Beteiligte mit eigenen Textangaben
| Name oder Rolle | Bezeugte Handlung und Grenze |
|---|---|
| Tamar | Wird Ers Frau und nach seinem Tod Onan zugewiesen. Als Juda ihr Schela vorenthält, sucht sie verkleidet eine Begegnung mit Juda und behält seine Pfänder. |
| Hira | Freund Judas aus Adullam; geht mit ihm und sucht später vergeblich die Frau, um die Pfänder gegen ein Ziegenböckchen zurückzuholen. |
| Schua | Als kanaanäischer Vater von Judas Frau genannt; er wird nicht selbst als ihr Ehemann dargestellt. |
| Judas unbenannte Frau | Tochter Schuas; gebiert Er, Onan und Schela und stirbt später. Ihr Name wird in diesem Kapitel nicht genannt. |
| Er | Judas Erstgeborener und Tamars erster Mann. Der Erzähler wertet sein Verhalten als böse und berichtet seinen Tod, ohne die konkrete Tat auszuführen. |
| Onan | Soll dem verstorbenen Bruder Nachkommen verschaffen, verweigert diesen Zweck jedoch. Die Szene ist keine allgemeine medizinische oder moderne sexualrechtliche Auskunft. |
| Schela | Judas jüngerer Sohn. Juda verspricht ihn Tamar für später, hält ihn ihr aber auch nach seinem Heranwachsen vor. |
| Perez | Sohn Tamars und Judas; wird vor dem zuvor markierten Zwillingsbruder geboren. |
| Serach, Tamars Sohn | Seine zuerst ausgestreckte Hand wird mit einem Faden markiert, doch dann kommt Perez vor ihm zur Welt. |
| Tamars Hebamme | Markiert die zuerst ausgestreckte Hand und kommentiert den überraschenden Geburtsverlauf; die Quelle nennt keinen Namen. |
Den Text genau lesen
Juda verlangt zunächst Tamars Bestrafung. Als er Siegel, Schnur und Stab erkennt, spricht er ihr größeres Recht zu, weil er ihr Schela nicht gegeben hat. Die Erzählung verschiebt damit den Blick auf seine Verantwortung. Sie wird weder als erotische Abenteuergeschichte noch als zeitlose Vorschrift präsentiert.
Weiterdenken
Warum ändern die erkannten Gegenstände das Urteil desjenigen, der zuvor über Tamar richten wollte?
Die Figur in ihren Quellen
Tamar
Wird Ers Frau und nach seinem Tod Onan zugewiesen. Als Juda ihr Schela vorenthält, sucht sie verkleidet eine Begegnung mit Juda und behält seine Pfänder.
Belegstelle im bezeichneten Text
38,1–30
Die Figur in ihren Quellen
Hira
Freund Judas aus Adullam; geht mit ihm und sucht später vergeblich die Frau, um die Pfänder gegen ein Ziegenböckchen zurückzuholen.
Belegstelle im bezeichneten Text
38,1–30
Die Figur in ihren Quellen
Schua
Als kanaanäischer Vater von Judas Frau genannt; er wird nicht selbst als ihr Ehemann dargestellt.
Belegstelle im bezeichneten Text
38,1–30
Die Figur in ihren Quellen
Judas unbenannte Frau
Tochter Schuas; gebiert Er, Onan und Schela und stirbt später. Ihr Name wird in diesem Kapitel nicht genannt.
Belegstelle im bezeichneten Text
38,1–30
Die Figur in ihren Quellen
Er
Judas Erstgeborener und Tamars erster Mann. Der Erzähler wertet sein Verhalten als böse und berichtet seinen Tod, ohne die konkrete Tat auszuführen.
Belegstelle im bezeichneten Text
38,1–30
Die Figur in ihren Quellen
Onan
Soll dem verstorbenen Bruder Nachkommen verschaffen, verweigert diesen Zweck jedoch. Die Szene ist keine allgemeine medizinische oder moderne sexualrechtliche Auskunft.
Belegstelle im bezeichneten Text
38,1–30
Die Figur in ihren Quellen
Schela
Judas jüngerer Sohn. Juda verspricht ihn Tamar für später, hält ihn ihr aber auch nach seinem Heranwachsen vor.
Belegstelle im bezeichneten Text
38,1–30
Die Figur in ihren Quellen
Perez
Sohn Tamars und Judas; wird vor dem zuvor markierten Zwillingsbruder geboren.
Belegstelle im bezeichneten Text
38,1–30
Die Figur in ihren Quellen
Serach, Tamars Sohn
Seine zuerst ausgestreckte Hand wird mit einem Faden markiert, doch dann kommt Perez vor ihm zur Welt.
Belegstelle im bezeichneten Text
38,1–30
Die Figur in ihren Quellen
Tamars Hebamme
Markiert die zuerst ausgestreckte Hand und kommentiert den überraschenden Geburtsverlauf; die Quelle nennt keinen Namen.
Belegstelle im bezeichneten Text
38,1–30
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Genesis: Erzeltern- und Familiengeschichten
Genesis-Familiengeschichten; hier die tatsächlich gelesenen, einzeln gebundenen Kapitel einschließlich 29–50. Die ältere 12–28-Bearbeitungsnotiz am gemeinsamen Werkdatensatz ist kein aktueller Vollständigkeitsanspruch dieses Profils.
Antiker, literarisch zusammengesetzter Textbestand; keine exakte Datierung aller Episoden behauptet.
Sprache: Hebräisches Werk; hier englische Vermittlung
Benutzte Ausgabe
Genesis 38, JPS-1917-basierte Webfassung
Vollständiges Kapitel 38 tatsächlich englisch gelesen; keine eigene hebräische Übersetzung oder Handschriftenkollation.
Grundübersetzung 1917; digitale Bearbeitung Mechon-Mamre, Abruf 2026.
Sprache: Englisch
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Verwendeter Ausschnitt
- Eigene Profile im benannten Genesis-Text und ausdrücklich zugeschriebene spätere Deutung. Keine lückenlose historische Biografie oder Vereinheitlichung biblischer und koranischer Erzählungen.
- Genesis 38: englischer JPS-1917-basierter Mechon-Mamre-Text
Biblischer Text; Jewish Publication Society 1917, digitale Bearbeitung Mechon-Mamre
Kapitel 38 vollständig englisch gelesen; keine eigene hebräische Übersetzung.
Quellengebundene Erzählung, keine unabhängige Bestätigung von Personen oder Ereignissen. Moderne Webbearbeitung nicht pauschal als frei lizenziert behandelt. Abgerufen am 2026-10-15.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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