Der Vater beschreibt das Wesen
Orochi erscheint zunächst im Bericht Ashinazuchis. Ein gemeinsamer Körper, acht Köpfe, acht Schwänze, rötliche Augen und Pflanzenbewuchs bestimmen die Beschreibung. Die Größe verbindet das Wesen mit Tälern und Höhen, ohne eine überprüfte Landschaftskarte zu liefern.
Die Handlung setzt den Körper ein
Jeder Kopf taucht zum Trinken in ein Gefäß. Der Rausch ermöglicht die Tötung; eine Schwanzpartie enthält die neue Klinge. Diese Beziehungen tragen das Profil. Die englische Übersetzung nennt das Wesen serpent; eine moderne Gleichsetzung aller Schlangen- und Drachenbilder wäre ein eigener, unbewiesener Vergleich.
Acht Köpfe, acht Schwänze
Kojiki XVIII beschreibt acht Köpfe und acht Schwänze. Diese Illustration macht die Zahl sichtbar: vier Köpfe und vier Schwanzspitzen auf jeder Seite eines verbundenen Körpers. Die genaue Verzweigung, Körpergröße und Landschaft bleiben freie Gestaltung. Rausch, Tötung und Schwertfund sind eigene Handlungsschritte und hier nicht dargestellt.
Die heutige Bildinterpretation

Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Yamata no Orochi
Was unterscheidet die tatsächlich beschriebene Gestalt von einem allgemeinen Drachenbild?
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Kojiki
Diese Seite erschließt Kojiki-Abschnitte XVIII. Die Werkzuordnung bezeichnet den überlieferten japanischen Text; die benutzte englische Übersetzung steht als eigener Editionszugang daneben. Es sind ausgewählte Textfenster, keine vollständige Lektüre des Werkes.
Werk, überlieferte Handschriften und heutige Übersetzungen werden getrennt datiert.
Sprache: Japanischer Text in chinesischen Schriftzeichen
Benutzte Ausgabe
Chamberlain 1882: Kojiki-Ausschnitte XVIII
Dieser Zugang erschließt die Abschnitte XVIII derselben historischen englischen Ausgabe. Er ist kein Nachweis einer neuen selbständigen Ausgabe. Die Quellenliste nennt den jeweiligen Umfang der Haupttext- und Anmerkungslektüre; eine Volllektüre des Kojiki und eine eigene Übersetzung aus dem japanischen Original werden nicht behauptet.
1882: Erscheinungsjahr der Übersetzung. Benutzt sind die digitalen Transkriptionen der genannten Abschnitte.
Sprache: Englisch
Welche Zeit ist gemeint?
- 1882: benutzte historische Übersetzung von Chamberlain; kein Lebens- oder Ereignisdatum der erzählten Gestalten.
Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Benannte Kojiki-/Nihongi-Fenster und ausdrücklich getrennte Kokugakuin-Einordnung
- Verwendeter Ausschnitt
- Eigene Chronikfassung vor Vergleich und Rezeption; keine vereinheitlichte Gesamtbiografie.
- Kojiki XVIII: Orochi, Familie und Schwertfund
Basil Hall Chamberlain · 1882
Haupttext und alle20Anmerkungen tatsächlich gelesen; Achtköpfigkeit, Elternnamen, Kamm, Gefäße, Plattformzählung und Nachricht/Schwertsendung getrennt.
HistorischeÜbersetzung; keineeigeneOriginalsprachenlektüre, Ganzwerklektüre oder Bildkollation. Namensdeutungen und ethnische/religiöseVerallgemeinerungen desKommentars sindkeinheutigerKonsens. Abgerufen am 2026-10-09.
- Susanoo – Encyclopedia of Shinto
Kadoya Atsushi / Kokugakuin University · Undatierter Onlineartikel
VollständigerenglischerArtikel48–58 gelesen; Chronikprofile und Fudoki-/Mutō-/GozuTennō-Bezüge imÜberblick. ZitierteFudokiWerke selbstnichtgelesen.
Fachlexikonartikel; keineLektüreallerzitiertenOriginalwerke oder AussageallerheutigenPraktizierenden. Nur eigene begrenzteZusammenfassung, keineBild-/Audioübernahme. Abgerufen am 2026-10-09.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-09. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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