Ein Registername ist noch keine Inschrift
Gettys CONA-Normdatensatz führt Persipnei als bevorzugten Namen und Phersipnai sowie Ferspnai als weitere Formen. Er verbindet die Gestalt mit Aita und nennt Persephone beziehungsweise Proserpina als Entsprechungen. Ein solcher Datensatz hilft, unterschiedlich benannte Beschreibungen zusammenzufinden.
Die Liste gibt aber nicht von selbst den genauen Wortlaut einer bestimmten antiken Beischrift wieder. Auch die Datierungsangabe im Register ersetzt keinen eigens geprüften Erstbeleg. Hier ist Phersipnai der Zugang zum Profil; die anderen Formen bleiben auffindbar, ohne zu einer angeblich einheitlichen Schreibweise aller Zeugnisse zu werden.
Das Herrscherpaar sitzt in einer Familiengeschichte
Der aktuelle Museumstext aus Orvieto beschreibt im Golini-I-Grab ein Bankett der Familie Leinies in Gegenwart von Hades und Persephone. Er vermittelt das Bild mit griechischen Götternamen. Gettys Namensregister gibt dazu einen etruskischen Vergleichszugang; der Museumsabsatz enthält selbst keine hier entzifferte Namensbeischrift Phersipnais.
Das gemeinsame Mahl verbindet die verstorbenen Angehörigen mit einem Herrscherpaar. Diese Bildrolle macht die Göttin anders zugänglich als die griechische Geschichte vom Raub und der Rückkehr Persephones. Der Grabzusammenhang trägt zunächst die Beziehung zur Familie und zur Unterwelt, nicht eine vollständige Nacherzählung aller griechischen Jahreszeitenmythen.
Cavatha bleibt eine eigene örtliche Frage
Der Villa-Giulia-Beitrag zu Cavatha beschreibt ihre Verbindung mit Suri in Pyrgi und vergleicht sie teilweise mit Kore-Persephone. Er hält zugleich fest, dass kein sicher zugeordnetes Kultbild Cavathas bekannt sei. Das zum Vergleich gezeigte weibliche Antefix aus Caere wird dadurch nicht zu einem gesicherten Bild der Göttin.
Für Phersipnai entsteht damit eine Nachbarschaft von Fragestellungen: Wie wird eine Göttin benannt, in welchem Paar erscheint sie, und welches Bild kann ihr zugeordnet werden? Eine gemeinsame Unterweltsbeziehung genügt nicht, um Cavatha und Phersipnai an jedem Ort zu verschmelzen. Der örtliche Kultvergleich ergänzt den Zugang, ohne die Unterschiede der Zeugnisse aufzuheben.
Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Ein Registername ist noch keine Inschrift
CONA 901002679: Namen, Beziehungen und Datierungsfeld
Das Herrscherpaar sitzt in einer Familiengeschichte
Aktueller Golini-I-Absatz: Leinies und Ade/Persefone; CONA: Beziehung zu Aita und Persephone
Cavatha bleibt eine eigene örtliche Frage
Ottobre e la dea Cavatha: Haupttext und Vergleichsbildunterschrift
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Getty CONA: Persipnei, Phersipnai und Ferspnai
CONA 901002679: Namen, Beziehungen und Datierungsfeld des modernen Normdatensatzes. Persipnei, Phersipnai und Ferspnai sind Erschließungsformen; das Register ist keine bestimmte antike Namensinschrift oder ein eigens geprüfter Erstbeleg.
Heutiger Normdatensatz; pauschale Datierungsangabe kein selbst geprüfter Erstbeleg.
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Getty CONA: Persipnei, Phersipnai und Ferspnai: benutzte Lesefassung
Heutige Normdaten, keine eigene Lesung einer bestimmten antiken Namensinschrift. Die pauschale Datierungsangabe ist hier kein geprüfter Erstbeleg. Referenzen nicht als eigene Volllektüre gewertet.
Heutiger Normdatensatz; pauschale Datierungsangabe kein selbst geprüfter Erstbeleg.
Sprache: Englisch
Überlieferter Text
Orvieto: Golini I, Familienbankett und Herrscherpaar
Der Golini-I-Absatz zu Leinies und Ade/Persefone in der bezeichneten Museumsbeschreibung. Konkreter Familienbankettkontext; kein eigenständig entziffertes etruskisches Inschriftenkorpus und keine vollständige Persephonebiografie.
Aktuell archivierter Museumswebtext; vierter Jahrhundert-Kontext in anderen Belegen, hier keine Erstbelegdatierung.
Sprache: Italienisch
Benutzte Ausgabe
Orvieto: Golini I, Familienbankett und Herrscherpaar: benutzte Lesefassung
Heutige Museumsbeschreibung, keine eigene Freskenbetrachtung. Ältere und aktuelle Museumstexte ordnen die Szenen unterschiedlich zu; das Profil folgt dem ausdrücklich bezeichneten aktuellen Text. Keine vollständige Auswertung der Campo-della-Fiera-Deutungen.
Aktuell archivierter Museumswebtext; vierter Jahrhundert-Kontext in anderen Belegen, hier keine Erstbelegdatierung.
Sprache: Italienisch
Überlieferter Text
Cavatha: lokale Korevergleiche ohne gesichertes Kultbild
Ottobre e la dea Cavatha: Haupttext und Vergleichsbildunterschrift. Pyrgi, Suri und begrenzter Korevergleich; ausdrücklich kein sicher zugeordnetes Kultbild Cavathas.
Heutige Museumsdarstellung; verschiedene antike Funde gesondert datiert.
Sprache: Italienisch
Benutzte Ausgabe
Cavatha: lokale Korevergleiche ohne gesichertes Kultbild: benutzte Lesefassung
Museumsbeschreibung und ausdrücklich unsichere Bildzuordnung. Keine eigene Entzifferung antiker Inschriften oder sichere Identifikation eines Kultbilds. Bilder wurden hier nicht übernommen.
Heutige Museumsdarstellung; verschiedene antike Funde gesondert datiert.
Sprache: Italienisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Etruskische Bild- und Kultzeugnisse an bezeichneten Orten; griechische Vergleiche, moderne Zuschreibungen und historische Forschungsargumente gesondert.
- Verwendeter Ausschnitt
- Die auf dieser Seite benannten Quellenfenster: CONA 901002679: Namen, Beziehungen und Datierungsfeld des modernen Normdatensatzes. Persipnei, Phersipnai und Ferspnai sind Erschließungsformen; das Register ist keine bestimmte antike Namensinschrift oder ein eigens geprüfter Erstbeleg.; Der Golini-I-Absatz zu Leinies und Ade/Persefone in der bezeichneten Museumsbeschreibung. Konkreter Familienbankettkontext; kein eigenständig entziffertes etruskisches Inschriftenkorpus und keine vollständige Persephonebiografie.; Ottobre e la dea Cavatha: Haupttext und Vergleichsbildunterschrift. Pyrgi, Suri und begrenzter Korevergleich; ausdrücklich kein sicher zugeordnetes Kultbild Cavathas.
- Getty CONA: Persipnei, Phersipnai und Ferspnai
Getty Research Institute · Heutiger Normdatensatz; pauschale Datierungsangabe kein selbst geprüfter Erstbeleg.
Der CONA-Datensatz 901002679 mit Namen, Beziehungen, Datierungsfeld und Referenzen gelesen.
Heutige Normdaten, keine eigene Lesung einer bestimmten antiken Namensinschrift. Die pauschale Datierungsangabe ist hier kein geprüfter Erstbeleg. Referenzen nicht als eigene Volllektüre gewertet. Abgerufen am 2026-10-02.
- Orvieto: Golini I, Familienbankett und Herrscherpaar
Museo Archeologico Nazionale di Orvieto · Aktuell archivierter Museumswebtext; vierter Jahrhundert-Kontext in anderen Belegen, hier keine Erstbelegdatierung.
Der aktuelle Orvietoer Museumstext zur Übertragung der Golini-Fresken vollständig gelesen; der angrenzende Poranoabsatz nur als Ortskontext.
Heutige Museumsbeschreibung, keine eigene Freskenbetrachtung. Ältere und aktuelle Museumstexte ordnen die Szenen unterschiedlich zu; das Profil folgt dem ausdrücklich bezeichneten aktuellen Text. Keine vollständige Auswertung der Campo-della-Fiera-Deutungen. Abgerufen am 2026-10-02.
- Cavatha: lokale Korevergleiche ohne gesichertes Kultbild
Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia · Heutige Museumsdarstellung; verschiedene antike Funde gesondert datiert.
Der Museumsbeitrag Ottobre e la dea Cavatha mit seinen Bildunterschriften gelesen.
Museumsbeschreibung und ausdrücklich unsichere Bildzuordnung. Keine eigene Entzifferung antiker Inschriften oder sichere Identifikation eines Kultbilds. Bilder wurden hier nicht übernommen. Abgerufen am 2026-10-02.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-17. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.
