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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Das Holzbild: Gestalten, Farbspuren und Fundort

Wie bleibt ein sichtbares Motiv von einer sicher benannten mythologischen Person unterschieden?

3–4 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Drei publizierte Ansichten des geschnitzten oberen Holzbereichs mit Gesichtern, Kopfschmuck und einer Zehn-Zentimeter-Skala.
Sepúlveda et al. (2020), Abb. 1: Ansichten des oberen Holzbereichs. Bildproduktion: Benjamin Ballester. CC BY 4.0. Kein Bild des gesamten Pfostens. Bildnachweis Bildlizenz

Der 1938 gefundene Holzpfosten

Fund im oberen Templo Pintado, geschnitzte Bildfolge und bemalte Oberfläche sind die untersuchten Objektmerkmale. Die Bezeichnung Pachacamac-Idol ist eine archäologisch-museale Zuordnung; kein Beweis einer jeden textlichen Identität.

Nachlesen: [1] S.5/8–11

Personaje A auf dem Holzbild

Die Studie bezeichnet diese dargestellte Person analytisch als A: Federkopfschmuck und Farbspuren. Das ist eine Motivreferenz, kein überlieferter Eigenname oder gesicherte Identität mit einer Huarochirí-Figur.

Nachlesen: [1] S.5; Abb.1/S.3

Personaje B auf dem Holzbild

Die zweite dargestellte Person trägt nach der Beschreibung Schlangenkopfschmuck. Keine automatische Identifizierung als Ehefrau, Tochter oder eine zusätzliche historisch benannte Göttin.

Nachlesen: [1] S.5; Abb.1/S.3

Weitere geschnitzte Bildmotive

Menschliche Gestalten, Tiere mit Menschenköpfen, gefleckte Feliden, zweiköpfige Schlangen und geometrische Motive stehen im mittleren Bereich. Ein deklarierter Motivgruppenfall; keine erfundenen individuellen Namen.

Nachlesen: [1] S.5

Templo Pintado

Der Tempel ist Fund- und Konservierungskontext. Ältere Teilgrabungen und heutige Forschungen sind im Aufsatz vermittelt, nicht selbst besuchte Grabungen.

Nachlesen: [1] S.4–5

Holz- und Farbspuren

Die Holzprobe und die an der Oberfläche gemessenen Farbreste beantworten verschiedene Fragen. Holzdatum, genaue Art, Schnitzung und vollständige Farbverteilung bleiben getrennt; ein leeres Messfeld beweist keinen ursprünglich unbemalten Bereich.

Lagune und Küste sind eigene Ortsbezüge

Die Museumsforschung benennt die Urpiwachaq-Lagune und die Inseln. Die Namensähnlichkeit zur Huarochirí-Erzählung erlaubt einen ausdrücklich benannten Vergleich, beweist aber weder den exakten Fischteichstandort noch jede erzählte Versteinerung.

Der publizierte Lageplan

Verlagskarte mit Pachacamac bei Lima sowie Lageplan mit Museum, bemaltem Tempel, altem Tempel, Sonnentempel und Lurín-Fluss.

Den publizierten Plan lesen

Ortsbezug

Die veröffentlichte Karte verortet Pachacamac bei Lima und unterscheidet Tempel und Fluss. Sie belegt keine aktuelle Besucherroute.

Zur benannten Quelle

Sepúlveda et al. (2020), Abb. 2: publizierter Orts- und Tempelplan. CC BY 4.0. Keine aktuelle Besucherroute. Bildnachweis Bildlizenz
Nachlesen: [1] Abb. 2

Die markierten Farbspuren der Studie

Publizierte Umzeichnung geschnitzter Gestalten und Motive mit vereinzelten roten, gelben und grauen Markierungen.

Farbspur und Rekonstruktion unterscheiden

Markierungen

Die Studiengrafik markiert erhaltene Farbspuren; Weiß wird grau dargestellt. Unmarkierte Flächen beweisen keine ursprüngliche Farblosigkeit.

Zur benannten Quelle

Sepúlveda et al. (2020), Abb. 3: markierte Farbspuren; Weiß erscheint grau. CC BY 4.0. Keine vollständige Rekonstruktion der ursprünglichen Bemalung. Bildnachweis Bildlizenz
Nachlesen: [1] Abb. 3

Gegenstand oder Zeichen in den Quellen

Der 1938 gefundene Holzpfosten

Fund im oberen Templo Pintado, geschnitzte Bildfolge und bemalte Oberfläche sind die untersuchten Objektmerkmale. Die Bezeichnung Pachacamac-Idol ist eine archäologisch-museale Zuordnung; kein Beweis einer jeden textlichen Identität.

Benannte Fassung
S.5/8–11

Begriff im Quellenbezug

Personaje A auf dem Holzbild

Die Studie bezeichnet diese dargestellte Person analytisch als A: Federkopfschmuck und Farbspuren. Das ist eine Motivreferenz, kein überlieferter Eigenname oder gesicherte Identität mit einer Huarochirí-Figur.

Benannte Fassung
S.5; Abb.1/S.3

Begriff im Quellenbezug

Personaje B auf dem Holzbild

Die zweite dargestellte Person trägt nach der Beschreibung Schlangenkopfschmuck. Keine automatische Identifizierung als Ehefrau, Tochter oder eine zusätzliche historisch benannte Göttin.

Benannte Fassung
S.5; Abb.1/S.3

Gruppe im Quellenbezug

Weitere geschnitzte Bildmotive

Menschliche Gestalten, Tiere mit Menschenköpfen, gefleckte Feliden, zweiköpfige Schlangen und geometrische Motive stehen im mittleren Bereich. Ein deklarierter Motivgruppenfall; keine erfundenen individuellen Namen.

Benannte Fassung
S.5

Ort oder Erzählraum in den Quellen

Templo Pintado

Der Tempel ist Fund- und Konservierungskontext. Ältere Teilgrabungen und heutige Forschungen sind im Aufsatz vermittelt, nicht selbst besuchte Grabungen.

Benannte Fassung
S.4–5

Gegenstand oder Zeichen in den Quellen

Holz- und Farbspuren

Die Holzprobe und die an der Oberfläche gemessenen Farbreste beantworten verschiedene Fragen. Holzdatum, genaue Art, Schnitzung und vollständige Farbverteilung bleiben getrennt; ein leeres Messfeld beweist keinen ursprünglich unbemalten Bereich.

Benannte Fassung
Methoden S.5/7; Ergebnisse S.8–9

Ort oder Erzählraum in den Quellen

Urpiwachaq-Lagune

Eigener benannter Forschungs-/Ortsbezug in der Museumsübersicht; historische und heutige Funktionen unterscheiden.

Benannte Fassung
Laguna Urpiwachaq

Ort oder Erzählraum in den Quellen

Inseln von Pachacamac

Eigener benannter Forschungs-/Ortsbezug in der Museumsübersicht; historische und heutige Funktionen unterscheiden.

Benannte Fassung
Islas de Pachacamac

Gruppe im Quellenbezug

Tempel, Mauern und Pilgerwege

Eigener benannter Forschungs-/Ortsbezug in der Museumsübersicht; historische und heutige Funktionen unterscheiden.

Benannte Fassung
Calle Norte-Sur, Segunda Muralla, Plaza de los Peregrinos, Templo del Sol, Acllawasi

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Verwendeter Ausschnitt
Konkrete benannte historische und heutige Quellen; Begriffe, Beziehungen, Orte und materielle Befunde getrennt.
  1. Pachacamac: Holzdatierung und erhaltene Farbspuren

    Marcela Sepúlveda, Denise Pozzi-Escot, Rommel Angeles Falcón, Nicolas Bermeo, Matthieu Lebon, Christophe Moulhérat, Philippe Sarrazin und Philippe Walter · 15. Januar 2020, PLOS ONE 15(1), e0226244

    Ausgewählte Einleitung, Objektbeschreibung, Methoden, Ergebnisse und Diskussion PDF 1–5/7–12; Objekt-/Analysefotos PDF 3/8 tatsächlich angesehen.

    Holzdatum ist nicht automatisch Schnitz-/Bemalungsdatum. Herkunft und Bedeutung der Farben nur teilweise erklärt; exakte Holzart offen. Keine lückenlos bewiesene 700-jährige Verehrung oder sichere Identität mit dem 1533 zerstörten Bild. Nebenvergleich 770±70 BP in Diskussion nicht als bestätigte Chronologie übernommen. Abgerufen am 2026-10-14.

  2. Museo Pachacamac: Sammlung und Holzbild

    Museo de Sitio Pachacamac, Ministerio de Cultura · Undatierte aktuelle Museumsseite; abgerufen 2026

    Haupttext der Sammlungsseite vollständig, besonders Abschnitt Madera.

    Museumszuordnung nennt Wahrscheinlichkeit der Identität mit dem von Spaniern vorgefundenen Bild, keinen individuellen Augenzeugenbeweis. Keine Rechte an sämtlichen Website-Fotos unterstellt. Abgerufen am 2026-10-14.

  3. Museo Pachacamac: Forschung an Tempeln, Wegen, Lagune und Küste

    Museo de Sitio Pachacamac, Ministerio de Cultura · Undatierte Projektübersicht; genannte Projekte 2008–2018, abgerufen 2026

    Haupttext und einzelne Projektbeschreibungen vollständig; verlinkte Aufsätze nur als Links gesehen.

    Heutige museale Vermittlung und Forschung, keine direkte Beschreibung jeder heutigen religiösen Praxis. Datierte Projektstarts sind nicht Ausgrabungsdaten jedes Objekts. Abgerufen am 2026-10-14.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-14. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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