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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Jaratkaru, Vāsukis Schwester: Abwägung und Gegenrede

Vāsukis Schwester Jaratkaru heiratet einen gleichnamigen Weisen für das Wohl ihrer Verwandtschaft. Als sie ihn an die Abendriten erinnert, droht er zu gehen. Ihre eigene Rede benennt die Verantwortung, die dadurch unerfüllt bliebe.

3 Minuten Lesezeit

Gleicher Name, verschiedene Personen

Vāsuki stellt die Frau ausdrücklich als seine Schwester und als Namensgleiche des Weisen vor. Er sagt ihren Unterhalt zu. Der Mann fordert, sie dürfe nichts gegen seine Wünsche tun oder sagen. Die Passage schildert ihre Furcht und ihre Aufmerksamkeit gegenüber diesen Bedingungen.

Sie wird nicht mit dem männlichen Jaratkaru zusammengelegt. Ebenso wird ihr Name nicht ohne weitere Belege durch Namen aus späteren regionalen Traditionen ersetzt. Die eigene Frage dieses Profils ist ihre Handlung innerhalb genau dieses Erzählzugangs.

Sie wägt zwei drohende Folgen ab

Als der Mann in ihrem Schoß schläft und die Sonne untergeht, fragt sie sich, ob sie ihn wecken soll. Sie fürchtet seinen Zorn, hält aber das Versäumen der religiösen Pflichten für das größere Übel. Sie spricht ihn leise an. Der Text macht ihren Entschluss durch eine eigene Abwägung sichtbar.

Der Mann wertet das Wecken als Beleidigung. Ihre Erwiderung nennt dagegen den Schutz seiner religiösen Pflichten als Absicht. Die beiden Deutungen werden getrennt wiedergegeben, statt das Urteil des Mannes als abschließende Beschreibung ihrer Handlung zu übernehmen.

Ihre Gegenrede verweist auf die Verwandten

Unter Tränen fragt sie, warum er sie ohne eine Verfehlung verlasse. Die erhofften Nachkommen für ihre bedrohten Angehörigen seien noch nicht sichtbar. Er sagt ihr einen bereits empfangenen Sohn zu. Nach seinem Fortgang berichtet sie Vāsuki davon und beruhigt dessen Sorge.

Die spätere Geburt Āstīkas gibt der Hoffnung eine Gestalt. Sie macht die vorangegangene Furcht der Mutter nicht ungeschehen. Der Beitrag hält ihre eigene Stimme, die verschiedenen Familienbindungen und die Grenzen der gelesenen Geschichte nebeneinander.

Die Figur in ihren Quellen

Jaratkaru, Vāsukis Schwester

Vāsukis Schwester Jaratkaru heiratet einen gleichnamigen Weisen für das Wohl ihrer Verwandtschaft. Als sie ihn an die Abendriten erinnert, droht er zu gehen. Ihre eigene Rede benennt die Verantwortung, die dadurch unerfüllt bliebe. Identität ausdrücklich auf den benannten Zugang begrenzt.

Gleicher Name, verschiedene Personen
XLVII: Vāsukis Schwester und Heiratsbedingungen

Sie wägt zwei drohende Folgen ab
XLVII: schlafender Mann, Abendriten und Wecken

Ihre Gegenrede verweist auf die Verwandten
XLVII–XLVIII: Bitte gegen den Fortgang, Bericht an Vāsuki und Geburt

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Mahābhārata: Garuḍa, Nāgas und Schlangenopfer, Abschnitte XIII–LVIII

46 vollständige englische Webabschnitte 014–059 mit den Überschriften XIII–LVIII und den angezeigten Übersetzernoten: Erzählrahmen, Garuḍas Befreiung, Śeṣas Erdstütze, Vāsukis Rat, Parīkṣits Tod und Ende des Schlangenopfers.

Historischer englischer Ganguli-Übersetzungszugang; genaue gedruckte Webvorlage nicht am Titelblatt verifiziert.

Sprache: Englischer Übersetzungszugang aus dem Sanskrit

Benutzte Ausgabe

Mahābhārata: Garuḍa, Nāgas und Schlangenopfer, Abschnitte XIII–LVIII – benannter Übersetzungszugang

Nur benannte Astika-Abschnitte gelesen; keine Gesamtlektüre des Epos, Sanskritkollation oder kritische Ausgabe. Wiederholte Webkopien zählen einmal. Beschädigte Stellen und unterschiedliche Sprecherurteile werden nicht geglättet.

Historischer englischer Ganguli-Übersetzungszugang; genaue gedruckte Webvorlage nicht am Titelblatt verifiziert.

Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Benannte südasiatische Text-/Vermittlungsfenster; Fassungen getrennt
Verwendeter Ausschnitt
46 vollständige englische Webabschnitte 014–059 mit den Überschriften XIII–LVIII und den angezeigten Übersetzernoten: Erzählrahmen, Garuḍas Befreiung, Śeṣas Erdstütze, Vāsukis Rat, Parīkṣits Tod und Ende des Schlangenopfers.
  1. Mahābhārata: Garuḍa, Nāgas und Schlangenopfer, Abschnitte XIII–LVIII

    Kisari Mohan Ganguli; englischer Übersetzungszugang, Internet Sacred Text Archive · Historischer englischer Ganguli-Übersetzungszugang; genaue gedruckte Webvorlage nicht am Titelblatt verifiziert.

    46 vollständige englische Webabschnitte 014–059 mit den Überschriften XIII–LVIII und den angezeigten Übersetzernoten: Erzählrahmen, Garuḍas Befreiung, Śeṣas Erdstütze, Vāsukis Rat, Parīkṣits Tod und Ende des Schlangenopfers.

    Nur benannte Astika-Abschnitte gelesen; keine Gesamtlektüre des Epos, Sanskritkollation oder kritische Ausgabe. Wiederholte Webkopien zählen einmal. Beschädigte Stellen und unterschiedliche Sprecherurteile werden nicht geglättet. Abgerufen am 2026-10-05.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-06. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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