Ein Platz im Schutzensemble
Die Ortsvermittlung zum Sanjūsangendō stellt Fūjin am Ende einer Reihe vor den Kannon-Bildern vor. Der Windbeutel liegt über seinen Schultern. Hier begegnet die Figur im buddhistischen Schutzkontext; der Bericht über Vāyu ist ein vermittelter Herkunftszugang, keine von uns gelesene Rigveda-Passage.
Der Wind erhält eine konkrete Handlung
Auf Toshimasas Schwertstichblatt 51.166 beschreibt der Walters-Katalog Fūjin auf der Vorderseite: Aus dem Beutel freigesetzter Wind trifft eine Hütte, bei der Menschen stehen. Ein winziger Gebrauchsgegenstand erzählt damit eine andere Situation als die große Tempelaufstellung.
Goldgrund und ein späteres Bildzeugnis
Die Sōtatsu zugeschriebenen Stellschirme des Kennin-ji gehören laut Kyoto-Katalog ins 17. Jahrhundert. Der Goldgrund wird als Raumwirkung erläutert. Eine Entstehungszeit des Bildes ist damit benannt; sie datiert weder die Geburt Fūjins noch den Anfang aller Windverehrung.
Ein Paar ist keine belegte Zwillingsfamilie
Wind und Donner treten an diesen Zeugen zusammen auf. Die Paarung begründet hier keine Zwillingsabstammung oder lückenlose Familienbiografie. Auch Clevelands Hinweis auf ein Gegenstück in Fukuoka bleibt eine Aussage über zwei Skulpturen, deren Zusammenhang getrennt dokumentiert werden muss.
Die benannte historische Objektansicht

Die Figur in ihren Quellen
Eine Gestalt, verschiedene Textrollen
Fūjin
Eigene bildliche Windhandlung; buddhistischer Tempelrahmen und spätere Bildträger separat. Keine ergänzte Fantasygenealogie.
Welche Zeit ist gemeint?
- 17. Jahrhundert: Sōtatsus Stellschirmpaar laut Kyoto-Katalog, keine Figurenlebenszeit.
- Zweite Hälfte des 19. bis erstes Viertel des 20. Jahrhunderts: Stichblatt 51.166 laut Walters-Katalog.
Die Datierung eines Zeugnisses ist kein Geburtsdatum des gesamten Erzählstoffs.
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Wind und Donner in benannten Bild- und Tempelkontexten
- Verwendeter Ausschnitt
- Vier institutionelle Zugänge, einschließlich eines begrenzten Abschnitts 017-015 aus einer umfangreichen PDF-Sammlung; keine Originalbildsichtung oder vollständige Sanskrittextlektüre.
- 017-015: The Wind God and Thunder God, and the Twenty-Eight Attendants
Higashiyama Shichijō Tourism Project Team Council / Japan Tourism Agency · Veröffentlichungsdatum nicht eigens verifiziert
Nur englischer Abschnitt 017-015, PDF-Seiten 961–962 (Index 960–961), Zeilen 17781–17809 vollständig gelesen. Japanische Parallelfassung und übrige 1061-Seiten-Sammlung nicht ausgewertet.
Benannte institutionelle Vermittlung; Objekt-, Orts- und Glaubensbehauptungen als solche wiedergegeben. Keine tatsächliche Bild-/Objekt-/Ritualbesichtigung. Referierte indische Texte nicht selbst gelesen. Abgerufen am 2026-10-09.
- Toshimasa: Tsuba with the Gods of Wind and Thunder, 51.166
The Walters Art Museum · Undatierter Onlinekatalog
Titel/Hersteller/Datierung/Material 77–85, vollständige Beschreibung 85, Inschriftübersetzung 86–88, Provenienz 94, Herkunft/Maße/Objektnummer 100–119 gelesen; CC0-Verweise registriert, keine Bildsichtung oder eigene Inschriftentzifferung.
Benannte institutionelle Vermittlung; Objekt-, Orts- und Glaubensbehauptungen als solche wiedergegeben. Keine tatsächliche Bild-/Objekt-/Ritualbesichtigung. Referierte indische Texte nicht selbst gelesen. Abgerufen am 2026-10-09.
- Wind God and Thunder God Screens, Kennin-ji
Kyoto National Museum · Undatierter Onlinekatalog
Objektangaben und vollständige Beschreibung 171–183 gelesen; Zuschreibung ohne Signatur/Siegel, Goldgrund und spätere Repliken. Bilder nicht betrachtet.
Benannte institutionelle Vermittlung; Objekt-, Orts- und Glaubensbehauptungen als solche wiedergegeben. Keine tatsächliche Bild-/Objekt-/Ritualbesichtigung. Referierte indische Texte nicht selbst gelesen. Abgerufen am 2026-10-09.
- Thunder God (Raijin), 1972.64
Cleveland Museum of Art · Undatierter Onlinekatalog
Objektdaten 8–29 und vollständige Beschreibung 38–40 gelesen; früherer Trommelring durch rückwärtigen Beschlag begründet, Gegenstück in Fukuoka nur nach Katalog.
Benannte institutionelle Vermittlung; Objekt-, Orts- und Glaubensbehauptungen als solche wiedergegeben. Keine tatsächliche Bild-/Objekt-/Ritualbesichtigung. Referierte indische Texte nicht selbst gelesen. Abgerufen am 2026-10-09.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-09. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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