Ein Kind zwischen Ansprüchen
Im Viṣṇu Purāṇa folgt Budhas Geburt auf Somas Entführung Tārās und den Krieg um ihre Rückgabe. Soma und Bṛhaspati beanspruchen das Kind. Die Frage nach dem Vater wird öffentlich an Tārā gerichtet. Das strahlende Kind steht dadurch vom ersten Augenblick an im Zentrum konkurrierender Bindungen.
Wissen und eine Drohung
Tārā antwortet zunächst nicht. Das Kind wird zornig und droht ihr einen Fluch an. Brahmā beruhigt es und fragt selbst; Tārā nennt Soma. Dieser lobt seinen Sohn und gibt ihm den Namen Budha. Die Benennung als Wissender steht somit neben einem belastenden Verhalten, das im Profil sichtbar bleibt.
Ein Buchstabe verändert die Figur
Wilson unterscheidet in seiner Übersetzernote ausdrücklich Budha, Somas Sohn und Regent Merkurs, von Buddha. Ähnliche Schreibungen ersetzen keine gleiche Identität. Die genealogische Erzählung über Budha ist deshalb kein Bericht über Gautama Buddha. Auch der planetarische Bezug muss am jeweils benannten Text erläutert werden.
Eine freie Bilddeutung

Die Linie geht zu Ilā
Der Text nennt Budha als Vater Purūravas’ mit Ilā und geht anschließend zu dessen Geschichte über. Budhas eigene Herkunft ist damit zugleich ein Übergang zwischen Generationen. Das Profil verbindet diese Figuren, ohne aus der knappen Angabe eine vollständig erzählte Partnerschaft Budhas und Ilās zu erfinden.
Merkur im Omenwerk
Die Bṛhatsaṃhitā behandelt Budha als Merkur. Sie beschreibt Sichtbarkeit, Wege durch Sternbereiche und unterschiedlich günstige Bewegungsarten. Die erwarteten Folgen reichen von Ernten bis zu Belagerungen. Diese politische Auslegung unterscheidet sich von der Familiengeschichte; beide Texte geben demselben Namen einen eigenen Zusammenhang.
Das Buch als Bildzugang
Dīkṣitars Budha-Lied nennt ein Buch in seiner Hand. Dieses Merkmal eignet sich für eine ausdrücklich freie Illustration.
Die nächste Generation hat einen eigenen Erzählbogen
Ilā als Mutter im Übergang der Mondlinie: Der Text erinnert daran, dass Budha mit Ilā Purūravas zeugte. Ilā ist damit eine eigene benannte Herkunftsreferenz des folgenden Königs. Die Stelle entfaltet ihre Vorgeschichte nicht erneut; Geschlechtswechsel- oder weitere Lebensgeschichten anderer Abschnitte werden diesem knappen Übergang nicht ungeprüft hinzugefügt.
Purūravas im gewählten Liebes- und Feuerbogen: Purūravas nimmt Urvaśīs Bedingungen an, verliert sie nach deren gezielter Verletzung und sucht erneut ihre Nähe. Später führen jährlich begrenzte Begegnungen, Kinder und eine Gabe der Gandharvas in einen Feuer- und Opferbogen. Sein Wunsch nach Wiedervereinigung trägt diese Handlung. Er wird nicht allein aufgrund der Namensform mit jedem anderen Purūravas-Zugang zu einem einheitlichen Wortlaut zusammengefügt.
Urvaśī mit eigenen Bedingungen und Antworten: Urvaśī verlangt den Schutz ihrer beiden Widder, eine Grenze des Sehens und eine bestimmte Nahrung. Nach dem Vertragsbruch verschwindet sie; bei der späteren Begegnung gibt sie Purūravas einen Zeitpunkt und eine begrenzte gemeinsame Nacht vor. Ihre eigenen Antworten unterscheiden diese Fassung von einem bloßen Bild einer passiv wiedergewonnenen Geliebten.
Viśvavasu als beauftragter Vertragsbrecher: Die Gandharvas setzen Viśvavasu ein, um die Vereinbarung zu verletzen. Er trägt einen Widder fort; die weitere gemeinschaftliche Störung und der Lichtschein bringen Purūravas zum Handeln und machen ihn sichtbar. Dieser konkrete Auftrag ist sein Rollenbeleg, keine vollständige Musiker- oder Gandharva-Biografie.
Die Gandharvas zwischen Störung und Gabe: Die Gandharvas wollen Urvaśī zurück und bewirken den Vertragsbruch. Später bieten sie Purūravas eine Gabe an und überreichen das Feuergefäß als Weg zur erhofften Verbindung. Störung und religiöse Unterweisung sind verschiedene Beiträge derselben erzählten Gruppe; ihr Verhalten wird nicht zu einer durchgehend hilfreichen oder durchgehend feindlichen Rolle geglättet.
Urvaśīs zwei Widder: Urvaśī liebt die Widder wie Kinder und verlangt, dass sie bei ihrem Bett bleiben. Ihr Raub und ihre Rufe bringen die nächtliche Handlung in Gang. Die Tiere sind eigene Betroffene und Bindungsträger; sie werden nicht zu unbenannten menschlichen Kindern oder bloßen austauschbaren Requisiten gemacht.
Die vier Begleiterinnen Urvaśīs am See: Purūravas findet Urvaśī mit vier weiteren himmlischen Frauen am See. Nach dem Gespräch spricht sie mit ihnen über den König, und sie antworten zustimmend auf ihre Erinnerung. Ihre kollektive Zuhörer- und Gesprächsrolle ist belegt; das Fenster gibt ihnen keine individuellen Namen.
Āyus und die weiteren Söhne im Jahresbogen: Urvaśī gibt Purūravas den erstgeborenen Āyus. Die jährlichen Begegnungen werden fortgesetzt, bis fünf Söhne genannt sind. Der Abschnitt benennt an dieser Stelle nicht jeden Bruder einzeln. Der erklärte Familienzugang bewahrt Āyus’ Namensbeleg und die Gruppengrenze ohne eine fremde komplette Namensliste.
Die Figur in ihren Quellen
Budha
Budha, nicht Buddha: Somas Sohn in der Purāṇa-Genealogie, Merkur im Omenwerk. Namensähnlichkeit ist keine Gleichsetzung mit Gautama Buddha.
Ein Kind zwischen Ansprüchen
Standard 4.6; Tārā und Geburt
Wissen und eine Drohung
Standard 4.6; Befragung, Benennung und Note 2
Ein Buchstabe verändert die Figur
Standard 4.6; Übersetzernote2
Die Linie geht zu Ilā
Standard 4.6; Übergang zu Purūravas
Merkur im Omenwerk
Kapitel 7, Verse 1–20
Das Buch als Bildzugang
PDFindex5, Budha-Text; index7, Noten
Die Figur in ihren Quellen
Ilā als Mutter im Übergang der Mondlinie
Der Text erinnert daran, dass Budha mit Ilā Purūravas zeugte. Ilā ist damit eine eigene benannte Herkunftsreferenz des folgenden Königs. Die Stelle entfaltet ihre Vorgeschichte nicht erneut; Geschlechtswechsel- oder weitere Lebensgeschichten anderer Abschnitte werden diesem knappen Übergang nicht ungeprüft hinzugefügt.
Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, Übergang zu Purūravas
Die Figur in ihren Quellen
Purūravas im gewählten Liebes- und Feuerbogen
Purūravas nimmt Urvaśīs Bedingungen an, verliert sie nach deren gezielter Verletzung und sucht erneut ihre Nähe. Später führen jährlich begrenzte Begegnungen, Kinder und eine Gabe der Gandharvas in einen Feuer- und Opferbogen. Sein Wunsch nach Wiedervereinigung trägt diese Handlung. Er wird nicht allein aufgrund der Namensform mit jedem anderen Purūravas-Zugang zu einem einheitlichen Wortlaut zusammengefügt.
Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, Purūravas/Urvaśī
Die Figur in ihren Quellen
Urvaśī mit eigenen Bedingungen und Antworten
Urvaśī verlangt den Schutz ihrer beiden Widder, eine Grenze des Sehens und eine bestimmte Nahrung. Nach dem Vertragsbruch verschwindet sie; bei der späteren Begegnung gibt sie Purūravas einen Zeitpunkt und eine begrenzte gemeinsame Nacht vor. Ihre eigenen Antworten unterscheiden diese Fassung von einem bloßen Bild einer passiv wiedergewonnenen Geliebten.
Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, Bedingungen und Begegnungen
Die Figur in ihren Quellen
Viśvavasu als beauftragter Vertragsbrecher
Die Gandharvas setzen Viśvavasu ein, um die Vereinbarung zu verletzen. Er trägt einen Widder fort; die weitere gemeinschaftliche Störung und der Lichtschein bringen Purūravas zum Handeln und machen ihn sichtbar. Dieser konkrete Auftrag ist sein Rollenbeleg, keine vollständige Musiker- oder Gandharva-Biografie.
Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, nächtlicher Widderraub
Die Figur in ihren Quellen
Die Gandharvas zwischen Störung und Gabe
Die Gandharvas wollen Urvaśī zurück und bewirken den Vertragsbruch. Später bieten sie Purūravas eine Gabe an und überreichen das Feuergefäß als Weg zur erhofften Verbindung. Störung und religiöse Unterweisung sind verschiedene Beiträge derselben erzählten Gruppe; ihr Verhalten wird nicht zu einer durchgehend hilfreichen oder durchgehend feindlichen Rolle geglättet.
Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, Vertragsbruch und Feuergefäß
Die Figur in ihren Quellen
Urvaśīs zwei Widder
Urvaśī liebt die Widder wie Kinder und verlangt, dass sie bei ihrem Bett bleiben. Ihr Raub und ihre Rufe bringen die nächtliche Handlung in Gang. Die Tiere sind eigene Betroffene und Bindungsträger; sie werden nicht zu unbenannten menschlichen Kindern oder bloßen austauschbaren Requisiten gemacht.
Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, Bedingungen und Raub
Die Figur in ihren Quellen
Die vier Begleiterinnen Urvaśīs am See
Purūravas findet Urvaśī mit vier weiteren himmlischen Frauen am See. Nach dem Gespräch spricht sie mit ihnen über den König, und sie antworten zustimmend auf ihre Erinnerung. Ihre kollektive Zuhörer- und Gesprächsrolle ist belegt; das Fenster gibt ihnen keine individuellen Namen.
Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, Begegnung bei Kurukṣetra
Die Figur in ihren Quellen
Āyus und die weiteren Söhne im Jahresbogen
Urvaśī gibt Purūravas den erstgeborenen Āyus. Die jährlichen Begegnungen werden fortgesetzt, bis fünf Söhne genannt sind. Der Abschnitt benennt an dieser Stelle nicht jeden Bruder einzeln. Der erklärte Familienzugang bewahrt Āyus’ Namensbeleg und die Gruppengrenze ohne eine fremde komplette Namensliste.
Erklärte Rolle in den gewählten Erzählfenstern
Viṣṇu Purāṇa 4.6, jährliche Begegnungen
Texte und ihre Zugänge
Werke, Fassungen und verwendete Zugänge
Überlieferter Text
Viṣṇu Purāṇa: Soma, Tārā und Budha
Vollständiger englischer Haupttext und sechs Übersetzernoten; Webtitel Kapitel IV, Standardzählung4.6.
Übersetzung 1840; keine eigene Datierung der Sanskritschichten.
Sprache: Englischer Übersetzungszugang aus dem Sanskrit
Benutzte Ausgabe
Viṣṇu Purāṇa: Soma, Tārā und Budha – benannter Zugang
Keine Sanskritkollation; andere Werke nur als Übersetzernoten erwähnt, nicht selbst gelesen.
Übersetzung 1840; keine eigene Datierung der Sanskritschichten.
Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung getrennt
Überlieferter Text
Bṛhatsaṃhitā: Merkur zwischen Beobachtung und Omen
Vollständiger englischer Haupttext von Kapitel 7 mit 20Versen und 2Noten.
Übersetzung 1884; Werk traditionell6. Jahrhundert.
Sprache: Englischer Übersetzungszugang aus dem Sanskrit
Benutzte Ausgabe
Bṛhatsaṃhitā: Merkur zwischen Beobachtung und Omen – benannter Zugang
Bewegungsbeobachtung und historische Omenauslegung unterscheiden; keine moderne Vorhersageprüfung.
Übersetzung 1884; Werk traditionell6. Jahrhundert.
Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung getrennt
Überlieferter Text
Navagraha Kritis: neun musikalische Anrufungen
PDFindices 2, 4–7 gelesen; englische Figurentexte und Erläuterungen, 4–7 zusätzlich am Scan betrachtet.
Begleitmaterial 1981; Komponist1775–1835 laut Album.
Sprache: Englischer Übersetzungszugang aus dem Sanskrit
Benutzte Ausgabe
Navagraha Kritis: neun musikalische Anrufungen – benannter Zugang
Keine Gesamtlektüre des 14seitigen PDFs, Sanskritkollation, musikalische Transkription oder Audioanalyse. Text/Noten/Audio/Bilder nicht zur Weiterverwendung freigegeben.
Begleitmaterial 1981; Komponist1775–1835 laut Album.
Sprache: Englisch; eigene deutsche Erläuterung getrennt
Der Weg zum Beleg
Quellen und Einordnung
- Überlieferung
- Benannte Genealogien, Erzählungen, Omenwerke und devotionaler Zugang getrennt
- Verwendeter Ausschnitt
- Jeweils begrenzte Textfenster und eigene Figurenfrage.
- Viṣṇu Purāṇa: Soma, Tārā und Budha
H. H. Wilson; englischer Übersetzungszugang auf Wisdom Library · Übersetzung 1840; keine eigene Datierung der Sanskritschichten.
Vollständiger englischer Haupttext und sechs Übersetzernoten; Webtitel Kapitel IV, Standardzählung 4.6.
Keine Sanskritkollation; andere Werke nur als Übersetzernoten erwähnt, nicht selbst gelesen. Abgerufen am 2026-10-05.
- Bṛhatsaṃhitā: Merkur zwischen Beobachtung und Omen
Varāhamihira; englische Übersetzung N. Chidambaram Iyer · Übersetzung 1884; Werk traditionell 6. Jahrhundert.
Vollständiger englischer Haupttext von Kapitel 7 mit 20 Versen und 2 Noten.
Bewegungsbeobachtung und historische Omenauslegung unterscheiden; keine moderne Vorhersageprüfung. Abgerufen am 2026-10-05.
- Navagraha Kritis: neun musikalische Anrufungen
Muttuswami Dikshitar; S.Ramanathan, Aufführung; Robert S.Gottlieb, Begleitnotizen; Folkways Records · Begleitmaterial 1981; Komponist 1775–1835 laut Album.
PDFindices 2, 4–7 gelesen; englische Figurentexte und Erläuterungen, 4–7 zusätzlich am Scan betrachtet.
Keine Gesamtlektüre des 14-seitigen PDFs, Sanskritkollation, musikalische Transkription oder Audioanalyse. Text/Noten/Audio/Bilder nicht zur Weiterverwendung freigegeben. Abgerufen am 2026-10-05.
Redaktion und Bearbeitungsstand
Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-06. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.
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