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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Tiere: Nachricht, gemeinsame Arbeit und Verwandlung

Warum tragen dieselben Tierwörter verschiedene Quellenrollen?

10–13 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Eine gemalte Frau weist vom Maisfeld auf den Wasserbedarf; ein Mann steht am schmalen Kanal. Puma, Fuchs, Schlange und zwei Vögel begleiten die Kanalarbeit am Berghang.
Freie heutige KI-Illustration zum Huarochirí-Manuskript, Kapitel 6 nach Arguedas 1966: Chuquisuso fordert Bewässerung und einen größeren Kanal aus Cocochalla; Tierrollen tragen die gemeinsame Arbeit. Die Darstellung wählt diesen Handlungsausschnitt aus der benannten Cupara-Folge. Aussehen, Kleidung, Tiere, Bauform und Geografie sind Bilddeutung, keine vermessene Ansicht oder heutige Ritualaufnahme. Die zuvor verschärfte Knappheit und die sexuelle Forderung Pariacacas bleiben im Text benannt; das Bild zeigt kein bedingungsloses männliches Geschenk. Textgrundlage

Der Kondor als Wegauskunft

Er macht Cuniraya Hoffnung und erhält in dessen Rede langes Leben und Nahrung. Ein Tier dieser Episode, keine automatische Identität jedes späteren Kondorworts.

Der Zorrino als Wegauskunft

Arguedas nennt Zorrino; Markham beschreibt einen kleinen übelriechenden Fuchs. Cuniraya verflucht die schlechte Nachricht. Moderne zoologische Bestimmung wird aus diesem Übersetzungsvergleich nicht sicher festgelegt.

Der Puma als Wegauskunft

Die günstige Nachricht führt zu einer erzählten Belohnung und zur Verwendung seiner Gestalt im Festzusammenhang. Markhams Löwenwort ist ein Übersetzungsschritt, kein Beweis für einen afrikanischen Löwen.

Der Fuchs als Wegauskunft

Seine schlechte Nachricht trägt Cunirayas Verfluchung. Die Füchse beim schlafenden Huatyacuri und beim Kanalbau haben eigene Rollen und werden nicht ohne Beleg dieselbe Person.

Der Falke als Wegauskunft

Er macht Hoffnung und erhält von Cuniraya Aussagen über Nahrung und erinnernde Gestalt. Die beschriebenen Opfer sind historische Textbehauptungen.

Die Kolibris als Beute

Picaflores werden in Cunirayas Rede über die Nahrung des Falken genannt. Dies ist eine Gruppenrolle, keine Serie zusätzlicher benannter Einzeltiere.

Der Papagei als Wegauskunft

Cuniraya erklärt dessen Rufen zur Ursache späterer Verfolgung. Die Erzählung nennt eine Tierrolle und generalisiert ihre Eigenschaften; keine wissenschaftliche Verhaltensdiagnose.

Das warnende Lama

Kapitel 3 lässt ein männliches Lama den Meeresanstieg voraussagen. Sein Halter nimmt Familie und Tier mit zum Huillcacoto. Die Übersetzung nennt Familie; Ávilas Bearbeitung begrenzt den späteren Überlebendenbericht anders.

Der Halter des warnenden Lamas

Der Mann schlägt das traurige Lama zunächst mit einem Maiskolbenrest, hört dann die Warnung und geht mit Familie und Vorräten zum Berg. Er bleibt namenlos; keine Gleichsetzung mit biblischen oder griechischen Flutfiguren.

Familie des Lama-Halters

Arguedas nennt diese mitziehende Gruppe. Die Folge erklärt das Fortbestehen der Menschen, ohne jedem Angehörigen einen eigenen Namen oder eine genaue Zahl zu geben.

Tiere am Huillcacoto

Puma, Fuchs, Huanaco, Kondor und weitere Tiere drängen sich auf der Bergspitze. Der schwarze Schwanz des Fuchses wird vom Wasser berührt. Eine gemeinsame Rettungsgruppe; keine Gleichsetzung aller Arten mit früheren Wegauskunftsfiguren.

Steine, Mörser und Stampfer in der Dunkelheit

Kapitel 4 erzählt, dass diese Dinge gegeneinander beziehungsweise gegen Menschen handeln. Sie werden als handelnde Dinge im ausgewählten Abschnitt erfasst, nicht als menschliche Götter ausgegeben.

Lamas während des ausgefallenen Tages

Lamas aus den Bergen beginnen Menschen zu verfolgen. Diese Gruppe gehört zur Dunkelheitserzählung und erhält keine erfundene Identität mit dem einzelnen warnenden Lama.

Die zwei Füchse bei Latauzaco

Ein Fuchs von oben und einer von unten tauschen Wissen über Krankheit aus. Der zweite Bericht über eine beinahe nach Fehlgeburt gestorbene Frau wird ausdrücklich für später aufgeschoben. Huatyacuri hört zu; keine heutige medizinische Diagnose.

Die Frau im aufgeschobenen Fuchsbericht

Der Fuchs berichtet von einer Tochter eines mächtigen Vorstehers, die nach einer Fehlgeburt fast starb. Der Erzähler kündigt den weiteren Bericht für später an. Der Fall bleibt ausdrücklich unvollständig, nicht mit Tamtañamcas Frau zusammengelegt.

Die zwei Schlangen im Haus

Sie sind Teil der erzählten Diagnose und werden getötet. Kapitel 5 benennt zwei; eine frühere Formulierung in Ávilas Bericht wechselt die Zahl. Keine reale Krankheitsursache wird daraus abgeleitet.

Die zweiköpfige Kröte

Das Wesen unter dem Mahlstein entkommt zum Anchicocha. Erzählte Folgen seiner Stimme sind religiöse Quellenbehauptungen und keine gesundheitliche Warnung über heutige Gewässer.

Das tote Huanaco als List

Huatyacuri verbirgt sich in der Gestalt eines toten Huanacos und erschreckt die Tiere, die Instrumente und Getränk bei sich tragen. Ein vorgespielter Tierkörper ist nicht ein zusätzlicher handelnder Ahnherr.

Fuchs und Zorrino mit Getränk und Instrumenten

Arguedas nennt Fuchs und Zorrino, während Ávila/Markham Fuchs und Füchsin nennt. Der Rollenfall hält die abweichende Paarbeschreibung statt einer sicheren zoologischen Ehe fest.

Tierische Helfer bei Haus und Kanal

Vögel, Schlangen und weitere Tiere bauen Huatyacuris Haus; Vikunjas tragen Dachmaterial. Beim Cocochalla-Kanal arbeiten Pumas, Füchse, Schlangen und Vögel. Das sind ausgewählte Arbeitsgruppen mit getrennten Aufgaben, keine zusätzliche einheitliche Tierperson.

Die kleinen Wildkatzen am Dachweg

Sie erschrecken die Lamas des reichen Konkurrenten. Die Ladung fällt und die Tiere stürzen. Eine helfende Tiergruppe in diesem Wettkampf.

Die Hirsche nach der Verwandlung

Nach dem verwandelten Rivalen vermehren sich die Hirsche. Eine falsche Rede eines Jungtiers kehrt die Beziehung um: Statt Menschen zu fressen werden sie Nahrung. Der sprechende Nachwuchs bleibt Teil der ausdrücklich unbenannten Gruppe.

Tiere auf dem Pullao-Baum

Affen und verschiedene Vögel suchen auf dem zum Bogen gewordenen Baum zwischen Llantapa und Huicho Zuflucht und werden mit ihm ins Meer getragen. Die Quelle gibt kein heutiges Artinventar oder eine nachgewiesene Flutkatastrophe.

Der Fuchs als Kanalführer

Er gewinnt die Führung, wird vom Ruf der Perdiz erschreckt und stürzt. Seine Person wird von Cunirayas Nachrichtenfuchs und den Informationsfüchsen getrennt.

Die auffliegende Perdiz

Der Ruf dieses Vogels unterbricht den Kanalweg. Die Quellenbezeichnung wird bewahrt; keine sichere moderne Art aus dem deutschen Wort Rebhuhn ergänzt.

Die Schlange als neue Kanalführung

Nach dem Sturz des Fuchses führt die Schlange die Tiere. Der niedrigere Wasserverlauf ist eine erklärte Erinnerung, kein von uns vermessener Ingenieurplan.

Die drei vogelförmig begründeten Boten

Kapitel 14 nennt Boten mit Kondor-, Falken- und Schwalbenherkunft. Der Schwalbenbote kommt zuerst, öffnet die Kiste vorzeitig und muss noch einmal reisen. Die Quellenrollen werden nicht mit den früheren Wegauskunftstieren identifiziert.

Die Figur in ihren Quellen

Der Kondor als Wegauskunft

Er macht Cuniraya Hoffnung und erhält in dessen Rede langes Leben und Nahrung. Ein Tier dieser Episode, keine automatische Identität jedes späteren Kondorworts.

Benannte Fassung
Kapitel 2, S.25/PDF 16

Die Figur in ihren Quellen

Der Zorrino als Wegauskunft

Arguedas nennt Zorrino; Markham beschreibt einen kleinen übelriechenden Fuchs. Cuniraya verflucht die schlechte Nachricht. Moderne zoologische Bestimmung wird aus diesem Übersetzungsvergleich nicht sicher festgelegt.

Benannte Fassung
Kapitel 2, S.25/PDF 16

Die Figur in ihren Quellen

Der Puma als Wegauskunft

Die günstige Nachricht führt zu einer erzählten Belohnung und zur Verwendung seiner Gestalt im Festzusammenhang. Markhams Löwenwort ist ein Übersetzungsschritt, kein Beweis für einen afrikanischen Löwen.

Benannte Fassung
Kapitel 2, S.25–27/PDF 16–17

Die Figur in ihren Quellen

Der Fuchs als Wegauskunft

Seine schlechte Nachricht trägt Cunirayas Verfluchung. Die Füchse beim schlafenden Huatyacuri und beim Kanalbau haben eigene Rollen und werden nicht ohne Beleg dieselbe Person.

Benannte Fassung
Kapitel 2, S.27/PDF 17

Die Figur in ihren Quellen

Der Falke als Wegauskunft

Er macht Hoffnung und erhält von Cuniraya Aussagen über Nahrung und erinnernde Gestalt. Die beschriebenen Opfer sind historische Textbehauptungen.

Benannte Fassung
Kapitel 2, S.27/PDF 17

Gruppe im Quellenbezug

Die Kolibris als Beute

Picaflores werden in Cunirayas Rede über die Nahrung des Falken genannt. Dies ist eine Gruppenrolle, keine Serie zusätzlicher benannter Einzeltiere.

Benannte Fassung
Kapitel 2, S.27/PDF 17

Die Figur in ihren Quellen

Der Papagei als Wegauskunft

Cuniraya erklärt dessen Rufen zur Ursache späterer Verfolgung. Die Erzählung nennt eine Tierrolle und generalisiert ihre Eigenschaften; keine wissenschaftliche Verhaltensdiagnose.

Benannte Fassung
Kapitel 2, S.27/PDF 17

Die Figur in ihren Quellen

Das warnende Lama

Kapitel 3 lässt ein männliches Lama den Meeresanstieg voraussagen. Sein Halter nimmt Familie und Tier mit zum Huillcacoto. Die Übersetzung nennt Familie; Ávilas Bearbeitung begrenzt den späteren Überlebendenbericht anders.

Benannte Fassung
Kapitel 3/PDF 19

Die Figur in ihren Quellen

Der Halter des warnenden Lamas

Der Mann schlägt das traurige Lama zunächst mit einem Maiskolbenrest, hört dann die Warnung und geht mit Familie und Vorräten zum Berg. Er bleibt namenlos; keine Gleichsetzung mit biblischen oder griechischen Flutfiguren.

Benannte Fassung
Kapitel 3/PDF 19

Ávila/Markham: begrenzter Vergleich
IV, S.131–132; Ávilas Kommentierung behauptet einen alleinigen menschlichen Überlebenden und problematisiert Fortpflanzung; Arguedas nennt zuvor Familie.

Gruppe im Quellenbezug

Familie des Lama-Halters

Arguedas nennt diese mitziehende Gruppe. Die Folge erklärt das Fortbestehen der Menschen, ohne jedem Angehörigen einen eigenen Namen oder eine genaue Zahl zu geben.

Benannte Fassung
Kapitel 3/PDF 19

Gruppe im Quellenbezug

Tiere am Huillcacoto

Puma, Fuchs, Huanaco, Kondor und weitere Tiere drängen sich auf der Bergspitze. Der schwarze Schwanz des Fuchses wird vom Wasser berührt. Eine gemeinsame Rettungsgruppe; keine Gleichsetzung aller Arten mit früheren Wegauskunftsfiguren.

Benannte Fassung
Kapitel 3/PDF 19

Gruppe im Quellenbezug

Steine, Mörser und Stampfer in der Dunkelheit

Kapitel 4 erzählt, dass diese Dinge gegeneinander beziehungsweise gegen Menschen handeln. Sie werden als handelnde Dinge im ausgewählten Abschnitt erfasst, nicht als menschliche Götter ausgegeben.

Benannte Fassung
Kapitel 4/PDF 20

Gruppe im Quellenbezug

Lamas während des ausgefallenen Tages

Lamas aus den Bergen beginnen Menschen zu verfolgen. Diese Gruppe gehört zur Dunkelheitserzählung und erhält keine erfundene Identität mit dem einzelnen warnenden Lama.

Benannte Fassung
Kapitel 4/PDF 20

Gruppe im Quellenbezug

Die zwei Füchse bei Latauzaco

Ein Fuchs von oben und einer von unten tauschen Wissen über Krankheit aus. Der zweite Bericht über eine beinahe nach Fehlgeburt gestorbene Frau wird ausdrücklich für später aufgeschoben. Huatyacuri hört zu; keine heutige medizinische Diagnose.

Benannte Fassung
Kapitel 5, S.37/PDF 22

Die Figur in ihren Quellen

Die Frau im aufgeschobenen Fuchsbericht

Der Fuchs berichtet von einer Tochter eines mächtigen Vorstehers, die nach einer Fehlgeburt fast starb. Der Erzähler kündigt den weiteren Bericht für später an. Der Fall bleibt ausdrücklich unvollständig, nicht mit Tamtañamcas Frau zusammengelegt.

Benannte Fassung
Kapitel 5, S.37/PDF 22

Gruppe im Quellenbezug

Die zwei Schlangen im Haus

Sie sind Teil der erzählten Diagnose und werden getötet. Kapitel 5 benennt zwei; eine frühere Formulierung in Ávilas Bericht wechselt die Zahl. Keine reale Krankheitsursache wird daraus abgeleitet.

Benannte Fassung
Kapitel 5, S.37–39/PDF 22–23

Die Figur in ihren Quellen

Die zweiköpfige Kröte

Das Wesen unter dem Mahlstein entkommt zum Anchicocha. Erzählte Folgen seiner Stimme sind religiöse Quellenbehauptungen und keine gesundheitliche Warnung über heutige Gewässer.

Benannte Fassung
Kapitel 5, S.37–39/PDF 22–23

Gegenstand oder Zeichen in den Quellen

Das tote Huanaco als List

Huatyacuri verbirgt sich in der Gestalt eines toten Huanacos und erschreckt die Tiere, die Instrumente und Getränk bei sich tragen. Ein vorgespielter Tierkörper ist nicht ein zusätzlicher handelnder Ahnherr.

Benannte Fassung
Kapitel 5, S.41/PDF 24

Gruppe im Quellenbezug

Fuchs und Zorrino mit Getränk und Instrumenten

Arguedas nennt Fuchs und Zorrino, während Ávila/Markham Fuchs und Füchsin nennt. Der Rollenfall hält die abweichende Paarbeschreibung statt einer sicheren zoologischen Ehe fest.

Benannte Fassung
Kapitel 5, S.41/PDF 24

Ávila/Markham: begrenzter Vergleich
V, S.137–138; Abweichung vom Fuchs-/Zorrino-Paar Arguedas.

Gruppe im Quellenbezug

Tierische Helfer bei Haus und Kanal

Vögel, Schlangen und weitere Tiere bauen Huatyacuris Haus; Vikunjas tragen Dachmaterial. Beim Cocochalla-Kanal arbeiten Pumas, Füchse, Schlangen und Vögel. Das sind ausgewählte Arbeitsgruppen mit getrennten Aufgaben, keine zusätzliche einheitliche Tierperson.

Benannte Fassung
Kapitel 5/6, S.43/51/PDF 25/29

Gruppe im Quellenbezug

Die kleinen Wildkatzen am Dachweg

Sie erschrecken die Lamas des reichen Konkurrenten. Die Ladung fällt und die Tiere stürzen. Eine helfende Tiergruppe in diesem Wettkampf.

Benannte Fassung
Kapitel 5, S.43/PDF 25

Gruppe im Quellenbezug

Die Hirsche nach der Verwandlung

Nach dem verwandelten Rivalen vermehren sich die Hirsche. Eine falsche Rede eines Jungtiers kehrt die Beziehung um: Statt Menschen zu fressen werden sie Nahrung. Der sprechende Nachwuchs bleibt Teil der ausdrücklich unbenannten Gruppe.

Benannte Fassung
Kapitel 5, S.43/PDF 25

Gruppe im Quellenbezug

Tiere auf dem Pullao-Baum

Affen und verschiedene Vögel suchen auf dem zum Bogen gewordenen Baum zwischen Llantapa und Huicho Zuflucht und werden mit ihm ins Meer getragen. Die Quelle gibt kein heutiges Artinventar oder eine nachgewiesene Flutkatastrophe.

Benannte Fassung
Kapitel 5, S.45/PDF 26

Die Figur in ihren Quellen

Der Fuchs als Kanalführer

Er gewinnt die Führung, wird vom Ruf der Perdiz erschreckt und stürzt. Seine Person wird von Cunirayas Nachrichtenfuchs und den Informationsfüchsen getrennt.

Benannte Fassung
Kapitel 6, S.51/PDF 29

Die Figur in ihren Quellen

Die auffliegende Perdiz

Der Ruf dieses Vogels unterbricht den Kanalweg. Die Quellenbezeichnung wird bewahrt; keine sichere moderne Art aus dem deutschen Wort Rebhuhn ergänzt.

Benannte Fassung
Kapitel 6, S.51/PDF 29

Die Figur in ihren Quellen

Die Schlange als neue Kanalführung

Nach dem Sturz des Fuchses führt die Schlange die Tiere. Der niedrigere Wasserverlauf ist eine erklärte Erinnerung, kein von uns vermessener Ingenieurplan.

Benannte Fassung
Kapitel 6, S.51/PDF 29

Gruppe im Quellenbezug

Die drei vogelförmig begründeten Boten

Kapitel 14 nennt Boten mit Kondor-, Falken- und Schwalbenherkunft. Der Schwalbenbote kommt zuerst, öffnet die Kiste vorzeitig und muss noch einmal reisen. Die Quellenrollen werden nicht mit den früheren Wegauskunftstieren identifiziert.

Benannte Fassung
Kapitel 14, S.91–93/PDF 49–50

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Anonymes Quechua-Manuskript von Huarochirí

Verbundene lokale Erzählungen und Berichte über religiöse Beziehungen. Regionale Sprecherpositionen, christliche Wörter und Veränderungen stehen im selben überlieferten Text.

Frühes 17. Jahrhundert; anonyme Aufzeichnung im kolonialen Kontext. Keine gesicherte Autorenzuschreibung aus dem Titel 1966.

Sprache: Kolonial verschriftetes Quechua mit spanischen Einschüben

Benutzte Ausgabe

Dioses y hombres de Huarochirí, Lima 1966

José María Arguedas übersetzt; die Einleitung nennt Karen Spalding für die paleografische Transkription und Pierre Duviols für die beigefügte Studie. Nur ausgewählte Kapitel und Vorstücke hier gelesen; die Quechua-Spalte ist kein Foto der Handschrift.

1966; digitales Universitätsangebot ist keine neue historische Datierung.

Sprache: Gedruckte Quechua-Transkription neben spanischer Übersetzung

Überlieferter Text

Francisco de Ávilas Huarochirí-Bericht 1608

Missionarisch wertende, kürzere Bearbeitung mit sieben ausgeführten Kapiteln und einem angekündigten achten. Nicht mit dem vollständigen anonymen Quechua-Manuskript gleichsetzen.

1608 im Titel der überlieferten Bearbeitung.

Sprache: Spanische Bearbeitung

Benutzte Ausgabe

Ávila in Narratives of the Rites and Laws of the Yncas

Clements R. Markhams Ausgabe; der Huarochirí-Teil umfasst eigene historische Kommentare und Übersetzernoten. Nicht eine direkte vollständige Übersetzung des Quechua-Manuskripts.

London 1873, Hakluyt Society.

Sprache: Englische Übersetzung des spanischen Berichts

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Verwendeter Ausschnitt
Ausgewählte Huarochirí-Kapitel in Arguedas 1966, konkret verglichen mit Ávila/Markham 1873 und benannten heutigen Untersuchungen. Lokale Stimmen und Übersetzungsschritte getrennt.
  1. Huarochirí: ausgewählte Kapitel in Arguedas’ zweisprachiger Ausgabe

    Anonyme Quechua-Aufzeichnung; José María Arguedas (Übersetzung), Karen Spalding (paleografische Transkription) · Koloniale Aufzeichnung des frühen 17. Jahrhunderts; Ausgabe Lima 1966

    Vorstücke PDF 1–7/12–13; vollständige spanische Kapitel 1–10/PDF 14–41, 13/PDF 46–48, 14/PDF 49–50. Gedrucktes Quechua parallel sichtbar.

    Keine eigene Quechua-Übersetzung, keine Handschriftenautopsie. Ältere Titelzuschreibung an Ávila und fragliche 1598-Datierung sind Aussagen der Ausgabe, keine heute gesicherte Autoren-/Datierungsentscheidung. Übrige Kapitel und Duviols’ gesamte Studie nicht gelesen. Abgerufen am 2026-10-14.

  2. Ávilas kürzerer Bericht: Markhams englische Ausgabe 1873

    Francisco de Ávila; Clements R. Markham (Übersetzung und Edition) · Bericht 1608; London, Hakluyt Society 1873

    Titel PDF 7; Ávila-Vorstücke PDF 149–150; I–VII vollständig, VIII nur angekündigter Plan, Druck 123–147/PDF 153–177.

    Unvollständige spanische Bearbeitung in späterer englischer Übersetzung; nicht das ganze Quechua-Manuskript. Missionarische Wertungen und Markhams Noten unterscheiden. Kein vollständiges Buch oder juristischer Depositionsbestand. Abgerufen am 2026-10-14.

  3. Chaupi Ñamca: eine literaturwissenschaftliche Lektüre

    Sergio Andrés Sandoval · 2011, Espaço Ameríndio 5(1), S.32–56

    PDF 1–20/S.32–51: Argument und ausgewählte zitierte Huarochirí-Passagen.

    Heutige Interpretation und Zitate anderer Editionen; keine unmittelbare Lektüre aller dort angeführten Werke. Ritualkontinuität nicht durch heutige örtliche Feldforschung bestätigt. Abgerufen am 2026-10-14.

  4. Dioses y héroes de Huarochirí: Namen als Forschungsfrage

    Rodolfo Cerrón-Palomino · 2021, Boletín de la Academia Peruana de la Lengua 69, S.125–134; DOI 10.46744/bapl.202101.005

    PDF 1–8/S.125–132: mehrsprachige Namensargumente; ausgewählte Cuniraya-/Pariacaca-/Huallallo-Stellen.

    Benannte etymologische Hypothesen eines Autors; kein wissenschaftlicher Konsens oder eigene Sprachrekonstruktion. Nicht die ganze Referenzliste oder jedes zitierte Original gelesen. Abgerufen am 2026-10-14.

  5. Taylor 2008: Katalog zur normalisierten zweisprachigen Edition

    Instituto de Estudios Peruanos, Verlagskatalog · Beschriebene Edition 2008; Katalogabfrage 2026

    Bibliografische Angaben, Editionsbeschreibung und ausdrücklich hypothetische Tomás-Zuschreibung.

    Nur Metadaten gelesen; keine vollständige Taylor 2008-Edition. Kataloghypothese ist kein Beweis für die Autorschaft. Abgerufen am 2026-10-14.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-14. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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