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MythaneumDas Museum der Mythologien

Figur

ʿAnqāʾ: Ein Vogel erhält Raum auf dem Buchblatt

Was zeigt ein konkretes arabisches Handschriftenblatt, bevor wir andere Riesenvögel vergleichen?

3 Minuten Lesezeit · Bildbetrachtung nach eigener Zeit

Ein arabisches Buchblatt im Originaldigitalisat

Ganzes arabisches Handschriftenblatt mit kleinem dunklem Vogel oben und großem roten ʿAnqāʾ-Vogel unten, Schrift und roter Rahmung.
Bayerische Staatsbibliothek, München, Cod. arab. 464, Blatt 193r. Direktes vollständiges Digitalisat; Identifikation des unteren Vogels als ʿAnqāʾ nach Hees/Schwartz, Figur 3. Die Ansicht zeigt Buchgestaltung und erhaltene Farbspuren, keine moderne Bilddeutung oder vollständige Übersetzung. Bildnachweis

Ein konkret bezeichnetes Blatt ist direkt sichtbar

Das Digitalisat von Cod. arab. 464, Blatt 193 r, zeigt oben einen kleinen dunklen Vogel und darunter den großen roten Vogel, den Hees und Schwartz in ihrer Bildunterschrift als ʿAnqāʾ bezeichnen. Schrift, rote Rahmung und Bildfelder bleiben auf dem ganzen Blatt sichtbar. Diese Ansicht ist ein eigener Nachweis der Buchgestaltung; sie ersetzt keine vollständige Übersetzung des arabischen Begleittexts.

Der Beleg ist eine bestimmte arabische Buchseite

Hees und Schwartz zeigen in Figur 3 das Blatt 193 r der Münchner Handschrift Cod. arab. 464 von al-Qazwīnīs Wunderkompendium. Die Bildunterschrift benennt oben eine Elster und unten ʿAnqāʾ. Diese genaue Stelle trägt das Profil. Wir benutzen keine beliebige moderne Vogelzeichnung als Ersatz für den arabischen Literaturbeleg.

Die Größe im Bildfeld ist eine Interpretation

Der Fachaufsatz deutet das auffallend große Bildfeld des unteren Vogels als Betonung seines außergewöhnlichen, legendären Charakters. Diese Deutung betrifft die Gestaltung dieses Manuskripts. Sie liefert weder eine zoologische Artbestimmung noch eine vollständige Vogelbiografie aus dem unübersetzten arabischen Begleittext.

Buch, Abschrift und wissenschaftlicher Zugang bleiben getrennt

Die Autoren beschreiben das Kompendium als geordnete Naturgeschichte. Nach ihrer Auswertung wurde die Münchner Kopie 1280 in Wasit fertiggestellt. Das Datum betrifft die besprochene Abschrift, nicht den Ursprung jeder Vogelvorstellung. Der Fachaufsatz wird hier neben dem direkt gesehenen BSB-Digitalisat gelesen. Eine vollständige arabische Handschriftenlektüre wird nicht behauptet.

Der Vergleich beginnt mit verschiedenen Quellen

Sindbads Roc wurde in einer Reiseerzählung gelesen. Dieses ʿAnqāʾ-Profil stützt sich auf ein anderes Buch und eine bestimmte Handschriftenseite. Ähnliche Größe oder ein westliches Vergleichswort reicht nicht aus, beide automatisch zur selben Figur zu erklären.

Die Figur in ihren Quellen

ʿAnqāʾ im besprochenen Blatt 193r

Literatur- und Bildbeleg in einem bestimmten arabischen Manuskript; kein universeller Roc-/Simurgh-Alias.

Benannte Fassung
234–235;Figur 3

Person im Quellenbezug

Zakariyyā al-Qazwīnī

Autor des besprochenen Kompendiums, nicht der dargestellte Vogel.

Benannte Fassung
231–233

Texte und ihre Zugänge

Werke, Fassungen und verwendete Zugänge

Überlieferter Text

ʿAnqāʾ im arabischen Qazwīnī-Kompendium

BSB Cod. arab. 464, 193 r in ausgewählten Aufsatzseiten 231–235, besonders Figur 3; keine vollständige Handschriftenübersetzung.

Werk, Manuskript und heutige Vermittlung getrennt datiert.

Sprache: Arabische Handschrift, englischer Fachaufsatz

Erhaltener Textzeuge

ʿAnqāʾ im arabischen Qazwīnī-Kompendium: benanntes Fenster

BSB Cod. arab. 464, 193 r in ausgewählten Aufsatzseiten 231–235, besonders Figur 3; keine vollständige Handschriftenübersetzung.

Keine Erzählursprungsdatierung aus 2009/2004 oder Spielversion.

Sprache: Arabische Handschrift, englischer Fachaufsatz

Benutzte Ausgabe

ʿAnqāʾ im arabischen Qazwīnī-Kompendium: tatsächlich benutzter Zugang

The bird illustrations in a thirteenth century Arab natural history, Interdisciplinary Science Reviews 29/3(2004), ausgewählte 231–235 und Figur 3 tatsächlich als Scans gelesen.

Gelesene moderne wissenschaftliche beziehungsweise spielbezogene Vermittlung.

Sprache: Arabische Handschrift, englischer Fachaufsatz

Überlieferter Text

ʿAjāʾib al-makhlūqāt wa-gharāʾib al-mawjūdāt

Al-Qazwīnīs Wunderkompendium, hier nur ein konkret bezeichnetes Blatt erschlossen.

Werk und einzelne Abschrift getrennt; kein neues Stoffursprungsdatum.

Sprache: Arabisch

Erhaltener Textzeuge

BSB Cod. arab. 464, Blatt 193 r

Direkt angesehenes ganzes Blatt mit zwei Vogelbildern und arabischem Text. Keine Vollkollation des Eintrags.

Manifest führt ein uneindeutiges Datumsfeld;1280 bleibt zugeschriebene Beschreibung der Forschung.

Sprache: Arabische Handschrift

Benutzte Ausgabe

Offizielles BSB-IIIF-Digitalisat von Blatt 193 r

Canvas 193 r(0392) ausdrücklich anhand Manifestlabel ausgewählt, nicht durch ungesicherte Viewer-Seitenzählung.

Heutiger digitaler Zugang, keine neue mittelalterliche Fassung.

Sprache: Arabisches Digitalisat mit mehrsprachigen Metadaten

Der Weg zum Beleg

Quellen und Einordnung

Überlieferung
ʿAnqāʾ auf einem konkreten Blatt des arabischen Qazwīnī-Kompendiums.
Verwendeter Ausschnitt
Direktes BSB-Digitalisat Cod. arab. 464, 193 r und zugehörige Manifestmetadaten; daneben Hees/Schwartz 2004, 231–235, Figur 3. Keine gesamte Handschrift gelesen.
  1. Hees/Schwartz: ʿAnqāʾ auf einem arabischen Handschriftenblatt

    Syrinx von Hees und Edward Schwartz

    The bird illustrations in a thirteenth century Arab natural history, Interdisciplinary Science Reviews 29/3(2004), ausgewählte 231–235 und Figur 3 tatsächlich als Scans gelesen.

    Keine ganze neunseitige PDF-/Aufsatzlektüre oder eigenständige arabische Sprachkollation. Handschrift über die im Fachaufsatz gezeigte Seite erschlossen. Abbildungen laut Aufsatz mit Bibliotheksgenehmigung reproduziert; keine automatische Wiederverwendungserlaubnis für unser Museum. Abgerufen am 2026-10-12.

  2. BSB Cod. arab. 464, Blatt 193r: direkt gesehenes Digitalisat

    Bayerische Staatsbibliothek, München; Werk Zakariyyā al-Qazwīnīs

    Öffentliches IIIF-Manifest mit Titel, Sprache, Datumsfeldern, Blattlabel 193r und Public Domain Mark gelesen; vollständiges lokal gespeichertes Blatt 193r tatsächlich angesehen. Keine Volllektüre aller 444 Scans.

    Das ganze Blatt 193r wurde im direkten institutionellen Digitalisat angesehen. Keine vollständige arabische Übersetzung oder unabhängige Sprachkollation. Die Identifikation des unteren Vogels folgt der benannten Hees/Schwartz-Bildunterschrift. Unterschiedliche Datumsangaben des Manifests und der Forschungsbeschreibung werden nicht zu einer neu gesicherten Datierung erklärt. Abgerufen am 2026-10-12.

Redaktion und Bearbeitungsstand

Redaktionell verantwortlich: Benjamin Metzig. Stand: 2026-10-12. Generative KI unterstützt Rechercheaufbereitung, Text und technische Umsetzung. Eine externe fachwissenschaftliche Gegenlektüre ist für diese Werkfassung nicht dokumentiert.

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