Zum Museumsinhalt
MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Mūsā, Schiffsleute, Junge und Waisen

Die drei Handlungen betreffen verschiedene Menschen. Getöteter Junge und Waisen haben unterschiedliche Familienbezüge und dürfen nicht zusammengezogen werden.

3–4 Minuten Lesezeit

Eigene quellengebundene Teilprofile

Name oder RolleHandlung und Textgrenze
Mūsā im ReiseabschnittSucht den Wissenden, bittet um Lehre und widerspricht wiederholt den zunächst unerklärten Handlungen. In diesem Textfenster als lernende und fragende Figur dargestellt.
Der junge BegleiterTrägt mit Mūsā den Reisevorrat, vergisst den entkommenen Fisch zu erwähnen und meldet den Vorgang später. Im Koran ohne Eigennamen.
Der FischEntkommt am Zusammentreffen der Gewässer; sein Verlust veranlasst die Rückkehr und ermöglicht die Begegnung.
Die armen SchiffsleuteArbeiten auf dem Wasser und besitzen das beschädigte Schiff. Ihre Gefährdung und ihr Besitz bleiben eigene Gesichtspunkte.
Der Schiffe gewaltsam nehmende KönigWird erst in der Erklärung als Bedrohung des Schiffes genannt; keine historische Eigenbenennung.
Der getötete JungeSeine Tötung löst Mūsās ausdrücklichen Einwand gegen den Tod eines Unschuldigen aus. Keine vom Museum ergänzte Straftat rechtfertigt sie.
Die Eltern des JungenWerden in der Erklärung als Glaubende genannt; die befürchtete Zukunft des Sohnes ist Teil der Rede des Dieners.
Die ungastlichen StadtleuteVerweigern Essen und Gastlichkeit; in ihrer Stadt wird die Mauer dennoch aufgerichtet.
Die zwei WaisenBesitzen den Schatz unter der Mauer und sollen ihn nach dem Heranwachsen erhalten. Nicht die Eltern aus der Erklärung zum Jungen.
Der rechtschaffene Vater der WaisenWird im Schluss als Grund des Schutzes erwähnt; eine eigene Lebensgeschichte wird nicht erzählt.

Eine spätere Namenszuordnung

Hadith 122 nennt den jungen Begleiter Yushaʿ bin Noon. Ein Sperling tritt dort außerdem als Vergleich für begrenztes Wissen auf.

Weiterdenken

Wessen mögliche Verluste werden mit einer schnellen Rede vom höheren Wissen leicht unsichtbar?

Die Figur in ihren Quellen

Mūsā im Reiseabschnitt

Sucht den Wissenden, bittet um Lehre und widerspricht wiederholt den zunächst unerklärten Handlungen. In diesem Textfenster als lernende und fragende Figur dargestellt.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,60–82

Die Figur in ihren Quellen

Der junge Begleiter

Trägt mit Mūsā den Reisevorrat, vergisst denentkommenen Fisch zu erwähnen und meldet den Vorgang später. Im Koran ohne Eigennamen.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,60–64

Die Figur in ihren Quellen

Der Fisch

Entkommt am Zusammentreffen der Gewässer; sein Verlust veranlasst die Rückkehr und ermöglicht die Begegnung.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,61–64

Die Figur in ihren Quellen

Die armen Schiffsleute

Arbeiten auf dem Wasser und besitzen dasbeschädigte Schiff. Ihre Gefährdung und ihr Besitz bleiben eigene Gesichtspunkte.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,71.79

Die Figur in ihren Quellen

Der Schiffe gewaltsam nehmende König

Wird erst in der Erklärung als Bedrohung des Schiffes genannt; keine historische Eigenbenennung.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,79

Die Figur in ihren Quellen

Der getötete Junge

Seine Tötung löst Mūsās ausdrücklichen Einwand gegen den Tod eines Unschuldigen aus. Keine vom Museum ergänzte Straftat rechtfertigt sie.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,74.80–81

Die Figur in ihren Quellen

Die Eltern des Jungen

Werden in der Erklärung als Glaubende genannt; diebefürchtete Zukunft des Sohnes ist Teil der Rede des Dieners.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,80–81

Die Figur in ihren Quellen

Die ungastlichen Stadtleute

Verweigern Essen und Gastlichkeit; in ihrer Stadt wird die Mauer dennoch aufgerichtet.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,77

Die Figur in ihren Quellen

Die zwei Waisen

Besitzen den Schatz unter der Mauer und sollen ihn nach dem Heranwachsen erhalten. Nicht die Eltern aus der Erklärung zum Jungen.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,82

Die Figur in ihren Quellen

Der rechtschaffene Vater der Waisen

Wird im Schluss als Grund des Schutzes erwähnt; eine eigene Lebensgeschichte wird nicht erzählt.

Belegstelle im bezeichneten Text
18,82

Die Figur in ihren Quellen

Der Sperling im Hadith

Veranschaulicht begrenztes Wissen.

Belegstelle im bezeichneten Text
122, Schiff

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Koran: ausgewählte Familien- und Prophetenerzählungen

Die vollständig gelesene Sure 18 in der benannten englischen Pickthall-Ausgabe, soweit die einzelnen Abschnitte auf dieserSeite erklärt werden.

Verkündigung im frühen 7.Jahrhundert; hier keine einheitliche Feindatierung aller Verse.

Sprache: Arabisches Werk; hier englische Vermittlung

Benutzte Ausgabe

Pickthall: Koran 18,1–110

Tatsächlich gelesenes, einzeln gebundenes Fenster. Die weiteren parallelen Übersetzungen des Downloads werden nicht als gelesene Ausgaben ausgegeben.

Grundübersetzung 1930; Gutenberg-Vergleichsausgabe 2005, Plattformstand 2020, Abruf 2026.

Sprache: Englisch

Überlieferter Text

Ṣaḥīḥ al-Buḫārī: ausgewählter Hadith 3364

Ausgewählter Hadith über Ismails Mutter und den späteren Bau des Hauses; kein gesamtes Hadithwerk gelesen.

Sammlung des 9.Jahrhunderts; eigene Überlieferungs- und Historizitätsprüfung nicht vorgenommen.

Sprache: Arabisches Werk; hier englische Vermittlung

Benutzte Ausgabe

Sunnah.com: englischer Hadith 122

Vollständig gelesener Einzelhadith; keine gesamte Sammlung gelesen.

Digitale englische Ausgabe, Abruf 2026.

Sprache: Englisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Verwendeter Ausschnitt
Die bezeichneten Textfenster und ausdrücklich zugeschriebene spätere Deutungen; keine aus unterschiedlichen Fassungen erfundene historische Biografie.
  1. Koran 18,1–110: Pickthall in Gutenberg 16955

    Koran; englisch Marmaduke Pickthall, Grundübersetzung 1930; digitale Vergleichsausgabe Project Gutenberg 16955

    Englische Pickthall-Verse 18,1–110 vollständig tatsächlich gelesen; keine eigene arabische Übersetzung.

    Ein konkret bezeichnetes Fenster derselben Übersetzung, keine zusätzliche unabhängige Bestätigung. Gutenberg nennt eine nach Druckausgaben korrigierte Datei unbekannter ursprünglicher Herkunft; kein Faksimile von 1930. Religiöse Aussagen und erzählte Ereignisse nicht als hier historisch verifiziert ausgegeben. Abgerufen am 2026-10-15.

  2. Ṣaḥīḥ al-Buḫārī122: Mūsā und al-Khadir

    Al-Buḫārī; englischer Text auf Sunnah.com, Saʿīd ibnǦubair und Ubayy ibnKaʿb zugeschrieben

    Vollständigen gelieferten englischen Einzelhadith 122 gelesen; Buch 3/Hadith 64, ältere englische Zählung 1/3/123.

    Hadith, nicht Koranwortlaut. Al-Khadir und Yushaʿ bin Noon als Namensformen dieser Ausgabe; keine eigene arabische Ketten-/Historizitätsprüfung. Die polemische Zurückweisung Nau(f)s wird nicht als Urteil des Museums übernommen. Keine allgemeine Erlaubnis für Gewalt. Moderne Übersetzung nicht frei relizenziert. Abgerufen am 2026-10-15.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

Eine Korrektur oder ein kulturelles Anliegen melden · Bitte den Titel oder die Seitenadresse nennen.