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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Dina, Sichem und die Folgen der Gewalt

Die Erzählung handelt von sexueller Gewalt, Verhandlungen über Dina und einem anschließenden Massaker. Dinas eigene Rede wird nicht wiedergegeben.

3 Minuten Lesezeit

Beteiligte mit eigenen Textangaben

Name oder RolleBezeugte Handlung und Grenze
DinaTochter Leas und Jakobs. Sie geht hinaus, wird von Sichem genommen und erniedrigt; anschließend verhandeln Männer über sie, ohne dass ihre Stimme erzählt wird.
Sichem, Hamors SohnÜbt Gewalt an Dina aus und verlangt anschließend ihre Heirat. Seine erzählte Zuneigung macht die vorausgehende Verletzung nicht ungeschehen.
HamorSichems Vater. Verhandelt mit Jakobs Familie und wirbt mit seinem Sohn bei den Männern der Stadt für die Vereinbarung.
Die Männer der StadtStimmen der Beschneidung zu und werden von Simeon und Levi angegriffen, als sie noch Schmerzen haben.
Frauen und Kinder der StadtWerden nach dem Töten der Männer mit Besitz und Herden fortgeführt. Sie sind eigene Betroffene, nicht nur ein Beuteposten.
Jakobs plündernde SöhnePlündern nach dem Angriff die Stadt; der Text unterscheidet ihren Zugriff vom zunächst Simeon und Levi zugeschriebenen Töten.
Nachlesen: [1] 34,1–31

Den Text genau lesen

Jakob beklagt am Ende zunächst die Gefährdung seiner Familie durch die Vergeltung der Umgebung. In 49,5–7 verurteilt er die Wut und Grausamkeit Simeons und Levis. Diese unterschiedlichen Stellungnahmen werden nicht zu einer pauschalen Billigung der Gewalt geglättet.

Weiterdenken

Wer spricht über Dina, und welche weiteren Betroffenen verschwinden hinter der Rede von Familienehre?

Die Figur in ihren Quellen

Dina

Tochter Leas und Jakobs. Sie geht hinaus, wird von Sichem genommen und erniedrigt; anschließend verhandeln Männer über sie, ohne dass ihre Stimme erzählt wird.

Belegstelle im bezeichneten Text
34,1–31

Die Figur in ihren Quellen

Sichem, Hamors Sohn

Übt Gewalt an Dina aus und verlangt anschließend ihre Heirat. Seine erzählte Zuneigung macht die vorausgehende Verletzung nicht ungeschehen.

Belegstelle im bezeichneten Text
34,1–31

Die Figur in ihren Quellen

Hamor

Sichems Vater. Verhandelt mit Jakobs Familie und wirbt mit seinem Sohn bei den Männern der Stadt für die Vereinbarung.

Belegstelle im bezeichneten Text
34,1–31

Die Figur in ihren Quellen

Die Männer der Stadt

Stimmen der Beschneidung zu und werden von Simeon und Levi angegriffen, als sie noch Schmerzen haben.

Belegstelle im bezeichneten Text
34,1–31

Die Figur in ihren Quellen

Frauen und Kinder der Stadt

Werden nach dem Töten der Männer mit Besitz und Herden fortgeführt. Sie sind eigene Betroffene, nicht nur ein Beuteposten.

Belegstelle im bezeichneten Text
34,1–31

Die Figur in ihren Quellen

Jakobs plündernde Söhne

Plündern nach dem Angriff die Stadt; der Text unterscheidet ihren Zugriff vom zunächst Simeon und Levi zugeschriebenen Töten.

Belegstelle im bezeichneten Text
34,1–31

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Genesis: Erzeltern- und Familiengeschichten

Genesis-Familiengeschichten; hier die tatsächlich gelesenen, einzeln gebundenen Kapitel einschließlich 29–50. Die ältere 12–28-Bearbeitungsnotiz am gemeinsamen Werkdatensatz ist kein aktueller Vollständigkeitsanspruch dieses Profils.

Antiker, literarisch zusammengesetzter Textbestand; keine exakte Datierung aller Episoden behauptet.

Sprache: Hebräisches Werk; hier englische Vermittlung

Benutzte Ausgabe

Genesis 34, JPS-1917-basierte Webfassung

Vollständiges Kapitel 34 tatsächlich englisch gelesen; keine eigene hebräische Übersetzung oder Handschriftenkollation.

Grundübersetzung 1917; digitale Bearbeitung Mechon-Mamre, Abruf 2026.

Sprache: Englisch

Benutzte Ausgabe

Genesis 49, JPS-1917-basierte Webfassung

Vollständiges Kapitel 49 tatsächlich englisch gelesen; keine eigene hebräische Übersetzung oder Handschriftenkollation.

Grundübersetzung 1917; digitale Bearbeitung Mechon-Mamre, Abruf 2026.

Sprache: Englisch

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Verwendeter Ausschnitt
Eigene Profile im benannten Genesis-Text und ausdrücklich zugeschriebene spätere Deutung. Keine lückenlose historische Biografie oder Vereinheitlichung biblischer und koranischer Erzählungen.
  1. Genesis 34: englischer JPS-1917-basierter Mechon-Mamre-Text

    Biblischer Text; Jewish Publication Society 1917, digitale Bearbeitung Mechon-Mamre

    Kapitel 34 vollständig englisch gelesen; keine eigene hebräische Übersetzung.

    Quellengebundene Erzählung, keine unabhängige Bestätigung von Personen oder Ereignissen. Moderne Webbearbeitung nicht pauschal als frei lizenziert behandelt. Abgerufen am 2026-10-15.

  2. Genesis 49: englischer JPS-1917-basierter Mechon-Mamre-Text

    Biblischer Text; Jewish Publication Society 1917, digitale Bearbeitung Mechon-Mamre

    Kapitel 49 vollständig englisch gelesen; keine eigene hebräische Übersetzung.

    Quellengebundene Erzählung, keine unabhängige Bestätigung von Personen oder Ereignissen. Moderne Webbearbeitung nicht pauschal als frei lizenziert behandelt. Abgerufen am 2026-10-15.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-15. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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