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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

Budha: Herkunft, Wissen und Merkur

Budha gehört zu einer konfliktreichen Mondgenealogie und zugleich zu den Planetengestalten. Sein Name darf nicht mit Buddha verwechselt werden.

7–9 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Ein Kind zwischen Ansprüchen

Im Viṣṇu Purāṇa folgt Budhas Geburt auf Somas Entführung Tārās und den Krieg um ihre Rückgabe. Soma und Bṛhaspati beanspruchen das Kind. Die Frage nach dem Vater wird öffentlich an Tārā gerichtet. Das strahlende Kind steht dadurch vom ersten Augenblick an im Zentrum konkurrierender Bindungen.

Wissen und eine Drohung

Tārā antwortet zunächst nicht. Das Kind wird zornig und droht ihr einen Fluch an. Brahmā beruhigt es und fragt selbst; Tārā nennt Soma. Dieser lobt seinen Sohn und gibt ihm den Namen Budha. Die Benennung als Wissender steht somit neben einem belastenden Verhalten, das im Profil sichtbar bleibt.

Ein Buchstabe verändert die Figur

Wilson unterscheidet in seiner Übersetzernote ausdrücklich Budha, Somas Sohn und Regent Merkurs, von Buddha. Ähnliche Schreibungen ersetzen keine gleiche Identität. Die genealogische Erzählung über Budha ist deshalb kein Bericht über Gautama Buddha. Auch der planetarische Bezug muss am jeweils benannten Text erläutert werden.

Eine freie Bilddeutung

Junge geschmückte Gestalt mit geöffnetem Buch im Garten; ein Pfau steht daneben.
KI-Illustration: Budha mit Buch als freie Lieddeutung. Gesicht, Kleidung, Schmuck und Garten sind erfunden; der Pfau ist freie Dekoration und hier kein belegtes Reittier Budhas.

Die Linie geht zu Ilā

Der Text nennt Budha als Vater Purūravas’ mit Ilā und geht anschließend zu dessen Geschichte über. Budhas eigene Herkunft ist damit zugleich ein Übergang zwischen Generationen. Das Profil verbindet diese Figuren, ohne aus der knappen Angabe eine vollständig erzählte Partnerschaft Budhas und Ilās zu erfinden.

Merkur im Omenwerk

Die Bṛhatsaṃhitā behandelt Budha als Merkur. Sie beschreibt Sichtbarkeit, Wege durch Sternbereiche und unterschiedlich günstige Bewegungsarten. Die erwarteten Folgen reichen von Ernten bis zu Belagerungen. Diese politische Auslegung unterscheidet sich von der Familiengeschichte; beide Texte geben demselben Namen einen eigenen Zusammenhang.

Das Buch als Bildzugang

Dīkṣitars Budha-Lied nennt ein Buch in seiner Hand. Dieses Merkmal eignet sich für eine ausdrücklich freie Illustration.

Die nächste Generation hat einen eigenen Erzählbogen

Ilā als Mutter im Übergang der Mondlinie: Der Text erinnert daran, dass Budha mit Ilā Purūravas zeugte. Ilā ist damit eine eigene benannte Herkunftsreferenz des folgenden Königs. Die Stelle entfaltet ihre Vorgeschichte nicht erneut; Geschlechtswechsel- oder weitere Lebensgeschichten anderer Abschnitte werden diesem knappen Übergang nicht ungeprüft hinzugefügt.

Purūravas im gewählten Liebes- und Feuerbogen: Purūravas nimmt Urvaśīs Bedingungen an, verliert sie nach deren gezielter Verletzung und sucht erneut ihre Nähe. Später führen jährlich begrenzte Begegnungen, Kinder und eine Gabe der Gandharvas in einen Feuer- und Opferbogen. Sein Wunsch nach Wiedervereinigung trägt diese Handlung. Er wird nicht allein aufgrund der Namensform mit jedem anderen Purūravas-Zugang zu einem einheitlichen Wortlaut zusammengefügt.

Urvaśī mit eigenen Bedingungen und Antworten: Urvaśī verlangt den Schutz ihrer beiden Widder, eine Grenze des Sehens und eine bestimmte Nahrung. Nach dem Vertragsbruch verschwindet sie; bei der späteren Begegnung gibt sie Purūravas einen Zeitpunkt und eine begrenzte gemeinsame Nacht vor. Ihre eigenen Antworten unterscheiden diese Fassung von einem bloßen Bild einer passiv wiedergewonnenen Geliebten.

Viśvavasu als beauftragter Vertragsbrecher: Die Gandharvas setzen Viśvavasu ein, um die Vereinbarung zu verletzen. Er trägt einen Widder fort; die weitere gemeinschaftliche Störung und der Lichtschein bringen Purūravas zum Handeln und machen ihn sichtbar. Dieser konkrete Auftrag ist sein Rollenbeleg, keine vollständige Musiker- oder Gandharva-Biografie.

Die Gandharvas zwischen Störung und Gabe: Die Gandharvas wollen Urvaśī zurück und bewirken den Vertragsbruch. Später bieten sie Purūravas eine Gabe an und überreichen das Feuergefäß als Weg zur erhofften Verbindung. Störung und religiöse Unterweisung sind verschiedene Beiträge derselben erzählten Gruppe; ihr Verhalten wird nicht zu einer durchgehend hilfreichen oder durchgehend feindlichen Rolle geglättet.

Urvaśīs zwei Widder: Urvaśī liebt die Widder wie Kinder und verlangt, dass sie bei ihrem Bett bleiben. Ihr Raub und ihre Rufe bringen die nächtliche Handlung in Gang. Die Tiere sind eigene Betroffene und Bindungsträger; sie werden nicht zu unbenannten menschlichen Kindern oder bloßen austauschbaren Requisiten gemacht.

Die vier Begleiterinnen Urvaśīs am See: Purūravas findet Urvaśī mit vier weiteren himmlischen Frauen am See. Nach dem Gespräch spricht sie mit ihnen über den König, und sie antworten zustimmend auf ihre Erinnerung. Ihre kollektive Zuhörer- und Gesprächsrolle ist belegt; das Fenster gibt ihnen keine individuellen Namen.

Āyus und die weiteren Söhne im Jahresbogen: Urvaśī gibt Purūravas den erstgeborenen Āyus. Die jährlichen Begegnungen werden fortgesetzt, bis fünf Söhne genannt sind. Der Abschnitt benennt an dieser Stelle nicht jeden Bruder einzeln. Der erklärte Familienzugang bewahrt Āyus’ Namensbeleg und die Gruppengrenze ohne eine fremde komplette Namensliste.

Die Figur in ihren Quellen

Budha

Budha, nicht Buddha: Somas Sohn in der Purāṇa-Genealogie, Merkur im Omenwerk. Namensähnlichkeit ist keine Gleichsetzung mit Gautama Buddha.

Ein Kind zwischen Ansprüchen
Standard 4.6; Tārā und Geburt

Wissen und eine Drohung
Standard 4.6; Befragung, Benennung und Note 2

Ein Buchstabe verändert die Figur
Standard 4.6; Übersetzernote2

Die Linie geht zu Ilā
Standard 4.6; Übergang zu Purūravas

Merkur im Omenwerk
Kapitel 7, Verse 1–20

Das Buch als Bildzugang
PDFindex5, Budha-Text; index7, Noten

Die Figur in ihren Quellen

Ilā als Mutter im Übergang der Mondlinie

Der Text erinnert daran, dass Budha mit Ilā Purūravas zeugte. Ilā ist damit eine eigene benannte Herkunftsreferenz des folgenden Königs. Die Stelle entfaltet ihre Vorgeschichte nicht erneut; Geschlechtswechsel- oder weitere Lebensgeschichten anderer Abschnitte werden diesem knappen Übergang nicht ungeprüft hinzugefügt.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, Übergang zu Purūravas

Die Figur in ihren Quellen

Purūravas im gewählten Liebes- und Feuerbogen

Purūravas nimmt Urvaśīs Bedingungen an, verliert sie nach deren gezielter Verletzung und sucht erneut ihre Nähe. Später führen jährlich begrenzte Begegnungen, Kinder und eine Gabe der Gandharvas in einen Feuer- und Opferbogen. Sein Wunsch nach Wiedervereinigung trägt diese Handlung. Er wird nicht allein aufgrund der Namensform mit jedem anderen Purūravas-Zugang zu einem einheitlichen Wortlaut zusammengefügt.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, Purūravas/Urvaśī

Die Figur in ihren Quellen

Urvaśī mit eigenen Bedingungen und Antworten

Urvaśī verlangt den Schutz ihrer beiden Widder, eine Grenze des Sehens und eine bestimmte Nahrung. Nach dem Vertragsbruch verschwindet sie; bei der späteren Begegnung gibt sie Purūravas einen Zeitpunkt und eine begrenzte gemeinsame Nacht vor. Ihre eigenen Antworten unterscheiden diese Fassung von einem bloßen Bild einer passiv wiedergewonnenen Geliebten.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, Bedingungen und Begegnungen

Die Figur in ihren Quellen

Viśvavasu als beauftragter Vertragsbrecher

Die Gandharvas setzen Viśvavasu ein, um die Vereinbarung zu verletzen. Er trägt einen Widder fort; die weitere gemeinschaftliche Störung und der Lichtschein bringen Purūravas zum Handeln und machen ihn sichtbar. Dieser konkrete Auftrag ist sein Rollenbeleg, keine vollständige Musiker- oder Gandharva-Biografie.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, nächtlicher Widderraub

Die Figur in ihren Quellen

Die Gandharvas zwischen Störung und Gabe

Die Gandharvas wollen Urvaśī zurück und bewirken den Vertragsbruch. Später bieten sie Purūravas eine Gabe an und überreichen das Feuergefäß als Weg zur erhofften Verbindung. Störung und religiöse Unterweisung sind verschiedene Beiträge derselben erzählten Gruppe; ihr Verhalten wird nicht zu einer durchgehend hilfreichen oder durchgehend feindlichen Rolle geglättet.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, Vertragsbruch und Feuergefäß

Die Figur in ihren Quellen

Urvaśīs zwei Widder

Urvaśī liebt die Widder wie Kinder und verlangt, dass sie bei ihrem Bett bleiben. Ihr Raub und ihre Rufe bringen die nächtliche Handlung in Gang. Die Tiere sind eigene Betroffene und Bindungsträger; sie werden nicht zu unbenannten menschlichen Kindern oder bloßen austauschbaren Requisiten gemacht.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, Bedingungen und Raub

Die Figur in ihren Quellen

Die vier Begleiterinnen Urvaśīs am See

Purūravas findet Urvaśī mit vier weiteren himmlischen Frauen am See. Nach dem Gespräch spricht sie mit ihnen über den König, und sie antworten zustimmend auf ihre Erinnerung. Ihre kollektive Zuhörer- und Gesprächsrolle ist belegt; das Fenster gibt ihnen keine individuellen Namen.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, Begegnung bei Kurukṣetra

Die Figur in ihren Quellen

Āyus und die weiteren Söhne im Jahresbogen

Urvaśī gibt Purūravas den erstgeborenen Āyus. Die jährlichen Begegnungen werden fortgesetzt, bis fünf Söhne genannt sind. Der Abschnitt benennt an dieser Stelle nicht jeden Bruder einzeln. Der erklärte Familienzugang bewahrt Āyus’ Namensbeleg und die Gruppengrenze ohne eine fremde komplette Namensliste.

Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, jährliche Begegnungen

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

Viṣṇu Purāṇa: Soma, Tārā und Budha

Vollständiger englischer Haupttext und sechs Übersetzernoten; Webtitel Kapitel IV, Standardzählung4.6.

Übersetzung 1840; keine eigene Datierung der Sanskritschichten.

Sprache: Englischer Übersetzungszugang aus dem Sanskrit

Benutzte Ausgabe

Viṣṇu Purāṇa: Soma, Tārā und Budha – benannter Zugang

Keine Sanskritkollation; andere Werke nur als Übersetzernoten erwähnt, nicht selbst gelesen.

Übersetzung 1840; keine eigene Datierung der Sanskritschichten.

Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Überlieferter Text

Bṛhatsaṃhitā: Merkur zwischen Beobachtung und Omen

Vollständiger englischer Haupttext von Kapitel 7 mit 20Versen und 2Noten.

Übersetzung 1884; Werk traditionell6. Jahrhundert.

Sprache: Englischer Übersetzungszugang aus dem Sanskrit

Benutzte Ausgabe

Bṛhatsaṃhitā: Merkur zwischen Beobachtung und Omen – benannter Zugang

Bewegungsbeobachtung und historische Omenauslegung unterscheiden; keine moderne Vorhersageprüfung.

Übersetzung 1884; Werk traditionell6. Jahrhundert.

Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Überlieferter Text

Navagraha Kritis: neun musikalische Anrufungen

PDFindices 2, 4–7 gelesen; englische Figurentexte und Erläuterungen, 4–7 zusätzlich am Scan betrachtet.

Begleitmaterial 1981; Komponist1775–1835 laut Album.

Sprache: Englischer Übersetzungszugang aus dem Sanskrit

Benutzte Ausgabe

Navagraha Kritis: neun musikalische Anrufungen – benannter Zugang

Keine Gesamtlektüre des 14seitigen PDFs, Sanskritkollation, musikalische Transkription oder Audioanalyse. Text/Noten/Audio/Bilder nicht zur Weiterverwendung freigegeben.

Begleitmaterial 1981; Komponist1775–1835 laut Album.

Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung getrennt

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
Benannte Genealogien, Erzählungen, Omenwerke und devotionaler Zugang getrennt
Verwendeter Ausschnitt
Jeweils begrenzte Textfenster und eigene Figurenfrage.
  1. Viṣṇu Purāṇa: Soma, Tārā und Budha

    H. H. Wilson; englischer Übersetzungszugang auf Wisdom Library · Übersetzung 1840; keine eigene Datierung der Sanskritschichten.

    Vollständiger englischer Haupttext und sechs Übersetzernoten; Webtitel Kapitel IV, Standardzählung 4.6.

    Keine Sanskritkollation; andere Werke nur als Übersetzernoten erwähnt, nicht selbst gelesen. Abgerufen am 2026-10-05.

  2. Bṛhatsaṃhitā: Merkur zwischen Beobachtung und Omen

    Varāhamihira; englische Übersetzung N. Chidambaram Iyer · Übersetzung 1884; Werk traditionell 6. Jahrhundert.

    Vollständiger englischer Haupttext von Kapitel 7 mit 20 Versen und 2 Noten.

    Bewegungsbeobachtung und historische Omenauslegung unterscheiden; keine moderne Vorhersageprüfung. Abgerufen am 2026-10-05.

  3. Navagraha Kritis: neun musikalische Anrufungen

    Muttuswami Dikshitar; S.Ramanathan, Aufführung; Robert S.Gottlieb, Begleitnotizen; Folkways Records · Begleitmaterial 1981; Komponist 1775–1835 laut Album.

    PDFindices 2, 4–7 gelesen; englische Figurentexte und Erläuterungen, 4–7 zusätzlich am Scan betrachtet.

    Keine Gesamtlektüre des 14-seitigen PDFs, Sanskritkollation, musikalische Transkription oder Audioanalyse. Text/Noten/Audio/Bilder nicht zur Weiterverwendung freigegeben. Abgerufen am 2026-10-05.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-06. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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