Zum Museumsinhalt
MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Sure 18: Höhlenbewohner, Hund und Stadt

Die Namenlosigkeit löscht die eigenen Handlungen nicht: Glaubensbekenntnis, Bewachung, Einkauf und Streit besitzen unterschiedliche Rollen.

3 Minuten Lesezeit

Eigene quellengebundene Teilprofile

Name oder RolleHandlung und Textgrenze
Die jungen HöhlenbewohnerBekennen den einen Herrn, suchen Schutz und fragen nach dem Erwachen gemeinsam nach der vergangenen Zeit. Der Koran nennt keine individuellen Eigennamen.
Der Hund am EingangLiegt mit ausgestreckten Vorderpfoten an der Schwelle und wird in den verschiedenen Zahlvorschlägen mitgezählt. Der Name Qitmir steht nicht in diesem Textfenster.
Der nach der Dauer FragendeEin Angehöriger der Gruppe eröffnet nach dem Erwachen die Zeitfrage. Er wird nicht durch einen christlichen Eigennamen ersetzt.
Der zum Essenholen GesandteSoll mit Silber vorsichtig reines Essen beschaffen und die Gruppe nicht verraten. Die christlichen Broteinkäufernamen bleiben andere Fassungsangaben.
Die von den Schlafenden gefürchtete UmgebungDie Rückkehrenden fürchten Steinigung oder erzwungene religiöse Umkehr. Diese Befürchtung ist ihre Lagebeschreibung.
Die mit dem Fund konfrontierte StadtgemeinschaftDas Bekanntwerden der Höhlenbewohner wird zum Zeichen der Verheißung und zum Gegenstand des Streits. Eine einzelne benannte Behörde nennt der Koran nicht.
Die einen Bau VorschlagendenSchlagen einen Bau über den Höhlenbewohnern vor und verweisen auf das Wissen ihres Herrn.
Die mit dem Gebetsort sich DurchsetzendenWollen über ihnen einen Ort der Verehrung errichten; der Text berichtet ihren Vorschlag als Teil der Auseinandersetzung.
Die über die Zahl StreitendenVertreten mehrere Zahlvorschläge. Die Grenzen begründeten Wissens werden im selben Vers thematisiert.

Weiterdenken

Welche zusätzlichen Annahmen würden entstehen, wenn jeder Textrolle sofort ein bekannter Legendenname zugeteilt würde?

Die Figur in ihren Quellen

Die jungen Höhlenbewohner

Bekennen den einen Herrn, suchen Schutz und fragen nach dem Erwachen gemeinsam nach der vergangenen Zeit. Der Koran nennt keine individuellen Eigennamen.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,9–20

Die Figur in ihren Quellen

Der Hund am Eingang

Liegt mit ausgestreckten Vorderpfoten an der Schwelle und wird in den verschiedenen Zahlvorschlägen mitgezählt. Der Name Qitmir steht nicht in diesem Textfenster.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,18.22

Die Figur in ihren Quellen

Der nach der Dauer Fragende

Ein Angehöriger der Gruppe eröffnet nach dem Erwachen die Zeitfrage. Er wird nicht durch einen christlichen Eigennamen ersetzt.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,19

Die Figur in ihren Quellen

Der zum Essenholen Gesandte

Soll mit Silber vorsichtig reines Essen beschaffen und die Gruppe nicht verraten. Die christlichen Broteinkäufernamen bleiben andere Fassungsangaben.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,19–20

Die Figur in ihren Quellen

Die von den Schlafenden gefürchtete Umgebung

Die Rückkehrenden fürchten Steinigung oder erzwungene religiöse Umkehr. Diese Befürchtung ist ihre Lagebeschreibung.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,20

Die Figur in ihren Quellen

Die mit dem Fund konfrontierte Stadtgemeinschaft

Das Bekanntwerden der Höhlenbewohner wird zum Zeichen der Verheißung und zum Gegenstand des Streits. Eine einzelne benannte Behörde nennt der Koran nicht.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,21

Die Figur in ihren Quellen

Die einen Bau Vorschlagenden

Schlagen einen Bau über den Höhlenbewohnern vor und verweisen auf das Wissen ihres Herrn.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,21

Die Figur in ihren Quellen

Die mit dem Gebetsort sich Durchsetzenden

Wollen über ihnen einen Ort der Verehrung errichten; der Text berichtet ihren Vorschlag als Teil der Auseinandersetzung.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,21

Die Figur in ihren Quellen

Die über die Zahl Streitenden

Vertreten mehrere Zahlvorschläge. Die Grenzen begründeten Wissens werden im selben Vers thematisiert.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,22

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Koran: ausgewählte Familien- und Prophetenerzählungen

Die vollständig gelesene Sure 18 in der benannten englischen Pickthall-Ausgabe, soweit die einzelnen Abschnitte auf dieserSeite erklärt werden.

Verkündigung im frühen 7.Jahrhundert; hier keine einheitliche Feindatierung aller Verse.

Sprache: Arabisches Werk; hier englische Vermittlung

Benutzte Ausgabe

Pickthall: Koran 18,1–110

Tatsächlich gelesenes, einzeln gebundenes Fenster. Die weiteren parallelen Übersetzungen des Downloads werden nicht als gelesene Ausgaben ausgegeben.

Grundübersetzung 1930; Gutenberg-Vergleichsausgabe 2005, Plattformstand 2020, Abruf 2026.

Sprache: Englisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Verwendeter Ausschnitt
Die bezeichneten Textfenster und ausdrücklich zugeschriebene spätere Deutungen; keine aus unterschiedlichen Fassungen erfundene historische Biografie.
  1. Koran 18,1–110: Pickthall in Gutenberg 16955

    Koran; englisch Marmaduke Pickthall, Grundübersetzung 1930; digitale Vergleichsausgabe Project Gutenberg 16955

    Englische Pickthall-Verse 18,1–110 vollständig tatsächlich gelesen; keine eigene arabische Übersetzung.

    Ein konkret bezeichnetes Fenster derselben Übersetzung, keine zusätzliche unabhängige Bestätigung. Gutenberg nennt eine nach Druckausgaben korrigierte Datei unbekannter ursprünglicher Herkunft; kein Faksimile von 1930. Religiöse Aussagen und erzählte Ereignisse nicht als hier historisch verifiziert ausgegeben. Abgerufen am 2026-10-15.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.