringe und Ringdatierung 660–780 n. Chr. (2σ).
Eigene Feldinterpretation der Autorin, keine eigene Grabungsautopsie. Vollständiger Grabungsbericht UV Mitt 2008:39 nicht gelesen. Kultanlage, Stabbestimmung und Ringfunktion sind Interpretationen. Abweichung von den heutigen Registerzahlen nicht geklärt. Keine PDF-Fotos übernommen; Band privat archiviert. Abgerufen am 2026-09-27.
Zur Textstelle: Ein Ring im Gedicht, Ringe im Boden Zur Textstelle: Was bei Lilla Ullevi ausgegraben wurde Zur Textstelle: Fünf Spuren, fünf unterschiedliche Aussagen Zur Textstelle: Beschrifte einen Ring, ohne seine Geschichte zu erfinden Zur Textstelle: Wie weit dürfen Spuren zusammengeführt werden? - Ullevi och Götavi: Ortsname und Überlieferungslücke
Per Vikstrand, Namnarkivet in Uppsala; in Makt, kult och plats, hg. Peter Bratt und Richard Grönwall
Ausschließlich Abschnitt Vi, Tabelle 1 und Abschnitt Ullevi auf S. 58–60 bis unmittelbar vor Götavi gelesen. Titel-/Autorenkopf S. 58 zusätzlich im Original-PDF betrachtet; Impressum und Vorwort geprüft.
Kein vollständiger Aufsatz, keine eigene Kartenauswertung oder vollständige Lektüre der Dissertation 2001. Klare Namensdeutung und unsichere lokale Namenskontinuität getrennt. Götavi und die dort diskutierten Identitäten nicht kanonisiert. URL-Verzeichnis 2019/09 ist kein gesichertes Publikationsjahr des Bands. Abgerufen am 2026-09-27.
- Lilla Ullevi im Denkmalregister: L2013:5227 / Bro 351
Riksantikvarieämbetet, Fornsök
Vollständiger benutzter Druckdatensatz L2013:5227 gelesen: Beschreibung, Befunde/Funde, Datierungen, Status, Lagequalität und Literaturverweis. Publiziert 27.08.2018, aktueller Ausdruck abgerufen 27.09.2026.
Lilla Ullevi in Bro/Uppland, nicht gleichnamiger Fundplatz bei Linköping. Register zählt 67 Eisen- und sechs Kupferlegierungsringe; Unterschied zu 65 Eisenamulettringen im Fachaufsatz ungeklärt. Fünf C14-Bereiche sind keine exakte durchgehende Nutzungszeit. Keine selbständige Lesung des zitierten UV-Mitt-Berichts. Abgerufen am 2026-09-27.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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