Eigene quellengebundene Teilprofile
| Name oder Rolle | Handlung und Textgrenze |
|---|---|
| Mūsās Mutter | Erhält die Eingebung zur Rettung, fürchtet um das Kind und erhält es zum Stillen zurück. Dieses Koranfenster nennt sie nicht Jochebed. |
| Mūsās Schwester | Folgt dem Kind aus der Entfernung und schlägt den geeigneten Haushalt zur Pflege vor. Ein Name Mirjam oder Maryam wird in diesem Abschnitt nicht genannt. |
| Pharaos Frau | Bittet, das Kind nicht zu töten, und schlägt Nutzen oder Annahme als Sohn vor. Die biblische Königstochter ist eine andere Rollenangabe. |
| Pharaos Haus | Nimmt das Kind auf, das ihm nach der Erzählansage später zum Gegner und Kummer werden soll. |
| Die zunächst nicht angenommenen Ammen | Die Zurückweisung ihrer Pflege eröffnet die Rückführung zur eigenen Mutter. Es werden keine individuellen Namen genannt. |
| Der um Hilfe rufende Volksangehörige | Ruft Mūsā zunächst im Streit und am Folgetag erneut. Das zweite Hilfegesuch lässt Mūsā ihn als hitzig ansprechen. |
| Der durch den Schlag Getötete | Wird als Gegner des Volksangehörigen beschrieben; sein Tod führt zu Mūsās Schuldbekenntnis. Eine vollständige Biografie des Getöteten fehlt. |
| Der zweite Streitgegner | Steht im erneuten Konflikt dem Volksangehörigen gegenüber. Der genaue Sprecherbezug der folgenden Anklage wird nicht durch einen erfundenen Namen gelöst. |
| Der Warnende aus der Stadt | Kommt eilends vom äußeren Teil der Stadt, meldet die Tötungsabsicht der Mächtigen und rät zur Flucht. |
| Die gegen Mūsā beratenden Mächtigen | Beraten seine Tötung, wie der Warnende berichtet. Sie werden nicht mit einer sicher identifizierten historischen Behörde gleichgesetzt. |
| Die beiden Frauen am Wasser | Halten ihre Herden zurück, erklären ihre Lage, erhalten Hilfe und vermitteln danach Einladung und Anstellung. Welche von beiden jeweils spricht, wird nicht zu einer sicher benannten Ehefrau ausgeformt. |
| Die zum Einladen kommende Frau | Überbringt die Einladung ihres Vaters zur Entlohnung. Sie gehört zu den beiden zuvor wartenden Frauen, bleibt aber ohne Eigennamen. |
| Die eine Anstellung empfehlende Tochter | Bezeichnet Mūsā gegenüber dem Vater als stark und vertrauenswürdig. Der Koranabschnitt nennt keinen eigenen Namen und erklärt nicht ausdrücklich, ob sie die zuvor einladende Tochter ist. |
| Der Vater der beiden Frauen | Empfängt den Flüchtenden und bietet eine Verbindung von Arbeit und Heirat an. In den gelesenen Versen wird er weder Schuʿaib noch Jitro genannt. |
| Die Tränkenden in Midian | Sind am Wasser versammelt, während die beiden Frauen warten. Anders als Exodus 2 erzählt dieses Fenster nicht ausdrücklich, sie hätten die Frauen gewaltsam vertrieben. |
| Mūsās reisende Angehörige | Sollen beim Anblick des Feuers warten; Mūsā hofft, Nachricht oder Wärme für sie zu holen. Ihre Zahl und individuellen Namen werden hier nicht angegeben. |
Die Kindheit als Rückblick der Berufung
Sure 20 erinnert Mūsā während des Berufungsgesprächs an die Mutter, die Schwester, die Rückgabe zum Stillen, die Tötung und die Jahre in Midian. Das ist eine anders angeordnete Rückschau auf die erfahrene Fürsorge. Die beteiligten Frauen werden auch dort nicht durch biblische Eigennamen ersetzt.
Weiterdenken
Welche voreiligen Gleichsetzungen entstehen, wenn die Namen einer anderen Fassung schon beim Lesen eingesetzt werden?
Die Figur in ihren Quellen
Mūsās Mutter
Erhält die Eingebung zur Rettung, fürchtet um das Kind und erhält es zum Stillen zurück. Dieses Koranfenster nennt sie nicht Jochebed.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,7–13
Die Figur in ihren Quellen
Mūsās Schwester
Folgt dem Kind aus der Entfernung und schlägt den geeigneten Haushalt zur Pflege vor. Ein Name Mirjam oder Maryam wird in diesem Abschnitt nicht genannt.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,11–12
Die Figur in ihren Quellen
Pharaos Frau
Bittet, das Kind nicht zu töten, und schlägt Nutzen oder Annahme als Sohn vor. Die biblische Königstochter ist eine andere Rollenangabe.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,9
Die Figur in ihren Quellen
Pharaos Haus
Nimmt das Kind auf, das ihm nach der Erzählansage später zum Gegner und Kummer werden soll.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,8–9
Die Figur in ihren Quellen
Die zunächst nicht angenommenen Ammen
Die Zurückweisung ihrer Pflege eröffnet die Rückführung zur eigenen Mutter. Es werden keine individuellen Namen genannt.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,12–13
Die Figur in ihren Quellen
Der um Hilfe rufende Volksangehörige
Ruft Mūsā zunächst im Streit und am Folgetag erneut. Das zweite Hilfegesuch lässt Mūsā ihn als hitzig ansprechen.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,15–19
Die Figur in ihren Quellen
Der durch den Schlag Getötete
Wird als Gegner des Volksangehörigen beschrieben; sein Tod führt zu Mūsās Schuldbekenntnis. Eine vollständige Biografie des Getöteten fehlt.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,15–17
Die Figur in ihren Quellen
Der zweite Streitgegner
Steht im erneuten Konflikt dem Volksangehörigen gegenüber. Der genaue Sprecherbezug der folgenden Anklage wird nicht durch einen erfundenen Namen gelöst.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,18–19
Die Figur in ihren Quellen
Der Warnende aus der Stadt
Kommt eilends vom äußeren Teil der Stadt, meldet die Tötungsabsicht der Mächtigen und rät zur Flucht.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,20–21
Die Figur in ihren Quellen
Die gegen Mūsā beratenden Mächtigen
Beraten seine Tötung, wie der Warnende berichtet. Sie werden nicht mit einer sicher identifizierten historischen Behörde gleichgesetzt.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,20
Die Figur in ihren Quellen
Die beiden Frauen am Wasser
Halten ihre Herden zurück, erklären ihre Lage, erhalten Hilfe und vermitteln danach Einladung und Anstellung. Welche von beiden jeweils spricht, wird nicht zu einer sicher benannten Ehefrau ausgeformt.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,23–28
Die Figur in ihren Quellen
Die zum Einladen kommende Frau
Überbringt die Einladung ihres Vaters zur Entlohnung. Sie gehört zu den beiden zuvor wartenden Frauen, bleibt aber ohne Eigennamen.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,25
Die Figur in ihren Quellen
Die eine Anstellung empfehlende Tochter
Bezeichnet Mūsā gegenüber dem Vater als stark und vertrauenswürdig. Der Koranabschnitt nennt keinen eigenen Namen und erklärt nicht ausdrücklich, ob sie die zuvor einladende Tochter ist.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,26
Die Figur in ihren Quellen
Der Vater der beiden Frauen
Empfängt den Flüchtenden und bietet eine Verbindung von Arbeit und Heirat an. In den gelesenen Versen wird er weder Schuʿaib noch Jitro genannt.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,25–28
Die Figur in ihren Quellen
Die Tränkenden in Midian
Sind am Wasser versammelt, während die beiden Frauen warten. Anders als Exodus 2 erzählt dieses Fenster nicht ausdrücklich, sie hätten die Frauen gewaltsam vertrieben.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,23–24
Die Figur in ihren Quellen
Mūsās reisende Angehörige
Sollen beim Anblick des Feuers warten; Mūsā hofft, Nachricht oder Wärme für sie zu holen. Ihre Zahl und individuellen Namen werden hier nicht angegeben.
Belegstelle im bezeichneten Text
28,29
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Koran: ausgewählte Familien- und Prophetenerzählungen
Die auf dieser Seite bezeichneten Fenster: Suren 20 und 28 vollständig, 7,103–157, 26,10–68 und 27,7–14 als Auswahl; keine gesamte Koranlektüre.
Verkündigung im frühen 7.Jahrhundert; hier keine einheitliche Feindatierung aller Verse.
Sprache: Arabisches Werk; hier englische Vermittlung
Benutzte Ausgabe
Sure 28, 1–88: Pickthall, Mūsā und Erzählrahmen
Nur das tatsächlich gelesene Fenster 28,1–88.
Übersetzung von Pickthall; hier die digital gelieferte Gutenberg-Fassung, kein Faksimile der Erstausgabe.
Sprache: Englisch
Benutzte Ausgabe
Sure 20, 1–135: Pickthall, Mūsā und Erzählrahmen
Nur das tatsächlich gelesene Fenster 20,1–135.
Übersetzung von Pickthall; hier die digital gelieferte Gutenberg-Fassung, kein Faksimile der Erstausgabe.
Sprache: Englisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Verwendeter Ausschnitt
- Die bezeichneten Textfenster und ausdrücklich zugeschriebene spätere Deutungen; keine aus unterschiedlichen Fassungen erfundene historische Biografie.
- Sure 28, 1–88: Pickthall, Mūsā und Erzählrahmen
Koran; englische Übersetzung Marmaduke Pickthall, Gutenberg 16955 P: -Einträge
28,1–88 vollständig gelesen. Damit die gesamte Sure.
Englische Vermittlung; keine eigene arabische Übersetzung oder Kollation. Andere im Gutenberg-Sammeldokument enthaltene Übersetzungen nicht verwendet. Keine aus biblischen oder späteren Quellen ergänzten Namen als Koranwortlaut. Abgerufen am 2026-10-15.
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Koran; englische Übersetzung Marmaduke Pickthall, Gutenberg 16955 P: -Einträge
20,1–135 vollständig gelesen. Damit die gesamte Sure.
Englische Vermittlung; keine eigene arabische Übersetzung oder Kollation. Andere im Gutenberg-Sammeldokument enthaltene Übersetzungen nicht verwendet. Keine aus biblischen oder späteren Quellen ergänzten Namen als Koranwortlaut. Abgerufen am 2026-10-15.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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