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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Mūsās Mutter, Schwester, Stadt und Midian

Eigene Entscheidungen tragen Rettung, Flucht, Arbeit und Aufnahme. Die Namenlosigkeit der Rollen bleibt Teil des Textbefunds.

5–6 Minuten Lesezeit

Eigene quellengebundene Teilprofile

Name oder RolleHandlung und Textgrenze
Mūsās MutterErhält die Eingebung zur Rettung, fürchtet um das Kind und erhält es zum Stillen zurück. Dieses Koranfenster nennt sie nicht Jochebed.
Mūsās SchwesterFolgt dem Kind aus der Entfernung und schlägt den geeigneten Haushalt zur Pflege vor. Ein Name Mirjam oder Maryam wird in diesem Abschnitt nicht genannt.
Pharaos FrauBittet, das Kind nicht zu töten, und schlägt Nutzen oder Annahme als Sohn vor. Die biblische Königstochter ist eine andere Rollenangabe.
Pharaos HausNimmt das Kind auf, das ihm nach der Erzählansage später zum Gegner und Kummer werden soll.
Die zunächst nicht angenommenen AmmenDie Zurückweisung ihrer Pflege eröffnet die Rückführung zur eigenen Mutter. Es werden keine individuellen Namen genannt.
Der um Hilfe rufende VolksangehörigeRuft Mūsā zunächst im Streit und am Folgetag erneut. Das zweite Hilfegesuch lässt Mūsā ihn als hitzig ansprechen.
Der durch den Schlag GetöteteWird als Gegner des Volksangehörigen beschrieben; sein Tod führt zu Mūsās Schuldbekenntnis. Eine vollständige Biografie des Getöteten fehlt.
Der zweite StreitgegnerSteht im erneuten Konflikt dem Volksangehörigen gegenüber. Der genaue Sprecherbezug der folgenden Anklage wird nicht durch einen erfundenen Namen gelöst.
Der Warnende aus der StadtKommt eilends vom äußeren Teil der Stadt, meldet die Tötungsabsicht der Mächtigen und rät zur Flucht.
Die gegen Mūsā beratenden MächtigenBeraten seine Tötung, wie der Warnende berichtet. Sie werden nicht mit einer sicher identifizierten historischen Behörde gleichgesetzt.
Die beiden Frauen am WasserHalten ihre Herden zurück, erklären ihre Lage, erhalten Hilfe und vermitteln danach Einladung und Anstellung. Welche von beiden jeweils spricht, wird nicht zu einer sicher benannten Ehefrau ausgeformt.
Die zum Einladen kommende FrauÜberbringt die Einladung ihres Vaters zur Entlohnung. Sie gehört zu den beiden zuvor wartenden Frauen, bleibt aber ohne Eigennamen.
Die eine Anstellung empfehlende TochterBezeichnet Mūsā gegenüber dem Vater als stark und vertrauenswürdig. Der Koranabschnitt nennt keinen eigenen Namen und erklärt nicht ausdrücklich, ob sie die zuvor einladende Tochter ist.
Der Vater der beiden FrauenEmpfängt den Flüchtenden und bietet eine Verbindung von Arbeit und Heirat an. In den gelesenen Versen wird er weder Schuʿaib noch Jitro genannt.
Die Tränkenden in MidianSind am Wasser versammelt, während die beiden Frauen warten. Anders als Exodus 2 erzählt dieses Fenster nicht ausdrücklich, sie hätten die Frauen gewaltsam vertrieben.
Mūsās reisende AngehörigeSollen beim Anblick des Feuers warten; Mūsā hofft, Nachricht oder Wärme für sie zu holen. Ihre Zahl und individuellen Namen werden hier nicht angegeben.

Die Kindheit als Rückblick der Berufung

Sure 20 erinnert Mūsā während des Berufungsgesprächs an die Mutter, die Schwester, die Rückgabe zum Stillen, die Tötung und die Jahre in Midian. Das ist eine anders angeordnete Rückschau auf die erfahrene Fürsorge. Die beteiligten Frauen werden auch dort nicht durch biblische Eigennamen ersetzt.

Nachlesen: [2] 20,37–41

Weiterdenken

Welche voreiligen Gleichsetzungen entstehen, wenn die Namen einer anderen Fassung schon beim Lesen eingesetzt werden?

Die Figur in ihren Quellen

Mūsās Mutter

Erhält die Eingebung zur Rettung, fürchtet um das Kind und erhält es zum Stillen zurück. Dieses Koranfenster nennt sie nicht Jochebed.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,7–13

Die Figur in ihren Quellen

Mūsās Schwester

Folgt dem Kind aus der Entfernung und schlägt den geeigneten Haushalt zur Pflege vor. Ein Name Mirjam oder Maryam wird in diesem Abschnitt nicht genannt.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,11–12

Die Figur in ihren Quellen

Pharaos Frau

Bittet, das Kind nicht zu töten, und schlägt Nutzen oder Annahme als Sohn vor. Die biblische Königstochter ist eine andere Rollenangabe.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,9

Die Figur in ihren Quellen

Pharaos Haus

Nimmt das Kind auf, das ihm nach der Erzählansage später zum Gegner und Kummer werden soll.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,8–9

Die Figur in ihren Quellen

Die zunächst nicht angenommenen Ammen

Die Zurückweisung ihrer Pflege eröffnet die Rückführung zur eigenen Mutter. Es werden keine individuellen Namen genannt.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,12–13

Die Figur in ihren Quellen

Der um Hilfe rufende Volksangehörige

Ruft Mūsā zunächst im Streit und am Folgetag erneut. Das zweite Hilfegesuch lässt Mūsā ihn als hitzig ansprechen.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,15–19

Die Figur in ihren Quellen

Der durch den Schlag Getötete

Wird als Gegner des Volksangehörigen beschrieben; sein Tod führt zu Mūsās Schuldbekenntnis. Eine vollständige Biografie des Getöteten fehlt.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,15–17

Die Figur in ihren Quellen

Der zweite Streitgegner

Steht im erneuten Konflikt dem Volksangehörigen gegenüber. Der genaue Sprecherbezug der folgenden Anklage wird nicht durch einen erfundenen Namen gelöst.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,18–19

Die Figur in ihren Quellen

Der Warnende aus der Stadt

Kommt eilends vom äußeren Teil der Stadt, meldet die Tötungsabsicht der Mächtigen und rät zur Flucht.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,20–21

Die Figur in ihren Quellen

Die gegen Mūsā beratenden Mächtigen

Beraten seine Tötung, wie der Warnende berichtet. Sie werden nicht mit einer sicher identifizierten historischen Behörde gleichgesetzt.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,20

Die Figur in ihren Quellen

Die beiden Frauen am Wasser

Halten ihre Herden zurück, erklären ihre Lage, erhalten Hilfe und vermitteln danach Einladung und Anstellung. Welche von beiden jeweils spricht, wird nicht zu einer sicher benannten Ehefrau ausgeformt.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,23–28

Die Figur in ihren Quellen

Die zum Einladen kommende Frau

Überbringt die Einladung ihres Vaters zur Entlohnung. Sie gehört zu den beiden zuvor wartenden Frauen, bleibt aber ohne Eigennamen.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,25

Die Figur in ihren Quellen

Die eine Anstellung empfehlende Tochter

Bezeichnet Mūsā gegenüber dem Vater als stark und vertrauenswürdig. Der Koranabschnitt nennt keinen eigenen Namen und erklärt nicht ausdrücklich, ob sie die zuvor einladende Tochter ist.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,26

Die Figur in ihren Quellen

Der Vater der beiden Frauen

Empfängt den Flüchtenden und bietet eine Verbindung von Arbeit und Heirat an. In den gelesenen Versen wird er weder Schuʿaib noch Jitro genannt.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,25–28

Die Figur in ihren Quellen

Die Tränkenden in Midian

Sind am Wasser versammelt, während die beiden Frauen warten. Anders als Exodus 2 erzählt dieses Fenster nicht ausdrücklich, sie hätten die Frauen gewaltsam vertrieben.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,23–24

Die Figur in ihren Quellen

Mūsās reisende Angehörige

Sollen beim Anblick des Feuers warten; Mūsā hofft, Nachricht oder Wärme für sie zu holen. Ihre Zahl und individuellen Namen werden hier nicht angegeben.

Belegstelle im bezeichneten Text
28,29

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Koran: ausgewählte Familien- und Prophetenerzählungen

Die auf dieser Seite bezeichneten Fenster: Suren 20 und 28 vollständig, 7,103–157, 26,10–68 und 27,7–14 als Auswahl; keine gesamte Koranlektüre.

Verkündigung im frühen 7.Jahrhundert; hier keine einheitliche Feindatierung aller Verse.

Sprache: Arabisches Werk; hier englische Vermittlung

Benutzte Ausgabe

Sure 28, 1–88: Pickthall, Mūsā und Erzählrahmen

Nur das tatsächlich gelesene Fenster 28,1–88.

Übersetzung von Pickthall; hier die digital gelieferte Gutenberg-Fassung, kein Faksimile der Erstausgabe.

Sprache: Englisch

Benutzte Ausgabe

Sure 20, 1–135: Pickthall, Mūsā und Erzählrahmen

Nur das tatsächlich gelesene Fenster 20,1–135.

Übersetzung von Pickthall; hier die digital gelieferte Gutenberg-Fassung, kein Faksimile der Erstausgabe.

Sprache: Englisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Verwendeter Ausschnitt
Die bezeichneten Textfenster und ausdrücklich zugeschriebene spätere Deutungen; keine aus unterschiedlichen Fassungen erfundene historische Biografie.
  1. Sure 28, 1–88: Pickthall, Mūsā und Erzählrahmen

    Koran; englische Übersetzung Marmaduke Pickthall, Gutenberg 16955 P: -Einträge

    28,1–88 vollständig gelesen. Damit die gesamte Sure.

    Englische Vermittlung; keine eigene arabische Übersetzung oder Kollation. Andere im Gutenberg-Sammeldokument enthaltene Übersetzungen nicht verwendet. Keine aus biblischen oder späteren Quellen ergänzten Namen als Koranwortlaut. Abgerufen am 2026-10-15.

  2. Sure 20, 1–135: Pickthall, Mūsā und Erzählrahmen

    Koran; englische Übersetzung Marmaduke Pickthall, Gutenberg 16955 P: -Einträge

    20,1–135 vollständig gelesen. Damit die gesamte Sure.

    Englische Vermittlung; keine eigene arabische Übersetzung oder Kollation. Andere im Gutenberg-Sammeldokument enthaltene Übersetzungen nicht verwendet. Keine aus biblischen oder späteren Quellen ergänzten Namen als Koranwortlaut. Abgerufen am 2026-10-15.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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