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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Parāśara in Satyavatīs Herkunftsrede

Parāśara erscheint in Satyavatīs Bericht als ein mächtiger Fahrgast, dessen Begehren und möglicher Fluch sie bedrängen. Das begrenzte Profil hält diese Erzählrolle von ungeprüften Zuschreibungen anderer Werke getrennt.

2–3 Minuten Lesezeit

Ein angesehener Fahrgast hat Macht über die Fahrende

Satyavatī bezeichnet Parāśara als großen Weisen und berichtet zugleich von ihrer Furcht vor seinem Fluch. Während sie ihn über die Yamunā setzt, richtet sich sein Begehren auf sie. Ihre Rede verbindet seine religiöse Autorität mit einem konkreten Machtgefälle. Die ehrenden Bezeichnungen des Textes dürfen den geschilderten Druck nicht unsichtbar machen.

Das Profil liest Parāśara deshalb zunächst durch Satyavatīs Bericht. Es ergänzt keine innere Absicht des Weisen, die der gelesene Abschnitt nicht ausspricht, und deutet den Vorgang nicht allein wegen späterer Segensgaben als frei vereinbarte Beziehung.

Erzählte Gaben lösen die Machtfrage nicht auf

Parāśara erzeugt in diesem Zugang Nebel, verändert Satyavatīs Körperduft und sagt ihr zu, trotz der Geburt Jungfrau zu bleiben. Diese Erzählmotive gestalten eine außergewöhnliche Herkunft. Sie machen die Angst vor dem Fluch im selben Bericht aber nicht ungeschehen.

Die Passage wird als Eposrede erschlossen. Nebel und körperliche Veränderungen gelten nicht als medizinisch oder historisch verifizierte Vorgänge. Eine religiöse Wundergabe ist hier auch kein nachträglicher Beweis für die Zustimmung der betroffenen Frau.

Vaterschaft und Autorschaft sind unterschiedliche Fragen

Der auf einer Insel geborene Sohn wird Dvaipāyana, Vyāsa und Kṛṣṇa genannt. Der Bericht verbindet Parāśara mit dessen Herkunft und lässt Vater und Sohn nach der Geburt fortgehen. Dieses Profil behandelt genau diese Figurenrolle.

Die vorliegende Stelle belegt eine erzählte Vaterschaft. Sie ist kein Nachweis einer historischen Autorschaft anderer Werke und erlaubt keine automatische Zusammenlegung unterschiedlicher Zuschreibungen. Der Link zum Vyāsa-Profil führt zur erzählten Verwandtschaft und zur Unterscheidung zwischen Figurenhandlung und späterer Textarbeit.

Die Figur in ihren Quellen

Parāśara

Parāśara erscheint in Satyavatīs Bericht als ein mächtiger Fahrgast, dessen Begehren und möglicher Fluch sie bedrängen. Das begrenzte Profil hält diese Erzählrolle von ungeprüften Zuschreibungen anderer Werke getrennt. Ausgangspunkt ist ausschließlich der hier benannte englische Erzählzugang.

Ein angesehener Fahrgast hat Macht über die Fahrende
CV: Fähre, Begehren und Furcht vor dem Fluch

Erzählte Gaben lösen die Machtfrage nicht auf
CV: Nebel, Körperduft und Jungfräulichkeitsversprechen

Vaterschaft und Autorschaft sind unterschiedliche Fragen
CV: Geburt, Namen und Fortgang des Sohnes

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Mahābhārata: Vyāsa und die Fortsetzung der Kuru-Linie

Vollständige erste englische Abschnitte CV–CVI; wiederholte Webkopien zählen einmal.

Historische englische Übersetzung 1883–1896; keine Datierung der Eposschichten.

Sprache: Englischer Übersetzungszugang aus dem Sanskrit

Benutzte Ausgabe

Mahābhārata: Vyāsa und die Fortsetzung der Kuru-Linie – benannter Zugang

Keine vollständige Eposlektüre oder kritische Sanskritausgabe. Erzwungene Bindungen und problematische Herkunftsdeutungen von Behinderung werden nicht als Norm übernommen.

Historische englische Übersetzung 1883–1896; keine Datierung der Eposschichten.

Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Mahābhārata; Gangulis ausdrücklich begrenzter englischer Zugang
Verwendeter Ausschnitt
Vollständige erste englische Abschnitte CV–CVI; wiederholte Webkopien zählen einmal.
  1. Mahābhārata: Vyāsa und die Fortsetzung der Kuru-Linie

    Kisari Mohan Ganguli; Internet Sacred Text Archive · Historische englische Übersetzung 1883–1896; keine Datierung der Eposschichten.

    Vollständige erste englische Abschnitte CV–CVI; wiederholte Webkopien zählen einmal.

    Keine vollständige Eposlektüre oder kritische Sanskritausgabe. Erzwungene Bindungen und problematische Herkunftsdeutungen von Behinderung werden nicht als Norm übernommen. Abgerufen am 2026-10-06.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-06. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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