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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Futsunushi: Eine Mission und verschiedene Begleiter

Warum lässt sich Futsunushis Nihongi-Mission nicht einfach in die Kojiki-Szene einsetzen?

2 Minuten Lesezeit

Ein eigener Vorschlag in der Versammlung

Der Nihongi-Bericht schlägt Futsunushi für die Mission vor. Takemikazuchi tritt danach hinzu. Beide fragen Ōnamochi nach dessen Antwort; ein Bote holt die Entscheidung Kotoshironushis ein.

Übertragung und Befriedung bleiben Textbehauptungen

Ōnamochi übergibt einen Speer und zieht sich zurück. Der Bericht lässt die Gesandten anschließend Widerstand töten; ein gesonderter Absatz ergänzt den Sterngott und einen weiteren Helfer. Diese Wertungen gehören zum Erzählbericht.

Kein austauschbarer Platzhalter

Im selbst gelesenen Kojiki-Fenster begleitet Torifune Takemikazuchi. Futsunushis eigenes Nihongi-Profil wird deshalb nicht einfach in diese Szene eingesetzt. Auch eine Schwertbezeichnung macht Gegenstand und Gestalt nicht automatisch identisch.

Katori verbindet einen Namen mit einem eigenen Erzählbericht

Katori nennt Futsunushi als verehrte Gestalt und Iwainushi als weiteren örtlich verwendeten Namen. Der öffentliche Bericht lässt ihn mit Takemikazuchi die Macht der Schwerter zeigen und den breiten Speer empfangen. Diese heutige Zusammenfassung ist ein eigener Vermittlungszeuge. Sie wird nicht wortgleich in die historische Nihongi-Übersetzung zurückgeschrieben.

Eine gemeinsame Verehrung ist keine Figurenverschmelzung

Im Kasuga-Bericht besitzen Futsunushi und Takemikazuchi getrennte Hauptheiligtümer. Die gemeinsame Ordnung hält beide Namen auseinander. Das entspricht der Vorgehensweise dieses Profils: Mission, örtliche Verehrung und eine tatsächliche materielle Schwertidentität sind verschiedene Fragen.

Die Figur in ihren Quellen

Eine Gestalt, verschiedene Textrollen

Futsunushi
Benannte Gestalt mit eigener Rolle im jeweiligen Chronikfenster; Besetzung und verwandte Titel nicht harmonisiert.

Benannte heutige Verehrungsorte
Öffentliche institutionelle Ortsberichte separat von Chronikhandlung und Genealogie.

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Kojiki

Diese Seite erschließt Kojiki-Abschnitte XXXII. Die Werkzuordnung bezeichnet den überlieferten japanischen Text; die benutzte englische Übersetzung steht als eigener Editionszugang daneben. Es sind ausgewählte Textfenster, keine vollständige Lektüre des Werkes.

Werk, überlieferte Handschriften und heutige Übersetzungen werden getrennt datiert.

Sprache: Japanischer Text in chinesischen Schriftzeichen

Benutzte Ausgabe

Chamberlain 1882: Kojiki-Ausschnitte XXXII

Dieser Zugang erschließt die Abschnitte XXXII derselben historischen englischen Ausgabe. Er ist kein Nachweis einer neuen selbständigen Ausgabe. Die Quellenliste nennt den jeweiligen Umfang der Haupttext- und Anmerkungslektüre; eine Volllektüre des Kojiki und eine eigene Übersetzung aus dem japanischen Original werden nicht behauptet.

1882: Erscheinungsjahr der Übersetzung. Benutzt sind die digitalen Transkriptionen der genannten Abschnitte.

Sprache: Englisch

Welche Zeit ist gemeint?

  • 1882: benutzte historische Übersetzung von Chamberlain; kein Lebens- oder Ereignisdatum der erzählten Gestalten.
  • 1896: benutzte historische Übersetzung von Aston; kein Lebens- oder Ereignisdatum der erzählten Gestalten.

Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Landgestaltung und Herrschaftsübertragung: getrennte Chronikwege
Verwendeter Ausschnitt
Kojiki XXVII/XXVIII/XXXII und benannter Nihongi-II-Transferblock; Fachartikel separat, keine harmonisierte Besetzung.
  1. NihongiII: Futsunushi und Takemikazuchi im Übertragungsbericht

    William George Aston · 1896

    Nur Haupttextblock von After this, Taka-mi-musubi no Mikoto again assembled bis Ultimately they reported the result of their mission vollständig aus archiviertemHTMLText gelesen. KeineFußnoten oder vollständigesBuchII; zusätzlich sichtbarerNinigi/Feuergeburtskontext nur vorgemerkt.

    KeineGanzwerklektüre oderOriginalsprachenprüfung; alternativerKagasewo/TakehadzuchiBericht alsgesonderterAbsatz. Abgerufen am 2026-10-09.

  2. Kojiki, Abschnitt32

    Basil Hall Chamberlain · 1882

    Haupttext und alle38Anmerkungen aus archiviertemHTMLText gelesen.

    HistorischeÜbertragung und zeitgebundeneKommentare; keineeigeneOriginallektüre oder sichereEtymologien. Abgerufen am 2026-10-09.

  3. Katori Jingū: verehrte Gestalt und eigene Landübergabe-Erklärung

    Katori Jingū · Undatierte aktuelle institutionelle Selbstdarstellung

    Japanischer Haupttext 18–50 vollständig gelesen: Gestalt/örtlicher weiterer Name, öffentliche Mythenerzählung, Verehrungsbeschreibung und Festbericht. Hier ausgewertet nur Gestalt und benannte Landübergabe; keine Bilder/Aufführung gesehen.

    Begriffe, Legenden, Herkunfts- und Verehrungsberichte als benannte institutionelle Vermittlung; keine Bestätigung göttlicher Ereignisse oder vollständige Traditionsauskunft. Keine Bilderübernahme, Feldbeobachtung, private Ritualanleitung oder erfundene Darstellungserlaubnis. Abgerufen am 2026-10-09.

  4. Kasuga Taisha: vier Hauptheiligtümer und institutioneller Herkunftsbericht

    Kasuga Taisha · Undatierte aktuelle institutionelle Selbstdarstellung

    Japanischer Haupttext 36–59 vollständig gelesen: vier benannte Hallengestalten, berichteter Ursprung 768 und Herkunftsbezug zu Kashima/Katori/Hiraoka. Referiertes Kosha-ki nicht direkt gelesen; Bilder nicht gesichtet.

    Begriffe, Legenden, Herkunfts- und Verehrungsberichte als benannte institutionelle Vermittlung; keine Bestätigung göttlicher Ereignisse oder vollständige Traditionsauskunft. Keine Bilderübernahme, Feldbeobachtung, private Ritualanleitung oder erfundene Darstellungserlaubnis. Abgerufen am 2026-10-09.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-09. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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